Atlans Gefährtinnen
Aus Perrypedia
Auf seiner langen Reise durch die Zeiten findet man Atlan selten ohne eine Frau an seiner Seite. Ebenso leicht, wie er fähige und loyale Freunde findet, entzündet er die Leidenschaften der Schönsten verschiedener Völker lemurischer Abstammung. Die Bedeutung dieser Weggefährtinnen für den Arkoniden variiert. Manche schenken ihm neue Kraft, indem sie seine Nächte verschönern. Andere stehen als vollwertige Begleiterinnen an seiner Seite, und ihr unvermeidlicher Verlust reißt den Unsterblichen stets in tiefe Gefühlskämpfe.
Wie und wer auch immer sie sind – jede Frau seiner langen Geschichte ist für Atlan auf ihre Weise wichtig, und jede hat ihren Platz in seinen Gefühlen und Erinnerungen. Was wieder einmal beweist, wie groß die Kapazität seines Gedächtnisses ist.
Erläuterungen zu den Einträgen:
- Zeitangaben beziehen sich auf den (ungefähren) Zeitraum der Beziehung
- () – Namen in Klammern bezeichnen Frauen, die wichtig waren für Atlans Lebensweg, aber nicht seine Geliebten wurden
- † – Beziehung wurde durch Tod beendet
- Nachkommen:
- "–" bedeutet, dass aufgrund der Ereignisse klar ist, dass kein Kind geboren wurde (z.B. weil die Beziehung durch Tod endete)
- "nicht bekannt" bedeutet, dass aus der niedergelegten Erzählung nicht klar hervorgeht, ob die Frau eventuell schwanger zurückblieb. Es besteht also eine prozentuale Wahrscheinlichkeit, dass Atlan auch von einigen dieser Frauen Nachfahren hat.
Kristallprinz Atlan (8026 v. Chr. bis 8000 v. Chr.), Arkonidisches Imperium
Farnathia da Declanter
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8026 bis 8023 v. Chr. † | Atlan-Hefte 88–166 (Zyklus Der Held von Arkon) | – |
Farnathia ist die Tochter des Tato von Gortavor, wo Atlan unter Fartuloons Obhut aufwächst, und Atlans erste Liebe. Sie gerät in die Gefangenschaft der Kralasenen, als diese die Spur des Kristallprinzen aufnehmen. Atlan rettet sie von der Kralasenenwelt Ganberaan. Doch die lange Gefangenschaft hat ihre Spuren hinterlassen, die auch von den Aras nicht mehr vollständig behoben werden können. Farnathia stirbt schließlich in einem Zweikampf mit ihrer Rivalin, der Varganin Ischtar.
(Orfina)
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8023 v. Chr. | Atlan-Heft 128 (Zyklus Der Held von Arkon) | – |
- Sie stand so da, wie ich sie in Erinnerung hatte; den Blick sehnsüchtig auf mich gerichtet, das Gesicht vom Schmerz des Abschieds gezeichnet, die eine Hand etwas erhoben, so als wolle sie mich zurückhalten oder wenigstens noch einmal berühren ...–Atlan 128, S. ??
Auch wenn ihre Liebe zu Atlan unerwidert blieb, macht die Größe ihres Opfers es wert, dass Orfina in diese Liste Eingang findet. Orfina war die Lieblingsfrau des Tatos von Jacinther IV, Pillgram Galbass. Sie verliebte sich in Atlan und glaubte zunächst, dass auch er diese Liebe erwidere, obwohl sie nach seinen Begriffen dick und hässlich war. Sie verhalf ihm zur Flucht und rettete ihm damit vermutlich das Leben. Später fand Atlan heraus, dass der Gouverneur sie dafür in einen Kunstharzblock eingießen ließ. Atlan erstand den Block und verschaffte ihr ein würdiges Begräbnis.
Ischtar
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8023–8022 v. Chr. | Atlan-Hefte 166–221 (Zyklus Der Held von Arkon) | Sohn Chapat |
Varganische Rebellin mit eigenem Raumschiff, »Göttin«; verschollen
Zaroia da Kentigmilan
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8022 v. Chr. | Atlan-Heft 184 (Varganen-Unterzyklus) |
Arkonidin (Offizierin), kurzes Techtelmechtel
Seracia
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8022 v. Chr. | Atlan-Hefte 190 (Varganen-Unterzyklus) und 265 (Doppelgänger-Unterzyklus) | Sohn |
Arkonidin von Cherkaton (Kolonistin), kurzes Techtelmechtel unter Beeinflussung, später trotz Sohn nicht mehr interessiert
(Crysalgira da Quertamagin)
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8022 v. Chr. † | Atlan-Hefte 197–219 (Varganen-Unterzyklus) | – |
- Zwischen uns beiden gab es keine falsche Scham mehr, dazu kannten wir uns inzwischen zu gut. Manchmal hatte ich sogar überlegt, ob man unsere Beziehung als Liebe bezeichnen konnte. Aber das war schlecht möglich, denn Crysalgira liebte ihren Chergost, und ich liebte meine Ischtar. Wir waren lediglich durch eine starke Zuneigung verbunden, die das Resultat gemeinsam bestandener Strapazen und Gefahren war. – Atlan-Heft 215
Prinzessin Crysalgira da Quertamagin flieht von Arkon, um einer arrangierten Hochzeit zu entgehen, und gerät in die Gefangenschaft der Maahks. Diese benutzen sie als Testperson, um die Wirkung einer neuartigen Waffe zu erproben, des Potential-Verdichters. Crysalgira da Quertamagin wird in den Mikrokosmos der Varganen versetzt, wo sie auf Atlan trifft (der im Kampfeinsatz von der Wirkung des Potential-Verdichters betroffen wurde) und sich ihm anschließt. Zusammen finden sie einen Weg zurück. Später stirbt sie im Triebwerksstrahl eines startenden Raumschiffes.
Sie ist insofern bemerkenswert, als sie trotz hohen Potentials für Gefährtentum »nur« eine Freundin bleibt – eine, mit der man sich sogar beim Duschen gegenseitig einseifen kann, ohne Folgen befürchten zu müssen (s. Atlan-Heft 215). Beide sind in festen Beziehungen, und er sieht in ihr mehr den vertrauten Mitstreiter als eine attraktive Frau. Vielleicht ist der Grund aber auch ein wenig in den Gerüchten zu finden, denen zufolge sie eine Halbschwester von ihm, aus einer Affäre von Imperiatrix Yagthara mit Regir da Quertamagin, ist.
Karmina da Arthamin
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8021–8020 v. Chr. | Atlan-Hefte 226 und 296 (Akon-Akon-Unterzyklus) | – |
Myruun von Bislar
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8020 v. Chr. | Atlan-Heft 251 (Akon-Akon-Unterzyklus) | ja, näheres unbekannt |
Kreya Sancin
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 8020 v. Chr. | Atlan-Heft 266 (Doppelgänger-Unterzyklus) |
Sinyagi da Ettorkhal
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| ca. 8010 v. Chr. | Jubiläumsband 6, Blaubände 14–16 |
- Ich hatte alle meine Willenskraft aufwenden müssen, um der süßen Versuchung zu widerstehen – nicht nur, weil sie noch zu jung war, sondern auch, weil ich damals schon ahnte, daß mich das Schicksal weit von der Heimat forttreiben würde – »Die Armageddon-Maschine«, Jubiläumsband 6, S. 11 f
Atlan begegnete Sinyagi zum ersten Mal während eines Urlaubs nach dem Ende seiner Ausbildung. Angeblich wagte er aufgrund ihres jugendlichen Alters damals nicht, über ein paar Küsse hinaus zu gehen, obwohl sie zu allem bereit war. Später stieß sie als Abgesandte des Imperators Gonozal VII. im Echsenkrieg gegen die Dron zu Atlans Geschwader. Damals kam es wohl zu mehr. Zumindest beeindruckte sie ihn offensichtlich genug, dass es ihre Gestalt war, welche die Große Feuermutter über zehntausend Jahre später für ihn annahm.
Der Einsame der Zeit (8000 v. Chr. bis 1971 n. Chr., Terra)
Katya
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 7888–7887 v. Chr. † | PR-TB 56 »Bruder der Stählernen Wölfe« | – |
- Ich blieb vor ihr stehen. Sie war einen Kopf kleiner als ich. Wenn jemals in ihrer Ahnenreihe ein Überlebender von Atlantis gelebt hatte, dann waren seine Spuren restlos verwischt bis auf eine: Die Augen waren wachsam, flink und nicht ohne Intelligenz. Katya würde eine gute Gefährtin sein. – Atlan Blauband 1, S. 52 f
Katya (Die-das-Feuer-brennen-lässt) ist die erste Geliebte Atlans nach Beginn seines Exils auf Terra. Sie ist ein Beispiel dafür, dass es durchaus auch die inneren Werte sind, welche die Aufmerksamkeit des Arkoniden erregen. Sie zeigt ihm gegenüber Neugier und Selbstbewusstsein, und er nimmt sie an sein Feuer, um ihr die Segnungen der Zivilisation in Form von Seife und Kamm näher zu bringen. Sie ist in der Folge seine eifrigste Schülerin in allen Dingen und auch diejenige aus seiner Gruppe der »Brüder der Wölfe«, die als erste in der Lage ist, sicher seine Zeichenschrift zu interpretieren. Leider – oder glücklicherweise? – verursacht sie den Zwischenfall, der eine frühzeitige Rückkehr des Arkoniden in seine Heimat verhindert. Dennoch behält er sie an seiner Seite, während er die steinzeitlichen Jäger ausbildet und als Keimzellen der Kultur in der Welt verteilt. Sie wird jedoch schließlich Opfer eines wilden Bären und findet ihre letzte Ruhestätte in den Bergen des Rhône-Tals, wo ihre Überreste viele Jahrhunderte später durch Dr. Ayala D'Antonelli entdeckt werden.
