Mikro-Bestien

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PR 2302                                                   PR 2473
© VPM

Die Mikro-Bestien tauchen zum erstenmal 1344 NGZ in der Milchstraße auf. Es handelt sich um künstliche Züchtungen TRAITORS, die von den in M 87 entstandenen Bestien abstammen.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Allgemeines Allgemeines

Die Mikro-Bestien werden in vitro gezüchtet. Bei ihrer Züchtung an Bord der Skapalm-Bark LUCRIFIR wird viel »Ausschuss« produziert. Sobald eine lebensfähige Mikro-Bestie herangewachsen ist, wird ihr eine Kralle des Laboraten ins Gehirn eingepflanzt, die sie der Terminalen Kolonne gegenüber absolut untertänig macht. (PR 2339, PR 2415)

Mikro-Bestien haben eine gewisse Resistenz gegen den Schmerzruf. (PR 2497)

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Die Mikro-Bestien ähneln in ihrem Aussehen den Bestien bzw. den Halutern, allerdings sind sie nur ca. 20 cm groß und 16 cm breit. Trotz ihrer geringen Größe bringen sie beachtliche 14 kg auf die Waage. Sie beherrschen die Zellstrukturumwandlung und erreichen trotz ihrer geringen Größe Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h.

Anmerkung: Mikro-Bestien sind um den Faktor 17,5 kleiner als Haluter. Um trotz geringerer Körpergröße die selbe Geschwindigkeit zu erreichen, müssen sich ihre Beine und Laufarme also etwa 17,5 mal so schnell wie die eines Haluters bewegen.

Mikro-Bestien besitzen kein Planhirn. Sie geraten deshalb schnell außer Kontrolle, wenn sie in den Einsatz geschickt werden. Auch haben sie keinen Konvertermagen und sind auf herkömmliche Nahrung angewiesen. (PR 2413, PR 2415)

Wie Haluter sind auch die Mikro-Bestien eingeschlechtig.

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Die Mikro-Bestien sind wie ihre große Ebenbilder sehr wild. In Zeiten der Ruhe kommt es deswegen immer wieder zu Raufereien unter ihnen.

Im Einsatz ist den Mikro-Bestien der Gebrauch von schweren Waffen und Sprengstoffen untersagt, um größere Schäden zu verhindern. In der Terminalen Kolonne TRAITOR werden sie als taktische Waffe eingestuft und für Assassinen-Einsätze herangezogen.

Die Mikro-Bestien, die zu den Terranern überlaufen, beginnen, sich mit ihnen zu identifizieren und sich ebenfalls als Terraner zu betrachten. (PR 2497)

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

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Im Labor der Kolonnen-Anatomen
Heft: PR 2413 Innenillustration
© VPM

Die Mikro-Bestien sind Teil der Terminalen Kolonne TRAITOR.

In den Archiven der Skapalm-Bark DERUFUS befinden sich viele offensichtlich falsche Berichte über die Herkunft der Bestien. Der folgende Bericht passt zur bekannten Geschichte der Bestien:

Vor ca. 72.000 Jahren – d.h. um 67.000 v. Chr. – war ein Dunkler Ermittler in M 87 unterwegs, um Informationen über das Dimetranstriebwerk zu sammeln. Dieses Triebwerk war für TRAITOR zwar nicht zu gebrauchen, aber der Dunkle Ermittler stieß auf eine Bestie, deren genetische Sequenzen er zur Skapalm-Bark CAFERAST übermittelte. Es wurden weitere Nachforschungen über die Bestien angestellt, zwölf Exemplare wurden von den Awour zur CAFERAST gebracht. Ausgehend von diesem genetischen Material wurden die Mikro-Bestien erschaffen, allerdings gingen die Informationen über ihre Herkunft im Lauf der Zeit verloren. Die Skapalm-Bark DERUFUS war maßgeblich an der Erschaffung der Mikro-Bestien beteiligt. Hier wurden in späterer Zeit auch Versuche zur Erschaffung von Makro-Bestien und zur Perfektionierung der Mikro-Bestien angestellt. (PR 2413)

Ein Trupp von Mikro-Bestien erschien am 5. Februar 1344 NGZ auf Terra und richtete auf der Aufbaukonferenz der Völker ein Blutbad an. (PR 2300)

Anfang November jagten und töteten Mikro-Bestien die Mitglieder des Regierenden Rates auf Akon, da diese nach der Annektierung des Akon-Systems durch die Terminale Kolonne neuralgische Versorgungs- und Produktionsanlagen vermint hatten. (PR 2324)

Im ersten Quartal 1345 NGZ gelang es 296 von 400 mit Mikro-Bestien bemannten Dunkelkapseln, durch eine von den Koryphen geschaffene Perforation des TERRANOVA-Schirmes ins Solsystem vorzudringen, wo sie jedoch schnell von den Mikrotom-Jägern abgefangen wurden. Die restlichen Dunkelkapseln wurden bei dieser Aktion vernichtet. Einigen Mikro-Bestien gelang die Landung auf Terra, wo sie sofort wichtige Punkte wie die Waringer-Akademie angriffen. Sie wurden nach heftigen Kämpfen allmählich aufgerieben, ohne schwerwiegende Schäden anrichten zu können. (PR 2348, PR 2349)

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Die Jagd ist eröffnet
Heft: PR 2301 Innenillustration
© VPM

Die Kolonnen-Anatome von DERUFUS gehen davon aus, dass eine Untersuchung unveränderter Bestien-DNS ihnen die Möglichkeit geben würde, Mikro-Bestien mit Planhirn zu züchten. Mit Hilfe von Roi Danton erkennt der Anatom Pharoib Inssino, woher die Terminale Kolonne diese DNS bekommen hat, kann das Wissen vor seinem Tod aber nicht mehr weiter geben. (PR 2413)

Roi Danton befreit ca. 1900 Mikro-Bestien aus der DERUFUS und nimmt sie bei seiner Flucht nach Aureuth X mit. 1800 von ihnen bleiben bei ihm, während 100 mit Ganymed weiterfliegen wollen. Ihr Schiff, die GAIR IV, wird jedoch von Traitanks vernichtet.

