PEW-Metall

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Das PEW-Metall, (lemur.: Drokarnam, Drachenmetall, param.: Payn-Hrun-Tala), ist ein 5-D-Strahler mit sechsdimensionaler Tastresonanz. Man spricht auch von einem Howalgonium-Sextagonium-Zwitter. Die Abkürzung PEW steht für Parabio-Emotionaler Wandelstoff.

Inhaltsverzeichnis

Es ist eine Art sechsdimensional strahlendes Metall, welches Bewusstseininhalte (geistige Substanz) aufbewahren kann. Wie das Beispiel der Altmutanten, Leticrons und Inday Anuun-Drazins zeigt, kann man in PEW-Metall ein psionisches Bewusstsein am Leben erhalten.

[Bearbeiten] Beschaffenheit und Bewusstseinsausbildung

In seinem tauben Urzustand ist das PEW-Metall mattsilbern bis zinngrau. Es ist in der Lage hyperenergetische und parapsychische Strahlungen zu absorbieren, und dann in den Hyperraum abzuleiten. Hierbei wandelt es sich allerdings selbst in einen Hyperstrahler um. Das einstmals wie Blei weiche und formbare Metall wandelt seine atomare und molekulare Struktur um, und wird so zu einem grünlich schillernden Material, welches hart wie Diamant ist. (PR 575)

Bei dieser Umwandlung entsteht eine Intelligenz, die ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Je intensiver und reiner das PEW-Metall glänzt, desto größer ist die Intelligenz. Bereits bei 100 Gramm des Materials lässt sich mit Individualtastern ein rudimentäres Bewusstsein nachweisen. Dieses ist auf einen permanenten Zufluss an Hyperenergie angewiesen. Bleibt dieser aus, bildet sich das Bewusstsein nach einer gewissen Verzögerungszeit wieder zurück. (PR 591)

Empfindlich reagiert das PEW-Metall auf atomare Reaktionen. Diese wandeln den Hyperkristall in reine Hyperenergie um. Dadurch strahlt sich dieser selbst in den Hyperraum ab. (PR 593)

[Bearbeiten] Vorkommen

Die einzigen bekannten natürlichen Vorkommen von PEW-Metall waren auf Zeut im Solsystem, auf Pordypor - dem Heimatplaneten der Paramags im Paramag-Alpha-System. Beide Planeten wurden durch Kriege durch die Auflösung des PEW-Metalls zerstört. (PR 593)

[Bearbeiten] Besonderheiten und Geschichte

[Bearbeiten] Lemurer

Unter dem Einfluss der Hyperemissionen der von den Lemurern auf Zeut verwendeten Geräten bildet sich in dem von den Lemurern Drokarnam - Drachenmetall - genannten Metall ein frequenzbedingtes Machtbewusstsein auf verformungsmaterieller Basis, und eine so genannte Paradox-Intelligenz entsteht.

Dadurch entstand auf Zeut die eigenständige Megaintelligenz ZEUT, die mit der Kultur der Lemurer eine enge Symbiose einging. Die lemurische Paradrüse zusammen mit einer erhöhten Drokarnam-Konzentration stärkten die lemurischen Abjin-Sinne. Dies galt besonders für die Zeut-Ellwen die als Mittler zu ZEUT wirkten. Die Lemurer verteilten Mittlerplattformen mit selbstständiger Paradox-Intelligenz im Großen Tamanium. (Centauri 11)

Möglicherweise geht auch der Extrasinn der Arkoniden oder die psionischen Begabungen von Antis und Vincranern auf diese Symbiose zurück. (PR Kommentar 2039)

Die Lemurer setzten das PEW-Metall auch für technische Zwecke ein. Die bronzeartige Legierung der Tarvian-Fluchtsiedlungen wurde mit PEW-Metall dotiert und konnte so in Verbindung mit Kristallaufladung den halutischen Intervallstrahlern wiederstehen. Wie der Kharag-Sonnendodekaeder in Omega Centauri zeigt, wurde das Drachenmetall auch in technischen Anlagen wie Sonnentransmittern und Situationstransmittern verwendet. (PR 2368)

Setzt man Drokarnam großen Mengen an Energie aus, dann wandert das Metall in den Hyperraum ab. Durch den Großen Vernichtungsschlag, den halutischen Angriff am 18. Ty des Torlon Ezrach im Jahre 6332 dT (50.068 v. Chr.) auf Zeut, kam es dadurch zur Vernichtung des Planeten.

Die übrigbleibende drokarnamhaltige Staubwolke und die sich in ihr abspielenden hyperenergetischen Prozesse verhindern lange Zeit ein Vordringen der Haluter nach Lemur. Allerdings stört sie auch die lemurische Technik und blockieren die Evakuierung von Lemur durch Großtransmitter. Die Wolke verhindert vermutlich auch die Versetzung von Kobold durch die Lemurer ins Solsystem.

