Planet
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Ein Planet ist ein Himmelskörper, der so groß ist, dass er durch seine eigene Gravitation eine Kugelgestalt angenommen hat. Er ist allerdings zu klein, als dass in seinem Inneren Prozesse der Kernfusion starten können. Seine unmittelbare Umgebung hat er durch seine gravitativen Einflüsse freigeräumt.
Die Bezeichnung Planet leitet sich aus dem Griechischen plános her, das »umherirren, -schweifen« bedeutet. Denn im Gegensatz zu Fixsternen, die vom planetengebundenen Beobachter aus scheinbar immer auf ihrem Platz verharren, blieben es die Planeten nicht: Es sind eben »Wandelsterne«.
Der Begriff Welt wird im Perryversum umgangssprachlich in etwa gleichbedeutend mit dem Wort Planet gesetzt, auch wenn seine sprachliche Verwendung mehr auf eine mögliche Bewohnbarkeit oder einen Nutzen abzielt. Ursprünglich meinte das Wort Welt die Gesamtheit des erkenn- und begreifbaren Universums - bezogen auf die Menschen einer vorindustriellen Gesellschaft sowie in Abgrenzung zum Religiösen: Die gesamte »Welt« umfasste daher im eigentlichen Sinne meist nur einen Bruchteil des Planeten.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Entstehung
Alle bekannten natürlichen Planeten sind bei der Entstehung ihres Sonnensystems aus der Materiewolke um einen jungen Stern entstanden. Hier hat sich stellares Material nach und nach zusammengefunden, zunächst zu Staubkörnen, danach zu kleinsten Brocken, über Planetesimals bis hin zu Kleinplaneten. Letztlich hat sich alles Material entweder zu Planeten verfestigt, zu mehr oder weniger stabilen Asteroidengürteln, oder ist in die Sonne gestürzt. Die mehr oder weniger stabilen Bahnen um ihren Stern nennt man Orbits oder Umlaufbahnen.
[Bearbeiten] Irrläufer
Über Jahrmilliarden gesehen ist jeder Planetenorbit, erst recht in einem planetenreichen System, quasi-instabil und unvorhersehbar. Nicht alle Planeten bleiben deshalb auf ihren Umlaufbahnen. Viele werden durch Gravitationseinflüsse benachbarter Sterne oder Planeten instabil und stürzen nach einigen Jahrmilliarden ebenfalls in ihre Sonne. Oder sie werden aus ihrem Sonnensystem in die interstellaren Tiefen geschleudert.
Weitere Ausnahmen sind die Kunstplaneten.
[Bearbeiten] Zusammensetzung und Struktur
Planeten bestehen aus sämtlichen Materialien, die zur Zeit der Planetenentstehung in der protoplanetaren Scheibe vorhanden sind.
Für die Entstehung der Planeten, siehe Protoplanetare Scheibe und Entstehung von Planeten.
[Bearbeiten] Atmosphäre
Ist ein Planet groß genug, dass in seinem Inneren Schmelzprozesse stattfinden können, gast ein Teil davon aus und tritt an die Oberfläche. Ist die Eigengravitation des Planeten groß genug, sammeln sich diese Gase nach und nach, um während der gleichzeitig stattfindenden chemischen Zersetzung von Gasen wie Planetenoberfläche eine Atmosphäre zu bilden. Diese Gashülle wird, wenn sie sich stabilisieren kann, Schutz und Lebensraum von möglichem sich bildendem Leben werden.
Ist ein Planet der Sonne zu nahe, weichen diese Gase schneller in den freien Weltraum, als sie nachgeliefert werden können. Beispiel: Merkur
Ist der Planet zu weit von der Sonne weg, schlägt sich die Atmosphäre als Eisschicht auf der Planetenoberfläche nieder. Beispiel: Pluto
Wenn der Gasanteil einen geringen Anteil am Durchmesser von Planeten ausmacht, nennt man die Planeten auch terrestrische Planeten. Beispiele: Venus, Mars. Diese haben einen hohen Krustenanteil an Silikaten. Mit nur wenigen Ausnahmen sind die wichtigsten Planeten in den bisher bekannten Galaxien Gesteinsplaneten. Von diesen wiederum sind jene mit einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre, die so genannten Sauerstoffwelten, die wichtigste Gruppe.