Adrar
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 5020 v. Chr. | PR-TB 147 »Flucht der Androiden« | nicht bekannt |
- Ich registrierte jede ihrer Bewegungen. Sie war schön, das flackernde rote Feuer machte aus ihren Bewegungen geheimnisvolle Vorgänge. Ich spürte, daß ich sie zu begehren begann. Es war eines dieser Treffen, eine Zusammenkunft, die unter solch ungewöhnlichen Bedingungen vor sich ging, daß sie den Charakter der Ausschließlichkeit bekam. Sie schien es zu bemerken und verhielt sich entsprechend. – Atlan Blauband 1, S. 134
Diese junge und gutaussehende Tochter eines wohlhabenden Ziegenhirten in Nordafrika stolpert über Atlan, nachdem sie gerade knapp dem Tod entronnen ist. Halb erwartet und halb fürchtet sie aus ihrem kulturellen Erfahrungshorizont heraus, dass er sie mit Gewalt nimmt. Ihre erste Lektion in zivilisiertem Leben ist, dass richtige Männer das nicht tun. Die zweite Lektion ist, dass aber auch diese Männer nicht nein sagen, wenn man sich anschmiegt. Sie bleibt bei ihm, bis Atlan sich erfolgreich seiner Aufgabe entledigt und von ES alleine in seine Fluchtkuppel zurückversetzt wird. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.
(Alyeshka)
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 5020 v. Chr., 4024–4021 v. Chr. † | PR-TB 147 »Flucht der Androiden«, PR-TB 149 »Die Große Flut« | – |
Alyeshka ist eine Androidin aus der ersten Gruppe, die von Wanderer zur Erde flieht. Wie die führenden Androiden der Gruppe ist sie unsterblich, im Gegensatz zu einigen der anderen aber nicht fortpflanzungsfähig. Sie hält nicht viel von der Machtgier des Anführers, stellt sich ihm jedoch auch nicht entgegen. Sie hat sich einen Palast weit weg von den anderen geschaffen, um von Zeit zu Zeit die Einsamkeit genießen zu können, und schafft sich mit Hilfe menschlicher Sklaven ihre eigene kleine Kultur. In ihrem Palast kommt es zur Konfrontation mit Atlan, der im Auftrag von ES die Androiden unschädlich machen soll. Sie versucht, ihm mit Verführung zu entgehen, bleibt dabei aber erfolglos. Atlan lässt sie erst gehen, nachdem er die benötigten Informationen erhalten hat, um sich um jeden der anderen Androiden angemessen kümmern zu können. Es bleibt jedoch die Drohung im Raum, dass er ihr Verhalten den Menschen gegenüber im Auge behalten wird. Wenn sie in Zukunft die Menschen sanft führt statt mit Zwang, soll sie ihre Macht behalten dürfen.
Das nächste Mal trifft man die Androidin als von ihrem Volk verehrte Fürstin der Stadt Ninive im Zweistromland an. Sie ruft die Hilfe des Planetenhüters, als erneut Androiden die Kultur der Menschheit bedrohen. Atlan richtet in ihrer Stadt seine Basis ein, von der aus er kämpft. Die Begegnung zwischen den alten Bekannten ist erfüllt mit Erinnerungen, doch auch jetzt ist weder Atlan an ihr als Frau noch sie an ihm als Mann interessiert. Sie sind Kampfgefährten, nicht mehr und nicht weniger. Alyeshka stirbt schließlich in den steigenden Fluten des Idiglat.
Alyeshka vermeidet Konflikte lieber, als sich ihnen zu stellen, was sich sowohl im Umgang mit ihren Mitandroiden als auch mit Atlan zeigt. Sie gibt zwar Atlans Forderung nach einer sanften Führung nach, fühlt sich jedoch niemals ganz wohl damit. Man hat den Eindruck, sie möchte eigentlich einfach nur ihr Leben auf ihre Weise leben, ohne sich aber ganz sicher zu sein, was sie wirklich will. Als ihr Ende schließlich naht, wirkt sie resigniert. Vielleicht war es die fehlende Fortpflanzungsfähigkeit, die es ihr schwer machte, auf Dauer einen Sinn in ihrem Leben zu finden. Sie blieb Atlan jedoch bis zum Schluss eine treue Freundin.
D'agana
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 4024–4021 v. Chr. | PR-TB 149 »Die Große Flut« | nicht bekannt |
Die Blüten, welche Atlans zivilisatorische Bemühungen im Zweistromland getrieben haben, machen sich besonders gut im Haar dieser Dienerin Alyeshkas. Die Fürstin und Freundin Atlans hat sie angewiesen, sich um alle Bedürfnisse des Gastes zu kümmern, und sie tut es nach bestem Wissen. Dafür ist sie am Ende auch einer der wenigen Bewohner der Stadt, welche die Große Flut überleben. Atlan nimmt sie mit sich in eine Oase, wo er sie zurücklassen muss, als ES ihn erneut in die Einsamkeit seiner Kuppel zurückwirft. Man weiß nicht, wohin sie sich danach wandte.
Ni-kagina
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 3485–3484 v. Chr. | PR-TB 63 »Die Tempel des Todes« | nicht bekannt |
- Auf einmal fühlte ich mich unbeschreiblich allein; einsam wie eine schwankende Zeder mitten in einer Ebene ohne Ende. Ich merkte, wie das salzige Augensekret über meine Wangen sickerte. Ni-kaginas Hand lag in meiner, und ich ging mit abgewandtem Gesicht zurück in den Schlafraum. Es war bedeutungslos, wer sich mehr an den anderen klammerte: Ni-kagina aus Furcht an mich, oder ich aus Einsamkeit an das Mädchen. – PR-TB 63, S. 80
Auch diese junge Dienerin ist ein schönes Kind des Zweistromlandes. Sie sucht sich Atlan nach einer alten Tradition aus, als er im Palast des Herrschers Nidaba-an zu Gast ist: Mit dem Mann, dem die Dienerinnen den Wein einschenken, möchten sie die Nacht verbringen. Atlan ist nicht abgeneigt, ihrem Verlangen nachzugeben, und der Herrscher überlässt sie ihm für die Dauer seines Aufenthaltes.
Ni-kagina ist stets bei allen Planungen Atlans anwesend, und er versucht, ihr – so gut es im Rahmen ihrer kulturellen Prägung möglich ist – die Dinge zu erklären, die er tut. Wie viel Erfolg er dabei wirklich hatte, ist nicht klar, doch der Versuch alleine zeigt bereits deutlich sein Bedürfnis nach mehr als nur körperlicher Nähe.
Nach Erledigung seines eigentlichen Auftrages rüstet Atlan eine Karawane nach Ägypten aus, die er mit seiner Geliebten begleitet. Diesmal versucht er, Vorsorge zu treffen für den Moment, da er sie verlassen muss, und legt seinem besten Freund ihr Wohlbefinden ans Herz. Man kann hoffen, dass Ni-kagina im Schutz dieses Mannes den Rest ihres Lebens auch nach der Trennung von Atlan vergleichsweise glücklich verbracht hat.
Mer-Ouben
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2875–2874 v. Chr. | PR-TB 68 »Die Säulen der Ewigkeit« | – |
Hier steuerte vermutlich das Angebot die Nachfrage. Diese dunkelhäutige Sklavin aus dem Hause des Feldherrn Nefer-Nacht hat bei der Einrichtung von Atlans Haushalt die Gelegenheit ergriffen, sich das Leben für eine Weile als Geliebte eines berühmten Arztes angenehmer zu machen. Schließlich und endlich muss sie jedoch der Pharaonenschwester Nefer-Meryt weichen, die mehr als nur körperliche Vorzüge zu bieten hat. Als sie in das Haus ihres eigentlichen Besitzers zurückkehrt, erlangt sie eine höhere Stellung als zuvor und hat somit ihr Ziel erreicht.
