Laurins

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Die Laurins sind ein aus der Zwerggalaxis Andro-Beta stammendes Intelligenzvolk mit natürlicher Deflektor-Fähigkeit.

Ihren Namen erhielten die Laurins von Perry Rhodan nach dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin, der sich ebenfalls unsichtbar machen konnte. Die ersten Bezeichnungen für die lange Zeit fremdartig erscheinenden Gegner waren Unsichtbare und Schatten. (PR 126, PR 129)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Die von gliederlosen Kriechtieren abstammenden Sauerstoffatmer sind etwa menschengroß und haben einen pfahlförmigen Rumpf mit elliptischem Querschnitt ohne stützendes Knochengerüst. Ihre Haut ist blaugrau und gummiähnlich. Sie haben zwei lange, schlauchdünne Arme mit jeweils acht feinen Fingern und drei extrem dünne Beine. Der runde und nur faustgroße Kopf sitzt auf einem zarten, etwa 30 cm langen Hals. Das Gehirn der Laurins befindet sich etwa in Schulterhöhe im Pfahlkörper.

Der Kopf enthält nur einen breiten, lippenlosen Mund, ein schlitzförmiges Nasenloch mit Ventilklappen und drei Augen, die in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks um den ganzen Schädel angeordnet sind.

Am Ende des Halses erkennt man eine deutliche, ebenfalls faustgroße Ausbuchtung, die das so genannte Flexo-Organ beherbergt, das den natürlichen Deflektorschirm erzeugt. Dieser wirkt auch als körpereigener Schutzschirm. Auch eine telepathische Kontaktaufnahme wird sehr erschwert. Bei sehr hoher geistiger Beanspruchung, etwa durch Bildung eines mentalen Kollektivblocks, kann der Deflektorschirm ausfallen.

Die Laurins erzeugen – vermutlich als weiterer Schutzmechanismus – eine Strahlung, die andere Lebewesen abstößt.

Terranische Exobiologen vermuten, dass die Laurins von harmlosen Wurmgeschöpfen abstammen, deren natürlicher Schutzmechanismus aus Unsichtbarkeit und Antipathie-Strahlung bestanden haben soll.

[Bearbeiten] Charakterisierung

Die Laurins sind ein Volk, dass aufgrund eines sehr starken Selbsterhaltungstriebs wesentlich schneller in Panik und Todesangst verfällt als die Terraner. Aus diesem Grund wurden die Laurins von Terranern auch vielfach als "feige" bezeichnet. Wie terranische Psychologen feststellten, die Laurins studierten, entwickeln die Laurins Furchtkomplexe vor so kompakten und schnell beweglichen Wesen wie Terranern. So lässt sich erklären, warum die Laurins in Bodengefechten wie auch Raumschlachten bei ernsthaften Schwierigkeiten schnell die Flucht antreten. (PR 139, PR 142)

[Bearbeiten] Raumfahrzeuge

Die Schiffe der Laurins werden 2044 und 2106 als torpedoförmig geschildert, 20 Meter durchmessend und 100 Meter lang. (PR 126)

Ab 2112 ergeben Ortungen, dass die Laurin-Schiffe in etwa tropfenförmig sind, der Bug befindet sich am dickeren Ende des Schiffes. Außerdem werden noch wesentlich größere Schiffen beschrieben. (PR 134, PR 139, PR 149)

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Angaben des Zentralplasmas

Nach Angaben des Zentralplasmas im Jahr 2114 erreichen die Laurins um 38.000 v.Chr. die Milchstraße und stoßen dort auf das Outside-System und die Robotiker von Mechanica. In der Milchstraße sind nur wenige Forschungsschiffe der Laurins aktiv, da die Laurins Probleme in ihrer Heimat haben.