Ist der Gasanteil dagegen sehr groß, entstehen Gasplaneten oder Gasriesen. Beispiel: Jupiter, Saturn. Durch astronomische Einflüsse, beispielsweise eine Phase vermehrter Sonnenaktivität, kann ein mehr oder weniger großer Teil der Atmosphäre eines Planeten fortgeweht werden. Die Atmosphäre, die sich dann in geologischen Zeiträumen (also mehreren Millionen oder Zehnermillionen von Jahren) neu bildet, ist weitaus weniger dicht als die ursprüngliche und könnte sogar neuem Leben eine Heimat sein. Diese Welt hat also die Kategorie gewechselt: Von einem Gasplaneten zu einem Gesteinsplaneten.
- Spekulation: Dieses Schicksal können beispielsweise Welten wie Ertrus erlitten haben, die trotz ihrer hohen Masse eine vergleichsweise dünne Gashülle besitzen.
[Bearbeiten] Größen
Planetare Körper werden gemeinhin in verschiedene Größenklassen eingeteilt:
- Kometen. Beispiele: Halley, Encke, ...
- Kleinplaneten. Beispiele: Pallas, Juno, Vesta, ... Klein- und Zwergplaneten unterscheiden sich dergestalt von den echten Planeten, dass sie es nicht geschafft haben, den sie umgebenden Raum gravitativ freizuräumen.
- Zwergplaneten. Beispiele: Ceres, Pluto, Eris, ... Jene außerhalb der Bahn von Uranus nennt man im Solsystem Plutoide.
- echte Planeten. Beispiel: Venus, Uranus, ...
- Riesenplaneten. Beispiele aus dem Perryversum: Tonnth, Herkules, ...
[Bearbeiten] Kategorien
Wissenschaftliche Klassifizierungen von Planeten werden im Perryversum von den Autoren nicht beschrieben.
[Bearbeiten] Natur
Stattdessen gab es zur Anfangszeit der Serie der Zeit entsprechende, simplifizierende Kategorien, die aus der Natur entnommen wurden: Dschungelwelt oder -planet, Eiswelt, Kristallwelt, Paradieswelt, Riesenwelt, Sauerstoffwelt, Sumpfwelt, Steppenwelt, Ödwelt, Wasserwelt, Wüstenwelt, ... – Einer kritischen Betrachtungsweise halten diese Begriffe jedoch nicht stand.
[Bearbeiten] Gesellschaft
Daneben gibt es gesellschaftliche Kategorien: Folterwelt oder -planet, Forschungswelt, Geiselwelt, Ghettowelt, Handelswelt, Hauptwelt, Heimatwelt, Kolonialwelt, Kriegswelt, Müllwelt, Pionierwelt, Primitivwelt, Residenzwelt, Schwarzmarktwelt, Siedlungswelt, Spiegelplanet, Urprungswelt, Verbannungswelt, Wohnwelt, Zentralwelt, ...
[Bearbeiten] Nutzung
Bezeichnungen aufgrund bestimmter Nutzungen sind auch: Archivwelt oder -planet, Bergwerkswelt, Bio-Versuchswelt, Brutwelt, Deportationswelt, Fallenwelt, Farmwelt, Ferienwelt, Fluchtwelt, Gefängniswelt, Geheimwelt, Industriewelt, Justierwelt, Konferenzwelt, Kontaktwelt, Rettungswelt, Rüstungswelt, Schaltwelt, Spitalwelt, Stahlwelt, Steuerwelt, Stützpunktwelt, Trainingswelt, Urlaubswelt, Vektorplanet, ... – Da die Planeten sich teilweise recht schnell entwickeln, auch anders genutzt werden oder gelegentlich sogar verlassen werden, bleiben auch diese Begriffe nur ungenau oder temporär.
Ausnahmen in der Benennung sind u.a. die bislang einzigartigen Posbi-Zentralplaneten wie die Hundertsonnenwelt oder die Achtzigsonnenwelt.
[Bearbeiten] Beispiele wissenschaftlicher Kategorien
- Gasriesen: Haben während ihrer Entstehungsphase sehr viel Materie an sich gezogen, so dass sie eine sehr starke Anziehungskraft ausüben. Die gesammelten oder erzeugten leichten Elemente oder Moleküle sammeln sich in einer Hülle um den Kern, welche einen bedeutenden Anteil am Durchmesser ausmacht. Aufgrund der starken Gravitation der angesammelten Massen entweichen die Gase nur sehr langsam aus dem Anziehungsbereich des Planeten. Die Hülle kann so dicht sein, dass es keinen direkten Übergang von der Gashülle zur Planetenoberfläche geben muss. Beispiel: Saturn.