Nefer-Meryt
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2874–2869 v. Chr. | PR-TB 68 »Die Säulen der Ewigkeit« | – |
Die Schwester des Pharaos Meni-Narmer ist eine selbstbewusste Frau mit Macht und Einfluss. Sie ist der geheimnisvolle Horus-Bote, dem sich selbst die Priester nicht widersetzen können. Als solcher ist sie auch zugegen, während Atlan die schweren Verwundungen ihres Bruders heilt, und sieht, welche fremden Mittel er anwendet. Ihr Interesse an ihm gipfelt darin, dass sie sich mit ihm als Dank für seine Hilfe bei der Erstürmung der Stadt Saj vermählen lässt. Danach unterstützt sie all seine Aktivitäten von ihrem gemeinsamen Haus in Menefru-Mire aus. Leider erfährt man nicht viel mehr über sie, da der Arkonide seine Abenteuer auf Reisen erlebt, während ihre Tätigkeit sich eher auf das Umfeld der Hauptstadt richtet. Sie muss ihm jedoch sehr wichtig gewesen sein, denn er erwähnt sie noch Jahrhunderte später sehnsuchtsvoll und verflucht sich, sie nicht mit in seine Fluchtkuppel genommen zu haben. Bei seinem späteren Besuch ihres Bruders kurz vor dessen Tod erfährt er, dass sie nach seinem Verschwinden niemals wieder einen Gemahl nahm. Sie starb relativ jung.
Charsada / Kar-shattar
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2502–2302 v. Chr. † | PR-TB 152 »Der Städtebauer«, PR-TB 156 »Der Löwe von Akkad« | - |
- "Ich gehe. Ich muß allein sein, Atlan. In zwanzig Tagen segeln wir zurück." "Was ist der Grund, daß du dich zurückziehst?" Ich hatte niemals Grund gehabt, ihre natürliche Klugheit zu unterschätzen, die sich stark an der harten Wirklichkeit orientierte. Auch ihre Antwort überraschte mich nicht. "Ich muß nachdenken, mein Geliebter. Über dich und mich, über alles. Und hier bin ich frei. Vielleicht komme ich bald zum Schiff, vielleicht sehr spät. Vielleicht gar nicht mehr." – PR-TB 152, S. 80
Charsada ist, wie sich erst später herausstellt, eine Androidin von Wanderer. Sie fällt Atlan an Bord der AIV durch ihre Mischung aus Schüchternheit und Mut auf, und sie wird seine Geliebte, noch ehe sie das Land der Schwarzen Göttin erreichen. Sie prophezeit ihm anhand der Muster auf seinem Zellaktivator-Amulett die Ereignisse, die kommen werden, und flicht ihre eigene Angst hinein, von ihm verlassen zu werden. Diese wird sich jedoch als einziges nicht erfüllen. Selbst nachdem er sich mehr oder weniger freiwillig in Shahis Zukunftsvision hat einbinden lassen, bleibt er seiner ursprünglichen Geliebten treu, und auch sie kehrt zu ihm zurück und bleibt die geschätzte Gefährtin und Helferin an seiner Seite. Als er von ES in die Fluchtkuppel zurückversetzt wird, gefällt es der Superintelligenz, sie an seiner Seite zu lassen. Die Freude ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn im selben Moment, als Atlan sie erkennt, verliert er sie auch schon an Sharrukin. Nachdem sie ihre eigene Natur erkannt hat und begreift, dass sie nicht viel mehr ist als ein Werkzeug, begeht sie Selbstmord.
Shahi
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2498v. Chr. | PR-TB 152 »Der Städtebauer« | Tochter Aiv |
- Shahi, deren Körper ich schemenhaft wahrnahm, schloß die Tür und kam näher. Ihre Stimme war heiser vor Trunkenheit und Leidenschaft, als sie flüsterte: "Die Sterne, Atlan. Oder das Schicksal. Wir sind unwichtige Menschen. Jemand spielt mit uns. Wir müssen uns fügen." Ich wußte, was sie wollte. Ich hatte es immer geahnt, ohne jemals dem Gedanken viel Raum zuzubilligen. – PR-TB 152, S. 81
Als Atlan am zukünftigen Standort der Stadt Mo'enscho'tharro ankommt, ist das Land unter der Herrschaft der »Schwarzen Göttin« Shahi. Sie ist eine distanzierte und pflichtorientierte Frau, die ihm mit Misstrauen und Vorsicht begegnet. Sie achtet ihn als Mitherrscher der neuen Stadt, bleibt jedoch in jeder Hinsicht gefühlskalt. Nur so glaubt sie, die Kontrolle über ihr Volk und ihr Reich aufrechterhalten zu können. Lediglich ein Umstand ist es, der ihr diktiert, sich mit Atlan auf mehr als nur einer sachlichen Basis zu vereinen: Sie erkennt in ihm den Mann einer Prophezeiung, nach der sie von ihm eine Tochter empfangen soll. Nachdem das glückliche Ende einer gefahrvollen Reise sie in eine gewisse Euphorie versetzt hat, setzt sie in die Tat um, was sie für ihre Pflicht hält, und Atlan fühlt sich nicht in der Lage, sich dem zu widersetzen. Man kann davon ausgehen, dass sich hier wieder einmal die Spuren der Machenschaften der Superintelligenz ES zeigen.
Nach dieser einzigen Nacht kehrt das Verhältnis der beiden wieder zum vorherigen Zustand zurück. Shahi nimmt weder ihn noch einen anderen Mann jemals wieder zu sich. Atlan verlässt Mo'enscho'tharro, bevor seine Tochter geboren wird.
Sharg-Vaga
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2302–2301 v. Chr. | Blauband 2 | – |
Eine der Schönen der Nacht. Sie ist eine Palastsklavin Sharrukins und tröstet mit ihren Reizen Atlan über den Verlust Charsadas hinweg. Als er die Aufmerksamkeit der Tochter des Herrschers auf sich zieht, ist ihre Zeit jedoch abgelaufen. Auch für sie gilt allerdings, dass sie durch das Verhältnis mit dem Arkoniden gewonnen hat: Sie kehrt in deutlich höherer Stellung in den Palast zurück, als sie ihn verlassen hat.
Encheduana
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2301–2299 v. Chr. | PR-TB 156 »Der Löwe von Akkad« | – |
Encheduana, die intelligente und gebildete Tochter König Sharrukins von Akkad, wird auf Atlan aufmerksam, als dieser mit ihr bei einem Fest ohne Furcht vor ihrer Herkunft in einem Schlagabtausch von Worten die Klingen kreuzt. Sie geht mit stillschweigendem Einverständnis ihres Vaters zu dem Arkoniden, um seine Geliebte zu werden. Der König hofft, dadurch Atlan enger an sich zu binden. Encheduana weiß, dass Atlan sie eines Tages verlassen wird, und akzeptiert diese Tatsache. Es steht bereits fest, dass sie Priesterin der Ishtar im neuen Akkad werden will. Solange sie zusammen sind, lehrt Atlan sie vieles, was sie später als Priesterin weitertragen wird.
Von Rico erfährt Atlan später, dass sie ihre Pläne wahrgemacht hat. Ihrer Sehnsucht nach dem verlorenen Geliebten hat sie in Form von Gedichten Ausdruck gegeben, die die Zeiten überdauern werden.
Derione
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 2160–2159 v. Chr. | PR-TB 159 »Insel der Ungeheuer« | nicht bekannt |
Derione ist eine Jägerin aus einem matriarchalischen Stamm. Sie ist jung und vergleichsweise unerfahren, hat jedoch trotz ihres Exils das Selbstbewusstsein der Frauen ihres Volkes bewahrt. Obwohl der Arkonide es als selbstverständlich anzunehmen scheint, dass sie ihn oder seinen Freund Ranthys als Geliebten akzeptieren wird, entzieht sie sich ihm zunächst. Es scheint jedoch, als ob – insbesondere unter Druck – selbst eine matriarchalische Kulturprägung nicht vor der Ausstrahlung des Arkoniden schützt, und so wirft sie ihre Erziehung über Bord und wird seine Geliebte. Als seine Pläne zur Befreiung Kretas von den Monstern ihren Höhepunkt erreichen, übernimmt sie die Aufgabe, ihren Stamm und andere Bewohner der Insel zu sammeln und zu seiner Unterstützung nach Knossos zu führen. Dort entschließt sie sich, ihm als Gefährtin in den Palast zu folgen, während er als Fürst auf Zeit Knossos auf den Weg zu kultureller Größe bringt. Ob sie nach seinem Weggang als Fürstin zurückblieb oder zu ihrem Stamm zurückkehrte, ist unbekannt.
Asyrta-Maraye
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1989–1920 v. Chr. † | PR-TB 162 »Karawane der Wunder«, PR-TB 165 »Nomaden des Meeres«, PR-TB 173 »Im Bann des Schwarzen Dämons«, PR-TB 177 »Kämpfer für den Pharao« | – |
Asyrta-Maraye ist die erste der wenigen Gefährtinnen, die Atlan über längere Zeit erhalten bleiben. Allerdings gefällt es der Superintelligenz ES, die die meisten von Atlans Ausflügen auf die Planetenoberfläche steuert, sie immer wieder in anderen Masken auftreten zu lassen und sie von Atlan zu trennen, bis dieser einen bestimmten Punkt seiner Aufgabe erreicht hat. Auf diese Weise ist sie zum einen ein zusätzliches Werkzeug, das von anderer Stelle aus an derselben Aufgabe arbeitet, und zum anderen ein Ansporn, der Atlan unbewusst vorantreibt.
