Ontaker
Aus Perrypedia
Die Ontaker sind die Eingeborenen des Planeten Rolfth im System der Sonne Ontry-Melonzus.
Beschreibung
Sie sind sauerstoffatmende Landbewohner, leben aber auch im Wasser.
Ihre Körper sind oval und wirken sehr breit und plump. Sie sind mit einem tiefbraunen Pelz ausgestattet, der Fett ausscheidet. Mit diesem Fett hat der Pelz die Eigenschaft, dass er die Oberhaut vor Eiswasser schützt und sie trocken hält. Die darunter gelagerte Fettschicht erhält die Körperwärme.
Die Ontaker besitzen sehr kurze, aber muskulöse Beine mit jeweils vier Zehen. Zwischen den Zehen besitzen sie Schwimmhäute und erreichen damit unter Wasser hohe Geschwindigkeiten. Im Wasser ist selbst ein greiser Ontaker noch flink und behend.
Die Arme sind ebenfalls muskulös und etwa doppelt so lang wie die Beine. Neben den feinfühligen Fingern haben sie an jeder Hand zwei Daumen.
Auf den mächtigen Schultern sitzt der halbrunde Kopf mit zwei sehr großen Augen und einer mit verschließbaren Schlitzen ausgestatteten Nase. Der Mund ist sehr breit und enthält vorne eine Reihe von Reißzähnen. Aber auch einige Mahlzähne im hinteren Bereich des Rachens sind vorhanden.
Zumindest bei den Stammeshäuptlingen herrscht Polygamie.
Charakterisierung
Der Entwicklungsstand der Ontaker entspricht (im Jahr 3581) in etwa der mittleren Bronzezeit auf Terra. Sie organisieren sich in einzelnen Stämmen und hausen in Höhlen und Gletscherhohlräumen, die untereinander mit Querkanälen verbunden sind. Die Räume haben auch Zugänge zur freien See. Dort erjagen sie auch einen Teil ihrer Nahrung, die Walwos, mit harpunenähnlichen Waffen. Mit langen Speeren und Netzen werden Fische gefangen: Siwis, Braks, Heshs und Lols.
Jedoch dienen auch Landtiere als Nahrung. Bekannt sind Wiwuschs und Nantes.
Ihre Religion ist ebenfalls auf die Nahrungsbeschaffung ausgelegt, die man auch als Fresskultur bezeichnen kann. In ihren Mythen erscheinen Götter (Mabbahabas, die dicken Götter der Gefälligkeit), von denen es heißt, sie würden eines Tages kommen und sich den Ontakern für ein Fest der Großen Münder (= eine Fressorgie) zur Verfügung stellen.
Die beschaffte Nahrung reicht nie aus, alle Ontaker satt zu machen, daher ist die größte Sehnsucht eines jeden Ontakers, einmal richtig satt zu werden. Zwar gibt es viele Wildtiere, diese sind jedoch zu schnell und gute Jäger zu selten. Und um die besten Fischplätze kommt es häufig zu Streitigkeiten zwischen den Stämmen, die die Anzahl der Jäger weiter verringert.
Geschichte
In der Zeit vor der Invasion des Konzil der Sieben in der Milchstraße, in der Rolfth zum Carsualschen Bund gehörte, jagten Terraner oft die Ontaker wegen ihrer Felle.
In der Zeit des Konzils stehlen Ontaker oft Dinge aus dem Konzilsstützpunkt Murnte-Neek. Von diesen Raubzügen kehren jedoch manche Ontaker nicht mehr zurück.
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Trivia
Die Terraner werden von den Ontakern als Doa-Ban bezeichnet.
Die Laren werden von den Ontakern als Rinto-Vassi bezeichnet.
Die Ontaker halten sowohl Terraner als auch Laren für Götter.
Kein Ontaker, nicht einmal ein Fleischdieb, würde es wagen, eine Lüge auf den Geist des Feuers (Hrula-Hoa-Hoa) zu beschwören.
Die Ontaker bezeichnen ihre Sonne als "Kleine Lichtmutter" und ihre zwei Monde als "Augen der Nacht".
Bekannte Stämme
- Hel-Kotha-Tren-Aaak. Hauptsiedlung ist Nantek-Trunt.
- Wing-Bool-Kaf-Sin
Bekannte Ontaker
- Apasch-Faraday. Schamane des Stammes der Hel-Kotha-Tren-Aaak.
- Gosom. Ein Helfer des Schamanen Apasch-Faraday.
- Lemmo. Mitglied des Stammes der Hel-Kotha-Tren-Aaak.
- Donk-Ban-Kemu. Häuptling des Stammes der Hel-Kotha-Tren-Aaak.

