Lemurer
Aus Perrypedia
Dieser Artikel wurde in die Liste der Exzellenten Artikel aufgenommen.
Die Lemurer sind auch bekannt als die Erste Menschheit. Ihre Heimat ist der Planet Lemur, also Terra, ihre Sprache das Lemurisch.
Die Arkoniden nannten die Lemurer, nach dem Fund zahlreicher Artefakte auf vielen Planeten der Milchstraße, mangels genaueren Wissens, dass es sich um ihre mittelbaren Vorfahren handelt, Großes Altes Volk.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Die Hautfarbe der Lemurer ist samtbraun, die Haare generell dunkel.
- Anmerkung: In mehreren Quellen werden verschiedene Gesten (PR-TB 411, S. 93 u. 101), (PR 264 IV, S. 43 rechte Spalte), Begriffe (PR-TB 411, S. 106) oder Kleidungsstücke (PR-TB 411, S. 102) der Lemurer mit denen der späteren Inder und Thais verglichen. Es ist anzunehmen, dass diese Volksgruppen den Lemurern am ähnlichsten sind – auch bedingt durch die räumliche (nicht allerdings die zeitliche) Nähe zu dem untergegangenen Kontinent Lemuria.
[Bearbeiten] Physiologie
Die Physiologie der Ersten und der Zweiten Menschheit ist weitgehend identisch. Im Vergleich zu den Terranern besitzen die Lemurer allerdings einen weitaus leistungsfähigeren Geruchssinn und ein leistungsfähigeres Zwischenhirn (inklusive des ventralen tegmentalen Areals), sowie eine Paradrüse als Bestandteil des Kleinhirns. (PR 256)
[Bearbeiten] Gesellschaftsform
Die auf Lemuria entstandenen Frühmenschen mussten sich im stetigen Überlebenskampf gegen die durch Genexperimente der Takerer im Rahmen des Unternehmens Tranat-System entstandenen Konkurrenten, die Konos (Zentauren, Zyklopen, Pseudo-Neandertaler, Argazaten), durchsetzen. Auch die urzeitliche Tierwelt Lotrons sorgte für eine dauerhafte Bedrohung der Lemurer und somit für ständigen Evolutionsdruck.
Hierdurch waren die Lemurer gezwungen, schnellstmöglich eine leistungsfähige und geschlossene Gesellschaft aufzubauen, die straff organisiert war und aus den vorhandenen Mitteln das Maximale zu erzeugen vermochte. Ein Untergang des lemurischen Volkes sollte um jeden Preis verhindert werden. Deshalb schufen die Lemurer eine nahezu ideale Gesellschaft, in der niemand darben musste, und sorgten – angeregt durch öffentlich unterstützte Programme – mit Großfamilien mit bis zu zehn Kindern für ein enormes Bevölkerungswachstum. Das Wohl der stark wissenschaftlich orientierten Gemeinschaft galt zugleich auch als Wohl des Einzelnen. Die Verdienste der einzelnen Lemurer um die Gemeinschaft und die Steigerung ihres Wohlergehens wurden durch Verdienstabzeichen honoriert, die offen sichtbar am Kragen getragen wurden.
- Anmerkung: Eine extreme Form zur Sicherung des Weiterbestehens des lemurischen Volkes war das so genannte Überlebensprogramm oder Syntho-Projekt. (PR 579)
Innere Konflikte gab es in der lemurischen Kultur nicht. Solidarität wurde in dieser Gesellschaft groß geschrieben, was durch die Verwendung des Wortes insbesondere im politischen Bereich seinen Niederschlag fand. Privilegien verdiente man sich durch Leistungen für die Gesamtheit des Volkes.
[Bearbeiten] Wandel der Gesellschaft
Gegen die zunehmend auftretende Bewegung der Sternensucher, welche die Expansion in den Weltraum propagierte, gab es anfangs teilweise heftige Gegenwehr, da für diese Pläne sehr viele Ressourcen verwendet wurden, die man lieber auf dem sich in einer Kälteperiode befindenden Planeten Lemur zur Verbesserung der Lebensumstände verwendet gesehen hätte.
Nur langsam setzte sich die Erkenntnis durch, dass die lemurische Gesellschaft aufgrund ihres Traumas und ihrer Bemühung, eine geschlossene Einheit zu bilden, zu erstarren drohte und langfristig untergehen würde, wenn sie nicht weiter expandierte und den Planeten verließ, um Kolonien zu bilden.
Nachdem sich die Idee der Besiedelung anderer Planeten durchgesetzt hatte, kam es zwischen 6100 und 6375 dT zu einer rasanten Expansion außerhalb Lemurs. Die Lemurer besiedelten in der Folge ab 6100 dT nahezu die gesamte Milchstraße und errichteten ihre 111 Tamanien. Begünstigt wurde die Expansion dadurch, dass es keine ernst zu nehmende galaktische Hochkultur außer den Lemurern gab. Diese trafen vereinzelt auf die Ruinen untergegangener Hochkulturen.
