Ostiam Meharro

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Ostiam Meharro ist ein Ara, der vermutlich nie existiert hat. Es handelt sich wahrscheinlich nur um eine Tarnidentität Aset-Radols. Beim folgenden Text wird Ostiam Meharro als eigenständige Person behandelt, da die Öffentlichkeit nichts über die wahren Hintergründe weiß. Alle geschichtlichen Angaben beziehen sich jedoch auf Aset-Radol.

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Meharro ist dem äußeren Anschein nach ca. 40 Jahre alt. Mit 1,90 Metern ist er kleiner als der durchschnittliche Ara. Er hat eine gedrungene Figur und (für Aras) kurze Finger, vergleichsweise dunkle Haut und schwarzes Haar. Seine Gesichtszüge wirken unproportioniert, Kinn, Mund und Nase scheinen nicht zu den oberen Kopfpartien zu passen. Seine Augenfarbe ist rot. Er kleidet sich schlicht, aber elegant. Auf dem Kopf trägt er eine Art Diadem mit einem verbeult wirkenden, zapfenförmigen Stein von dunkelblauer Farbe, der sich am Hinterkopf befindet.

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Der charismatische Mantarheiler gibt sich unangepasst und lässt keinen Zweifel daran, dass er nur seinen eigenen Wertvorstellungen und Zielen folgt. Er ist sehr von sich selbst eingenommen und scheint absolut gefüllos zu sein.

Ostiam Meharro wird im Verlauf seines Lebens zu einer geradezu legendären Gestalt hochstilisiert. Die Aras vergöttern ihn in späteren Jahrhunderten unter dem Namen Mo.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Im 1. Jahrtausend v. Chr. (oder früher, genaue Daten sind nicht bekannt) besucht Aset Radol in Meharros Identität die von ihm selbst gegründete Top-Eliteakademie Juvin auf Aralon. Zu seinem Jahrgang gehören unter anderem Trantipon, Kreolin und Schopsna (bei letzterem handelt es sich um Aset-Radols Handlanger, den Gys-Voolbeerah Synuit). Diese drei Aras sowie einige andere sind Meharro treu ergeben und bilden die nach Meharros Initialen benannte MO-Eskorte. Er nutzt dies aus, um sich an Staynnoo und Elkoi Ferada zu vergehen, zwei weiblichen Anhängerinnen, von denen er »Spielschulden« besonderer Art eintreibt. Die anderen Mitglieder der MO-Eskorte erfahren nie, was er mit den beiden Frauen gemacht hat. Staynnoo begeht jedenfalls Selbstmord, Elkoi Ferada versinkt in Bedeutungslosigkeit. Besonders Trantipon ist dennoch auch weiterhin von dem Wunsch beseelt, Meharro zu dienen. Unter Meharros Anleitung erzielen die Mitglieder der MO-Eskorte phänomenale Erfolge.

Meharro kommt zu der Überzeugung, dass der Dozent Kiom Supante unsterblich ist, und will diesem Geheimnis auf die Spur kommen. Kreolin beginnt zu recherchieren und findet Anhaltspunkte, die diese Annahme stützen. Daraufhin beobachtet Meharro den Dozenten einige Zeit genau, um sich dessen Forschungsergebnisse anzueignen. Er überfällt Supante, als dieser mit seinem Raumschiff aufbrechen will, und foltert ihn zu Tode. Den Mord vertuscht er später, indem er dafür sorgt, dass das Schiff noch startet, dann aber beim Eintritt in den Hyperraum explodiert. Trantipon, den Meharro nach Supantes Tod herbeiruft, ist entsetzt. Trotzdem stellt er Supantes Forschungsergebnisse sicher. Es zeigt sich, dass der Dozent sich tatsächlich mit der Entwicklung eines Unsterblichkeitsserums beschäftigt hatte.

Nachdem sie ihre Prüfung mit Bravour abgelegt haben, feiern Meharro und alle Mitglieder der MO-Eskorte weitere medizinische Triumphe. Sie besiegen einige gefährliche Krankheiten, so dass insbesondere Meharro mit der Zeit einen geradezu legendären Ruf bei den Aras gewinnt. Eines Tages ruft er seine Anhänger zusammen und überreicht ihnen Ampullen, die das von ihm fertig gestellte Unsterblichkeitsserum enthalten. Alle Mitglieder der Eskorte injizieren sich das Serum ca. 956 v. Chr. und treffen Vorkehrungen für den Fall eines Misserfolgs: Ihre Leichen sollen gegebenenfalls vernichtet werden.

Alle Mitglieder der MO-Eskorte überstehen die Prozedur, nur Meharro überlebt den Selbstversuch anscheinend nicht. Die polizeilichen Untersuchungen erbringen das Ergebnis, dass sein Körper bis auf winzige Gewebereste desintegriert wurde. Diese werden in einem glanzvollen Staatsakt beigesetzt, an dem sogar Imperator Kanayath III. teilnimmt. Als die Trauergäste immer wieder den Namen »MO« skandieren, begreift Trantipon, dass Meharro zu einer gottähnlichen Figur geworden ist.

Tatsächlich ging es Aset-Radol nur darum, wieder unterzutauchen. Aus diesem Grund hat er seinen bzw. Meharros Tod vorgetäuscht. Er nimmt sogar an seiner eigenen Trauerfeier teil. Durch Synuit/Schopsna spielt Aset-Radol der MO-Eskorte seine bisherigen Forschungsergebnisse über das Radolxin zu. Synuit/Schopsna »findet heraus«, dass Meharro nicht nur das Unsterblichkeitsserum entwickelt hat, sondern auch quasi das Gegenteil davon: Eine ultimate Waffe, die vonh den MO-Eskortisten als Ara-Toxin bezeichnet wird. Dies war angeblich sein eigentliches Projekt; er wollte sich damit zum Herrn über Leben und Tod machen. Die MO-Eskorte führt diese Forschungen weiter.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

Ara-Toxin 4, Ara-Toxin 6

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