Sie zwingen die Robotiker, mehrere hundertausend Roboter zu liefern. Diese werden von den Laurins mit Plasmazusätzen ergänzt, die sie über die hypertoyktische Verzahnung mit den Positroniken der Roboter verbinden. Die notwendigen Plasmamengen stammen vom planetenumspannenden Urplasma auf Rando I im Halo von Andromeda, das von den Laurins entdeckt und zur Lieferung gezwungen wurde.

Die Plasmaanteile sollen einen grenzenlosen Hass gegen alles organische Leben außer den Laurins selbst hervorrufen. Der Hass der Positronisch-Biologischen Roboter richtet sich jedoch gegen die Laurins, die eigentlich eine nur ihnen treue Roboter-Armee schaffen wollten.

Die Laurins hatten die Intelligenz der entführten Plasmamengen unterschätzt, als sie einen Ableger des Plasmas mit einer Positronik verbunden hatten. Dieser Ableger - später Zentralplasma genannt - bereitet in einem Tausendjahresplan die Revolte der Posbis vor. Nach einer ersten Vernichtungsschlacht ziehen sich die Posbis nach Mechanica zurück. Die Laurins versuchen daraufhin, das Zentralplasma mit der Vernichtung des Urplasmas zu erpressen. Die Posbis schlagen die Laurins in der Folge in drei Schlachten, können die Welt des Urplasmas aber nicht finden. Danach ziehen sich die Posbis bis zur Milchstraße zurück, wo sie mithilfe der Robotiker von Mechanica ein Reich aufbauen, welches Schutz vor den Laurins bieten soll.

Viele tausend Jahre später entvölkern die Laurins in einem Vernichtungschlag den Planeten Mechanica. Seit dieser Zeit verhindern die Posbis von ihren Welten im intergalaktischen Leerraum aus das Vordringen der Laurins zur Milchstraße. (PR 144)

[Bearbeiten] Überlieferung der Laurins

Aus der Befragung eines Laurins im Jahre 2402 auf Destroy im Alurin-System in Andro-Beta im Zuge der dortigen Operationen gegen die Meister der Insel können die Terraner folgende Informationen zur Geschichte dieses Volkes erfahren:

Ca. 18.000 v. Chr. unternehmen die Laurins den Versuch, die Posbis zu vernichten. Sie höhlen einen Planetoiden aus, und schicken ihn bemannt mit Laurins und energiefressenden Luxiden Richtung Milchstraße. Die ausgehungerten Luxiden sollen nach der Ankunft Sonnen, Lebewesen und Maschinen die Energie entziehen. Anschließend sollten die Posbi-Roboter von den Laurins bemannt werden. Dieser Versuch misslingt, da der Antrieb versagt.

Anmerkung: Tatsächlich wurden mindestens drei Planetoiden losgeschickt. (PR 275)

Zu einem unbekannten Zeitpunkt werden die Laurins dann von den Meistern der Insel unterworfen und als Hilfsvolk auserkoren. Sie sollen als Beauftragte der Meister der Insel zur Milchstraße zurückkehren, um dort den Heimatplaneten der Posbis zu finden und das Zentralplasma zu vernichten. Die Meister der Insel scheinen erkannt zu haben, dass ihnen mit den Posbis auf lange Sicht ein Gegner erwächst, der konventionell kaum zu besiegen ist. (PR 145, PR 239)

[Bearbeiten] Begegnungen mit Terranern

Zu einem ersten Zusammentreffen von Laurins mit Terranern kommt es im Jahr 2044. Ein Erkundungskommando von Unsichtbaren ist mit vier Raumschiffen auf dem Planeten Barkon gelandet. Dort haben sie die Energieversorgung Barkons abgeschaltet. Dadurch verliert ES den Kontakt mit den Barkoniden, weswegen er Perry Rhodan nach Barkon schickt. Dieser und seine Begleiter Gucky und Wuriu Sengu reaktivieren die Energieversorgung Barkons wieder. Wenig später ziehen die Schiffe der Unsichtbaren mit unbekanntem Ziel ab. Erst später wird klar, dass es sich bei den Unsichtbaren um Laurins gehandelt haben muss. (PR 95, PR 126)

