Maahks
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Die Maahks sind das beherrschende Teilvolk der Bewohner von Wasserstoff-Methan-Ammoniak-Welten Andromedas.
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Auf diesen Planeten herrscht üblicherweise eine Gravitation von 2,9 bis 3,1 g und eine Temperatur von 70 bis 100 °C.
Erscheinungsbild
Maahks erreichen eine Höhe von ca. 2,20 m und eine Schulterbreite von ca. 1,50 m. Ihre Haut ist von blassgrauen Schuppem bedeckt. Die beiden kurzen, kräftigen Beine haben vier Zehen. Die beiden tentakelförmigen Arme enden trichterförmig in sechs Fingern. Zwei der Finger sind zu Daumen ausgebildet. (Atlan 192, S 18)
Die Maahks haben keinen Hals; ihr Sichelkopf sitzt starr auf der Schulter. Er gleicht einem halbmondförmigen Wulst von einer Schulter zur anderen. Daher ist der Kopf bis zu 1,50 m breit und erreicht eine Höhe von ca. 40 cm. Auf diesem schmalen Grat sitzen die vier runden, 6 cm durchmessenden grünschillernden Augen. Jedes Auge hat je eine Schlitzpupille nach vorne und nach hinten. Dadurch besitzen die Maahks eine 360-Grad-Rundumsicht. Links und Rechts am Rand des Sichelkopfes befinden sich bewegliche Riechorgane, zusätzlich zur Nase.
Der Mund befindet sich vorne an der Übergangsstelle zwischen Wulstkopf und Rumpf. Er dient dem Sprechen und der Nahrungsaufnahme, ist 20 cm breit und weist sehr dünne, hornartige Lippen auf. Das Gebiss der Allesfresser wirkt raubtierartig. Knapp über der Oberlippe besitzen die Maahks zwei eng beieinanderliegende, senkrechte Nasenlöcher.
Als Unterscheidungsmerkmal der einzelnen Teilvölker der Wasserstoff-Methanatmer dienen die Größe der einzelnen Schuppen, die Körperform, die Form und Anordnung der Augen, sowie die Größe der Pupillen. (PR 217)
Die terranischen Kosmo-Ethnologen unterscheiden drei Maahk-Typen:
- der brachykrane (=kurzschädelige) Arkon-Typus aus der Zeit der Methankriege
- der mesokrane (=mittelschädelige) MdI-Typus um 2400
- der langschädelige Hetos-Typus um 3560
Charakterisierung
Maahks galten als gefühlsarme Logiker. Ihre Psyche wird beim ersten Zusammentreffen mit den Terranern als relativ simpel beschrieben. Ihre innere Freiheit - also ihre Selbstbestimmung - wird durch extrem starke innere Zwänge und Pflichten gegenüber der Gemeinschaft bestimmt. Verstößt ein Maahk gegen diese Zwänge, so verliert er einen Teil seiner inneren Freiheit, und Sein Ich ist verdunkelt. Erst wenn er seine Pflichten erfüllt hat, klärt sich sein Ich wieder, und er erhält seine innere Freiheit zurück.
- Anmerkung: Warum die streng logisch denkenden Maahks während der Auseinandersetzung mit den Arkoniden zu Gefühlen wie Rache fähig waren – anders lässt sich der irrationale Vernichtungsfeldzug nicht erklären – liegt im Dunkel der Exposé-Redaktion.
Durch die Aktivierung des Chronofossils Andro-Alpha wurde ein Evolutionssprung ausgelöst, der in den Maahks eine emotionale und künstlerische Ader weckte. Zudem sind sie nun auch extrem kinderlieb gegenüber dem eigenen Nachwuchs und dem anderer Völker, was auf Außenstehende nahezu bizarr wirkt. (PR-Extra 4)
Physiologie
Maahks atmen Wasserstoff und nehmen als Nahrung Stickstoff-Radikale zu sich. Ihre Lunge besteht aus mehreren sackartigen Schläuchen, die eine Wand aus Muskelgewebe besitzen. Dahinter liegt ein schwammig-poriges Organ, in dem der eingeatmete Wasserstoff und die verarbeitete Nahrung reagieren können. Die Maahks atmen dann Ammoniak wieder aus. Die Bezeichnung "Methanatmer" ist deshalb falsch.