Ende November 1346 NGZ treffen Roi Danton und die 1800 Mikro-Bestien mit dem Schlachtkreuzer MARA BOOTES auf Terra ein. Die Mikro-Bestien genießen dort zwar Gaststatus, fühlen sich in der Solaren Residenz aber eingesperrt. Außerdem richten sie in ihrem aggressiven Übermut einige Schäden an. Man stellt ihnen deshalb ein 106 Kilometer großes Areal auf Luna zur Verfügung, wo sie sich austoben und leben können. Sie wollen aber mehr als nur geduldete Gäste sein - sie wollen gegen TRAITOR kämpfen und sich für die Qualen rächen, die sie erdulden mussten. Deshalb errichten sie in ihrer Stadt ein Ausbildungszentrum, das den Namen Akademie der Mikro-Bestien erhält.

Die Terraner unterstützen dieses Vorhaben, denn die Mikro-Bestien könnten wertvolle Helfer sein. Am 20. Dezember beginnt deshalb der offizielle Lehrbetrieb. Ausbilder sind Siganesen und Terraner. Auch Roboter werden zur Unterstützung eingesetzt. Diese dienen gleichzeitig als stille Beobachter. Ihre ersten Kampfanzüge erhalten sie als Weihnachtsgeschenke von Reginald Bull. Die Mikro-Bestien erweisen sich als lernbegierig, wenn einige von ihnen auch aufgrund ihrer angezüchteten Mängel nur als tumbe Kämpfer taugen. Die Terraner vertrauen ihnen bald soweit, dass sie ihnen eine Transmitterverbindung zu anderen Orten des Solsystems installieren. Der besonders lerneifrige Khiz Turagga tritt ein Medizinstudium auf Mimas an.

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»Rückflug«
Heft: PR 2456 Innenillustration
© VPM

Im März 1347 NGZ wird ein Ableger der Akademie bei Terrania City eingerichtet. Einige Mikro-Bestien werden jedoch von Noviel Residor als Sicherheitsrisiko eingestuft. Mor Frant, Senegos Stellvertreter, schwankt zwischen dem Wunsch, TRAITOR sofort anzugreifen oder aber zur Terminalen Kolonne überzulaufen. Nach einem Zwischenfall, bei dem Mor Frant einen Terraner in Gefahr bringt, wird er abgesetzt. Das letzte Wort, so sagt er, ist aber noch nicht gesprochen. Er verübt am 25. April einen Mordanschlag auf Senego Trainz, wird jedoch rechtzeitig von Khiz Turagga getötet. Neuer Stellvertreter von Trainz wird Doray Celvius.

Im Mai und Juni 1347 NGZ beteiligen sich alle 1800 Mikros an der Kaperung eines Traitanks. 600 von ihnen werden als echte Mikro-Bestien maskiert und fliegen mit dem in einer Dantyren-Kokonhülle steckenden Roi Danton zum Awful-System, wo sie an Bord des Traitanks Nr. 1.199.188 gehen. Sie töten die 60 schon dort lebenden echten Mikro-Bestien und die handlungsfähig gebliebenen Besatzungsmitglieder, als Danton die Kaperung einleitet und den größten Teil der Besatzung paralysiert oder durch geöffnete Schotte ins Vakuum reißen lässt.

Auch bei den Einsätzen Roi Dantons gegen Dantyren III, auf der Hundertsonnenwelt, in den Staatenschiffen der Tarnii KOLTOROC und bei der Befreiung Zerberoffs von den Laboratenkrallen leisten die Mikrobestien wertvolle Dienste. Es kommt jedoch immer wieder zu internen Konflikten bei ihnen, zum Beispiel durch Reskes Skibalf, der Senego Trainz für zu weich hält. Zehn von Senego Trainz angeführte Mikros begleiten Zerberoff zur Dienstburg CRULT und befreien dort Malikadi von dessen Laboratenkralle. Malikadi treibt jedoch doppeltes Spiel. Die Mikros können ihn töten, bevor er Zerberoff verraten kann, müssen die Leiche aber zurücklassen.

Bei den folgenden Kämpfen gegen die Chaosdiener fallen einige Mikro-Bestien, die meisten entkommen jedoch mit der DARK GHOUL, bevor CRULT nach der Zündung der Psi-Emitter explodiert.

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»Die harte Tour«
Heft: PR 2458 Innenillustration
© VPM

Danach kehrt die DARK GHOUL zur Hundertsonnenwelt zurück. Sie wird zerstört, und das Kommando rettet sich per Transmitter zu den Posbis. 100 Mikro-Bestien begleiten Roi Danton bei dessen Mordanschlag auf Kirmizz. Die meisten sterben durch den Schmerzruf, aber immerhin kann Kirmizz getötet werden. (PR 2497)

Im Jahr 1463 NGZ arbeiten die Mikro-Bestien unter Senego Trainz, als assoziierte Mitglieder der Neuen USO ohne USO-Spezialisten Rang, bei Kommandoeinsätzen auf Zorbar II und Adeksion. (PR 2512)

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Mikro-Bestien Bekannte Mikro-Bestien

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 2300, PR 2301, PR 2302, PR 2303, PR 2324, PR 2339, PR 2348, PR 2349, PR 2413, PR 2415, PR 2456, PR 2457, PR 2468, PR 2472, PR 2473, PR 2474, PR 2475, PR 2497

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