Die Terraner treffen im Jahre 2106 erneut auf die Laurins, als beide Völker nach dem Ausfall des Robotregenten im Leerraum treibende Robotschiffe übernehmen wollen. Zwar bemerkt Gucky deutlich ihre telepathischen, jedoch unverständlichen Impulse, der Versuch, die Laurins sichtbar zu machen, scheitert. Wie zuvor bereits auf Barkon werden die Laurins als nicht materielle Wesen beschrieben, da sie Dinge bewegen oder festhalten können, obwohl ein Terraner gleichzeitig diese Gegenstände festhält. Auch von menschenähnlichen Silhouetten bei Beschuss wird berichtet. Als es einem terranischen Kommando gemeinsam mit Gucky gelingt, einen der Laurins nach dem anderen mit konzentriertem Strahlbeschuss zu töten - vermutlich aufgrund der enormen Feuereinwirkung bleiben keine Laurin-Leichname zurück - verschwinden die Laurins von den Robotschiffen. Kurz danach kommt es zu weiteren Gefechten an Bord der CÄSAR, dem terranischen Bergungsschiff. Hier interessieren sich die Unsichtbaren besonders für die terranische Technik des Linearantriebs. Sie offenbaren auch Fähigkeiten, das Bewusstsein der Terraner zu kontrollieren. Alle Laurins können dabei getötet werden.(PR 126)

Anmerkung: In diesem Zusammenhang muss angemerkt werden, dass die Terraner noch nichts über die Natur ihrer unheimlichen Gegner wissen können, und aus diesem Grund keine naheliegende Erklärungen für die scheinbar übernatürlichen Beobachtungen gefunden werden. Zudem ist es durchaus möglich, dass es sich um ein Spezialkommando der Laurins gehandelt haben könnte, welches zum Teil aus Telekineten, Teleportern und Hypnos bestanden haben könnte.

Später, im Jahr 2112, greifen die Laurins nach einem Gefecht mit einem Fragmentraumer der Posbis die Beobachtungsstation BOB-XXI an. Diesmal sind die Laurins in der Lage, sich gegen Energiewaffen der Terraner abzuschirmen, wobei sie jedoch abermals in ihren Umrissen sichtbar werden und durch die auftreffende Energie zurückgedrängt werden. Es werden keine unerklärlichen Fähigkeiten mehr beobachtet und die Laurins erscheinen durchaus materiell. Als der Fragmentraumer wieder erscheint, bejahen die Terraner an Bord der Beobachtungsstation die Frage nach "Wahrem Leben". Als die Laurins hingegen die Geschützstände der Station besetzen und das Feuer eröffnen, wird BOB-XXI von den Posbis vernichtet. Die Besatzung kann sich über Transmitter retten. (PR 127)

Da Rhodan vermutet, dass die Posbis von Mechanica stammen, unternimmt er eine Expedition dorthin. Es kann zwar nichts gefunden werden, was auf eine eindeutige Verbindung zwischen den Roboterzivilisationen schließen lässt, doch es erscheinen fünf Raumschiff der Laurins. Während die Terraner sie beobachten, legen sie mit 21 arkonbomben-ähnlichen Geschossen einen Atombrand auf Mechanica. Kurz darauf erscheinen Fragmentraumer, die die Laurins vernichten. Die rigorose Art, mit der die Posbis die Laurins vernichten, lässt Rhodan zunächst zu dem Schluss kommen, dass die Laurins eine weniger große Gefahr seien als die zu diesem Zeitpunkt noch völlig unberechenbaren Roboter. (PR 129, PR 132)

