Lemuria
Aus Perrypedia
Dieser Artikel befasst sich mit dem Kontinent Lemuria. Für weitere Bedeutungen siehe: Lemuria (Begriffsklärung)
Lemuria (terran.: Land des Krieges) war die Bezeichnung der lemurischen Zivilisation als der Ersten Menschheit für ihren zwischen Asien und dem amerikanischen Doppelkontinent gelegenen Hauptkontinent Lemurs, auf dem sie sich entwickelte.
Inhaltsverzeichnis |
Die Cappins nannten den Kontinent in ihrer Sprache Lemu (terran.: die Wunderbare, die Überraschungsvolle). (PR 437) Im Lemurischen steht lem für Krieg (machen) führen, der Name Lemu für Land des Krieges, bedingt durch die kriegerische Vergangenheit der Lemurer, die im Konflikt mit den Konos standen. (Centauri 11)
[Bearbeiten] Geografische Daten
Im Norden des mit tropischen Dschungeln, Steppen und Felswüsten bedeckten Lemurias erstreckte sich eine Halbinsel rund 150 km weit fingerförmig ins Meer. Sie wurde von Perry Rhodan, aus einer Laune heraus, unbewusst treffenderweise Genetika genannt und spielte eine Schlüsselrolle für die Existenz der Konos. Im Westen wurde der Kontinent von einem Hochgebirge begrenzt, dessen Berggipfel nach dem Untergang Lemurias die Fidschi- und Tongainseln bilden.
[Bearbeiten] Flüsse und Städte
Der Kontinent wurde von einem mächtigen Strom, ähnlich dem terranischen Amazonas, durchzogen - dem Nipus. An der Landenge von Garitis am Nipus lag die Festung des Janus.
Um das Jahr 52.000 v. Chr. gab es auf Lemuria bereits mehrere große und befestigte Städte. Eine davon war die an einer Steilküste gelegene Stadt Olegaris mit ca. 300.000 Einwohnern, die mit ihrem Binnenhafen an einem durch den Nipus gebildeten See mit elf Kilometern Durchmesser lag. Der Fluss führte weiter ins Landesinnere, wo er in einer Entfernung von 1136 Kilometern von Olegaris das Binnenmeer Sokaton mit einem Durchmesser von 840 Kilometern bildete. (PR 426)
Am Ostrand des Meeres begann das Land Thoronis, das bei den Lemurern der Frühzeit als tabu galt und nicht betreten werden sollte. 700 Kilometer im Landesinneren befand sich die Heilige Insel, die von einem 700 Meter breiten Asphalt-See ringförmig umschlossen wurde.
An der Westküste Lemurias befand sich das Tal der Stille mit der Stadt Marroar, der Bastion Tuamar und dem Zentrum mnemomischer Beschaulichkeit, der Ausbildungstätte der Chronisten. (Lemuria 3)
Die Stadt Torhad befand sich im Norden Lemurias und war um das Jahr 4460 dha-Tamar nur eine kleine Forschungskolonie im ewigen Eis. Im Jahre 4505 dT war Torhad eine schnell wachsende Metropole, in der sich die Rohstoffverarbeitung angesiedelt hatte. (Lemuria 3)
Ebenfalls im Norden Lemurias befand sich die Stadt Kanrar. (Lemuria 3)
Die Stadt Pataah wurde von dem Fluss Omrat in eine Nord- und eine Südhälfte geteilt. (Centauri 11) Auf einer Insel in Pataah steht der weiße Kegel des Absoluten Verdiensts von Lemuria, im Jahre 4540 dha-Tamar der Tagungsort des Koordinierenden Konzils der sieben Solidartamane. (Lemuria 3)
Eine andere Stadt war die Doppelstadt Marro-Marro, die an den beiden Ufern des von Ost nach West verlaufenden Flusses Styrom lag. Marro-Marro war eine der größten Städte Lemurias und Standort des Zentralarchives. (Atlan 90) Am 27. Ty des Torlon Ezrah im Jahre 6400 dha-Tamar wurde dieses Zentralarchiv durch Sabotage - vermutlich durch Selaron Merota - zerstört. (Centauri 11)
[Bearbeiten] Weitere bekannte Orte
...
