M 3
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M 3 (NGC 5272) ist ein Kugelsternhaufen, der ca. 35.000 Lichtjahre von Sol entfernt im Halo der Milchstraße liegt.
[Bearbeiten] Beschreibung
Der Sternhaufen umfasst etwa fünfhunderttausend Sonnen, von denen ein ungewöhnlich hoher Prozentsatz veränderlich ist. Außerdem werden in M 3 Dunkelwolken beobachtet. Der Durchmesser des Sternhaufens beträgt keine 250 Lichtjahre. Im Inneren des Sternhaufens beträgt der mittlere Abstand zweier Sonnen kaum ein halbes Lichtjahr, noch näher am Zentrum sinkt er auf etliche Lichtwochen.
Die Porleyter hatten M 3 mit psionischen Ortungs- und Hyperbarie-Abwehrsystemen gegen Eindringlinge verteidigt:
- Es gab eine Art telepathischen Sensor, der die Annäherung von Fremdwesen ortete und das Abwehrsystem steuerte. Auch ob man ein Beauftragter der Kosmokraten war, z.B. ein Ritter der Tiefe, ließ sich so feststellen.
- Ein weiteres System las die Daten in den Positroniken einfliegender Schiffe. Porleyter benutzten einen 12-Bit-Kode. Dabei enthielten nur 10 Bit die Daten, während der Rest zur Authentifizierung und Autorisierung diente. Wenn nun diese Autorisierungsbits und das telepathische Sensorsystem die Eindringlinge als befugt auswiesen, wurden die porleytischen Daten in den Schiffsrechnern von diesem System dekodiert und geändert. Auf diese Weise sollte den Suchenden der Einflug erleichtert werden.
- Zur Vernichtung von einfliegenden Schiffen diente ein Hyperbarie-Projektor. Dieser konnte an einem beliebigen Punkt in M 3 aus Hyperbarie zwei Schwarze Löcher erzeugen. Jedes von ihnen besaß 50 Sonnenmassen, und sie standen im Abstand von 1 km voneinander. Je nachdem wie die beiden Schwarzen Löcher sich zueinander umkreisten, konnten in beliebige Richtung Gravitationswellen abgefeuert werden. Eine weitere Variante bestand in der Erzeugung eines energetischen Trichters bei dem Fremdschiff, an dessen Ende eine Singularität lag.
- Tiefer im Sternhaufen kam ein Effekt hinzu, der bei Zellaktivatorträgern zu Übelkeit und Schmerzen führte.
- In der Nähe der konservierten Gegenstände, in die sich die Porleyter integriert hatten, kam es zu schweren körperlichen Erschöpfungserscheinungen bei Mutanten.
[Bearbeiten] Geschichte
Nach M 3 hatten sich die Porleyter zurückgezogen, nachdem sie aus dem aktiven Dienst für die Kosmokraten ausgetreten waren.
Die Arkoniden stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass M 3 ausschließlich aus uralten, an schweren Elementen armen Sternen der Population-II-Kategorie besteht, und ließen ihn deshalb links liegen bei der Forschung. Zumal praktisch alle ihre Schiffe von mysteriösen Gravitationsphänomenen zerstört wurden. Andere Völker erhielten von den Arkoniden ebenfalls diese pessimistische Einschätzung und so wurde M 3 nie richtig erforscht.
Im Mai 425 NGZ startet Perry Rhodan mit der DAN PICOT und einem größeren Verband als Rückendeckung nach M 3, auf der Suche nach den Porleytern. Sie bemerken die subtilen Leitungs- und Abwehrsysteme der Porleyter. Nur Dank der Ritteraura Perry Rhodans und Jen Saliks gelingt ihnen der Einflug. Das Abwehrsystem zeigt ihnen die Richtung zu einem Sonnensystem. Der dortige Planet wird EMschen getauft. Auf seiner Oberfläche empfangen Gucky und Fellmer Lloyd unverständliche, sich bewegende telepathische Muster. Eine Forschungsstation wird aufgebaut.
Die Expedition fand dort einen 150 m hohen, schwarzen Basaltmonolithen und einen Ammoniaksee. Beide Objekte verwitterten nicht. Sie zeigten eine Art Selbsterhaltungstrieb. Nach ein paar Tagen griffen die einheimischen EM-Schwämme die Station an. Da sie sowieso nichts Interessantes erfahren hatten, und um ein Massaker unter den Tieren zu vermeiden, zogen die Terraner wieder ab.