Die Meinungen der Experten über die Gefährlichkeit von Posbis und Laurins sind lange geteilt. Terraner und Arkoniden beschließen jedoch, im Zweifelsfall den kampfkräftigeren Posbis gegen die Laurins beizustehen. Eine Flotte arkonidischer Schiffe, die 2113 elf Fragmentraumern gegen eine Übermacht von ungefähr hundert Laurins zum Sieg verhilft, wird von den Posbis nach einer Weile angegriffen. Daraufhin werden Stimmen laut, sich auf die Seite der Laurins zu schlagen. (PR 137)

Die Laurins jedoch versuchen, die Posbis gegen die Galaktiker aufzuwiegeln, indem sie diese nach der terranischen Kaperung eines Fragmentraumers in Posbis-Symbolsprache anfunken, dass sie ihnen gerne bei der Vernichtung der Posbis helfen. Damit scheint klar, dass die Laurins keine verlässlichen Bündnispartner sein können, und die Terraner konzentrieren sich auf die Posbis, deren Programmierungsgeheimnisse nach und nach entschlüsselt werden können. So wird es möglich, den Posbis mit Zellschwingungsstrahlern die Anwesenheit von Laurins auf Frago vorzugaukeln. Daraufhin brechen die Fragmentraumer ihre Angriffe in der Milchstraße ab und begeben sich nach Frago. Auch die Hilfsangebote der Terraner werden bei den Posbis registriert. (PR 138)

Eine weitere Begegnung findet bald darauf auf Surprise statt. Der innerste Planet der Sonne Outside dient den Laurins als vorgeschobene Bastion, zumal dort auch Überreste der Mechanica-Zivilisation vorhanden sind. Der Stützpunkt kann ausgehoben werden, wobei die Terraner erstmals auf Indizien stoßen, dass die Posbis ihr Zellplasma erst durch die Laurins erhielten. (PR 139, PR 140)

Den Báalols auf Aptulat gelingt es im Jahr 2114, Verhandlungen mit den Laurins aufzunehmen, was sich jedoch als schwierig herausstellt. Die Antipathie-Strahlung, die von den Laurins ausgeht, sowie ihre nicht genau abschätzbaren Parafähigkeiten erschweren eine artüberschreitende Kommunikation. Der Abteilung III gelingt es, Aptulat zu infiltrieren und drei Laurins gefangenzunehmen. Die Gefangenen werden nach Terra verbracht. (PR 141)

Mit Unterstützung von ihren neuen Bündnispartnern, den Antis, können die Laurins auf Mittel der Akonen und Springer zurückgreifen, um unbemerkt einen Kommandotrupp von 3000 Unsichtbaren nach Terra zu bringen. Dort können sie sich an Schlüsselstellungen in Position bringen, bevor sie mit geballter Macht zuschlagen: Zunächst töten sie ihre drei gefangenen Artgenossen, die von terranischen Forschern untersucht und getestet werden, dann zerstören sie terranische Kraftwerke, Raumschiffe und Fertigungswerke. Da sie über ausgezeichnete Informationen über die terranischen Schlüsselindustrien verfügen, richten sie den ihnen maximal möglichen Schaden an. Mehrere Millionen Menschen kommen bei ihren Sabotageakten ums Leben. In dieser Situation stößt ein Risikokommando unter Atlan nach Frago vor, um von den Posbis Hilfe zu erbitten. Tatsächlich gelingt die Verständigung mit den Robotern, die einen Fragmentraumer ins Solsystem entsenden. Mehrere tausend ausgeschleuste Posbi-Kampfroboter schalten in kurzer Zeit überall auf der Erde die Laurinkommandos aus und die Posbis ziehen sich ohne weitere Erklärung zurück. (PR 142)

Da mit den Posbis nun eine gewisse Verständigung möglich ist, betrachten die Terraner sie fortan als potentielle Verbündete. Gegen die Unsichtbarkeit der Laurins hingegen entdecken die Terraner auf dem unwichtigen Posbi-Stützpunkt von Fossil Konstruktionsunterlagen für die Antiflex-Brille, nach der auf Terra schon lange geforscht wird. (PR 143)

