Nocturnen

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Nocturnen ist die Bezeichnung für eine außergewöhnliche, faszinierende Rasse aus der Galaxie Fornax (Laxaron).

Inhaltsverzeichnis

Die Nocturnen gingen aus den Vojariden hervor. Das Leben der Nocturnen erstreckt sich über zwei Lebensphasen.

[Bearbeiten] Lebensphasen

[Bearbeiten] Schwarmphase

In der ersten Lebensphase erscheinen die Nocturnen als zwei bis hundert Meter durchmessende, hauchdünne Membranen aus fünfdimensional schwingendem Quarz.

[Bearbeiten] Stockphase

Sobald die Angehörigen eines Schwarms die maximale Größe von einhundert Meter erreicht haben, tritt der Schwarm in die zweite Phase über. Die einzelnen Schwarmmitglieder verbinden sich miteinander und wachsen so zu einem Stock zusammen.

Diese großen Stöcke entwickeln dadurch eine gewaltige Intelligenz. Sie können weiterhin den Weltraum durchstreifen und durch die Aufnahme junger Schwärme immer weiter wachsen. Die ältesten gehen allerdings auf Asteroiden, Monden und anderen Himmelskörpern mit geringer Schwerkraft nieder, wo sie im Lauf der Jahrtausende weitere Schwärme anlocken und zu Türmen aus dunklem Schwingquarz heranwachsen.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] vor 14.000.000 Jahren

Zwischen 15 und 14 Millionen Jahre vor Christus entdeckten die Vojariden aus Laxaron (Fornax) in Ammandul (Milchstraße) die Friedenszone um das Solsystem und erhielten Kontakt zu ES. Sie waren die Geburtshelfer bei der Transformation von ES zur Superintelligenz und verwandelten sich dabei in die Nocturnen.

Als ältester Nocturnenstock gilt der Weise von Fornax. Diesen Namen erhielt er von dem ersten Beauftragten der Kosmokraten, der ihn aufsuchte.

[Bearbeiten] vor 7.000.000 Jahren

Vor ca. 7 Millionen Jahren entschieden die zwei Nocturnenstöcke Antallin und Satrugar den Kampf zwischen den Heerscharen der negativen Superintelligenz STROWWAN und den ES-treuen Schutzherren von Jamondi zugunsten der Schutzherren und ES.

Nachdem sich Ambur wieder in den Hyperraum zurückziehen konnte, machten sich die beiden Nocturnenstöcke auf nach Tan-Jamondi II und Parrakh, um die dortigen Dome zu schützen. Antallin stürzte auf Baikhal Cain ab. Aus seinem Körper bildete sich der Heilige Berg. Seine psionische Komponente wurde zum Grauen Autonom Ka Than.

Satrugar stürzte neben dem Dom von Parrakh ab und wurde wahnsinnig. Der Schutzherr Gon-Orbhon versuchte, ihn zu übernehmen, um ihm zu helfen. Dabei verschmolzen beide zu einer negativen Entität, die sich Gon-Orbhon nannte. Sie wandelte den Dom von Parrakh in die Bastion von Parrakh um, bildete das Imperium Orbhon, zapfte das Sextadim-Juwel Sol an und begann einen Krieg gegen die Schutzherren von Jamondi.

[Bearbeiten] vor 4.000.000 Jahren

Im Zyklop-System bildet sich ein Nocturnenstock, der später als der Narr von Fornax bekannt wird.

[Bearbeiten] 50.027 vor Christus

Oogh at Tarkan erfährt bei einer Expedition nach Fornax von dem Weisen von Fornax, dass die Nocturnen seit der Erhöhung der Psi-Konstante durch die Manipulation des Kosmonukleotids DORIFER den Paratau erzeugen. Der Weise von Fornax bittet Oogh at Tarkan, sich um die Entsorgung des Parataus zu kümmern.

Bei den Experimenten mit Paratau stellt man fest, dass manche Kartanin durch Paratau psionische Fähigkeiten erwerben. Durch die Deflagration großer Paratau-Mengen sollte sich die Barriere zwischen Meekorah und Tarkan durchbrechen lassen.

Oogh at Tarkan plant aufgrund des Strangenessschocks, die NARGA SANT mit einem Nocturnenstock als Wissensspeicher auszurüsten. Dazu lockt die NARGA SANT riesige Nocturnenschwärme an. Deren Paratauabsonderungen verursachen einen gewaltigen Psi-Sturm, durch den ein benachbarter vier Millionen Jahre alter Nocturnenstock geschädigt wird. Er wird zum Narren von Fornax. Auf der NARGA SANT bildet sich ein aus achtzehn Säulen bestehender Nocturnenstock.

[Bearbeiten] 3587

Durch die Weltraumbeben gelangt 3587 Paratau nach M 33 und materialisiert bei der Sonne N'jala. Die Kartanin, die mittlerweile wieder in den Weltraum vorgestoßen sind, entdecken die Tränen N'jalas. Dank des Parataus gelingt es den kartaninschen Espern, den zweiten Giftgasatmerkrieg gegen die Maakar zu entscheiden.

Mithilfe gewaltiger Fernraumschiffe unternehmen sie eine Expedition zum Ursprung des Parataus in die 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Kleingalaxie Fornax. Dort schließen die Kartanin mit dem Weisen von Fornax einen Vertrag über die Entsorgung des Parataus.

[Bearbeiten] 429 NGZ

Die Kosmische Hanse legte 429 NGZ im Faalinsystem das Kontor Fornax an.

Im Kampf gegen die Anhänger des Permanenten Konflikts aus der Mächtigkeitsballung ESTARTU setzt die GOI (Group Organic Independence) Paratensoren ein, die mithilfe von Paratau psionische Fähigkeiten erlangen.

[Bearbeiten] 446 NGZ

Im Rahmen von Unternehmen Götterschrein werden durch GOI-Agenten Tyg Ians Pläne für seine zukünftige Vorgehensweise aufgedeckt. So möchte er unter anderem die Nocturnen auslöschen. (PR 1311)

[Bearbeiten] 447 NGZ

Die Kartanin haben mittlerweile regelmäßig Paratau aus der Galaxie Fornax geerntet. Im Rahmen des Projekts Lao-Sinh sind große Mengen von Paratau in die Mächtigkeitsballung von ESTARTU gebracht worden. Im Jahr 447 NGZ kommt es zur Deflagration dieser Parataumengen und zum Beginn des Transfers von Hangay nach Meekorah.

In der Folge senkt sich die Psikonstante wieder, und der Paratau verliert seine Wirkung.

Ab 447 NGZ ist das Hansekontor Fornax durch Nocturnenschwärme von der Außenwelt isoliert. Auf Faalin-XIV bildet sich der neue Nocturnenstock VATER.

[Bearbeiten] 1218 NGZ

Im Zuge der Arresumproblematik im Jahr 1218 NGZ werden von den beiden ältesten Nocturnenstöcken, dem Weisen von Fornax und dem Narren von Fornax, 8423 bzw. 5130 Türme ins Arresum gebracht, dazu noch 710 weitere Quarztürme junger Nocturnen. Dort sollen sie helfen, neues Leben zu ermöglichen.

[Bearbeiten] 1331 NGZ

Ab 1331 NGZ wird die Verbindung Gon-Orbhon/Satrugar wieder aktiv, nachdem die Parrakhon-Wolke aus ihrem Hyperkokon gefallen ist.

[Bearbeiten] Bekannte Nocturnenstöcke

[Bearbeiten] Quellen

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