Als nächstes flog die DAN PICOT den Planeten Vulkan an. Dort gab es einen perfekt kegelförmigen Vulkan, der auch nicht verwitterte. Gucky konnte einen Bürgerkrieg unter den einheimischen Maringos verhindern.
Im selben Zeitraum kamen auch zwei darghetische Materiesuggestoren, Sagus-Rhet und Kerma-Jo, nach M 3. Durch einen unbekannten Effekt stürzte ihr Raumschiff auf dem zweiten Planeten einer gelben Sonne im Zentrum des Sternhaufens ab. Sie fanden dort Hinweise auf eine atomare Verseuchung, die die Einheimischen von der Planetenoberfläche vertrieben hatte. Etwa 5000 v. Chr. kam es dann zu einem biologischen Angriff. Ein Großteil der Einheimischen starb, der Rest mutierte bis zur Unkenntlichkeit.
Auf diesem Planeten fanden die Dargheten eine Station der Porleyter. Sie sahen museale Nachbildungen vieler Gegenstände, unter anderem eine Lautlose Faust, komplett aus Eisen. Zuletzt fanden sie eine Stasis-Anlage für Porleyter-Ersatzkörper. Die Dargheten beschlossen, ihr Bewusstsein in diese Körper zu transferieren, um in den engen Gängen besser voranzukommen.
Die DAN PICOT konnte die Explosion des Dargheten-Schiffes anmessen und flog am 8. Juni den Planeten an, den sie Impuls II tauften. Eine Expedition fand zwei Bäume, die auf unbekannte Weise konserviert und etwa 1 Million Jahre alt waren. An der Absturzstelle fanden sie zwei Schiffbrüchige, die aussahen wie riesige Krustentiere, und nahmen sie mit an Bord. Beim Abflug stellten die beiden sich tot und zerstörten mit ihrer Paragabe viele Schiffssysteme (u.a. Hyperfunk und Überlichttriebwerk). Die DAN PICOT schaffte gerade noch eine Notlandung auf dem Planeten der Flößer. Dort fand sie Gebäuderuinen und vier primitive Krananlagen, die konserviert waren. Als eine Space-Jet die Umgebung erkundete, wurden unterirdische Geschütze aktiv und zerstörten die DAN PICOT endgültig. Mit den Beibooten konnte ein Teil der Besatzung zur RAKAL WOOLVER evakuiert werden. Der Rest musste auf Rettung warten und wurde erst mehrere Tage später abgeholt.
Mit der TRAGER kehrte eine Expedition nach EMschen zurück. Der Monolith und der Ammoniaksee wurden untersucht, und die Terraner flogen wieder ab, bevor die EM-Amöben sie gewaltsam vertreiben konnten. Anschließend flogen sie nach Impuls II.
Zur selben Zeit erforschten die beiden Dargheten diesen Planeten. Sie waren in einer Zwickmühle: Seth-Apophis repräsentierte das Gute, gleichzeitig zwang sie die Dargheten zu Zerstörung. Also erzeugten sie in sich selbst einen Hypnoblock, um gewalttätige Fehlinterpretationen zu verhindern. Durch den geistigen Kampf, in dem Seth-Apophis diese Hypnoblöcke aufbrach, begriffen die Dargheten den Begriff der Lüge. Sie erneuerten die Hypnoblöcke und konnten sich so langfristig gegen Übernahmeversuche Seth-Apophis' verteidigen. Sie beschlossen, sich den Terranern anzuschließen.
Auf Klatau unternahmen die Dargheten den ersten Versuch, einen Porleyter aus den konservierten Gegenständen zu befreien. Auf dem Planeten Orsafal wurde eine Sammelstation für die befreiten Porleyter eingerichtet. Es stellte sich heraus, dass von den 70.000 konservierten Porleytern nur 2000 überlebt hatten. Diese forderten Transportschiffe von Neu-Moragan-Pordh an, die nie eintrafen. Also flogen die Terraner sie dorthin.
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[Bearbeiten] Quellen
PR 1058, PR 1059, PR 1062, PR 1063, PR 1064, PR 1070, PR 1071

