Vadolon

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Vadolon ist ein aus Psi-Materie bestehendes Objekt, das als Behälter für Biophore und als Notsystem zur Re-Initialisierung des Urschwarms Litrakduurn dient.

In der Obsidian-Kluft wird Vadolon auch als Kristallmond bezeichnet.

Abschnitt bearbeiten: Allgemeines Allgemeines

Vadolon ist kugelförmig und hat einen Durchmesser von 1126 Kilometern. Er hat somit die gleichen Abmessungen wie ein Sporenschiff, besteht jedoch aus kristallisierter Psi-Materie. Er sieht aus wie ein geschliffener, strahlender Kristall mit unzähligen Facetten.

In Vadolon sind eine Hypertronik und eine Kobaltblaue Walze als Kern integriert. Ein Ableger der Hypertronik befindet sich in Sardaengars Bastion Grataar, der über eine Energiesäule mit Vadolon verbunden werden kann. Der Kristallmond enthält außerdem Hyperspeicher, in denen Biophore gelagert ist. Der Kristallmond selbst ist in einer zeitlosen Stasisblase im Hyperraum eingelagert.

Ursprünglich war Vadolon Bestandteil des Urschwarms Litrakduurn. Seit Litrakduurns Untergang befindet sich Vadolon im Orbit des Planeten Vinara. Mit Hilfe Vadolons ist es möglich, den Urschwarm neu entstehen zu lassen. Zu diesem Zweck muss das Bewusstsein des Urschwarm-Kommandanten in die Hypertronik transferiert werden.

Anmerkung: Es kann angenommen werden, dass Vadolon ein Vorläufer jener Raumschiffe ist, die von Nuskoginus und seinen Gefährten als QUELLTRÄGER bezeichnet werden. Es ist jedoch nicht bekannt, ob auch Vadolon als Raumschiff bezeichnet werden kann, d.h. ob das Objekt überhaupt flugfähig ist.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Abschnitt bearbeiten: Ferne Vergangenheit Ferne Vergangenheit

Als der Urschwarm Litrakduurn vor mehr als 546 Millionen Jahren in der Nähe der Milchstraße erscheint, wird er von den Mächten des Chaos angegriffen. Der Schmiegeschirm, Dapsorgam genannt, bricht zusammen, so dass die Sonnen und Planeten des Urschwarms keinen Zusammenhalt mehr haben und teilweise von der Milchstraße »verschlungen« werden. Aus den Resten Litrakduurns entsteht der Sternhaufen Omega Centauri.

Als Litrak, der Kommandant des Urschwarms, das Notfallsystem des Kristallmonds aktivieren will, wird er durch das Eingreifen der Chaosmächte daran gehindert. Es gelingt ihm nur teilweise, sein Bewusstsein in die Hypertronik Vadolons zu transferieren. Dabei wird sein Körper vernichtet. Litraks Bemühungen führen lediglich dazu, dass Vadolon in seiner Stasisblase eingebettet bleibt und dass ein Wall aus hyperstrahlendem Obsidian an den Grenzen dieser Blase entsteht, der quasi als Tresor für die Biophore dienen soll.

Abschnitt bearbeiten: Entstehung der Spiegelwelten Entstehung der Spiegelwelten

Als der Wall durchlässig wird, können Fremde in die Stasisblase eindringen. Der erste ist der Cyno Sardaengar. Er gelangt vermutlich ca. 800.000 Jahre vor Beginn der terranischen Zeitrechnung in die Obsidian-Kluft. Durch seine Paragaben erhält er Kontakt mit Vadolon. Infolge einer Fehlfunktion reagiert das Gebilde auf Sardaengars Wünsche und Träume, sowie auf die Vorstellungen und Gedanken aller anderen Wesen, die in den folgenden Jahrtausenden in die Obsidian-Kluft vordringen.

Aus der Psi-Materie Vadolons und der Biophore, die in Wechselwirkung mit den Morphogenetischen Feldern des Universums und den Bewusstseinen der in die Obsidian-Kluft eingedrungenen Lebewesen stehen, entsteht auf diese Weise der Planet Vinara mit seinen vier Spiegelungen. Vadolon wird zum Mond des ursprünglichen Planeten Vinara. Die Hypertronik Vadolons versucht seit dieser Zeit, Sardaengars Bewusstsein zu vereinnahmen. Aus einer Kombination mit Litraks Bewusstsein würde sich eine Hochrang-Berechtigung ergeben, die es dem Backup-System ermöglichen würde, Litrakduurn neu entstehen zu lassen.