- Sauerstoffwelten: Sind meist belebte Gesteinsplaneten, auf denen es flüssiges Wasser geben kann. Pflanzen oder ähnliches Leben haben über geologische Zeiträume Sauerstoff abgegeben, der die Oberfläche oxidiert und die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert hat. Beliebteste Kategorie von Planeten, um dort zu siedeln.
- ...
[Bearbeiten] Natürliche Satelliten
Natürliche Satelliten der Planeten nennt man Monde. Diese entstehen bei großen Planeten während ihrer Entstehungszeit als Überrest der protoplanetaren Scheibe. Ihr Kennzeichen ist, dass sie den Planeten nahe der Ekliptik umkreisen. Beispiel: Titan.
Natürliche Satelliten, beispielsweise von Riesenwelten, können so groß sein, dass sie sogar selbst Leben tragen können. Beispiel: Darak.
Unaufhörlich dringen Reste von der Planetenentstehung in ein Sonnensystem ein. Dort können sie von einem Planeten eingefangen und zu einem Mond werden. Beispiel: Phobos.
Aufgrund natürlicher oder künstlicher Begebenheiten kann solch ein Mond zerstört werden. Daraufhin bildet er einen Trümmer- oder Staubring oder eine Scheibe um den Planeten.
[Bearbeiten] Ausnahmen
Selten kann es während der Planetenentstehung geschehen, dass der Planet mit einem anderen, ähnlich großen zusammenstößt und dabei nicht vollkommen zerstört wird. Hat die Explosionswolke eine bestimmte Form und Geschwindigkeit, kann sich daraus ein neuer Himmelskörper zusammensetzen. Beispiel: Terra und Luna. Liegt das gemeinsame Schwerezentrum dabei außerhalb des größeren Partners im freien Raum, ist dabei ein Zwillingsplanet bzw. ein Doppelplanetensystem entstanden.
[Bearbeiten] Besitz, Nutzen
Planeten können unterschiedlichen Besitzverhältnissen zugehören, sogar in den verschiedenen Menschenreichen.
Üblicherweise »gehört« ein Planet jenem Volk, das sich auf ihm entwickelt hat. – Beispiel: Swoofon.
Im heimatlichen Sonnensystem eines Volkes gehören alle Planeten jenem Volk, das sich dort entwickelt hat. – Beispiel: Merkur.
Im Haupteinflussbereich eines Reiches gehört ein besiedelter Planet automatisch zu einem Reich. – Beispiel: Die Systeme der Plejaden und ihre Zugehörigkeit zum Solaren Imperium.
Kolonialplaneten gehören – oft nach einer Verwaltungsphase seitens des Hauptplaneten aus – meist jener Kolonie, die sich auf ihm angesiedelt hat. – Beispiel: Imart.
Planeten, die (noch) nicht im eigentlichen Sinne besiedelt sind, sondern wirtschaftlich genutzt werden, sind entweder im Besitz oder in der Pacht einer Gesellschaft. – Beispiel: Tahun, im Besitz der USO als Medo-Welt.
Reiche oder besonders dotierte Einzelpersonen können ebenfalls Planeten besitzen. – Beispiele: Maaghem, Turaloo. (PR xxxx)
Mit Planeten kann sogar gehandelt werden, zumindest bei den Arkoniden. (Atlan 262)
Zu Zeiten des Solaren Imperiums konnte ein planetenweites Nießbrauchsrecht (vermutlich wohl in eine Art galaktisches Grundbuch) eingetragen werden. Dieses legt den rechtlichen Nutzen fest, wobei der Besitz weiterhin beim Imperium verblieb. Nutznießer musste keine Person, sondern konnte auch eine Gesellschaft sein. Beispiel: Vurga, die Quelle des Vurguzz'. (PR-TB 412)
[Bearbeiten] Künstliche Welten
Eine überaus seltene Erscheinung im Perryversum sind die Kunstplaneten und Kunstmonde. Diese werden entweder durch eine technisch hochstehende Zivilisation mittels erheblichen Aufwands geschaffen oder durch eine Superintelligenz.
Die Liste der künstlichen Planeten ist daher recht kurz:
- EDEN II: Geschaffen von ES und den Konzepten, indem der Planet Goshmos Castle quasi mittig durchgeschnitten wird. Die Resthälfte wird zur Energiegewinnung für einen intergalaktischen Transport verwendet.
