Linsenfeldgenerator
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Der Linsenfeldgenerator (auch Linsen-Feld-Generator, LFG) ist eine Weiterentwicklung aus dem kleinen Schirmfeldgenerator, wie sie in Transportanzügen arkonidischer Herkunft und in größerer Ausgabe in Raumschiffen untergebracht sind.
Durch Zufall gelang es, mittels einer höheren Energie, ein Schutzfeld gegen die Zeitwand der Druuf zu erzeugen. Bei weiteren Versuchen gelang es mit dem Kugelfeld ein Licht zu erzeugen. Es bildete sich ein kreisrunder Fleck mit weißblauer Helligkeit, das Feld selbst ist unsichtbar. Es liegt als Ring um diesen Lichtkreis herum. Da die Gegenstände auf der anderen Seite zu klein erschienen, wurde der Generatorkreis in zwei Teile gespalten. Wie mit zwei Linsen wurde das eine Ringfeld als Objektiv, das andere als Okular benutzt. Der Schirmfeldgenerator konnte bis zu zwanzig Megawatt Leistung aufnehmen, mit Hilfe von Kraftwerken wurde die Energie zur Verfügung gestellt. Dadurch wurde der Linsenfeldgenerator zum Transportmittel in das Rote Universum der Druuf.
Das Ringfeld mit seinen Linseneigenschaften verursacht eine Unstetigkeit in der Struktur des Raumes. Diese Unstetigkeit wirkt als Brücke zwischen den Universen, Licht kann aus dem einen in das andere hinüberwechseln. Dieser Transport war aber nur bei einer entstandenen Überlappung der beiden Universen möglich, ohne sofort deren verlangsamtem Zeitablauf unterworfen zu werden.
Krümmungsfeldgenerator
Der Krümmungsfeldgenerator (abgekürzt KFG) ist eine Weiterentwicklung aus dem Linsenfeldgenerator. Das erzeugte Feld wird stark gekrümmt, damit ist ein Eindringen in die fremde Zeitebene möglich, auch wenn nicht gerade eine Berührung stattfindet. Es kann so groß erzeugt werden, das der Übergang sogar mit Schiffen möglich wird.
Für gewöhnlich passt sich die Eigenzeit der übergewechselten Terraner an diejenige der Druuf an, also bleibt der Effekt unterschiedlicher Eigenzeiten nicht lange bestehen.
Geschichte
2040 gelingt es Fellmer Lloyd auf Mirsal II, mit einem Schirmfeld einen Mirsalesen vor der Zeitwand der Druuf zu retten. Daraufhin beginnt Lloyd, mit dem Schirmfeldgenerator zu experimentieren, bis es ihm gelingt, das dadurch erzeugte Feld so zu modifizieren, dass ein Übergang in das Kontinuum der fremden Invasoren entsteht.
Als Rosita Peres, eine Begleiterin auf der Außenmission, verschwindet, gehen Lloyd und Marcel Rous durch das LFG in die unbekannte Zeitzone, wo alles 72.000fach langsamer abläuft. Peres hat die Eigenzeit der Fremden angenommen, die kontinuumsfremden Terraner behalten ihre Eigenzeit.
Als auf Tats-Tor eine weitere temporale Überlappung stattfindet, landet dort eine Gazelle mit einem Linsenfeldgenerator. Durch die Zerstörung des Linsenfeldgenerators ist die Besatzung in dem fremden Universum gefangen. Während der weiteren Erkundung des unbekannten Planeten mit der langsamen Eigenzeit entdecken die Terraner eingeborene Wesen ohne Technologie, die sie Druuf nennen. Diese Bezeichnung geht später auch auf die Herrscher des so genannten Roten Universums über.
Da der Kontakt zum Tats-Tor-Außenteam verloren gegangen ist, versuchen die Terraner im Standarduniversum unterdessen, mit einem neuen LFG einen weiteren Übergang ins Rote Universum zu erzeugen. Die Überlappung von Rotem Universum und Einsteinraum ist allerdings weitergezogen.
Nach sieben Monaten gelingt es Perry Rhodan an Bord der SAMBO, mit dem neuentwickelten Krümmungsfeldgenerator ins Rote Universum einzudringen. Dort finden sie die Gesuchten, für die nur acht Tage vergangen sind. Ihre Eigenzeit hatte sich bereits an die des fremden Raums angepasst.
Im 14. Jahrhundert NGZ entwickelten die Kopernikaner den Linsenfeld- bzw. Krümmungsfeldgenerator weiter und waren danach in der Lage, 20 Ultraschlachtschiffe im Rahmen des Experiments Enklave ins Rote Universum zu versetzen.