Da der Kontakt mit den Maahks überwiegend an Orten mit Sauerstoffatmosphäre stattfindet, sind sie gezwungen, ständig entsprechende Schutzanzüge zu tragen.
Soziales (»Grek«)
Maahks sind eierlegende Säuger. Nach einer Reifezeit von dreieinhalb Monaten legen die Weibchen bis maximal neun Eier in ein Gelege. Die Neun ist daher eine heilige Zahl. Die Kinder schlüpfen innerhalb von 3,5 Monaten und werden dann gesäugt. Aufgrund der hohen Reproduktionsrate in kurzer Zeit sehen sich die Maahks als Unbesiegbare an. Die hohe Vermehrungsrate brachte auch beinahe den Untergang für das Große Imperium, da es den Maahks ungleich schneller als den Arkoniden gelang, ihre Verluste auszugleichen.
Maahks sprechen sich gegenseitig normalerweise mit Grek-x an. Wobei x eine Zahl ist, die ihre Rangordnung in einer Gruppe oder Organisation widerspiegelt. Je kleiner diese Zahl ist, desto höher ist der Rang.
- Anmerkung: In den Heftromanen existieren unterschiedliche Schreibweisen der Namen der Maahks. Sie reichen über Grek, Grek-1, Grek 1, GREK-1, GREK 1 bis Grek eins.
Auch Rangfolgen mit »Raka« sind bekannt. Raka-7 beispielsweise war der Kommandant eines Raumschiffs. (PR 268)
Davon unabhängig haben Maahks individuelle Namen.
Die Einheitssprache der Maahk-Völker Andromedas ist das Kraahmak.
Heraldik
Das Symbol der Maahks ist der geteilte Eidotter - er spiegelt ihre hohe Vermehrungsrate wieder und ist ausschließlich ihnen vorbehalten. Die Halle der Unbesiegbaren auf ihrem Hauptplaneten Tatrun führt als Symbol ein liegendes Ei. Das Symbol ist ferner Teil der Rangabzeichen maahkscher Offiziere.
Bekannte Maahk-Völker
Von den Maahks stammen unter anderem die Gharrer, die Grossarts und die Maakar ab. Die Entwicklungsgeschichte kleinerer Splittergruppen wie der Grosmaahs und der Ambriador-Maahks ist nicht bekannt.
Es ist unklar, wie die maahkähnlichen Hoodhirs, die auf Hoodhir, dem fünfzehnten Planeten des Wega-Systems, in einer extremen Symbiose mit ihren Häusern leben, dazu passen. Für den Metabolismus der Maahks ist Hoodhir viel zu kalt.
Politik
Die Maahks in Andro-Alpha und später in Andromeda wurden durch den Rat der Neunväter regiert. Dieser residiert in der Halle der Unbesiegbaren auf Tatrun, dem fünften Planeten der Sonne Uhrak. Der Name der Regierung leitet sich aus der heiligen Zahl neun der Maahks her. Die Regierung wird auch als Oberkommando bezeichnet.
Üblicherweise wird der Chef einer Gruppe oder Organisation als Grek-1 bezeichnet. In Krisenzeiten wird ein Grek-0 mit besonderen Vollmachten berufen. Der Grek-0 ist oberster Kriegsherr aller Maahks und agiert unabhängig vom Oberkommando.
Geschichte
Andromeda und Milchstraße
ca. 50.000 v. Chr.
Die Maahks stammten ursprünglich aus Andromeda. Im Jahre 51.000 v. Chr. sind sie das dominierende Volk in Andromeda. Sie beherrschten als das größte Teilvolk auch alle anderen der vielen tausend Splittervölker der Wasserstoff-Methanatmer, unterwarfen sie oder machten sie zu Partnern. (PR 217)
Nachdem die Lemurer vor den Halutern nach Andromeda geflüchtet waren und sich dort rücksichtslos ausbreiteten, trafen sie auf die Maahks und es entspann sich ein galaxisweiter Krieg.