Kurz nach der Manifestation der dritten Spiegelwelt entsteht aus der Psi-Materie Vadolons ein kristalliner Körper in der Gestalt Litraks. Ein Teil des Bewusstseins des ehemaligen Urschwarm-Kommandanten befindet sich in diesem Körper. Litrak stellt eine paranormale Verbindung mit Sardaengar her. Er will den Cyno zum Kristallmond locken, um das Backup-System in Gang zu setzen. Sardaengar widersetzt sich diesen Bestrebungen. Es kommt zum Kampf zwischen den beiden Wesen, bei dem Litrak unterliegt. Während Litrak in seiner Eisgruft eingeschlossen wird, bleibt Sardaengar auf Vinara.

Abschnitt bearbeiten: Emion und Atlan Emion und Atlan

Über Jahrtausende hinweg bleibt die Situation innerhalb der Obsidian-Kluft stabil. Dann rückt der Kristallmond in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit Emions. Das Saqsurmaa beabsichtigt, das Backup-System Vadolons zu aktivieren. Die Milchstraße würde bei der Re-Initialisierung Litrakduurns vernichtet werden, und die dabei freiwerdende Energie will Emion nutzen, um eine andere Wahrscheinlichkeitsebene zu erreichen. Diese Pläne werden jedoch durchkreuzt, als Samkar Ereignisse in Gang setzt, die dazu führen, dass Atlan und Li da Zoltral im Jahre 1225 NGZ die Obsidian-Kluft erreichen. Auch die Vergessene Plattform wird dorthin versetzt.

Durch die Ankunft der Vergessenen Plattform geraten die Obsidianmassen der Stasisblase in Aufruhr. Obsidianbrocken stürzen auf die Spiegelwelten und richten dort so schwere Verwüstungen an, dass die Planeten vernichtet zu werden drohen. Weitere Obsidiantrümmer schlagen Fragmente aus dem Kristallmond heraus. Dann stürzt die Vergessene Plattform selbst auf den Kristallmond. Die Hyperspeicher werden durchlässig, so dass die Biophore zu entweichen droht. Während Li da Zoltral nach Wegen sucht, den Kristallmond zu erreichen und eine Freisetzung der Biophore zu verhindern, gerät Sardaengar endgültig unter den Einfluss der Hypertronik. Er wird dazu gebracht, sich mental mit dem Kristallmond zu vereinigen.

Abschnitt bearbeiten: Das Ende des Kristallmondes Das Ende des Kristallmondes

Die Hypertronik erkennt, dass die Spiegelwelten dem Untergang geweiht sind. Sie schickt sich an, die Folgen ihrer früheren Fehlfunktion rückgängig zu machen. Alle Spiegelwelten bis auf den ursprünglichen Planeten Vinara und sämtliche Spiegelwesen werden aufgelöst. Währenddessen nutzt Li da Zoltral die energetische Verbindung, die zwischen Grataar und Vadolon besteht, um sich zum Kristallmond zu begeben. Sie versucht dort, eine Resonanzkatastrophe auszulösen, indem sie die mit dem Mond kollidierte Vergessene Positronik beeinflusst, die durch Mikrotransitionen zu entkommen versucht.

Atlan greift Sardaengar mit bloßen Fäusten an. Der Cyno scheint dadurch noch einmal zu sich zu kommen, ergibt sich dann aber ganz dem Einfluss des Kristallmonds - und verwandelt sich in einen Obelisken, der keinen Schatten wirft. Sardaengar ist jedoch nicht tot im eigentlichen Sinn. Er hat die Lösung für sein Dilemma gefunden: Der Kristallmond musste Sardaengars Geist freigeben, damit dieser die Hochrang-Bevollmächtigung erlangen konnte. Sardaengar ist also wieder er selbst. Zusammen mit Atlan kann er Vinara stabilisieren.

Auch Li da Zoltrals Bemühungen haben Erfolg. Der Kristallmond explodiert, die Biophore verpufft harmlos in den Hyperraum.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

Atlan Obsidian - Taschenbücher, Flammenstaub 12

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