Asyrtas Eintritt in Atlans Leben erfolgt im Rahmen der Karawane der Wunder, die Atlan zunächst im Nilreich und dann im Zweistromland zusammenstellt, um neue Handelswege nach Osten zu eröffnen. Er findet Asyrta bereits zu Beginn des Abenteuers auf einem Sklavenmarkt und kauft sie aufgrund ihrer offensichtlichen Intelligenz, um sie freizulassen und auszubilden. Man kann allerdings davon ausgehen, dass auch ihre Schönheit nicht ohne Einfluss auf diese Wahl war. Dass sie in diesem Stadium seine Geliebte wird, liegt wohl zu einem Teil daran, dass es das ist, wovon sie glaubt, dass er es erwartet. In ihren späteren Inkarnationen, in denen sie nicht nur über die von Atlan erhaltene Ausbildung, sondern auch weiteres Wissen aus Hypnoschulungen in der Kuppel verfügt, ist ihre Entscheidung allerdings als die freie Entscheidung einer selbstbewussten und intelligenten Frau unter Einbeziehung vergangener Erfahrungen einzustufen. Ihre Erfahrungen mit dem Arkoniden können also nicht schlecht gewesen sein.
Atlan ist sich während der gesamten Zeit ihrer Beziehung niemals sicher, ob ihr Zusammentreffen Zufall war oder Asyrta eine von ES für ihn platzierte Androidin ist. Die Frage wird auch bis zu jenem Moment nicht geklärt, in dem Asyrta an Atlans Seite durch den Speer eines Mörders getötet wird. Danach löscht ES alle Erinnerungen an sie, und ihre wahre Herkunft und Natur wird unwichtig.
Ashait
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1979 v. Chr. | PR-TB 165 »Nomaden des Meeres«, | – |
Ashait ist eine Dienerin von Atlans Freund Siren in Byblos und wird dem Arkoniden von diesem zugeführt, als dieser aufgrund der erzwungenen Untätigkeit einmal mehr in eine depressive Stimmung verfällt. Sie bleibt in Atlans Haus, bis Asyrta-Maraye Byblos erreicht, und übernimmt danach die Leitung von Sirens neuer Schänke.
Ashait ist ein lebender Beweis, dass Atlan es auch gegenüber seinen langjährigen Gefährtinnen mit der Treue nicht sehr eng sieht. Im Rahmen des kulturellen Hintergrundes, in dem er hier lebt, wird dies jedoch auch nicht von ihm erwartet. Auch wenn sie es vorziehen mag, den anderen Frauen nicht zu begegnen, wäre Asyrta vermutlich weder überrascht noch beleidigt über deren Existenz. Anders herum ist es nicht auszuschließen, dass auch sie zu anderen Männern Beziehungen unterhielt.
Ne-Tefnacht
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1921–1264 v. Chr. † | PR-TB 177 »Kämpfer für den Pharao«, PR-TB 180 »Das Goldland«, PR-TB 196 »Invasion der Fliegenden Monde« (nur HC), PR-TB 199 »Die Parasiten« (nur HC) | – |
Ne-Tefnacht ist zunächst nur eine der nächtlichen Trösterinnen, eine Tänzerin aus dem Palast des Pharao, die dessen Expeditionsführer die Zeit verkürzt. Zu diesem Zeitpunkt hat ES Atlans Erinnerungen an Asyrta-Maraye noch blockiert. Als er seine vorherige Gefährtin und die Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit zurückgewinnt, tritt Ne-Tefnacht zunächst wieder in den Hintergrund. Nach dem Tod Asyrtas und dem Verlust von Atlans Erinnerungen wird sie jedoch zu ihrer direkten Nachfolgerin an der Seite des Arkoniden. Auch sie begleitet ihn in verschiedenen Masken durch mehrere Abenteuer, zeigt dabei jedoch niemals die Initiative, die Asyrta-Maraye an den Tag legte. Bei der einzigen Gelegenheit, bei der nicht ES die Aktivierung der Schläfer steuert, legt Atlan noch nicht einmal großen Wert auf ihre Gegenwart – sein Abenteuer in Babylon bestreitet er lieber ohne sie. Und auch ES scheint von ihren Fähigkeiten nicht besonders überzeugt zu sein: Als die Völker des Mittelmeeres vor der drohenden Katastrophe durch die landende Welteninsel gewarnt werden sollen, zieht er es vor, Ne-Tefnacht im Tiefschlaf zu belassen und Atlan eine andere Frau an die Seite zu geben. Es erscheint in diesem Zusammenhang passend, dass die Ägypterin die nächste Aufwachphase aufgrund einer Abwehrreaktion gegen die arkonidischen Medikamente nicht überlebt. Es ist ohnehin seltsam, dass Atlan sie gerade zu seiner geplanten Suche nach seinem Sohn aufwecken lässt, da er sonst doch stets bemüht scheint, um des lieben Friedens willen seine verschiedenen Frauenbekanntschaften sauber voneinander getrennt zu halten. Die Vernachlässigung im Leben macht er jedoch mit seiner Bemühung wett, ihr einen Platz in einem der monumentalen Gräber Ägyptens zu verschaffen.
Trotz der scheinbaren Länge des Zeitraumes, in dem Ne-Tefnacht Atlans Gefährtin war, hat sie effektiv weniger Zeit an seiner Seite verbracht als Asyrta-Maraye.
Anmerkung: Ne-Tefnacht war vermutlich zunächst nicht als Langzeit-Gefährtin angelegt worden. Erst in der Überarbeitung für die Blaubände wurde sie in zwei weitere Abenteuer eingeflochten, und ihr Tod wurde vor der Reise mit Odysseus eingefügt. Daraus resultierende Unstimmigkeiten verfärben unvermeidlich ihren Charakter.
Maburi-Margassah
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1920 v. Chr. | PR-TB 177 »Kämpfer für den Pharao« | nicht bekannt |
Das Intermezzo mit der Kuschitin Maburi-Margassah fällt noch in Atlans Zeit mit Asyrta-Maraye, jedoch nach dem Beginn seiner Bekanntschaft mit Ne-Tefnacht. Maburi-Margassah ist diejenige, die Atlan nach seinem Sieg über den Schwarzen Koloss vor dessen gedungenen Mördern warnt. Da sie und die anderen Frauen ihres Stammes dem Androiden nie getraut haben, empfindet sie trotz ihrer Zukunft als ägyptische Sklavin dem Arkoniden gegenüber eine gewisse Dankbarkeit für die Befreiung von dem Tyrannen. Aus dieser Regung heraus erklärt sie sich bereit, für die Zeit der Rückreise seinen Schlaf zu bewachen. Er bietet ihr an, diese Überwachung aus der Wärme seiner Decke heraus durchzuführen, und sie zeigt sich nicht abgeneigt.
Maburi-Margassah hat den Mut und das Selbstvertrauen aufgebracht, sich aus der Reihe der für die Sklaverei zusammengetriebenen Besiegten zu lösen und, statt Resignation oder Rachedurst nachzugeben, nach ihrem Gewissen zu handeln. Es mag auch Zweckmäßigkeit sein, die Maburi-Margassahs Handeln bestimmt – zumindest ist sie auf diese Weise zunächst vor den Übergriffen der Soldaten sicher. In jedem Fall aber ist die Intelligenz dieser Frau nicht zu unterschätzen, und sie hat in Ägypten mit Sicherheit ihren Weg gemacht, denn selbst Sklaven konnten in jener Kultur Großes erreichen.
Irdane
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1848 v. Chr. | PR-TB 196 »Die Invasion der Fliegenden Monde« | nicht bekannt |
Irdane ist ein Beispiel dafür, dass Frauen in der Frühzeit menschlicher Kulturen durchaus eigene Berufe ausübten und auch außerhalb von Ehe oder Priesterschaft in verantwortungsvolle Positionen vordringen konnten. Sie ist eine Ledermacherin mit eigenem Geschäft in Assur, und ihre Waren sind selbst beim Herrscher der Stadt bekannt. Atlan begegnet ihr bei einem Streifzug durch die Gassen, als er einen Beutel für sein Zellaktivator-Amulett bei ihr erwirbt. Ob er das Bedürfnis nach diesem Beutel vor oder nach der Begegnung mit der Ledermacherin entwickelte, sei dahin gestellt.
Sie weiß von Anfang an, dass Atlan nur vorübergehend bei ihr bleibt, und es mag sogar sein, dass ihr diese Tatsache ganz recht war. Sie war zweifelsohne ebenso wenig wie er gewillt, eine feste Bindung einzugehen, da diese ihre Selbständigkeit vermutlich beendet hätte. An seiner Seite konnte sie bestimmte Bedürfnisse befriedigen, ohne ihre Freiheit zu gefährden.
Vor seiner Weiterreise vermehrt Atlan ihren Wohlstand sowohl durch ein wertvolles Geschmeide als auch – und das ist wahrscheinlich für sie wichtiger – indem er vom Herrscher Assurs erbittet, dass sie zur Hoflieferantin bestellt wird.
Anmerkung: Dieser Charakter wurde bei der Überarbeitung für die Blaubände nachträglich eingefügt.
