Kurt Bernhardt
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Kurt Bernhardt (* 1916, † 13. Juli 1983) betreute viele Jahre lang den ersten deutschen SF-Sektor beim Pabel-Verlag. 1959 wechselte er zum Heyne-Verlag nach München. Dort war er Cheflektor für die Taschenbuchreihen, sowie für den Romanheft-Bereich beim angeschlossenen Moewig-Verlag.
Er gilt als Initiator der Perry-Rhodan-Heftserie, da er die Entwicklung einer neuen SF-Serie an die Autoren Karl-Herbert Scheer und Clark Darlton übertrug. Das Ziel war, einen feststehenden Helden im Mittelpunkt der Serie zu haben, entgegen den bisherigen Einzelroman-Reihen des Verlages, wie »Terra« und andere.
In den folgenden Jahren gab er mit seiner Arbeit immer wieder entscheidende Impulse, wie z. B. 1967 die Entwicklung einer eigenen Serie für die Hauptperson Atlan oder 1975 den Start des Perry Rhodan-Computers. Er war bis zu seinem Tode an der Serie beteiligt.
Ein von William Voltz verfasster Nachruf erschien auf der Leserkontaktseite von PR 1153.
Ehrung
Seinem cholerischen Temperament wurde von Karl-Herbert Scheer mit der Romanfigur Curt Bernard – dem Hauptzahlmeister der CREST II und III – ein Denkmal gesetzt.
Auch Johnny Bruck verlieh ihm eine Ehrung, indem er die Figur des salutierenden Sergeanten auf PR 300 Ähnlichkeiten zu Bernhardt aufweisen ließ.
Eine zweite, weniger schmeichelhafte Karikatur verfertigte er, wohl nach einer Auseinandersetzung, für das Titelbild von PR 1013, wo er ihn als "nicht ganz zurechnungsfähigen" Außerirdischen mit Stielaugen darstellte.



