Formenergie

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Als Formenergie bezeichnet man zu fester Form umgewandelte Energie. Gelegentlich wird auch die Bezeichnung »plastische Energie« verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise

Zur Erzeugung formenergetischer Objekte benötigt man spezielle Projektoren. Wird die Projektion unterbrochen, dann löst sich das Formenergie-Objekt in wenigen Sekunden auf.

Der große Vorteil besteht darin, dass aus Formenergie bestehende Gegenstände zu 100 % wieder in Energie umgewandelt werden können - und somit auch keinen Platz mehr beanspruchen. Die Energie geht nicht verloren und kann sofort wieder für andere Zwecke verwendet werden.

Das Einsatzgebiet von Formenergie deckt ein breites Spektrum ab: Von einfachen formenergetischen Hangartoren bis hin zu ganzen Gebäuden, übergroßen Gussformen oder Gegenständen des täglichen Bedarfs ist praktisch alles denkbar. Auch Akustikfelder können aus Formenergie bestehen.

Materieprojektion

Eine fortschrittlichere Version von Formenergie ist die Materieprojektion. Materieprojektive Objekte bleiben stabil, mit einer Halbwertszeit von mehreren Jahren bis Jahrtausenden, auch nachdem die Projektoren abgeschaltet wurden. Materieprojektionen können wie normale Materie verbaut und anschließend wieder in Energie umgewandelt werden.

Diese Technik wird zum Beispiel in den Kosmischen Fabriken eingesetzt. Aus dieser Quelle haben auch die Terraner die Messwerte gewonnen, um selbst die Materieprojektion zu entwickeln.

Negative Formenergie

Das Volk der Irtuffen (einer der Clans des Loolandre) besitzt ein Waffensystem, mit dem negative Formenergie verschossen werden kann. Die negative Formenergie flutet dann ein gewisses Raumvolumen. Wenn ein Raumschiff sich im Unterlichtflug durch dieses Volumen bewegt, wird ihm durch eine Art Reibungseffekt Bewegungsenergie entzogen, bis das Raumschiff zum Halt kommt. Negative Formenergie kann mit Paratron-Schirmen nicht abgewehrt werden.

Bunker

Das Volk der Fyrer (ebenfalls einer der Clans des Loolandre) besitzt das so genannte Bunkergeschütz. Es ist vermutlich äußerst voluminös.
Das Bunkergeschütz erzeugt formenergetische Energiestränge, die Raumschiffe einhüllen können. Schutzschirme bis zur Paratron-Klasse und Waffen mit normalenergetischer Wirkung sind dagegen machtlos. Die Energiestränge können Räumlichkeiten und zweipolare Transmitter ausbilden. (PR 1180)

Überlichtschnelle Formenergie

Die besten Wissenschaftler des Volkes der Sooldocks hatten vor dem Bruderkrieg das Arratur entwickelt: Eine Art Funkanlage, mit der man im Hyperraum modulierte Formenergie versenden kann.

Geschichte

Formenergie war bereits den Hathor bekannt. Sie bezeichneten es als Strukturon. Auch die Spektrale Technik der Sphero basierte auf der Nutzung formstabiler Energie.

Die Terraner kamen schon kurz nach dem Zusammentreffen mit den Arkoniden erstmals mit Formenergie in Berührung: Schutzschirme, z.B. von Raumschiffen, sind nichts anderes als geformte Energie. Eine weiter gehende Art der Nutzung von Formenergie waren die SVE-Raumer der Laren. Sowohl die Hülle als auch Decks und Wände der larischen Raumschiffe bestanden aus Formenergie.

Etwa 1300 NGZ entwickelte die LFT, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die man bei der Erkundung MATERIAS gewonnen hatte, die Materieprojektion. Die Hangargalerien der ENTDECKER-Klasse bestanden beispielsweise aus materieprojektivem Material.

Seit dem Hyperschock vom September 1331 NGZ ist die Verwendung von Formenergie wegen des erhöhten Energiebedarfs zurückgegangen.

Höherentwickelte Formenergie-Technologie wie die Spektrale Technik der Sphero wird von der erhöhten Hyperimpedanz kaum beeinträchtigt.

Quellen

PR 1987, PR 2247, PR 2394,

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