Daganya
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1698–1696 v. Chr. | PR-TB 71 »Sturm über Babylon« | nicht bekannt |
Die begehrenswerte Tochter des Fürsten von Assur wurde von akonischen Pseudo-Priestern entführt, um in einem einsamen Turmgemach ihrer Hochzeit mit dem Gott Marduk zu harren. Ihr Bruder war mit diesen Plänen durchaus nicht einverstanden, und auch Daganya scheint mit der Zeit des Wartens auf einen Bräutigam überdrüssig geworden zu sein. Nach ihrer Befreiung, die unter Einsatz einiger technischer Hilfsmittel Atlans erfolgte, folgte sie jedenfalls ohne großes Zögern dem Rat ihres Bruders, sich in dem Arkoniden lieber einen fleischlicheren Liebhaber zu suchen. Atlan zögert zunächst noch ein wenig, da der Geruch ihrer Körperpflegemittel nicht seinem Geschmack entspricht, doch er erliegt schließlich der grundlegenden Attraktivität des Angebotes. Später gelingt es ihm, die Menge ihrer angewandten Pflegeöle auf ein Minimum zu reduzieren, und von da an genießt er die Beziehung mit allen Sinnen.
Daganya ist eine in solchem Maße sinnliche Frau, dass selbst Atlan zunächst Probleme hat, damit fertig zu werden. Sie wartet nicht darauf, dass er sie umwirbt, sondern geht von sich aus in die Initiative – ganz die Fürstentochter, die gewohnt ist, ihren Kopf durchzusetzen. Ihr Erfolg gibt ihr Recht. Sie weiß und akzeptiert von Anfang an, dass die Beziehung nicht von Dauer ist und für sie schmerzhaft enden wird. Doch Daganya ist eine gefühlsorientierte Frau, und sie ist eher bereit, sowohl die Höhen als auch die Tiefen einer Beziehung voll auszuleben, als sich in einem geschützten Turmzimmer einschließen zu lassen.
Satmeret
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1589 v. Chr. † | PR-TB 199 »Die Parasiten« | – |
- Satmeret lag nackt auf der steinernen Umfassung und sonnte sich; ihre Glieder glänzten vom Zedernöl. Das Extrahirn sagte seltsam betont: 'Ein feiner Meilenstein auf deinem Weg durch das Land am Barbarenstrom, Arkonide!' – Blauband 5, S. 50
Satmeret ist wiederum nur ein kurzes Intermezzo in Atlans Leben. Sie ist eine kuschitische Tänzerin (ein Beruf, der in vielen Kulturen Prostitution einschloss), die nach Arbeit sucht und zu ihm geschickt wird. Sie sorgt von da an nicht nur für seine Entspannung, sondern geht ihm auch bei seinen Operationen der Parasitenträger hilfreich zur Hand. Vermutlich ist sie auch noch in weiterem Maße in die Geschehnisse eingeweiht und sogar eine aktive Helferin, denn andernfalls wäre sie wohl kaum auf Zakanzas Wagen gewesen, als dieser das Versteck des Spielers findet. So wird auch sie eines der unschuldigen Opfer der Abenteuer des Arkoniden, als sie in das Feuer der automatischen Abwehr des Fremdlings gerät. Ihr Tod schmerzt Atlan und nährt seine Schuldgefühle.
Satmeret hat, ähnlich wie Mer-Ouben vor ihr, sich eine Gelegenheit geschaffen und diese dann voll beim Schopfe ergriffen. Hätten die Ereignisse nicht zu ihrem Tod geführt, hätte die Beziehung zu Atlan ihr gewiss in Form von Ausbildung und Wohlstand Vorteile verschafft, die sie sonst kaum hätte erreichen können.
Anmerkung: Bei der Überarbeitung für die Blaubände nachträglich eingefügt
Herihor
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1589 v. Chr. | PR-TB 199 »Die Parasiten« | – |
- Neben mir saß ein Mädchen, das ich aus der Schar der Musikantinnen entführt hatte. Sie war jung, schwarzhaarig, begehrenswert und schön. Sie kicherte nicht einmal, als ich sie im Eingang meines Hauses auf die Arme nahm und die Treppe zu meinem eigenen Raum hinauftrug. Sie war – ich erfuhr, dass sie Herihor hieß – anschmiegsam und voller Leidenschaft. – PR-TB 199, S. 45
Bei einem von seinem Freund Zakanza gestalteten Fest findet Atlan diese Schönheit und entführt sie in sein Haus. Sie war zweifelsohne nur eine Trösterin für ein paar Stunden, denn am folgenden Morgen ist sie bereits verschwunden.
Anmerkung: Bei der Überarbeitung für die Blaubände wurde dieser Charakter herausgenommen.
Shainsa-Tar (TB) / Nefret-Iunit (HC)
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1589–1588 v. Chr. | PR-TB 199 »Die Parasiten« | nicht bekannt / - |
- »Ich mag besser sein als manche Männer«, sagte ich und trank langsam drei tiefe Schlucke. »Aber zu solch begeisterten Lobpreisungen besteht kein Grund.«
- »Keine Frau bemüht sich um einen Mann, solange sie ihn leicht haben kann, Arzt Aakener.« – Blauband 5, S. 86
Shainsa-Tar beziehungsweise Nefret-Iunit ist die Vorsteherin der Webereien des Großen Hauses (= des Palastes des Gottkönigs) und eine Parasitenträgerin. Kreativität und Intelligenz sind bei ihr erkennbar verstärkt worden, und so hebt sie sich auch zusätzlich zu ihrer natürlichen Schönheit in einem Maße ab, das Atlan nicht ignorieren kann. Ptah-Sokars Lobeshymnen haben ihr Interesse an dem fremden Arzt bereits geweckt, als Atlan in ihrer Stadt eintrifft, und nach der ersten Begegnung ist bereits klar, dass die beiden mehr als nur Freunde werden. Dies ändert sich auch nicht, als in einer Liebesnacht der Parasit von ihr auf Atlan überspringt und der Arkonide nur durch seine schnelle Reaktion der Kontrolle des Wesens entgeht. Nach der erfolgreichen Operation durch Ptah-Sokar wird Atlan von Shaninsa-Tar/Nefret-Iunit bis zur vollen Genesung gepflegt, und man kann davon ausgehen, dass sie sein Wohlbefinden in jeder Hinsicht sicherstellte. Im Gegensatz zu Satmeret wird sie aber in der Folge nicht in seine Tätigkeit mit einbezogen, sondern bleibt in Nai-Ta-Hut, um weiter ihren eigenen Verpflichtungen nachzugehen. So bleibt die Beziehung durch Atlans Reisetätigkeit doch in gewissem Maß entfernt. Über das spätere Schicksal der königlichen Weberin gibt es geteilte Meinungen: Die einen sagen, sie sei in Nai-Ta-Hut zurück geblieben, andere behaupten, sie sei mit Atlan in seine Kuppel versetzt worden.
Anmerkung: In der Überarbeitung für die Blaubände wurde dieser Charakter umbenannt und mit Ne-Tefnacht deckungsgleich gemacht.
Charis
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1322–323 v. Chr. † | PR-TB 217 »Das Mittelmeer-Inferno«, PR-TB 227 »Wolken des Todes«, PR-TB 229 »Im Tödlichen Schatten«, PR-TB 238 »Kampf der Tausend Schiffe«, PR-TB 242 »Herr der Hundert Schlachten«, PR-TB 245 »Das Ende eines Herrschers« | –, Fötus starb mit der Mutter |
- In der Mitte der Grotte fiel das Licht auf eine Frau mit hellbrauner Haut, einem schmalen Rômetkopf, fast so groß wie ich, mit kurzem Wams, kniehohen Stiefeln und einer Unzahl winziger Punkte auf ihrer Haut, die wie Ornamente aus Perlenschnüren aussahen. – Blauband 5, S. 157
Atlan sieht Charis zum ersten Mal in der Orakelhöhle, in der ES seine Boten instruiert, um den Mittelmeerraum vor einer drohenden Katastrophe zu warnen. Danach hört der Arkonide lange Zeit nur immer wieder von der faszinierenden Schönen, ehe sie sich endlich begegnen und zu einem Paar werden. Er verbringt nach Ende ihrer Aufgabe eine wunderbare Zeit mit ihr bei ihrem Volk, lässt sie aber schließlich zurück. Er muss später jedoch feststellen, dass ES sie in die Kuppel geholt hat, wo sie nun neben seiner momentanen Langzeitgefährtin Ne-Tefnacht schläft. Zusammen mit der Tatsache, dass ES die Orakelbotin in der Höhle geradezu in Szene gesetzt hat, um Atlans Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, lässt dies vermuten, dass sie von der Superintelligenz von Anbeginn als Gefährtin des Arkoniden geplant war. Sie wird noch in vielen weiteren Abenteuern an seiner Seite sein, als Geliebte und selbstbewusste Mitstreiterin, ehe sie am Ende von eigener Hand stirbt, weil sie eine Vergewaltigung durch Alexander den Großen nicht verwinden kann. Mit ihrem eigenen Leben beendet sie auch das ihres ungeborenen Kindes.