[Bearbeiten] Flora und Fauna
Merkwürdigerweise überlebten auf Lemuria die vor 65.000.000 Jahren auf der restlichen Erde ausgestorbenen Saurier bis in die Zeit der Cappins hinein. Dort hielten sich sogar Teile einer vor 300.000.000 Jahren ausgestorbenen Flora und Fauna, z.B. Riesenskorpione. Die erste Nullzeitdeformatorexpedition stieß noch in der lemurischen Frühzeit um 52.288 v. Chr. auf Exemplare des Tyrannosaurus Rex (lemur.: Drokar). Später erhielten die Lemurer diese Tierarten in weitläufigen Naturparks.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Cappins unternahmen vor 200.000 Jahren ihre Genexperimente auf Lemuria. Die Takerer siedelten sich dort in der Stadt Matronis an. Ihre Zuchtprodukte, die Konos (Zentauren, Zyklopen, Pseudo-Neandertaler und Argazaten) bleiben vermutlich auf Lemuria beschränkt, da ihre Fortpflanzung mittels der von einer Station auf Genetika ausgestrahlten Sextadimstrahlung gesteuert wurde.
Die lemurische Zivilisation entwickelte sich auf dem Großkontinent Lemuria. Auf ihm befand sich auch die einzige lemurische Großtransmitteranlage, von der aus man unmittelbar, ohne den Umweg über Kahalo, zum Sonnensechsecktransmitter gelangen konnte. Diese wurde allerdings während des Lemurisch-halutischen Krieges von einem Bestien-Raumer zerstört.
Der in das System einfliegende feindliche Verband wurde zwar gestellt und bis auf ein Schiff vernichtet, dieses Schiff jedoch durchbrach die Verteidigungslinien und bombardierte die Anlage, bevor er vernichtet werden konnte. Die Fusionsbombe riss die Erdkruste bis zum Erdmantel auf und hinterließ einen Krater von 40 Kilometern Durchmesser, mit einem 30 Kilometer dicken Kraterwall. Zwar konnte das Magma mit Prallfeldern am Austreten gehindert werden, der Staub des bei der Explosion pulverisierten und in die Atmosphäre geschleuderten Materials verdunkelte jedoch das Sonnenlicht und sorgte zusammen mit der Staubwolke durch die Zerstörung Zeuts und der durch die Zerstörung des fünften Planeten verschobenen Umlaufbahn Lemurs für eine erhebliche Abkühlung des Planeten und die drastische Verschärfung der eintretenden Eiszeit. (PR 265, Centauri 11)
Am Ende des Krieges, ungefähr 49.900 v. Chr., versank der Kontinent im Meer. Bedingt wurde dies hauptsächlich durch tektonische Verschiebungen, die durch die Änderung der Gravitationsverhältnisse im Apsu-System aufgrund der Zerstörung Zeuts hervorgerufen wurden und sich in heftigen Erdbeben äußerten.
Den letzten Anstoß zum Untergang gab vermutlich der Absturz eines lemurischen Kugelraumers. Das 1000 Meter durchmessende Schlachtschiff wurde beim Angriff der Bestien auf die HORGON THAR im Jahr 6417 dha-Tamar (49.983 v. Chr.) abgeschossen, stürzte vor der Südküste Lemurias in den Ozean und detonierte. Es folgten weitere extrem starke Erdbeben und Flutwellen.
Im Pazifik konnten nur wenige lemurische Stützpunkte entdeckt werden. Am besten erhalten war wohl das von Alberto Pato 3454 entdeckte Porta-Pato mit acht Festungen und 172 Großraumschiffen. Porta-Pato wurde in aphilischer Zeit 3580 als Stützpunkt der OGN verwendet und von den Aphilikern gesprengt.