- Gorgengol: Von den Kosmokraten gefertigt.
- Horror: Eine Hohlwelt in mehreren Schalen in Besitz der Meister der Insel.
- LAOMARK: Zwölf Kunstmonde, von denen die LAOMARK der letzte existierende ist. Die Erbauer sind unbekannt.
- Loolandre: Eigentlich ein sonnensystemgroßer Raumkörper aus planetarer Materie, das Herz, das von einem vier Lichtjahre großen Kraftfeld umgeben ist. Vor 100 Millionen Jahren in der Galaxie Behaynien ursprünglich als Wallfahrtsort gebaut.
- Sikohat / ARRIVANUM: Besteht aus der vom Ganjo Ovaron in Auftrag gegebenen und mit einer Vegetationsschicht umgebenen Urmutter mit 49.000 km Durchmesser.
- Wanderer: Geschaffen von ES aus dem Planeten Ambur. Methodik wie bei Eden II.
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[Bearbeiten] Änderung der Umlaufbahnen
Fortgeschrittene Zivilisationen gestalten gerne ihr Wohnzimmer um - in diesem Sinne also das heimatliche Sonnensystem. Hierzu kommen diverse Technologien zum Einsatz, die so gut wie immer mindestens auf herkömmlicher Hypertechnik beruhen. Während der Phase der Verschiebung geraten sämtliche natürlichen Rhythmen durcheinander, was eine ebenso fortgeschrittene, massive Kontrolle des Klimas erfordert.
[Bearbeiten] Methoden
- Gravitationsprojektoren: Sehr große, Energie fressende Maschinen, die die natürlichen Schwerefeldlinien verändern und an einen anderen Ort projizieren. – Beispiel: Zeut, der ehemalige fünfte Planet im Solsystem. Binnen weniger Umläufe, die 110 Erdjahren entsprachen, wurde die lang gezogene ellipsoide Umlaufbahn in eine stabile Kreisbahn gebracht. Drastische ökologische Katastrophen waren die Folge. Die enormen Energien wurden durch erste Sonnenzapfer bereitgestellt.
- Impulstriebwerke: Große, Schub durch Rückstoß erzeugende Triebwerke, deren Düsen viele Kilometer hoch sind und nur zu bestimmten Zeiten der Rotation eines Planeten gezündet werden können. Unter Umständen eine sehr langwierige Prozedur. – Beispiel: Das Tiga Ranton Arkon I bis III. Die Vorbereitung hatte 110 Jahre gedauert, die Ausführung etwa 6000 Jahre, weitere Feinjustierungen erneute 3000 Jahre. Danach waren drei Planeten des Systems auf derselben idealen Umlaufbahn.
- Situationstransmitter: Ein Planet wird durch unerhörten energetischen Aufwand binnen Nullzeit von einem Ort an einen anderen versetzt. Die größte Schwierigkeit ist, den Bewegungsvektor des Planeten auszurichten, denn bei kleinsten Fehlern droht er, in die Sonne zu stürzen. Vorteil: Es geht schnell. Nachteil: Die gravitativen Verhältnisse des gesamten Planetensystems werden durcheinander gewirbelt; nur durch erheblichen apparativen Aufwand im gesamten System bleiben die anderen Planetenumlaufbahnen stabil. – Beispiel: Das neue Tiga Ranton und der neue Kriegsplanet Arkon III.
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[Bearbeiten] Völker, die Planeten verschoben
- Arkoniden: Verschoben Arkon I, Arkon II, Arkon III, Arkon XX, ...
- Barkoniden: Lösten Barkon von seinem Muttergestirn und begannen den langen Rückflug in die Milchstraße. (PR 32, PR 95)
- Lemurer: Verschoben Zeut.
- Orgh: Wollten ihren Heimatplaneten Orgha retten und testeten ihre Maschinerie an anderen Planeten. Dies führte u.a. zur Zerstörung von Tramp.
- Ploohns: Schoben die Erde samt Luna in den Orbit um Medaillon.
- Terraner: Sprangen mit der Erde gleich in eine andere Galaxie.
- Unbekanntes Hilfsvolk von K'UHGAR: Richtete das K'uhnar-System so her, dass 65 Planeten auf drei Ringen um das Zentralgestirn kreisten.