[Bearbeiten] Ewiges Trauma
Bedingt durch den allmählichen Wegfall der Konos-Gefahr – dank der zweiten Zeitexpeditionen der Terraner – konnten die Lemurer expandieren, blieben aber immer noch traumatisiert und befürchteten stets den Untergang ihres Volkes.
Durch diese permanente Erinnerung erklärt sich auch das große Interesse der Lemurer an ihrer Herkunft. Zahllose Expeditionen – so genannte Glazialforscher – suchten auf Lemur nach Zeugnissen aus ihrer Geschichte und fanden – großteils unter den Eismassen der abflauenden Eiszeit versunken – Relikte und Artefakte der Takerer, die sie in ihrer technologischen Entwicklung voranbrachten.
Die Erinnerung an das Konos-Trauma wurde von den so genannten Chronisten – auch Kuraten – immer wach gehalten. Die Lemurer errichteten beispielsweise auf Lemuria das so genannte Konos-Mahnmal, um immer an ihre Herkunft und die damalige existenzielle Bedrohung erinnert zu werden.
Zur Speicherung und Weitergabe ihres Wissens bedienten sich die Lemurer nicht nur Zephalonen, sondern auch einer ausgefeilten Mnemotechnik. So wurde das Wissen auch von Person zu Person weitergegeben. Die Erste Menschheit erachtete das Wissen um ihre Herkunft als zu kostbar, als es nur toten Gegenständen anzuvertrauen. (Lemuria 3, S. 57)
- Zitat: [...] Besinne dich auf das, was geschehen ist. Vergiss nie. Trage die Vergangenheit mit dir in die Zukunft. [...] (Lemuria 3, S. 56)
So findet auch die galaxisweit verbreitete Sage vom Sonnenboten Vhrato ihren Beginn in dem ewigen Kampf gegen die Konos, ebenso wie die Sagen und Mythen um Drachen, Zentauren und Zyklopen der einzelnen Völkern. (Lemuria 3)
[Bearbeiten] Kultur und Wissenschaft
- Die Lemurer kannten die Unsitte des Rauchens nicht.
- Ebensowenig das Kopfschütteln als Verneinung. Zur Verneinung streckten sie die rechte Hand aus, und drehten sie hin und her. (PR 276)
- Die lemurische Schrift verläuft von rechts nach links.
- Die Mathematik der Lemurer beruhte auf dem Duodezimalsystem, die Zahl 12 galt ihnen als heilig.
- Bei der öffentlichen Erinnerung an die Niederlage und die Vertreibung durch die Haluter ist es Brauch, das Gesicht zu verziehen und auf den Boden zu spucken.
- In weitläufigen Parks erhielten die Lemurer die ursprüngliche Flora und Fauna des Pleistozäns des Planeten. (PR 265)
- Das lemurische Strafrecht ist scheinbar sehr detailliert ausgearbeitet. So gibt es beispielsweise den §740c des Kriegsrechts. (PR 265)
- Die Lemurer forschten insbesondere im Bereich der Humangenetik besonders intensiv. (Lemuria 3)
[Bearbeiten] Bekannte Lemurer
[Bearbeiten] Stammbaum der Lemurer und der Lemuriden
Lemuriden ist die Sammelbezeichnung für die Lemurer und alle direkt und indirekt von Ihnen abstammenden Völker.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
Cappins |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Motana |
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Takerer |
|
Ganjasen |
|
diverse |
|
|
|
|
|
Frühmenschen |
|
Shuwashen |
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Lemurer |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tefroder |
|
|
|
|
|
Akonen |
|
Raphanen |
|
Ferronen |
|
Vincraner |
|
Terraner |
|
diverse |
|
Lun-Clan | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
diverse |
|
Arkoniden |
|
Báalols |
|
Plophoser |
|
Ertruser |
|
Siganesen |
|
diverse |
|
Gleamors | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linguiden |
|
Mehandor |
|
Zaliter |
|
Dryhanen |
|
Ekhoniden |
|
diverse |
|
Algustraner |
|
|
|
|
|
Moduls | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
Aras |
|
Überschwere |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Praem |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bluul |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Vorwort zur Geschichte
Infolge der teilweise noch im Dunkel liegenden Geschichte der Lemurer können hier nur kurze, prägnante Ausschnitte wiedergegeben werden, soweit sie von den Historikern ermittelt werden konnten und mit der Geschichte der Lemurer in Verbindung stehen. Bedingt durch die Wirren im lemurisch-halutischen Krieg, gingen beispielsweise die Unterlagen über den exakten Verlauf der Ausbreitung der Lemurer über die Welten der Milchstraße, und weitere geschichtliche Ereignisse verloren. Es ist anzunehmen, dass mit der Erforschung langlebiger lemurischer Artefakte weitere geschichtliche Erkenntnisse gewonnen werden können.
