Moritatoren

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Die Moritatoren sind ein Teilvolk der Cappins in Gruelfin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Ziele und Aufgaben in Gruelfin

Sie sehen es als ihre Aufgabe an, die Völker Gruelfins über die einst friedlichen Zustände in Gruelfin aufzuklären. Dazu ziehen sie mit ihren Pyramidenschiffen - fliegenden Mediatheken - durch Gruelfin. Bei ihren Berichten benutzen die Moritatoren die modernsten, ihnen zur Verfügung stehenden Mittel. Dazu gehört die selten eingesetzte Hypnose ebenso wie kostbare und uralte Unterlagen und auch Gesang. Ein zentrales Motiv der Moritatoren-Geschichten ist die Wiederkehr des Ganjos Ovaron. Die Moritatoren sind aber nicht nur Geschichtenerzähler, sondern sehen sich auch als Friedensvermittler an.

Trotz ihrer Botschaft, dass dereinst ein Ganjo kommen und wieder Frieden und Gerechtigkeit nach Gruelfin bringen wird, genießen die Moritatoren Narrenfreiheit seitens der brutal herrschenden Takerer. Sogar auf Takera dürfen Moritatoren auftreten und von der Rückkehr des Ganjos predigen. Wegen ihrer Geschichten, Erzählungen und Prophezeiungen sind die Moritatoren auch beim takerischen Volk durchaus beliebt. Außerdem sind Moritatoren auch gern gesehene Kunden, die gern und viel bei Takerern einkaufen.

Von den herrschenden Schichten geduldet werden sie jedoch nur, weil die Takerer heimlich die alten Archive der Moritatoren auf deren Hauptwelt Molakesch manipulieren, um einen von ihnen künstlich gezüchteten Ovaron an die Macht zu bringen, der in ihrem Namen regieren soll.

[Bearbeiten] Nach der Wiederkehr des Ganjos

Als der richtige Ganjo Ovaron 3437 an Bord der MARCO POLO nach Gruelfin zurückkehrte, erfuhr er in Gruelfin eine breite Unterstützung durch die Moritatoren. Nur zu gerne halfen Vertreter der Moritatoren dem wiedergekehrten Ganjo mit Informationen über die Situation in Gruelfin, gewährten Unterkunft und Zuflucht auf ihren Planeten oder starteten im März 3438 sogar eine Rettungsaktion auf Takera. Eine militärische Unterstützung konnten sie aber, trotz vereinzelten bewaffneten Schiffen, nicht bieten. (PR 459, PR 460, PR 461, PR 476)

Erst während des Ganjasisch-Takerischen Krieges ergriffen auch einige Moritatoren militärisch Partei für ihren Ganjo. Todesmutig griffen einige Pyramidenschiffe in die Kämpfe ein. Die hauptsächliche Aufgabe der Moritatoren während des Krieges bestand allerdings in der Gründung von Revolutionszellen auf den von Takerern besetzten Planeten. (PR 496)

Nach der tatsächlich erfolgten Wiederkehr des Ganjos hat sich die Organisation der Moritatoren vermutlich aufgelöst. Die Bewohner des Planeten Extosch verstehen sich als die Nachfolger der Moritatoren. (Flammenstaub 7)

[Bearbeiten] Bekannte Moritatoren

[Bearbeiten] Raumschiffe

Die Raumschiffe der Moritatoren haben die Form von schlanken Pyramidenkegeln.

Technische Daten
Ausmaße: 155 m Länge und 100 m Kantengröße des Hecks
Besatzung: 60 Personen
Antrieb: Ein Lineartriebwerk, vier Impulstriebwerke mit einer Höchstbeschleunigung von 350 km/s²
Offensivbewaffnung: keine
Defensivbewaffnung: keine
Beiboote: 4 [Beiboote] mit einer Kapazität von 20 Mann
Risszeichnung: in Silberband 50 und PR 519 (Raumschiff der Moritatoren)

[Bearbeiten] Quellen

PR 450, PR 459, PR 460, PR 461, PR 462, PR 476, PR 496, Flammenstaub 7

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