Ein Flüchtlingskonvoi aus etwa 100 maahkschen Schiffen, angeführt von Grek-1 an Bord des Flaggschiffes KULLOCH, erreichte etwa 50.000 v. Chr. einen Sonnentransmitter im Zentrum eines Kugelsternhaufens der Milchstraße. Dabei wurden sie tagelang von halutischen Schiffen angegriffen und versuchten schließlich nach hohen Verlusten, durch das Sonnendreieck zu fliehen.
Während des Transmissionsvorgangs zerstörten die Haluter das Sonnendreieck. Aufgrund der hyperenergetischen Entladungen strahlte der instabil gewordene Sonnentransmitter die Raumschiffe nicht an das einprogrammierte Ziel ab. 60 der Flüchtlingsschiffe rematerialisieren bei einer Ballung von 60 Sonnen in der 15 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Chearth, dem späteren Sonnentresor.
Es gelang den um 49.488 v. Chr. kurz vor der Ausrottung stehenden Maahks, über eine von ihnen gebaute Strecke gigantischer Weltraumbahnhöfe in die Milchstraße zu fliehen.
Dabei traf eine Flotte von 60 Maahk-Großraumschiffen, die - mit einem Triebwerkstausch beschäftigt - mit Ausrüstungsbahnhöfen und einigen hunderttausend Flüchtlingen von Andromeda Richtung Milchstraße unterwegs waren, im intergalaktischen Leerraum auf das terranische Flottenflaggschiff CREST III. Dieses war in die Vergangenheit verschlagen worden, flog mit Hilfe der DINO III von der Milchstraße nach Andromeda und wechselte gerade einen der ausgebrannten Kalup-Konverter.
Die Maahks griffen zunächst mit drei Raumern die vermeintlichen Tefroder an. Die CREST III wehrte sich erfolgreich und vernichtete die Angreifer. Damit nahm sie dem Verband die wissenschaftliche Elite. Nach der Sprengung der DINO III und der Flucht der CREST III vor den restlichen Maahks, waren diese ihrer wissenschaftlichen Führung beraubt und auf sich selbst gestellt und erreichten schließlich den Rand der Milchstraße, wo sie sich auf der jupiterähnlichen Welt Maahkoradan niederließen und ohne die Kenntnisse ihrer Wissenschaftler degenerierten und in die Primitivität zurückfielen. (PR 277)
Allerdings gab es schon 49.988 v. Chr. in der Milchstraße auf Washun eine primitive Maahkbevölkerung. (PR 266)
Erst 30.000 Jahre später erreichten die Maahks wieder ein hohes technisches Niveau und expandierten von dem Planeten Maahkoradan aus in der Milchstraße.
ca. 8200 v. Chr.
Um 8200 v. Chr. stießen sie auf die von M 13 aus expandierenden Arkoniden. Die Arkoniden bezeichneten die Maahks aufgrund ihres Stoffwechsels fälschlicherweise als Methanatmer oder kurz Methans. Da die Maahks in den Arkoniden die Nachkommen der verhassten Lemurer/Tefroder sahen, kam es zu ersten militärischen Auseinandersetzungen, die in dem so genannten ersten Methankrieg mündeten. Zudem wurden sie von dem arkonidischen Oberkommando nach dem ersten Zusammentreffen sofort als Fremdgasatmer und damit nach arkonidischem Selbstverständnis als Feinde eingestuft. (PR 217)
ca. 8070 v. Chr.
Um 8070 v. Chr. begann während der Regierungszeit des arkonidischen Imperators Gonozal VII. die heiße Phase des so genannten Methankrieges. Während der Herrschaft von Orbanaschol III. von 8040 v. Chr. bis 8020 v. Chr. gerieten die Arkoniden an den Rand der Vernichtung.
ca. 8000 v. Chr.
Die Maahks entdeckten das Sonnensechseck im galaktischem Zentrum der Milchstraße.