Charis ist ein deutlich selbstbewussterer und eigenständigerer Charakter als Ne-Tefnacht, und so ist es nur zu verständlich, dass Atlan an ihrer Seite seine Trauer über die Ägypterin schnell vergisst. Im Gegensatz zu der ehemaligen Sklavin hat Charis den Vorteil, als Fürstin bereits genug geleistet zu haben, um in ihrer Selbstdefinition nicht auf andere angewiesen zu sein. Dies zeigt sie auch immer wieder in der Konfrontation mit ihren jeweiligen Zeitgenossen, und Atlan beobachtet dies mit einer Mischung aus Stolz und Amüsement. Er glaubt, sich um sie keine Sorgen machen zu müssen.
Gerade starke Frauen werden aber oft durch Ereignisse, in denen sie die Kontrolle verlieren, am nachhaltigsten in Mitleidenschaft gezogen. So konnte ihr auch ihr Selbstbewusstsein nicht helfen, die Vergewaltigung zu verarbeiten. Der einzige Weg aus der Krise, den sie sah, war der Tod.
Hedelis
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1284–1283 v. Chr. | Blauband 5 | nicht bekannt |
- Im Badehaus wartete Hedelis; ich träufelte Kräuteressenzen ins Wasser, ließ mich mit schäumender Paste waschen, zog Hedelis in den mächtigen Bottich und ließ mich von ihren rauen Fingern massieren. – Blauband 5, Seite 265
Hedelis ist so ziemlich das erste weibliche Wesen, das nach Atlans Tiefschlaf in greifbare Nähe kommt, und er zögert nicht. Es ist wieder einmal eine Art Tauschgeschäft: Dafür, dass sie seine Nächte verschönt, vermittelt er ihr mittels seines Psychostrahlers Bildung. Mittels ihrer eigenen oder der neu gewonnenen Intelligenz bemerkt sie sogar, was vor sich geht, wenn sie es auch nicht erklären kann. Atlan sorgt für ihre Freilassung und verschafft ihr ein eigenes Haus und eine gute Stellung. Nach seiner Rückkehr von Troja verbringen sie noch einmal ein paar Wochen miteinander, die Atlan zur Erholung von den Geschehnissen braucht, und sie trennt sich erst im letzten Moment von ihm. Sie hat sich jedoch offensichtlich besser als Daganya auf die unvermeidliche Trennung eingestellt: Im Gegensatz zu der Assyrerin lächelt Hedelis beim Abschied.
Vielleicht hat das Wissen, das Atlan Hedelis vermittelte, einen ganz winzigen Schritt zur Weiterentwicklung der menschlichen Kultur beigetragen. Für Hedelis war es jedoch ein Sprung in ein anderes, vorher unerreichbares Dasein. Da sie nun über mehr als genug Intelligenz verfügte, kann man annehmen, dass sie ein erfolgreiches Leben führte.
Aieta Demeter
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 1283 v. Chr. | PR-TB 74 »Strafkolonie Erde«, Atlan Blauband 5 »Die Zweite Odyssee« | Sohn Toxatlan |
- Demeter loderte förmlich unter der Kraft ihres starken Willens. Sie verkörperte, was ich ablehnte: Obwohl hinreißend weiblich, sah sie in jedem Mann, auch in mir, einen verachtungswürdigen Feind. – Blauband 5, S. 324
Demeter ist die Fürstin der Amazonen, die den Griechen vor Troja zu Hilfe kommen. Als sie von den Gerüchten um Atlan hört, beschließt sie, der angebliche Halbgott habe der Vater ihres Kindes zu werden. Sie bestellt ihn zu einem Treffpunkt weitab des Kriegslagers. Atlan kommt, doch die Art seines Umganges mit ihr ist nicht das, was sie erwartet, und das verunsichert sie zutiefst. Er weckt Gefühle in ihr, die sie nicht haben wollte, und deshalb beginnt sie zugleich, sich und ihn zu hassen. Auch Atlan kann diesen kulturellen Zwiespalt nicht beheben. Kurz bevor sie sich trennen, rettet Aieta Atlan vor dem Angriff eines Gegners, und das Letzte, was er von ihr vor Troja sieht, ist ein Blick voller Verachtung.
Neunzehn Jahre später macht sich Atlan auf die Suche nach ihr, um mehr über das Schicksal des Sohnes zu erfahren, von dessen Existenz er überzeugt ist. Als er sie schließlich findet, liegt sie im Sterben. Sie wurde aus ihrem Volk verstoßen, weil sie nicht bereit war, ihren Sohn zu töten. Mit ihm ist sie jahrelang durch die Länder gezogen. Dabei ist es ihr selten gut gegangen, doch ihr Stolz und ihre Überzeugung, dass ihr Sohn für Höheres bestimmt war, hielten sie am Leben. Nur wenige Monate zuvor hat er sich von ihr getrennt, um im Norden sein Glück zu suchen. Seither hat sie sich eine tödliche Krankheit zugezogen, und Atlan kann ihr nur noch ihre letzten Stunden erleichtern.
Aieta ist ein sehr zwiespältiger Charakter, und was sich zwischen ihr und Atlan abspielt, ist der Logik nicht immer zugänglich. Sie hat eine harte Erziehung genossen, die darauf ausgerichtet war, sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten und zu schützen. Jeder Mann ist in ihren Augen ein triebgesteuertes Schwein, und damit lag sie bezüglich der Mehrzahl ihrer Zeitgenossen wahrscheinlich gar nicht mal so falsch. Was sie erwartet, als sie Atlan zu sich zitiert, ist nicht ganz klar, doch das Kerzenscheindinner, das er für sie bereitet, entspricht dem offensichtlich ganz und gar nicht. Vermutlich wollte sie nicht mehr als eine zweckmäßige Vereinigung ohne Gefühlseinmischung. Dies ist aber nicht Atlans Art, der stets eine gewisse Menge Gefühl investiert, egal wie kurz die Beziehung von vorneherein ist. Die Situation nimmt etwas Groteskes an: Die Rollen von Mann und Frau erscheinen gegenüber dem allgemeinen Verständnis vertauscht. Aieta kann sich dem Einfluss von Atlans Vorgehen nicht entziehen, doch die Folgen stehen in so krassem Widerspruch zu ihrer Erziehung, dass es ihre Stärke übersteigt. Sie fühlt sich von ihm, einem Mann, besiegt – etwas, das einer Amazone nicht geschehen darf. Sie kann ihre Integrität in ihren eigenen Augen erst im Moment der scheinbaren Rettung Atlans wiedergewinnen. Sie sieht darin ihre eigene kämpferische Überlegenheit, über die sie sich definiert, wiederhergestellt.
Ihr restliches Leben ist Kampf, erst gegen ihr eigenes Volk, dann um das nackte Überleben. Ihr Ziel ist nun nicht mehr der Sieg im Kampf auf dem Schlachtfeld, sondern im Kampf des Lebens. Ihr Sohn soll ihre Vision erfüllen und Stammvater eines großen Fürstengeschlechtes werden; dafür ist sie bereit, alles zu tun. Auf diese Weise gibt sie, die vorher gewohnt war, von Männern nur zu nehmen, nun einem Mann ihr ganzes Leben. Ihr Stolz treibt sie voran, doch sie hat auch dazugelernt: Vor ihrem Tod sagt sie Atlan, dass ihr Hass auf ihn bereits vor Jahren erloschen ist. Der Zwiespalt hat sich aufgelöst, als sie ihr Volk und dessen Kultur verließ.
Hyksa
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 316–315 v. Chr. † | PR-TB 83 »Die Festung der Dämonen« | – |
- Und wieder einmal drehte sich dieser Planet, verlassen und in der Dämmerung der menschlichen Evolution, um seine Achse. Es war gut, daß Hyksa zu mir kam und ihre Arme um meine Schultern legte. Das ließ alles ein wenig leichter werden. – Blauband 7, S. 54
Diese Gefährtin ist eines Kristallprinzen wahrlich würdig, ist sie doch selbst eine Prinzessin ihres Volkes. Sie entstammt dem schwarzen Stamm der Kandake aus Meroe, hat jedoch wohl auch hellhäutigere Vorfahren vorzuweisen – eine Mischung, die bekanntermaßen oft besonders schöne Menschen hervorbringt. Die Umstände haben sie weit entfernt von ihrer Heimat stranden lassen, und es besteht keine Aussicht auf Rückkehr. Doch sie lässt sich davon genauso wenig beunruhigen wie von Atlans gottähnlichem Auftreten. Im Umgang mit ihm zeigt sie keinerlei Furcht, eher wirkt sie herausfordernd, und sie begleitet ihn sogar ohne Zögern in seinem Gleiter. Somit zeichnet sie sich mit allen Eigenschaften aus, die der Arkonide zu würdigen weiß, und er erwählt sie als seine Gefährtin. In Ermangelung würdigerer Partner (und kann es diese überhaupt geben?) zögert Hyksa auch keine Sekunde, die Bindung einzugehen. Leider wird auch sie zu einem der Opfer der Abenteuer des Zeitenwanderers: Der von Atlan erniedrigte Medizinmann Ahuitzotla entführt sie und opfert sie seinen Göttern, ehe Atlan eingreifen kann.
