Mond

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Heft: PR 1
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Ein Mond ist ein natürlich entstandener Begleiter eines Planeten oder eines anderen Himmelskörpers. Der Begriff leitet sich vom irdischen Mond Luna ab und wurde auf alle anderen planetaren Satelliten übertragen. Monde müssen nicht dort entstanden sein, wo sie ihren Planeten umkreisen, sie können auch durch diesen »eingefangen« worden sein.

Astrophysikalische Gründe verhindern, dass Monde selbst Monde haben.

Raumschiffe oder Raumstationen sowie Forschungs- oder andere Satelliten, die antriebslos um eine Welt kreisen, werden gelegentlich auch als künstliche Monde bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bezeichnungen

Monde tragen nur dann einen Eigennamen, wenn sie in einer Beziehung zur namensgebenden Kultur stehen. Neu entdeckte Weltenkörper, was bei den Terranern meist durch Raumschiffe der Explorerflotte geschieht, tragen lediglich einen Code aus Zahlen und Buchstaben.
Ansonsten verfährt man bei mehreren Monden ähnlich wie bei den Planeten einer Sonne: Man nummeriert sie von innen her, also aufsteigend von der engsten bis zur äußersten Mondumlaufbahn. Beispiel: Hep-Tart III ist der dritte Mond des Planeten Hep-Tart, Jupiter-13 der dreizehnte Mond des Jupiter, usw.

Dessen ungeachtet wird die Zugehörigkeit oft allgemein durch ihren Planeten ausgedrückt: Erdmond, Marsmond, Jupitermond...

[Bearbeiten] Entstehung

Monde sind meist zusammen mit ihrem Planeten in einer Akkretionsscheibe entstanden und bestehen typischerweise aus deren Ausgangsmaterial. Abhängig von Größe und Ausprägung dieser Scheibe können Monde als Einzelobjekte oder in ganzen Gruppen entstehen.

Meist enthalten Monde weniger massive Bestandteile als ihr Planet.

[Bearbeiten] Häufigkeit

Monde scheinen in etwa genau so häufig zu sein wie Planeten. Zwar gibt es sehr viele Planeten ohne Monde, doch die Anzahl der Monde pro Planet kann sehr stark variieren, abhängig von dessen Gravitationsfeld. Jupiter im Solsystem beispielsweise hat 63 bekannte Monde.

[Bearbeiten] Größen

Es gibt Monde jeglicher Größe. Die kleinsten sind eingefangene, steingroße Asteroiden, die nur für wenige Umläufe um eine Welt kreisen, die größten sind Leben tragende Welten mit eigener Atmosphäre.

Durchschnittliche Monde sind erheblich kleiner als durchschnittliche Planeten. Aufgrund ihres ungünstigeren Verhältnisses von Volumen zu Oberfläche sind sie daher meist deutlich abgekühlter als Planeten; ihre Kruste ist im Verhältnis dicker, ihr Vulkanismus weniger ausgeprägt. Der industrielle Zugang zu tieferen Bereichen ist daher einfacher und billiger als bei Planeten.

[Bearbeiten] Kategorien

Wissenschaftliche Kategorien für Monde sind im Perryversum nicht beschrieben.

Es gibt jedoch die (nicht normierten) Bezeichnungen Eismond, Kristallmond, usw. ...

[Bearbeiten] Leben tragende Monde

Zu den berühmtesten Monden, die eigenes Leben hervorgebracht haben, gehören:

[Bearbeiten] Vereinsamung

Durch natürliche (beispielsweise Gezeitenkräfte) und künstliche (beispielsweise Zerstörung des Planeten) Einflüsse können Monde aus dem Gravitationsfeld ihres Heimatplaneten entfernt werden. Stürzen sie danach nicht in ihre Sonne, werden sie oft in die interstellaren Weiten hinausgeschleudert. Gefriert dort ihre Atmosphäre, sofern vorhanden, werden sie zu Eiswelten. Sobald sie aus ihrem Heimatsystem draußen sind, ist das Licht, das sie erhalten, nur noch sehr gering. Sie werden zu Dunkelwelten. Beispiel: Cala Impex.

[Bearbeiten] Nutzen

Monde haben so gut wie immer eine deutlich geringere Gravitationskraft als ihre Planeten. Dies macht sie ideal als Standort für Überwachungsstationen, Abwehrforts und andere militärische Stationen. Zahllose Monde wurden dadurch bereits Ziel von zerstörerischen Angriffen und wurden vernichtet. Beispiel: Siren in der Galaxie Andro-Beta, auf dem die Steueranlagen der Meister der Insel für die Mobys installiert waren.

Monde, wenn klein und scheinbar unbedeutend, unterliegen selten planetaren Schutzbestimmungen, welche das einheimische Leben schützen sollen. Daher ist der Bergbau auf ihnen weit verbreitet.

Mittels Terraforming werden viele Monde in blühende Welten verwandelt. Beispiel: Titan im Sonnensystem.

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PR 2353 © VPM

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Weblinks

Wikipedia:Satellit (Astronomie)

[Bearbeiten] Quellen

PR 244, PR 265, PR 1614, PR 2353, PR 2388, PR 2409

Eine Liste aller bekannten Monde findet sich unter: Monde und kleinere Himmelskörper

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