Dank der von der Superintelligenz ES im Jahre 8002 v. Chr. an Atlan da Gonozal übergebenen und von diesem weitergeleiteten Konstruktionsunterlagen der Konverterkanone errangen die Arkoniden schließlich die Oberhand und konnten die Maahks bezwingen. Die Maahks flohen unbemerkt über den Sonnensechsecktransmitter im Zentrum der Milchstraße in Richtung Andromeda. (PR 60, PR 217)
Die Grossarts, eine Gruppe stark mutierter Maahks, siedelten sich im Tarlora-System an.
In Andromeda traten die Goldenen als Beauftragte der Meister der Insel mit den Maahks in Kontakt. Sie wurden vor die Wahl gestellt, sich entweder zu unterwerfen oder vernichtet zu werden. Um der Vernichtung zu entgehen, unterwarfen sich die Maahks den MdI. In der Folge wurden sie als Hilfsvolk hauptsächlich in Andro-Alpha angesiedelt. Insgeheim planten die Maahks, im Rahmen eines Zehntausendjahresplanes gegen die MdI zu revoltieren und bereiten sich darauf mit dem Aufbau einer gigantischen und streng geheimgehaltenen Raumschiffs- und Rüstungsproduktion vor. (PR 287, PR-TB 402)
- Zitat: Wir verfügen über derartig große Mengen an Kriegsmaterial, daß wir hundert ihrer Jahre gegen die Meister der Insel kämpfen könnten, ohne ein einziges Raumschiff aus der laufenden Produktion einzusetzen. (PR 287)
Wie später bekannt wurde, waren die Meister der Insel allerdings sehr wohl über den Zehntausendjahresplan informiert. (PR-TB 402)
Maahks fungierten auch als Wächtervolk bei Sonnentransmittern im Leerraum, wie dem Horror- und dem Schrotschuss-System. (PR 217, PR 231)
2400
Im Zusammenhang mit dem terranischen Vordringen über die Sonnentransmitter in Richtung Andromeda kam es zu Vorstößen der Maahks in die Milchstraße im Auftrag der Meister der Insel.
2401
Den Auftrag eine Invasion vorzubereiten, brachten die Meister der Insel den Maahks mit der Begründung nahe, damit die Milchstraße von den Arkoniden und Akonen zurückzuerobern. Die Maahks mussten allerdings feststellen, dass die Milchstraße nicht mehr von den Arkoniden, sondern von den Terranern beherrscht wurde, gegen die die Maahks keinen Groll hegten. Während der Großteil der eingesetzten Maahks stur an den ihnen gegebenen Befehlen festhielten, machte sich Grek-1 seine eigenen Gedanken. Er konspirierte schließlich mit den Terranern und gab ihnen wertvolle Hinweise über den Aufbau der Abwehranlagen der Meister der Insel.
2402
Im Jahre 2402 kam es zum Aufstand der Maahks in Andro-Alpha gegen die Meister der Insel. Dem vorausgegangen war die Enttarnung der Duplos, die von den Meistern der Insel in der Regierungsspitze der Maahks in Andro-Alpha eingesetzt wurden.
2405
Im Juni 2405 schlossen die Neunväter mit dem Solaren Imperium – vertreten durch den Arkoniden Atlan als Botschafter – das historische Bündnis, infolge dessen es ihnen gelang, die Herrschaft der Meister der Insel zu brechen. Ihr Siedlungsschwerpunkt verlagerte sich nach Andromeda. Durch das Eingreifen von Tengri Lethos wurde eine Ausrottung der Tefroder verhindert. Im Rahmen eines Friedensvertrages erhielten die Maahks im Jahre 2405 die Welt Maahkora im Polloca Hermi-System im Zentrum der Milchstraße, die ihnen weiterhin als Botschaftswelt diente.
Die Maahks erlaubten den Terranern, den Stützpunkt Power Center auf Gleam in Andro-Beta zu behalten und weiter auszubauen, sowie Truppenkontingente in den verbliebenen Weltraumbahnhöfen zu stationieren. (PR 374) In der Nähe des Stützpunktes wurde zudem eine Botschaft eingerichtet. Später wurde den Terranern die Sauerstoffwelt Chemtenz, der dritte Planet der Sonne Kraltmock, in Andromeda als Botschaftswelt zur Verfügung gestellt.
