Leffa
Aus Perrypedia
| Astrophysikalische Daten: Leffa | |
|---|---|
| Sonnensystem: | Mayselan |
| Galaxie: | Gruelfin |
| Entfernung zum Solsystem: | 35,86 Mio. Lichtjahre |
| Rotationsdauer: | 22 Std., 20 Min. |
| Durchmesser: | ca. 40.000 km |
| Schwerkraft: | 2,03 g / 0,99 g |
| Mittlere Temperatur: | 30 °C |
| bekannte Völker: | Takerer |
Leffa kreist als äußerster von zwei Planeten um die rote Zwergsonne Mayselan, 837 Lichtjahre von Gelcher Lambda entfernt. Der Planet ist unscheinbar, es sind kaum Einzelheiten über ihn in Gruelfin bekannt.
Übersicht
Leffa erscheint aus dem Orbit als wüstenähnliche Sauerstoffwelt, die lediglich an einigen Stellen Oasen mit größeren Seen aufweist. Tatsächlich ist der Planet in ungefähr 45 Kilometern Höhe über dem Erdboden von einem Plastischen Energiespiegelschirm umgeben, welcher alle energetischen Impulse von der Oberfläche reflektiert und nach außen eine verdoppelte Schwerkraft vortäuscht.
Die wahre Oberfläche ist erdgleich und mit Wäldern, Weisen, Flussläufen, weiten Meeren und ausgedehnten Gebirgen bedeckt. Mehrere große, kreisförmig angelegte Städte und zahlreiche Abwehrforts der Takerer komplettieren das Bild des hochindustrialisierten Geheimplaneten, auf dem Pedopeiler gefertigt werden. Der Name der Hauptstadt des Planeten ist unbekannt, jedoch wurde sie von den Terranern Opus Tausend getauft, die restlichen Städte wurden phantasielos A-Stadt, B-Stadt, C-Stadt usw. genannt. Die takerischen Namen für die ersten beiden dieser Industriezentren sind Ephlat und Ketnam. In Ketnam werden hauptsächlich Dakkarkome hergestellt.
Geschichte
Im Januar 3438 sucht die MARCO POLO, nachdem bei einem Ablenkungsmanöver bei Gelcher Lambda alle Wasservorräte verloren gingen, nach einem Ort, um die Tanks wieder aufzufüllen. Die Wahl fällt auf den unbewohnten Planeten Leffa, der von Aufklärern als harmlose Ödwelt beschrieben wird. Trotzdem entscheidet sich Perry Rhodan für eine Gewaltlandung, die sich bereits auf dem Planeten TCR als großer Vorteil herausgestellt hatte. Dabei allerdings entpuppt sich Leffa unerwarteterweise als Industriewelt. Die Wasservorräte können aufgefüllt werden, da die MARCO POLO auf einer 16 km durchmessenden Insel in einem 80 km durchmessenden See landet. Auch das Solarium kann neu mit Bäumen bepflanzt werden, wobei einige Probleme mit den einheimischen Echidnas auftreten.
In der Nachbarschaft des Landeplatzes befindet sich allerdings Opus Tausend, die größte Industriestadt des Planeten, außerdem weitere sieben Abwehrforts. Der Befehlshaber des Planeten, ein älterer Takerer namens Schekret, tritt in Verhandlungen mit Rhodan, da er die Abwehrforts nicht gegen die MARCO POLO einsetzen kann, solange diese gelandet ist und der Planet durch die Explosionen in Mitleidenschaft gezogen würde. Rhodan seinerseits weigert sich zu starten, und erhöht die eigene Drohkulisse, indem er einen 38 Kilometer tiefen Schacht in den Planeten bohren und dort Arkonbomben deponieren lässt. Somit entsteht ein Patt. Der Takerer kann außerdem nicht riskieren, den Taschkar um Entsendung einer Flotte zu bitten: Dadurch würde jedermann die galaktische Position von Leffa enthüllt.
Diese Pattsituation nutzt Rhodan ferner, indem er mittels seiner Mutanten takerische Sextadimtechnik, Handfeuerwaffen, Teile von Dakkarkomen, Halbraumspürer und Dechiffriergeräte requiriert. Außerdem kann endlich entdeckt werden, dass die Takerer die Milchstraße nicht etwa mit einer Invasionsflotte, sondern mit Pedopeilern erobern wollen, was die Gefahr für die Terraner um einiges erhöht.
Anfang Februar macht sich Schekret die Diebstähle der terranischen Mutanten schließlich zunutze, indem er zwei tragbare Dakkarkome mit heimlich eingebauten Sextadimbomben scheinbar unbewacht auf einen Frachtraumer beladen lässt. Diese hochwertigen Geräte im Kleinstformat – nur etwa anderthalb Meter hohe Aggregate – werden auch prompt in einer weiteren Aktion von Gucky und Ras Tschubai entwendet. Dabei gerät der terranische Hyperphysiker Bhang Paczek vorrübergehend in takerische Gewalt. Ovaron, der mittlerweile Schekret übernehmen konnte, lässt Paczek auffällig nach Ketnam transportieren, dabei wird er wieder befreit. Außerdem erteilt Ovaron der MARCO POLO nun endlich Starterlaubnis, und auch die restlichen Takerer haben dagegen nichts einzuwenden. Erst im letzten Moment kann Ovaron von den ferngesteuerten Bomben erfahren, an Bord der MARCO POLO zurückkehren und den Ausstoß der Dakkarkome veranlassen.