Selbstbewusst bis zur Frechheit, dabei stets realistisch und zweckorientiert – so zeigt sich diese Tochter des schwarzen Kontinents. Wieder einmal erweist sich, dass Atlan starke Frauen an seiner Seite zu schätzen weiß, denn Auswahl gab es hier durchaus auch, in Gestalt der ebenfalls ansehnlichen Dienerinnen Hyksas. Doch manche Eigenschaften lassen sich in jenen Zeiten fast nur bei Frauen aus hohen Häusern finden. Was andere Gefährtinnen erst in der Freiheit an Atlans Seite erlernen, bringt Hyksa bereits mit. Hätte das Schicksal nicht anders entschieden, wäre sie wahrscheinlich eine der Schläferinnen in der Kuppel geworden. So stürzt ihr Tod den Arkoniden einmal mehr in jene Abgründe seines Herzens, die ihn immer wieder freiwillig zur Rückkehr in den Tiefschlaf bewegen.
Narnia
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 222 v. Chr.–295 n. Chr. † | PR-TB 254 »Berichte eines Unsterblichen«, PR-TB 259 »Der Stein der Weisen«, PR-TB 266 »Hüter des Planeten«, PR-TB 271 »Stern der Astarte« | – |
- Es war ein großer Sommer. Die junge Frau hatte zwei Sprachen schreiben und drei sprechen gelernt. Sie trug die Mode vieler Regionen mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der sie in den Wellen und am Strand ihre eigene Haut trug. Ich glaube, sie war glücklich. Sie flüsterte es immer wieder, wenn sie in meinen Armen lag. – Blauband 7, S. 184
Als Atlan Narnia zum ersten Mal begegnet, ist sie eine verängstigte Sklavin in Neu-Karthago. Ehemals im Tempel tätig und dort ständigen Bestrafungen ausgesetzt, erwartet sie zunächst auch nichts anderes von dem Mann, dem Hasdrubals Verwalter Beilarx sie nun zugewiesen hat. Atlan versucht, ihr die Angst zu nehmen, und hat damit auch bald Erfolg. An seiner Seite erlebt sie Dinge, von denen sie zuvor nicht einmal hätte träumen können; sie bereist unendlich ferne Länder, lernt fremde Sprachen und Sitten, und wächst an all diesen Erfahrungen. Sie hilft Atlan beim Aufbau der Oase ebenso wie im Umgang mit den Menschen des fernen Chin. Atlan, Arconrik, Narnia und später noch Usha Tizia bilden eine Einheit, die von den Oasenbewohnern bald nur noch als »Die Freunde« bezeichnet wird. Gemeinsam mit Usha versucht Narnia auch, nach dem Aufstand der Jungen in der Oase den Frieden wiederherzustellen und die Bewohner zu beraten, wie sie in Zukunft inneren Konflikten vorbeugen können. Bei ihrem Besuch der Mayas macht Atlan von Anfang an klar, dass Narnia ihm gleichberechtigt zu sehen ist, und auch hier setzt sie ihre Diplomatie ein, um die gemeinsamen Ziele voranzutreiben. Sie kommt aber schließlich in einer Flutwelle um, als sie versucht, eine schwangere Frau zu retten.
Narnia ist, mehr als jede andere Gefährtin vor ihr, die Diplomatin an Atlans Seite. Wo Asyrta-Maraye, Ne-Tefnacht und Charis den Arkoniden in seinen Entscheidungen vor allem berieten, ist Narnia mehr an ihrer Umsetzung interessiert, insbesondere wenn sie andere Menschen einschließen. Erstaunlich ist dabei, wie sie mit all den Wunderdingen umgeht, die sie in Atlans Umfeld und während ihrer Aufenthalte in der Fluchtkuppel kennenlernt. Ihre wache Intelligenz hilft ihr, schnell zu begreifen, und ihr absolutes Vertrauen in Atlan nimmt ihr alle Angst. Ebenso besonders ist ihr Charakter. Wenn man bedenkt, wie wenig Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft sie vermutlich in der Sklaverei erfahren hat, erscheint es entweder sehr erstaunlich oder auch fast wieder natürlich, wie stark sie nach ihrer Befreiung durch Atlan gerade diese beiden Eigenschaften zeigt. Dass gerade sie am Ende zu ihrem Tod führen, versetzt dem Arkoniden einen tiefen Schlag, der wieder einmal nur durch eine Löschung der Erinnerungen an diese Gefährtin vieler Abenteuer behoben werden kann.
Lalaga
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 63–65 | PR-TB 116 »Söldner für Rom« | nicht bekannt |
- »Seneca sagt, daß dies der Anfang von vielen Übeln ist. Nicht die Gedanken sind es, die jemanden auszeichnen, sondern die Handlungen, die aus diesen Gedanken stammen.«
- »Ich bin verblüfft.» Ich strich über ihr langes, glattes Haar. »Woher kennst du Seneca?« – Blauband 7, S. 355
Bei Atlans Aufenthalt im Rom des Nero erwirbt er diese Sklavin auf Anraten seines Freundes Ktesios. Die Auswahl erfolgt aufgrund verschiedener Eigenschaften: Die junge Frau weist nicht nur Schönheit auf, sondern auch Intelligenz und Willenskraft. Sie wird die Frau an Atlans Seite und die Verwalterin seines Gutes während seiner Abwesenheit. Bei der Flucht aus Rom versorgt sie Atlans Wunden, bis sich die Medorobots seiner annehmen. Nach Atlans Rückkehr in die Kuppel fand sie ihren Weg in die Oase, vermutlich geführt von Rico.
Lalaga reiht sich ein in die stets länger werdende Liste von Sklavinnen, die durch Atlan ihre Freiheit und mehr erhielten. Dass sie bereits zuvor ein gewisses Maß an Bildung besessen haben muss, erkennt man daran, wie schnell sie die ihr zugeteilten Verwaltungsaufgaben sicher bewältigt. Zudem ist sie liebenswürdig und hilfsbereit, was sich vor allem zeigt, als sie die junge Arria, eine christliche Freundin von Senecas Frau, vor Neros Soldaten zu schützen versucht. Dass sie dabei erfolglos bleibt, erschüttert sie sehr. Nach der Flucht aus Rom hat Lalaga zweifelsohne noch eine schöne Zeit mit dem Arkoniden verbracht, doch war ihre Bindung anscheinend nicht stark genug, dass er sie mit in die Fluchtkuppel genommen hätte. In der Oase scheint sie später einen neuen Gefährten gefunden zu haben, an dessen Seite sie den Rest ihres Lebens verbrachte. Sie kann sich damit zu den Glücklicheren unter den Gefährtinnen zählen, da ihre Lebensspanne zumindest nicht vorzeitig gewaltsam beendet wurde.
Usha Tizia
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 70–396 | PR-TB 266 »Hüter des Planeten«, PR-TB 271 »Stern der Astarte«, PR-TB 276 »Fürsten des Chaos« |
- »Du liebst die einfachen Dinge im Leben«, sagte ich und legte das seltsame Buch ab. Usha nickte und antwortete.
- »Ja. Dich.« – Blauband 8,, S. 65
Usha Tizia wird von Rico auf einem Sklavenmarkt in Alexandria erworben. Er hat sie dazu ausersehen, seine Helferin und wissenschaftliche Beraterin zu werden. In erster Linie wählte er sie also aus, weil er ihr die Intelligenz und das Auffassungsvermögen zutraute, welche diese Aufgabe erfordern würde. Ob ihr gutes Aussehen ebenfalls Teil seines Planes war, ist nicht ganz klar – vielleicht hat auch in dieser Hinsicht sich Rico seinen »Gebieter« als Vorbild genommen. Narnia, Atlans Gefährtin in dieser Zeit, empfängt den Neuzugang in der Freundesgruppe herzlich, und bald ist die junge Frau fester Bestandteil der Gemeinschaft der Freunde der Oase. Als Narnia stirbt, ändert sich die Rolle Ushas schlagartig, nicht zuletzt aufgrund der Unterdrückung von Atlans Erinnerung an Narnia durch ES. Zum ersten Mal sieht Atlan in ihr mehr als Ricos Gehilfin. Und nachdem ihr Lehrmeister ihr gerade eröffnet hat, dass er gar kein Mensch ist, scheint Usha ebenfalls durchaus bereit, ihre bisherigen Gefühle für Rico auf den Arkoniden zu übertragen. Kaum entdeckt Atlan jedoch seine (neuen?) Gefühle für die junge Frau, muss er sich auch schon mit dem Gedanken an einen baldigen Abschied anfreunden. ES scheint der Meinung zu sein, dass es Verschwendung wäre, wenn Usha nach ihrer Ausbildung bei Rico als Bettgefährtin des Arkoniden enden würde. Die Superintelligenz hat ihr daher ein anderes Schicksal zugedacht: Sie soll Königin eines Gebietes zwischen Adulis und Meroe werden. Usha ist Feuer und Flamme für diesen Plan, und auch Atlan scheint keine Einwände zu haben. Zuvor hilft sie ihm jedoch noch bei der Ausführung seiner anderen Aufgaben, genießt alle Aufmerksamkeit, die sie erhält, und probt auch gerne schon einmal für ihre zukünftige Rolle. Nach ihrer Einsetzung als Königin und ihrem Abschied von Atlan hat sie seinem Bericht zufolge ein langes Leben als von allen geliebte und verehrte Königin gelebt, in dessen Verlauf sie mehrere weitere Gefährten hatte und einige Kinder gebar. Usha steht zunächst stets im Schatten von Narnia und Rico. Atlans vorherige Gefährtin nimmt ihr mit ihrer ruhigen und natürlichen Art die Angst, und Rico stärkt durch ihre Ausbildung ihr Selbstvertrauen. Dann verliert sie mit Narnias Tod eine ihrer Leitfiguren, und die andere – Rico – erhält durch die Eröffnung seiner wahren Natur auf einmal einen völlig anderen Status. Statt sich verunsichern zu lassen, schafft Usha aber gerade durch diesen Umbruch den Sprung auf die eigenen Beine. Sie agiert nun eigenständig und selbstsicher, und gerade dies zieht die Aufmerksamkeit Atlans auf sie. Zugleich binden die gemeinsamen Erlebnisse die beiden aneinander, was ihn zur logischen Wahl für Usha macht, nachdem Rico von ihrer Liste möglicher Gefährten gestrichen werden musste. Beide suchen etwas und finden es für den Moment im jeweils anderen. Sie scheinen die kurz danach vorgeschriebene Trennung jedoch nicht besonders schwer aufzunehmen, was vermuten lässt, dass ihre Gefühle füreinander vielleicht heiß, aber nicht unbedingt tief sind. Ushas Augenmerk richtet sich mit all dem ihr eigenen Ehrgeiz auf ihre zukünftige Stellung, die bestmöglich auszufüllen sie fest entschlossen ist. Mit Atlans und Ricos Hilfe erreicht sie ihren Thron, doch es sind vor allem ihre eigenen Fähigkeiten, die sie von der Sklavin zu jener erfolgreichen Herrscherin werden lassen, von der Atlan Jahrtausende später mit einem gewissen Stolz berichten wird.