Der Planetoid mit den Luxiden, nach Jahrtausenden immer noch durch den Leerraum treibend, wird im Jahre 2114 von Perry Rhodan gefunden, der nach Angaben von ES den Planeten Barkon sucht. Es gelingt den Terranern, die Luxiden in den Hyperraum zu drängen, von wo sie nicht mehr zurückkehren. Es wird vermutet, dass noch viele weitere solcher Planetoiden unterwegs zur Milchstraße sein könnten. Die Abwehrmethoden dagegen sind jedoch nun gefunden. (PR 145)

Nachdem die Terraner die Hassschaltung der Posbis deaktiviert haben, fällt es den Laurins leichter denn je zuvor, die Fragmentraumer zu zerstören. Zum Höhepunkt der Auseinandersetzung kommt es, als die GAUSS die terranischen Flotten zur Hundertsonnenwelt führen soll. Auch die Laurins können die Peilsignale empfangen und mit ungefähr 4000 Schiffen gelangen sie noch vor den Terranern zur Hauptwelt der Posbis, die terranische Flotte kommt erst wesentlich später an. Die Laurins verzeichnen auch einen enormen Nachschub aus dem Leerraum, die zusätzlich ankommenden Verstärkungsflotten sind bis zu 500 Raumer groß. Obendrein kommt in dieser Schlacht eine neuentwickelte Waffe der Laurins zum Einsatz, die die Schutzschirme terranischer Einheiten neutralisieren kann. Schließlich gelingt es dem Terraner Van Moders, die Bioponblöcke der hypertoyktischen Verzahnung wieder funktionsfähig zu machen. Die nun wieder reaktivierten Posbis vernichten tausende Laurinschiffe, und nur wenige der Raumer können sich rechtszeitig zurückziehen. (PR 148, PR 149)

Aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche Laurins die Vernichtungsschlacht um die Hundertsonnenwelt überlebt haben, kommt während der Hornschreckenplage der vage Verdacht auf, dass die Laurins die Hornschrecken in der Milchstraße ausgesetzt haben könnten. Die Posbis verwerfen diese Vermutung aber von Anfang an als absurd. (PR 159)

[Bearbeiten] Weitere Überlieferung der Laurins

Nachdem die Laurins von Posbis und Terranern aus der Umgebung der Milchstraße vertrieben werden, kehren sie nach Andromeda zurück und berichten den Meistern der Insel von dem neuen Gegner, den Terranern. Die Überlieferung der Laurins spricht davon, dass die Meister erschrocken gewesen seien, als sie von der Schlagkraft und dem Erfindungsreichtum der Terraner erfuhren.

Zur Strafe für ihr erneutes Versagen werden nun auch die restlichen Laurins nach Destroy deportiert, sodass die komplette Bevölkerung der Laurins auf diesem Planeten versammelt ist. Als einige von ihnen über die Sonnentransmitter in die Milchstraße fliehen wollen, werden sie daran gehindert. Als Strafaktion für den Fluchtversuch wird Destroy von einem Sonderkommando der Maahks mit hochradioaktiven Bomben belegt. Zwar haben die Laurins unterirdische Bunkerstädte errichtet, doch diese bieten bei weitem nicht genug Platz für alle Laurins.

So kommt es, dass die Oberfläche und die Abstiegsschächte zu den Bunkern von negativen Mutanten bewohnt werden, die erbitterte Feinde der restlichen Laurins sind. Da die Meister der Insel von den überlebenden Laurins erfahren, lassen sie die Maahks automatische Wachstationen errichten, welche eine Strahlung aussendet, die das Flexo-Organ der Laurins unbrauchbar macht. Dieser Fehler vererbt sich sogar an nachfolgende Generationen. Zudem vernichten die Wachstationen jedes Raumschiff, das auf dem Planeten landet.

