Oyst

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Die Oyst sind die intelligenten Bewohner des Glutauge-Systems in der Periperie der Galaxie All-Mohandot.

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Die Oyst sind arachnoide (spinnenartige) Lebewesen mit einer Körperhöhe von durchschnittlich 1,50 Metern. Der Hauptkörper ist ellipsoid und von einem faltigen Chitinpanzer geschützt, der bei jedem Oyst anders gefärbt ist. Der Kopf ist ungefähr so groß wie der eines Menschen und ragt schräg nach oben. Er ist mit winzigen Gehöröffnungen, kräftigen Mundwerkzeugen und acht großen Facettenaugen mit Deckhäuten ausgestattet. Die Oyst haben acht mehrfach gegliederte Beine. Sie können sich auf dem hinteren Beinpaar aufrichten. An jedem Bein befindet sich ein klauenartiges Endglied als Greiforgan, außerdem sitzt in einem Gelenk jedes Beines ein verkümmertes Auge.

Zwar schwitzen die Oyst nicht wie Menschen, bei Hitze überzieht sich der Panzer jedoch mit einer öligen Schicht, und aus den Beingelenken, insbesondere im Bereich der Beinaugen, wird eine Flüssigkeit abgesondert, die an Lymphe erinnert. Die Oyst sprechen mit für Menschen unangenehm hoher, schriller Stimme. Im Kampf benutzen sie Ganzkörperharnische mit kugeligen Verbindungsstellen an den Beingelenken.

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Die Oyst sind ein kriegerisches Volk, das im 38. Jahrhundert (3. Jahrhundert NGZ) die interplanetare Raumfahrt beherrscht, aber noch nicht über die Grenzen des Glutauge-Systems hinausgelangt ist. Nach Generationen des Krieges haben die Oyst ein ganzes Arsenal an Projektilkanonen, Raketenwerfern und dergleichen entwickelt. Strahlenwaffen und Energieschutzschirme sind ihnen noch unbekannt.

Die Zahl 17 ist den Oyst heilig, vermutlich ergibt sich dies aus der Anzahl der Planeten im Glutauge-System. Die männlichen Oyst dienen fast alle als Krieger, während die weiblichen Oyst für die Gelege sorgen und die Wirtschaft kontrollieren.

Alle Oyst glauben, ihre Entwicklung sei von einem mächtigen Besucher gefördert worden, der von den Sternen gekommen sei. Dieser habe ihnen bestimmte heilige Gesetze gegeben, unter anderem eines, das sie zu den Beschützern ihres Sonnensystems mache. Dadurch wurden die Oyst in zwei Volksgruppen aufgespalten, die gegeneinander Krieg führen, weil die jeweiligen Gesetze sinngemäß identisch sind und sich somit jede Gruppe für den eigentlichen Beschützer des Systems hält.

Abschnitt bearbeiten: Oyst-Mesat Oyst-Mesat

Die auf Mesat heimischen Oyst halten Cirrith für ihren gesetzgebenden Urahn. Ihre Soldaten werden auch als »Zerstörer« bezeichnet. Das von Cirrith gegebene Gesetz wurde auf die vier Seiten eines riesigen Würfels geschrieben. Die Oyst-Mesat bevorzugen helle Vokale.

Abschnitt bearbeiten: Oyst-Vormant Oyst-Vormant

Auch die Oyst-Vormant folgen einem heiligen Gesetz, ihres wurde von Dronn gegeben. Es wurde auf dem von ihnen besiedelten Planeten Vormant in eine Felswand geschrieben. Die Oyst-Vormant bevorzugen dunkle Vokale.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wird im Glutauge-System die Spiegelwelt Unheil von einer fremden Macht installiert, bei der es sich vermutlich um HIDDEN-X handelt.

Die Oyst entwickeln sich auf Oystantsat und erhalten zu einem Zeitpunkt, der viele tausend Generationen zurückliegt, Besuch von einem mächtigen Wesen (möglicherweise handelt es sich auch hierbei um HIDDEN-X oder einen ihrer Handlanger). Dieses fördert die Entwicklung der Oyst, treibt sie aber auch in einen Bruderkrieg. Der Fremde agiert unter den einen als Cirrith, bei anderen gibt er sich jedoch als Dronn aus. Beide Volksgruppen halten diesen Besucher von den [[Stern9]en für den Gründer ihrer Zivilisation und befolgen die Gesetze, die er ihnen gibt. Der Wortlaut beider Gesetze ist gleich, so dass beide Volksgruppen glauben, als Beschützer des Systems bestimmt zu sein. Daraufhin bricht ein grausamer Krieg aus.

In diesem Krieg machen die Oyst ihre Heimatwelt zu einer lebensfeindlichen Wüste, so dass sie zu den Nachbarplaneten auswandern müssen. Dort entstehen die Volksgruppen der Oyst-Mesat und Oyst-Vormant, die weiter Krieg gegeneinander führen. Die Oyst haben nur interplanetare Raumfahrt, sie nutzen die übrigen Planeten des Systems als Rohstoffquellen.

Die SOL muss aufgrund der Strahlung, die von Unheil ausgeht, Ende Mai / Anfang Juni 3792 einen Zwischenstopp im Glutauge-System einlegen. Atlan stößt in das System vor und bringt die rivalisierenden Gruppen der Oyst zusammen. Mehrere Korvetten erkunden derweil die Planeten auf der Suche nach der Strahlungsquelle. Bei der Untersuchung Unheils werden eine Korvette und eine unbemannte Space-Jet vernichtet. So wird diese Kunstwelt als Quelle der Strahlung erkannt. Die SOL teilt sich in ihre Komponenten auf und vernichtet Unheil. Der Impulssender wird geborgen, zerstört sich aber selbst.

Viele Oyst können von der Sinnlosigkeit des Krieges überzeugt werden. Diese Botschaft wird überall verbreitet. Außerdem wird den Oyst klar, dass es im Glutauge-System einen äußeren Feind gibt, der von beiden Volksgruppen gemeinsam bekämpft werden muss. So können bald Friedensverhandlungen eingeleitet werden.

Abschnitt bearbeiten: Quelle Quelle

Atlan 557

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