Lanzenschlange

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Die Lanzenschlangen sind schlangenähnliche Tiere, die am Kopf einen stahlharten Giftstachel besitzen und sehr weit springen können.

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Die Lanzenschlangen sind etwa einen halben Meter lang und verfügen über keinerlei Intelligenz. Ihr Gesichtssinn ist sehr schlecht entwickelt, so dass sie ihre Opfer optisch kaum wahrnehmen können.

Das bemerkenswerteste an ihrem Körperaufbau ist der Sprungmuskel, der sich durch den gesamten Körper zieht und an mehreren Stellen stark gekrümmt werden kann. Hat sich eine Lanzenschlange auf diese Weise zusammengezogen, kann sie plötzlich wie eine Stahlfeder auseinanderschnellen, dabei bis zu zwanzig Meter weit springen und selbst dann noch mit erheblicher Wucht aufprallen.

Der Giftstachel ist etwa sechs Zentimeter lang und sitzt schräg nach vorn geneigt auf dem Kopf. Einen Zentimeter hinter der Spitze besitzt der Stachel zwei kleine seitliche Öffnungen, durch die das Gift ausgeschieden wird.

Springt die Schlange einen Gegner an, versucht sie, ihm den Stachel in den Körper zu bohren. Das Gift ist so stark, dass vier Lanzenschlangen ein Lebewesen von der Konstitution eines Uleb oder Haluters außer Gefecht setzen können.

Der Ursprungsplanet der Lanzenschlangen befindet sich aller Wahrscheinlichkeit nach in der Großen Magellanschen Wolke. Die genaue Position ist jedoch unbekannt.


Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Im Juli des Jahres 2437 wurden die Lanzenschlangen von der Besatzung der SCENDALA an Bord eines Totenschiffes der Baramos entdeckt und vom Chefarzt des Schiffes, Dr. Welsmire, untersucht. Die Tiere waren von gefangen genommenen Gurrads an Bord des Totenschiffes geschmuggelt worden.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 394

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