[Bearbeiten] Vorgeschichte
Ab ca. 197.067 v. Chr. führten die Takerer Genexperimente mit Steinzeitmenschen – Frühmenschen, die sich mit den degenerierten Nachfahren der Shuwashen vermischt hatten – im Rahmen des Unternehmens Tranat-System durch. (PR 1716)
Durch massive Manipulationen der Sonneneinstrahlung mithilfe des Sonnensatelliten und andere Experimente mit den Cromagnons und Neandertalern kam es zu verschiedenen Mutationen.
- Zitat: [...] Er gestaltete die Sonnenstrahlung variabel. Ich erinnere mich, daß die Sonne ein ganzes Jahr lang mit etwa dreifacher Stärke geschienen hat. Damals muss eine Welle starker radioaktiver Strahlung die Erde überschwemmt haben. [...] (PR 421)
Während aus den Neandertalern teilweise grauenhafte Monster wurden, aus denen später die Konos hervorgingen, entwickelten sich die Cromagnons rapide weiter, so dass es innerhalb einer Generation zu einem Evolutionssprung kam. Sie machten in kürzester Zeit eine körperliche und intellektuelle Entwicklung durch, die ihrer aktuellen Kultur um Jahrhunderte voraus war. (PR 421, PR 448)
Ein Angriff der ganjasischen Flotte unter Admiral Moshaken auf die takerischen Einrichtungen auf Lotron / Terra führte zum Tod aller Takerer. Allerdings wurden auch alle ganjasischen Raumschiffe während der erbitterten Raumschlacht so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fernflugtauglich waren und auf Lotron notlanden mussten.
In der Folge kam es zur Vermischung zwischen Früh-Lemurern und überlebenden Cappins, wobei sich herausstellte, dass beide Völker – trotz ihrer Herkunft aus unterschiedlichen Galaxie – untereinander genetisch kompatibel waren. Dabei nahmen die Cappins die Konos als ewige Gegner in Kauf, um den Evolutionsdruck auf die sich neu bildende Zivilisation aufrecht zu erhalten und so die kulturelle Entwicklung zu beschleunigen. (PR 448)
[Bearbeiten] Geschichte der Lemurer
[Bearbeiten] Expansion
Das Jahr 56.400 v. Chr. (0 dha-Tamar) ist der Beginn der lemurischen Zeitrechnung. Diese Zeitrechnung – »dha-Tamar«, lemurisch für »seit Reichsgründung« – wird auf das Erscheinen Vahraátos zurückgeführt, der aus der Sonne kommt und den Lemurern in ihrem Kampf gegen die Konos beisteht.
Im Jahr 52.288 v. Chr. (4112 dha-Tamar) treten die Kämpfe gegen die Konos in die Endphase. Erst der Sieg über die Konos ermöglicht den Lemurern endlich ihre weitgehend gefahrlose Ausbreitung über die eisfreien Gebiete des Planeten.
Die in dieser Zeit gestrandete erste terranische Nullzeitdeformatorexpedition leistet durch die Zerstörung der takerischen Anlagen auf Genetika, welche die Fortpflanzung der Konos regeln, einen wichtigen Beitrag. (PR 429) Es wird nach dieser Erfahrung das 1. Gesetz der Dissoziativen Ausbreitung postuliert. Hemmungslose Expansion und Ausbreitung sind die Folge. Großfamilien von zehn und mehr Kindern sind völlig normal, dazu werden Aufzuchtprogramme massiv eingesetzt. Die Lemurer breiten sich zunächst hauptsächlich über Lemuria und teilweise über die eisfreien Bereiche Lemurs aus und entwickeln eine wissenschaftlich orientierte Hochkultur.
52.000 v. Chr. (4400 dha-Tamar) entdecken lemurische Glazialforscher die Ruinen der Cappinstadt Matronis auf Lemuria. Der technische Fortschritt der Lemurer wird durch das Auffinden takerischer Artefakte und der Erfassung der fortschrittlichen Technik stark beschleunigt.
Bereits 100 Jahre später, im Jahr 51.900 v. Chr. (4500 dha-Tamar) finden die Startvorbereitungen für die erste bemannte Suenlandung durch eine dreiköpfige Expedition statt.
Levian Paronn gelangt aus dem Jahr 49.983 v. Chr. mit dem Zeittransmitter von Torbutan in das Jahr 4500 dha-Tamar. (Lemuria 5) Beim Start des Raumschiffes findet das erste Treffen zwischen dem angehenden Chronisten Deshan Apian und Levian Paronn statt. (Lemuria 3) Innerhalb von 30 Jahren errichten die Lemurer eine bemannte Station auf Suen.