[Bearbeiten] Omega Centauri

Im Bereich des Sonnentransmitters von Omega Centauri insbesondere auf der Kharag-Stahlwelt verwendeten die Lemurer große Mengen des PEW-Metalls. Durch die Nutzung des Howalgonium-Sextagonium-Zwitter erweisen sich die technischen Anlagen als weniger anfällig gegen die erhöhte Hyperimpedanz. (PR 2368)

Der Lemurer Inday Anuun-Drazin entwickelt 6296 dha-Tamar unter dem Einfluss des Materials starke Paragaben, aber auch schnell wachsende Tumore. Nach seinem Tod geht sein Geist im vier Tonnen schweren PEW-Metall-Block der Drokarnam-Sphäre auf. (PR 2364)

[Bearbeiten] Tefroder und Meister der Insel

Auch die Nachfahren der nach Andromeda geflüchteten Lemurer, die Tefroder und die Meister der Insel, setzten noch das Drachenmetall ein. Faktor II Trinar Molat hatte sich als Hyperphysiker mit dem PEW-Metall beschäftigt. Das 17.200 v. Chr. initiierte Projekt Gedankenturm beruhte auf der Verwendung von Drokarnam. (PR-Extra 4)

[Bearbeiten] Paramags

Die Zivilisation der Paramags baut auf dem PEW-Metall auf. Ihr Leben beruht eng auf dem PEW-Metall. das sie PAYN-HRUN-TALA, Leben im höchsten Maß nennen. Mittels ihrer Gabe der Paratransdeformation können die Paramags sich entstofflichen und so im PEW-Metall bewegen und dieses manipulieren. Dabei können sie auch Schaltvorgänge auslösen. Die Paramags erheben Anspruch auf alles PEW-Metall in der Milchstraße.

Ihr Heimatplanet Pordypor wurde durch einen Krieg der Paramags untereinander fast vollständig zerstört. Pordypor, (terr.: Paramag-Alpha) wird jetzt von 2100 großen Asteroiden und ca. 800.000 kleineren Asteroiden umkreist. Die Paramags bewohnen die PEW-haltigen Asteroiden des Trümmersystems.

Einige Asteroiden wurden zu riesigen Meteoritenraumschiffen umgebaut. Das Meteoritenraumschiff, mit dem die Paramags Zeut erobern wollten, stürzte durch Sabotage auf Asporc ab. (PR 592, PR 593)

[Bearbeiten] Asporcos

Die Asporcos trugen aus religiösen Gründen Spangen aus PEW-Metall. Hierdurch wirkt die Verdummungsstrahlung während der Schwarmkrise anders als bei den anderen Völkern der Milchstraße. Statt zu einer Verdummung kam es zum Jähbegreifen zu einer Intelligenzsteigerung. Unbekannt ist, ob ähnliches bei den Paramags erfolgte. Allerdings bewirkten die Altmutanten, die sich aus dem Hyperraum in das PEW-Metall des auf Asporc abgestürzten Meteoritenraumschiff retteten, die Stimmen der Qual. (PR 570, PR 571, PR 572, PR 575 )

[Bearbeiten] Altmutanten

Gleichzeitig bildete der abgestürzte Riesenmeteorit durch die Einwirkung des Schwarms einen Ankerpunkt für die acht Mutanten der Second-Genesis-Krise, deren Bewusstsein im Jahre 2909 aufgrund der Bildung eines Para-Blocks im Hyperraum überlebte.

Später entführten die Terraner den Asteroiden WABE 1000 aus dem Paramag-Alpha-System als Heimstatt für die so genannten Altmutanten. Von dieser Para-Bank aus operierten die Altmutanten mit PEW-haltigen robotischen Trägerkörpern. (PR 598, PR 603)

[Bearbeiten] Gäa

Nachdem die Laren und Überschweren die Parabank zerstört hatten, fanden die geflüchteten Altmutanten Zuflucht in einem PEW-Block auf Gäa in der Provcon-Faust. (PR 689, PR 690)

Die Entwicklung von injizierbarem flüssigem PEW-Metall erlaubte es Multi-Cyborgs und Menschen, als Bewusstseinsträger für die Altmutanten zu dienen.

Es gelang Leticron das PEW-Metall eines Multi-Cyborgs zu erbeuten und sein Bewusstsein in den PEW-Klumpen zu versetzen. Allerdings blieb Leticron in dem faustgrossen Klumpen in der Stahlfestung Titan gefangen. (PR 709, PR 848)

[Bearbeiten] Quellen

PR 571, PR 572, PR 574, PR 575, PR 586, PR 590, PR 591, PR 592, PR 593, PR 593, PR 594, PR 598, PR 653, PR 2039 Kommentar, PR 2162 Glossar, PR 2364, PR 2368, PR-Extra 4, Centauri 11

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