Lückenfüller

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Als Lückenfüller oder Füllromane bezeichnen Fans jene Romane, die nicht oder nur in geringem Maße zur Fortführung der Handlung dienen, die für den Zyklus oder die jeweilige Handlungsebene innerhalb des Zyklus relevant ist, bzw. in denen keine interessanten neuen Informationen vermittelt werden. Romane also, die womöglich nur in einem losen Zusammenhang zur eigentlichen Serie stehen oder sogar in einem völlig anderen fiktiven Universum als dem Perryversum spielen könnten.

Abschnitt bearbeiten: Verwendung Verwendung

Die Bezeichnung wird verstärkt seit der Einführung eines Konzepts verwendet, die dazu führt, dass Heftromane in so genannten Viererblocks geschrieben werden, d.h. es müssen vier aufeinander folgende Romane veröffentlicht werden, die innerhalb einer Handlungsebene angesiedelt sind. Weil die Thematik nicht immer für vier vollständige Romane ausreicht, wird die Handlung entweder gestreckt, oder es wird ein »Lückenfüller« eingefügt.

Der Begriff wird meist in negativer Weise verwendet, weil die Fans das weitere Vorantreiben der Handlung vermissen und oft unterstellt wird, »Lückenfüller«-Romane seien weniger spannend oder schlechter geschrieben als die »eigentlichen« Romane. Er deutet außerdem an, dass es in dieser Handlung eine Lücke gibt, die gefüllt werden muss, impliziert also eine Kritik an der grundsätzlichen Konzeption des Zyklus'.

Abschnitt bearbeiten: Wertung Wertung

Diese negative Verwendung des Begriffes ist nicht immer richtig, denn nicht selten sind es die in den »Lückenfüller«-Romanen erzählten Einzelabenteuer, die »Seitenhandlungen« usw., die für eine bessere Charakterisierung von Haupt-/Nebenpersonen und Orten, eine Verdeutlichung bestimmter Situationen oder andere interessante Aspekte sorgen.

Die Existenz von Lückenfüllern wurde von Klaus N. Frick mit dem Argument abgestritten, dass die Zyklusplanung der Exposé-Autoren Lücken, die gefüllt werden müssten, gar nicht erst entstehen lässt. In jedem Roman der aktuellen Zylken seien Informationen enthalten, die für die jeweilige Handlungsebene bedeutsam seien. Er räumt jedoch ein, dass für Romane von Gastautoren gelegentlich Exposés geschrieben werden, die dazu führen, dass diese Romane losgelöst vom Haupt-Handlungsgeschehen betrachtet werden können.

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