Aagenfelt-Barriere

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Die Aagenfelt-Barriere ist ein nach dem Hyperphysiker Tautmo Aagenfelt benanntes Verfahren, mit dem im Überlichtflug befindliche Raumschiffe zum Eintritt in den Normalraum gezwungen werden können.

In einem geheimen Vortrag bei der Sitzung des Residenz-Verteidigungsausschusses am 23. August 1296 NGZ stellt Aagenfelt zum erstenmal die Ideen und die hyperphysikalischen Grundlagen für dieses System vor. Es dauert allerdings noch bis nach der Jahrhundertwende bis das System gebaut werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Funktionsweise Funktionsweise

In einem definierten Bereich des Hyperspektrums wird durch die Aagenfelt-Generatoren eine genau dosierte 5-D-Wellenfront erzeugt, die mit Überlichtantrieben interferiert und dadurch ihre Funktion stark beeinträchtigt. Die Barriere zum Schutz einzelner Sonnensysteme vor angreifenden Raumflotten wirkt gleichermaßen auf Transitions-Triebwerke, Linearantriebe und Metagravantriebe. Der Wirkungsgrad beträgt maximal achtzig Prozent, d.h. nach dem Zufallsprinzip bleiben ein Fünftel aller einfliegenden Raumschiffe unbetroffen. Der restliche Verband wird in gezielt festlegbaren Quadranten in den Normalraum geschleudert, die meist durch großflächige Raum-Minenfelder abgeriegelt sind. Wird die Wirkungsreichweite um das dreifache gesteigert fällt der Wirkungsgrad auf 50%.

Abschnitt bearbeiten: Wirkungsbereich Wirkungsbereich

Die Aagenfelt-Barriere wirkt in folgenden Hyperfrequenzbereichen:

  • 41.000 - 42.000 Kalup - gegen Lineartriebwerke
  • 6,85 x 1012 Kalup - gegen Transitionstriebwerke
  • 5,3 x 1013 Kalup - gegen die Grigoroffschicht der Metagravtriebwerke

Abschnitt bearbeiten: Blockadegeschwader Blockadegeschwader

Die Aagenfelt-Generatoren befinden sich üblicherweise auf Spezialraumern der WÄCHTER-Klasse. Minimal sind vier der 800-Meter-Spezialschiffe erforderlich, sie bilden ein so genanntes Blockadegeschwader, um die Haupt-Einflugschneise in ein Sonnensystem zu blockieren. Um ein gesamtes System abzuriegeln sind sechs dieser Geschwader, also 24 Wächterraumer nötig.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Zum erstenmal greift der Krisenfall Blockade am 12. Mai 1303 NGZ bei Boscyks Stern. Dabei werden 8000 arkonidische Raumschiffe eines Teilverbandes der 17. Flotte des Kristallimperiums unter dem Befehl von Keon'athor Zeirron da Ghelthran vernichtet.

In der 1311 NGZ ff. zum Einsatz kommenden Festungsversion dienen planetare Stationen statt der WÄCHTER-Schiffe der Projektion; der neue Wirkungsgrad erreicht 95 Prozent. Statt in Minenfelder erfolgt eine Versetzung einfliegender Schiffe in Distanzen weit außerhalb des jeweiligen Sonnensystems. In einer zweiten Stufe kann diese Abstrahlung auch in den Kern der Sonne erfolgen, verbunden dann mit der Totalvernichtung des Angreifers. Weiterhin sind Ein- und Ausflug im Unterlichtbereich möglich, die eigenen Einheiten benötigen jedoch die so genannten Tot-Frequenzen, um ihre Überlicht-Triebwerke in Betrieb nehmen zu können. Ohne diese ist kein Einflug möglich – und auch kein überlichtschneller Ausflug, denn innerhalb der Aagenfelt-Wirkungsbereichs ist ein Übertritt in den Hyperraum nicht möglich.

Nach der Erhöhung der Hyperimpedanz im Jahr 1331 NGZ funktioniert die Technik der Aagenfelt-Barriere nicht mehr. (PR 2212)

Abschnitt bearbeiten: Quelle Quelle

PR 2003 u. a.

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