Im Jahr 51.898 v. Chr. (4502 dha-Tamar) nimmt Levian Paronn Deshan Apian als persönlichen Chronisten in seine Dienste.
Drei Jahre später, im Jahr 51.895 v. Chr. (4505 dha-Tamar), ist Levian Paronn Leiter der Forschungsgruppe Impetus und somit zuständig für den Bau von Raumstationen. Deshan Apian fallen einige Ungereimtheiten auf, und er stellt Nachforschungen über Paronns Vergangenheit an.
[Bearbeiten] Das Projekt EXODUS
51.891 v. Chr. (4509 dha-Tamar) tritt Levian Paronn erstmals als Verkünder in der Maske des angeblichen Heroen Vehraáto auf, der vor einer Auslöschung der Lemurer durch Feinde aus dem All warnt. Die bisherige Solidargemeinschaft, basierend auf dem Trauma der Beinahe-Ausrottung durch die Konos, beginnt sich aufgrund der Gründung der von Vehraáto angeführten Sternensucher auszudifferenzieren.
Im Jahr 51.879 v. Chr. (4521 dha-Tamar) werden erste Forschungen über das Neutrino-Antriebssystem unternommen. Der erste Prototyp des neuen Antriebssystems explodiert. Apian fällt auf, dass Paronn nicht altert, und spricht ihn darauf an. Es gelingt Levian Paronn, ihn zu beruhigen.
51.875 v. Chr. (4525 dha-Tamar) hat Deshan Apian den Verdacht, dass der legendäre Verhaáto und Levian Paronn ein und die selbe Person sind, und stellt Paronn zur Rede. Es gelingt Levian Paronn, ihn zu täuschen.
Das koordinierende Konzil der Tamanen wirft Paronn im Jahr 51.860 v. Chr. (4540 dha-Tamar) die inoffizielle finanzielle Unterstützung des Raumfahrsolidars und damit des Projekts EXODUS vor, und entzieht ihm in der Folge die Leitung von Impetus. Levian Paronn gibt sich kurz darauf als Vehraáto zu erkennen.
Im Jahre 51.848 v. Chr. (4552 dha-Tamar) beginnt die offizielle Startphase des Projekts EXODUS. Es kommt zu mehreren Anschlägen auf Paronns Leben.
51.845 v. Chr. (4555 dha-Tamar) übergibt Levian Paronn Deshan Apian den ersten selbst hergestellten Zellaktivator.
Ein beschädigtes halutisches Schiff dringt 51.840 v. Chr. (4560 dha-Tamar) in das Apsu-System ein. Es handelt sich um ein Schiff, das mit dem Zeittransmitter von Torbutan aus dem Jahre 49.983 v. Chr. in die Vergangenheit geschleudert wurde. (Lemuria 5) Das Schiff zerstört beim Versuch einer Kontaktaufnahme die drei lemurischen Raumschiffe TIRHATO, HEGRION und DARLOS.
Entgegen des ausdrücklichen Befehls des 1. Solidartamans setzt Levian Paronn die ersten beiden EXODUS-Schiffe, die AKAN HATA und die HENTECK AVRAM zur Zerstörung des Halutschiffes ein. (Lemuria 3)
Der 1. Solidartaman versucht im Jahr 51.838 v. Chr. (4562 dha-Tamar), die Sternensucher und damit den weiteren Bau der Generationsraumschiffe des Projekts EXODUS zu verbieten. Hintergrund hierfür sind die ständig steigenden Kosten, sowie der Vorwurf, dass eine friedliche Kontaktaufnahme mit dem halutischen Schiff verhindert wurde. Es erfolgt der Start des ersten Generationsraumschiffes, der AKAN HATA unter der Kommandantin Amelga Dalianta. Kurz vor dem Start erhält sie, wie später alle weiteren Kommandanten, von Levian Paronn einen Zellaktivator.
Im Jahre 51.836 v. Chr. (4564 dha-Tamar) versucht der 1. Solidartaman, Paronn töten zu lassen. Dieser trägt allerdings den Prototyp eines Schirmfeldgenerators, wodurch der Anschlag durch einen Energieschutzschirm vereitelt wird. In der Folge wird der 1. Solidartaman von den restlichen Solidartamanen entmachtet. Dies ist der Beginn einer wieder enger werdenden Zusammenarbeit im koordinierenden Konzil.
51.811 v. Chr. (4589 dha-Tamar) findet der erste Test von neu entwickelten Andruckabsorbern statt. In der Folge werden alle zukünftigen EXODUS-Schiffe damit ausgerüstet.
Auf Anunna wird im Jahre 51.779 v. Chr. (4621 dha-Tamar) ein außerlemurisches Artefakt gefunden. Bevor eine Entscheidung über eine Erforschung oder Zerstörung get