Caratene
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 434 | PR-TB 282 »Novellen der Sterne und Kämpfe« | nicht bekannt |
- »Für dich, Bruder des Baldur«, sagte sie schnippisch und schlagfertig, »tue ich alles.«
- Recht so, dachte ich. Noch nie in meinem langen Leben hatte ich Gefallen an maulfaulen Frauen gefunden. – Blauband 8, S. 320
Während seines kurzen Aufenthaltes bei den Burgundern trifft Atlan auf diese gutaussehende Vertreterin ihres Volkes. Sie tröstet ihn darüber hinweg, dass es ihm nicht gelingen will, Gundahar von seinem kriegerischen Vorhaben abzubringen. Dafür nimmt er sie auch für eine Weile auf eine seiner namenlosen Urlaubsinseln in südlicheren Gefilden mit, ehe er sie in ihre Heimat zurückbringt und sich wieder zum langen einsamen Schlaf zurückzieht.
Kurz ist Atlans Aufenthalt bei den Burgundern, ebenso kurz sind die Erwähnungen Caratenes. Es scheint aber sicher, dass sie zumindest weder scheu noch dumm war, wenn sie den Arkoniden zu Äußerungen wie der oben zitierten hinreißen konnte. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt; man kann nur hoffen, dass es ihr gelang, den Hunnenansturm unbeschadeter zu überstehen als Atlans Heldenfreunde aus dieser Zeit.
Patricia
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 450–454 | PR-TB 86 »Feldzug der Mörder« |
- »Dein Name?« fragte ich. [...]
- »Patricia«, sagte sie. »Ich bin fürstlichen Geblütes.«
- »Wie schön«, bemerkte ich bitter. »Ich bin ein Prinz. Wir können also miteinander sprechen.« – Blauband 8, S. 327
Atlan stöbert Patricia in einem von den Hunnen zerstörten Dorf auf. Sie sollte dort auf ihren Verlobten warten, der sich aber anscheinend den Hunnen angeschlossen hat. Sie konnte sich verstecken und ist bei Atlans Ankunft die einzige Überlebende. Da sie keine Heimat und keine Familie mehr hat, zu der sie zurückkehren könnte, beschließt Atlan, sie mitzunehmen. Sie stimmt zu, und es kommt zum Unausweichlichen: die beiden Heimatlosen suchen Trost in der gegenseitigen Umarmung.
Patricia reist mit Atlan zum Hunnenlager. Geduldig unterstützt sie ihn und wartet darauf, dass der Arkonide seinen Plan, Attila aufzuhalten oder zu töten, umsetzt. Als sein Versuch, die Bewohner Italiens vor dem Einfall der Hunnen zu schützen, fehlschlägt, zeigt sie zum ersten Mal Ungeduld und Zweifel. Auch die vielen Nächte, die sie aufgrund von Atlans anderweitiger Beschäftigung alleine verbringen muss, tragen nicht gerade zu ihrem Glück bei. Als Atlan eine Möglichkeit findet, sie aus dem Brennpunkt des Geschehens fortzubringen, fügt sie sich und erhält von ihm ein Armband, mit dessen Hilfe er sie wiederfinden will, wenn sein selbstgewählter Auftrag beendet ist. Doch als der Arkonide nach dem Tod Attilas den Funksignalen des Armbandes folgt, ist alles, was er findet, eine Statue in einem verlassenen Tempel.
Diese Episode ist wirklich bemerkenswert. Nach vielen tausend Jahren unter den Barbaren und Barbarinnen von Larsaf III gibt es ein Novum für Atlan: Eine Frau verlässt ihn! Das versetzt dem Gemüt des Arkoniden einen echten Stoß. Was für eine Frau ist das? Sie ist eher bereit, sich selbst zu töten als sich gefangen nehmen zu lassen; sie hat alles verloren und gibt trotzdem die Hoffnung nicht auf; sie folgt Atlan sogar in die Höhle des Löwen. Doch sie will Ergebnisse sehen, und diese lassen zu lange auf sich warten. Es scheint, als habe Patricia ihr Zusammensein mit dem Kristallprinzen, außer in einigen schwachen Momenten, mehr als Zweckbündnis gesehen denn als echte Beziehung. Mut, Stolz und Selbstbewusstsein paaren sich in dieser jungen Adeligen mit gutem Aussehen, und mit diesen Eigenschaften hat sie mit Sicherheit ihren Lebensweg auch in Italien erfolgreich fortgesetzt.
Shalihe
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 801 | PR-TB 279 »Jahrhunderte des Krieges« | nicht bekannt |
- Wenn ich Shalihe zu den Franken mitnähme – was ich nicht beabsichtigte –, würde ihre Schönheit verdorren wie die der Wüstenrose Bagdads, denn dort betraten wir ein ganz anderes Land; ein seltsam düsteres Stück planetaren Bodens. – Blauband 9, S. 52
Während Atlans Aufenthalt in Bagdad werden ihm von Harun ar Rashid einige gutaussehende Sklavinnen zur Verfügung gestellt. Der Arkonide kann sich zunächst nicht dazu durchringen, eine Favoritin unter ihnen zu erwählen, da sie alle doch nur sein Wohlergehen im Sinn haben. Später scheint Shalihe jedoch diesen Platz einzunehmen, da der Arkonide tatsächlich kurzzeitig mit dem Gedanken spielt, sie mit in das Frankenland zu nehmen. Er verwirft die Idee jedoch schnell. Außer dem Bett scheinen die beiden nicht viel zu teilen, weshalb sie schnell dem Vergessen anheim fällt.
Tyanna
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 802–1191 † | PR-TB 279 »Jahrhunderte des Krieges«, TB 282 »Novellen der Sterne und Kämpfe« | – |
- Unmerklich wandelte sie sich zu einer selbstbewußten Frau, die trotz ihrer Jugend merkte, daß mein Gefühl stärker und drängender wurde. – Atlan Blauband 9, S. 76
Tyanna ist eine junge friesische Sklavin, die einst von den Dänen verschleppt wurde. Atlan erwirbt sie trotz ihres desolaten Zustandes, als sie in Begleitung eines Händlers in seiner Siedlung bei Aachen eintrifft. Er sieht in ihr viel Potential, weshalb er sie nach einer Reinigungskur und einer Eingewöhnungszeit diversen Hypnoschulungen unterzieht, um ihre Intelligenz zum Tragen zu bringen. Zu seiner Gefährtin wird sie erst, nachdem sie gänzlich in der neuen Umgebung und freien Lebensweise Fuß gefasst hat. ... Bei einem Besuch Atlans am Hofe Salahaddins kommt es zu einem Attentat, bei dem Tyanna von Assassinen des Alten vom Berg ermordet wird.
Syloma
| Zeitraum | Quelle | gemeinsame Nachkommen |
|---|---|---|
| 901 | PR-TB 89 »Das Goldene Raumschiff« | nicht bekannt |
Verschlossen und schön zeigt sich diese maurische Dienerin. Atlans Gastgeber in einem Haus nahe Gibraltar ist ihr Herr, und da er um das Wohlergehen seines Gastes besorgt ist, schickt er das Mädchen zur Nacht in dessen Schlafgemach. Atlan ist ihren Reizen nicht abgeneigt, und sie gehorcht ihrem Herrn, wie es eine gute Dienerin tut. Was sie wirklich davon hält, erfährt man nicht.