[Bearbeiten] Auslöschung der letzten Laurins

Im Jahr 2402 existieren noch mindestens 500.000 Laurins in einer hermetisch abgeschlossenen Station auf einem Tafelberg, wo sie aber weiter degenerieren. Dort werden sie von Gucky entdeckt, einer der Laurins wird von ihm entführt und unterbreitet nach langem Zögern den Terranern die Geschichte seines Volkes.

Obwohl die Terraner Mitleid mit den degenerierten Wesen haben, können sie ihnen zunächst nicht helfen, da die Meister der Insel nach wie vor Andro-Beta kontrollieren. Beim Abflug der Terraner von Destroy wird eine dreihundert Jahre alte Sicherheitsschaltung der MdI aktiviert. Einer der aktivierten Mobys vernichtet in der Folge Destroy und die letzten Laurins. (PR 239, PR 240)

[Bearbeiten] Abweichende Geschichte in den Silberbänden

Anmerkung: Es wurde später der Versuch unternommen, die Geschichte der Laurins in einem anderen Licht darzustellen. In den Silberbänden wurde die Erzählung über das Aussenden der Luxiden wegeglassen. Stattdessen wurde eingefügt, dass, nach den Überlieferungen der Laurins, die Laurins die Posbis im Auftrag der MdI erschaffen haben sollen:

Vor vielen Jahrtausenden sind die Laurins nicht nur wegen ihres Flexo-Organs, sondern auch wegen ihrer fortgeschrittenen Biotechnik in Andromeda bekannt. Sie experimentieren unter anderem mit dem Urplasma von Rando I. Die Meister der Insel erkennen diese Fähigkeiten und beauftragen die Laurins, die Posbis zu erschaffen. So stoßen "vor zigtausend" Jahren die Laurins auf die Mechanica-Intelligenzen und fordern von ihnen den Bau von Robotern. Die Laurins pflanzen den Robotern dann ihre Plasmazusätze ein. Die auf den Welten der Laurins erschaffenen Posbis erheben sich gegen ihre Herren und kehren in die Milchstraße zurück.

Daraufhin werden die Laurins als Bestrafung zum ersten Mal von den Meistern der Insel von ihrer Heimatwelt deportiert. Nach vielen Jahrhunderten ergeht ein erneuter Befehl an die Laurins - sie sollen in der Milchstraße einen Ersatz für die Posbis beschaffen, was allerdings ebenfalls fehlschlägt. Nun vernichten die Meister alle Deportationsplaneten und verbannen die Überlebenden auf Destroy, eine Randwelt Andromedas.

Wieder vergehen Jahrtausende, bis ein erneuter Auftrag der Meister erfolgt. An der Aufgabe, die Posbis und das Zentralplasma zu vernichten, scheitern die Laurins, da nun auch die Terraner beteiligt sind. Nun erfolgt die Deportation nach Destroy. Von dort versuchen die Laurins über die Transmitterstraße zu entkommen, doch als die Meister der Insel diesen Versuch entdecken, lassen sie alle Raumschiffe vernichten und verwüsten Destroy mit ferngelenkten Nuklearbomben.

Anmerkung: Die Zeitangabe 38.000 v. Chr. aus dem Originalroman 144 passt nicht zu einer Beauftragung durch die MdI, da diese laut Faktor I (PR 299) und Faktor II (PR 297) erst um 17.600 v. Chr. an die Macht kamen. Andere setzen die Machtübernahme durch die MdI auf 24.000 v. Chr. an. Da jedoch die Zeitangabe für die Erschaffung der Posbis ("38.000 v. Chr.") in den Silberbänden weggelassen wurden, sind die Silberbände in dieser Hinsicht wieder in sich schlüssig.

[Bearbeiten] Quellen

PR 95, PR 126, PR 127, PR 129, PR 132, PR 137, PR 138, PR 139, PR 140, PR 141, PR 142, PR 143, PR 144, PR 145, PR 148, PR 149, PR 239, PR 240, Silberbände 17 und 25

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