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3444
Während der Schwarmkrise stellten die Maahks dem Solaren Imperium 10 Großkampfschiffe mit immunen Maahks sowie einen Situationstransmitter zur Verfügung. (PR 550, PR 562)
3580
Im Jahre 3580 stieß ein Schiff des NEI auf dem Weg nach Andromeda auf einen neuen Typ von Maahks. Die terranischen Kosmo-Anthropologen bezeicheten ihn als Hetos-Typus.
Die Weltraumbahnhöfe wurden durch speziell präparierte, parapsychisch aktive, tote Maahks bewacht. Besonders begabte Maahks des neuen Typs konnten durch das Zekrath mit ihnen kommunizieren. (PR 721)
Eine Delegation der Maahks nahm an der Geheimkonferenz des NEI teil, die zur Gründung der GAVÖK führte. (PR 725)
- Anmerkung: In PR 721 wird geschildert, dass alle Maahks die Milchstraße verlassen haben und die Maahks aus Andromeda kein Interesse haben, dem NEI zur Seite zu stehen. Ob die Maahks ihre Meinung geändert haben oder ob es sich um einen Autorenfehler handelt, ist unklar.
426 NGZ
Bei der Konfrontation mit dem aus einer fernen Zukunft in das Jahr 426 NGZ verschlagenen Grek-336 zeigte sich, dass einige Maahks die Fähigkeit der Entmaterialisation besaßen. Damit zeichnete sich bereits jetzt die zukünfige Entwicklung zu Schattenmaahks ab. (PR 1141)
427 NGZ
Im Jahre 427 NGZ versuchte der Dekalog der Elemente, die Tefroder und die Maahks zu einem Krieg gegeneinander aufzuhetzen. Die Maahks hatten jedoch auf allen Welten, die sie in Andro-Beta den Tefrodern überlassen hatten, ohne Wissen der Tefroder Planetenzünder deponiert. Deswegen begnügten sie sich damit, ihre Flotte zu sammeln und abzuwarten. Als Taurec und Reginald Bull die Intrige des Dekalogs aufdecken konnten, zogen die Maahks ihre Schiffe wieder ab und gaben die Lage aller Planetenzünder preis, damit diese entschärft werden konnten. (PR 1196)
1225 NGZ
Im Sternhaufen Omega Centauri begegnete Atlan im Jahre 1225 NGZ auf dem Planeten Kharba einer Gruppe von degenerierten, in die Primitivität zurückgefallenen Maahk-Abkömmlingen, die sich selbst als Grosmaahs bezeichneten. Sie waren wahrscheinlich schon zur Zeit der großen Methankriege nach Omega Centauri gelangt, vielleicht wurden sie aber auch im Jahre 2408 von Andromeda-Maahks aus der Milchstraße vertrieben.
1290 NGZ
1290 NGZ erschien der Gharrer Mhogena, der Fünfte Bote der Koalition Thoregon, über die Brücke in die Unendlichkeit auf Trokan.
Er bat um Unterstützung für seine Heimatgalaxis Chearth gegen die Algiotischen Wanderer. Das Galaktikum, aber auch die LFT lehnten das Hilfeersuchen ab.
Lediglich die GILGAMESCH brach mit den zehn Schiffen von Maahkora, des Botschaftsplaneten der Maahks in der Milchstraße, nach Chearth auf. Auch das Volk der Haluter flog mit dem Riesentender SHE'HUAN nach Chearth.
1312 NGZ
Die Botschaftswelt Chemtenz wurde im Jahr 1312 NGZ bei einem Angriff von Kastuns völlig verwüstet.
Im 14. Jahrhundert NGZ waren die Maahks die größte Militärmacht Andromedas. Sie wurden deshalb zum nächsten bevorzugten Angriffsziel des Gelben Meisters, nachdem er Tefrod erobert hatte. Einige geheime Stützpunkte der Maahks wie Ban56-N und Kepekin wurden von Kastuns entdeckt und angegriffen, auch die Hideaway-Station wurde vernichtet. Beides war auf Informationen zurückzuführen, die die Gy Enäi von einem maahkschen Verräter erhalten. Nach dem Ende des Gelben Meisters machten sich die Maahks gemeinsam mit den Tefrodern an den Wiederaufbau Andromedas.
