Pararealität

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Eine Pararealität ist eine spezielle Art des Mikrokosmos. Es handelt sich dabei um Realitäten, die in begrenztem Umkreis mit der richtigen Realität überlagern. Sehr häufig gelten hier andere Naturgesetze. Dadurch können einzigartige Lebensbedingungen entstehen.

Um eine Pararealität zu erzeugen und zu erhalten, benötigt man sehr viel mentale Energie, so dass nur Wesen oberhalb der Stufe eines Supermutanten dazu fähig sind.

Der fähigste terranische Wissenschaftler auf diesem Gebiet war Sato Ambush, der selbst in einer Pararealität verschollen blieb.

Anmerkung: In der Roman-Serie werden die Pararealitäten nicht eindeutig klassifiziert. Manche sind rein künstlich, während andere als Einbrüche aus Paralleluniversen betrachtet werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Quintatha

Die Pararealität Quintatha wurde von Rishtyn-Jaffami erschaffen und war in eine geschlossene Halbraumblase gehüllt. In ihr lebte das Volk der Barkner. Quintatha war eine Hohlwelt, in der alle Sprachen gleich klangen, und aus der man auch Gegenstände mitnehmen konnte.

[Bearbeiten] Rudimentsoldaten

Die Pararealitäten, die die Rudimentsoldaten des Reiches Tradom erschufen, sollten ihr jeweiliges AGLAZAR-Schlachtschiff vor besonders exotischen Waffensystemen beschützen. Zu diesem Zweck hüllte der Rudimentsoldat das komplette Schiff in eine teilweise geschlossene Pararealität, in der die gegnerische Waffe eingeschränkt oder gar nicht wirksam war. Sie hätten so beispielsweise den Kristallschirm um das Solsystem umgehen können.

[Bearbeiten] Brutkosmos

Der Brutkosmos Goeddas war ebenfalls eine Art Pararealität. Ihre Kinder, die Philosophen, erzeugten eine geschlossene Hyperraumblase, in der Goedda lebte. In der Grenzschicht zwischen Goeddas Stück Normalraum und dem Hyperraum, erzeugten die Philosophen eine Pararealität, die die Normalraumumgebung des Philosophen nachbildete. Diese Pararealität war aber nur ein Faible der Philosophen, und deswegen begnügten sie sich damit, unbewegte Gegenstände und Personen zu spiegeln.

[Bearbeiten] Loolandre

Um die vier Pforten des Loolandre der Endlosen Armada zu durchfliegen, musste man zuerst vier moralisch-ethische Prüfungen bestehen. Die Prüfungsszenarien wurden dabei als Pararealitäten erzeugt. Diese Pararealitäten lagen im Hyperspektrum im Psi-Bereich bei 200 Femtohew. (PR 1169 - PR 1178)

[Bearbeiten] TERRANOVA

Im August 1345 NGZ kann der TERRANOVA-Schirm dank der Salkrit-Resonatoren gegen den Beschuss von etwa 260.000 Traitanks stabilisiert werden, dabei kommt es unbeabsichtigt zum Einbruch von Pararealitäten, die jedoch nach Ende des Beschusses wieder verschwinden. (PR 2360)

[Bearbeiten] Hangay

Im Januar 1346 NGZ erscheint ein Messenger, den Kantiran Objekt Ultra tauft, in der Nähe von Hangay und versucht, in die Galaxie einzudringen. Der Messenger scheitert immer wieder an der - anscheinend durch die Entstehung der Negasphäre erzeugten - Grenze in einer Entfernung von 30.000 Lichtjahren vom Rand Hangays. Durch die hyperenergetischen Fronten, die beim Anrennen gegen diese Grenze erzeugt werden, entstehen immer wieder Pararealitäten. (PR 2388)

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