Kruste Magno
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Kruste Magno war ursprünglich eines von 30 Brutschiffen der Puschts in der Endlosen Armada, auf denen Ordoban-Substanz gezüchtet wurde. Nach einigen Jahrmillionen kam es zu spontanen Mutationen der gezüchteten Materie. Die Ordoban-Substanz begann zu wuchern, so dass die Brutschiffe völlig verkrustet wurden. In der Endlosen Armada wurden die Brutschiffe deshalb nur noch als Krusten bezeichnet, man hielt sie für versteinerte Organe Ordobans.
Die Ordoban-Substanz von Kruste Magno wucherte immer weiter, so dass das ehemalige Raumschiff bald einem monströsen Gebilde von den Ausmaßen eines Asteroiden glich. Kruste Magno wurde auch weiterhin von den Puschts bewacht, die Kruste befand sich innerhalb ihrer Armadaeinheit.
Kruste Magno war ungefähr 12 Kilometer lang und 6 Kilometer dick. Die Oberfläche der Kruste wies unzählige Löcher und Tunnel auf, auch innerhalb des Gebildes gab es labyrinthartige Gänge und größere Hohlräume. Fast alle Oberflächen der Kruste waren zur Konservierung mit einem transparenten Kunststoff überzogen. Dieses Verfahren wurde als Eising bezeichnet, so wurden alle Bereiche der Kruste behandelt, die abgestorben waren oder abzusterben drohten. Durch Eising konservierte Bereiche wurden als Koma-Zonen bezeichnet.
An Stellen, wo die Ordoban-Substanz nicht völlig »versteinert« war, und die wie lebendige, pulsierende Biomasse aussahen, wurden Lebewesen über Verbindungsleitungen angeschlossen. Hierfür wurden von den Puschts nur intelligente Lebewesen herangezogen, die nicht zur Endlosen Armada gehörten oder ihre Armadaflamme verloren hatten. Diese Operatoren sollten die Versorgung noch lebender Bestandteile der Kruste sicherstellen und standen auch mental mit ihr in Verbindung.
426 NGZ wurde eine Kogge der Galaktischen Flotte von den Puschts gekapert. Die Besatzung des Schiffs sollte zu Operatoren gemacht werden. Dies konnte nur durch das Eingreifen der BASIS verhindert werden.