Eine Ferne Zukunft
In dieser Zukunft dominieren die körperlosen Schattenmaahks. Grek-336 gehört zur Minderheit der Fundamentalisten, bei denen es sich um extreme Cyborgs handelt. (PR 1136)
M 33
7600 v. Chr.
Um 7600 v. Chr. wurden aus der Milchstraße fliehende Maahks durch einen Hypersturm in den Fremden Nebel nach M 33 verschlagen. Sie wurden von den Robotern von Ctl unterworfen. Aus ihnen gingen die Maakar hervor. (PR 1182, PR 1183)
3000
Seit der Entwicklung eines Transitionstriebwerks um das Jahr 3000 expandierten auch die Kartanin in M 33. Es kam in der Folge zu Konflikten zwischen den beiden Völkern.
ca. 3500
Es kam zum Krieg zwischen Maakar und Kartanin. Er wurde von den Maakar als Erster Territorialkrieg und von den Kartanin als Erster Giftatmerkrieg bezeichnet.
3587
Nach dem Ende des Krieges erschienen 3587 durch die Weltraumbeben Paratautropfen aus Fornax im Bereich der Sonne N'jala
ca. 50 NGZ
Die Kartanin konnten den Zweiten Giftatmerkrieg bzw. den Zweiten Territorialkrieg dank des Parataus mithilfe ihrer Esper für sich entscheiden.
ca. 400 NGZ
Auch der Dritte Giftatmerkrieg bzw. Dritte Territorialkrieg wurde dank des Parataus von den Kartanin gewonnen.
Chearth
ca. 48.000 v. Chr.
Ein Konvoi von vor den Bestien/Halutern flüchtenden Maahks wurde ca. 48.000 v. Chr. über einen Sonnentransmitter in den Sonnentresor in der Galaxie Chearth, bestehend aus insgesamt 61 Sonnen, abgestrahlt.
Sie entwickelten sich dort zum Volk der Gharrer, dem wichtigsten Hilfsvolk der Superintelligenz Nisaaru, mit der Gabe der Psi-Reflektion.
1290 NGZ
1290 NGZ erschien der Gharrer Mhogena, der Fünfte Bote der Koalition Thoregon, über die Brücke in die Unendlichkeit auf Trokan, um Hilfe für Chearth zu erbitten.
Ambriador
Zu einem unbekannten Zeitpunkt gelangten Maahks nach Ambriador. Vermutlich wurden sie von einem Tryortan-Schlund dorthin transportiert. Sie besiedelten die Eastside dieser Galaxie. Von den Trovent-Laren wurden versklavte Maahks im Jahre 1343 NGZ als schwere Arbeitskräfte und Aufsichtspersonal eingesetzt. (Posbi-Krieg 1, Posbi-Krieg 3)
Raumschiffe
Schweres Schlachtschiff der Maahks
Das Schwere Schlachtschiff der Maahks ist ein Walzenraumschiff von 2500 Metern Länge und einem Durchmesser von 500 Metern. Es hat eine Beschleunigung von 550 km/s².
| Technische Daten | |
|---|---|
| Besatzung: | 2000 Personen und bis zu 3000 Personen an Landetruppen |
| Aufbau: | 4 Überlichttriebwerke mit einer Gesamtreichweite von 3,6 Millionen Lj, 28 Heckimpulstriebwerke |
| Offensivbewaffnung: | 9 schwere Gegenpolkanonen davon 1 im Bug des Schiffes, Schwere Impulsgeschütze, Schwere Desintegratoren, Leichte Impulsgeschütze und Desintegratoren |
| Defensivbewaffnung: | 3-fach gestaffelter grüner Schutzschirm ähnelt dem terranischen HÜ-Schirm |
| Beiboote- und Landungsboottypen: | 56 5-Mann-Beiboote, 8 Kleinraumschiffe, 224 1-Mann-Jäger |
| Risszeichnung: | im Heft 495 (Schweres Schlachtschiff der Maahks) |
Kleinraumschiff
Das Kleinraumschiff der Maahks ist walzenfömig, hat eine Länge von 200 Metern und einem Durchmesser von 40 Metern.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Besatzung: | ca. 75 Personen |
Maahk-Diskus
Ende des 13. Jahrhunderts NGZ entwickelten die Maahk mehrere Raumschiffstypen, um die technische Innovation voranzutreiben. Als einziges Modell setzte sich dieses für Fernexpeditionen entwickelte Modell durch.
| Maahk-Diskus | |
|---|---|
| Besatzung | |
| Abmessungen | 640 m Durchmesser und 150 m Dicke |
| Antrieb | Metagrav (schiffsumlaufendes Projektorband), Gravopuls etc. |
| Offensivbewaffnung | 6 schwere Konverterkanonen, Impuls- und Desintegratorgeschütze |
| Defensivbewaffnung | mehrfach gestaffelter Paratron |
| Energieversorgung | |
| Beiboote | variabel in Bug- und Heckhangar, Andockmöglichkeiten für vier 300 m Walzenraumer und ein 300 m Frachtmodul |
| Risszeichnung | Risszeichnung im Heft 2019 (Diskusraumer der Maahks) |
Superschlachtschiff der Maahks
Dieser Schlachtschifftyp wurde den Milchstraßenvölkern erst bekannt, als Perry Rhodan im Jahr 1312 NGZ mit der JOURNEE eine Expedition nach Andromeda durchführte.
Es handelt sich um einen Walzenraumer mit 2500 m Länge. Der Metagrav erlaubt einen Überlichtfaktor von 75 Mio. bei einer Beschleunigung von 1000 km/s².
| Superschlachtschiff der Z-Klasse | |
|---|---|
| Besatzung | 3000 Maahks |
| Aufbau | 2,5 km Zylinderraumer |
| Antrieb | Metagrav (Beschleunigung bis 1000 km/s², max. ÜL-Faktor bei 75 Mio), Gravopuls-Antrieb, Antigrav, Linearantrieb |
| Offensivbewaffnung | insgesamt 36 schwere Waffensysteme (MVH-Geschütze, Konverterkanonen, Gegenpolkanonen |
| Defensivbewaffnung | 3-fach gestaffelte HÜ- und 4-fach gestaffelte Paratronschirme |
| Energieversorgung | Hypertropzapfer, Gravitrafspeicher, Nug-Schwarzschild-Reaktoren, Notfusionskraftwerk |
| Beiboote | verschiedenste Klassen |
| Risszeichnung | Heft 2211 (Maahksches Superschlachtschiff der Z-Klasse - KARVATA 42) |
Kampfjäger der Maahks
| Kampfjäger-Klasse | |
|---|---|
| Besatzung | 1 Maahk |
| Abmessungen | Länge 20 Meter, Spannweite 10 Meter |
| Antrieb | Impulsantrieb (max. Beschleunigung: 850 km/s²), Antigrav |
| Offensivbewaffnung | 2x schwere Impulskanonen , 6 x externe Raketenflugkörper |
| Defensivbewaffnung | dreifacher HÜ-Schirm, Prallschirm |
| Energieversorgung | Fusionsreaktor |
| Beiboote | nicht vorhanden |
| Besonderheiten | An den Flügelspitzen befinden sich abwerfbare Deuteriumtanks. |
| Risszeichnung | Heft PR 943 (Kampfjäger der Maahks) |
Weitere Risszeichnungen
- Risszeichnung im Heft 334 (Beiboot der Maahks)
- Risszeichnung im Heft 621 (Kampfroboter der Maahks)
- Risszeichnung im Heft 307 (Weltraumbahnhof der Maahks)
Bekannte Maahks
Quellen
- PR 217, ..., PR 231, ..., PR 266, PR 268, PR 277, ..., PR 287, ..., PR 374, PR 375, ..., PR 550, PR 562, PR 681, PR 721, ..., PR 1136, PR 1138, PR 1195, ..., PR 1282, PR 1283, ..., PR 1404, PR 1570, ..., PR 1946, ..., PR 1954, PR 1967, ...
- Andromeda 2
- Atlan 187, Atlan 208