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[Bearbeiten] Planetenähnliche Lebensformen
In der Kleingalaxie Andro-Beta weilten die Mobys: Kristalline, planetengroße Lebensformen mit der Fähigkeit zum Überlichtflug. Sie wurden von den Meistern der Insel kontrolliert und gelten nach der Zerstörung Sirens als vernichtet/ausgestorben.
[Bearbeiten] Zerstörung
Obwohl es zur Entstehung von Himmelskörpern wie Planeten oder Monden viele Hundert Millionen Jahre gedauert hat, sind diese vergleichsweise leicht zu zerstören. Eine militärische Zerstörung bedeutet, dass »lediglich« die Planetenoberfläche vernichtet oder zumindest auf längere Sicht unbewohnbar sein wird, der Planet aber weiterhin existieren kann. Im Rahmen kosmologischer Sichtweise ist dies unerheblich; eine diesbezügliche Zerstörung bedeutet also, dass danach der komplette Planet nicht mehr existiert.
[Bearbeiten] Natürliche Ursachen
[Bearbeiten] Komplette Zerstörung:
- Verwandlung des Heimatsterns zu einem Roten Riesen; die inneren Planeten werden dabei verschluckt und verdampft.
- Destabilisierung der sowieso latent instabilen Planetenumlaufbahnen durch natürliche Ereignisse wie das Vorbeiziehen eines nahen Sterns oder durch eine ungünstige Massenverteilung während der Entstehung des Planetensystems durch große Nachbarplaneten. Die Planeten stürzen dann nach einigen Millionen Jahren in die Sonne.
- Explosion einer Supernova in unmittelbarer Nähe. Der Planet wird zerfetzt.
- Zusammenstoß mit planetengroßen Himmelskörpern.
- Im Perryversum: Verschlucken durch einen Tryortan-Schlund: der Planet wird im Hyperraum entstofflicht.
- Im Perryversum: Hyperphysikalische Effekte durch eine Überlappungsfront: der Planet wird in ein anderes Universum versetzt.
- Im Perryversum: Durch Deflagration von Psi-Materie, beispielsweise des Schaumopals, kann ein Planet oder gar ein ganzes Sonnensystem in den Hyperraum gerissen werden.
- Im Perryversum: Durch Verwandeln des Planeten in einen Moby werden sämtliche bisherigen internen Strukturen sowie alles Leben auf der Oberfläche zerstört.
[Bearbeiten] Zerstörung der Oberfläche
- Explosion einer Nova in unmittelbarer Nähe. Es droht Verlust schützender Atmosphäreschichten oder der kompletten Atmosphäre; Strahlentod des Lebens.
- Einschläge von sehr großen Meteoriten oder Scharen derselben; Einschläge von Kleinmonden. Großflächige Oberflächenschäden bis zum Aufreißen der Planetenkruste.
- Verwehen der Atmosphäre, wenn ein vergleichsweise sonnennaher Planet in das Zentrum überstarker Sonnenflares gerät. Bei jungen und magnetodynamisch aktiven Sternen möglich. (In diesem Fall hätte sich wahrscheinlich noch gar kein eigenes Leben auf dem Planeten gebildet; eventuelle Kolonien jedoch wären dadurch verloren.)
- Explosion einer Supernova in stellarer Nähe. Verlust schützender Atmosphäreschichten, Strahlentod des Lebens.
- Hinausschleudern aus dem heimatlichen Sternensystem durch gravitative Effekte und Verwandlung in einen Dunkelplaneten. Die Atmosphäre und alles Leben gefriert.
- Im Perryversum: Aktivitäten von Hyperstürmen und Raumbeben.
[Bearbeiten] Künstliche Ursachen
Künstliche Ursachen von Zerstörung von Planeten haben so gut wie immer militärische Gründe.
[Bearbeiten] Komplette Zerstörung
- Arkonbomben: Deren Zündung löst einen nicht löschbaren Atombrand aus. – Zur Zeit des Großen Imperiums und des Solaren Imperiums eine beliebte Methode, militärische Feindstützpunkte zu zerstören, indem man den Himmelskörper gleich mit zerstörte.
- Atomisierung durch willentliches Steuern des Planeten in einen Stern. – Beispiel: Barkon.
- Daseinslöscher, siehe Gravitationsbombe.
- Gravitationsbombe: Von den Arkoniden im Zentrumskrieg gegen die Akonen entwickelt. Erzeugt einen unkontrollierten Hyperraumaufriss, in dem ganze Himmelskörper oder gar Sonnensysteme in den Hyperraum gezogen und dort entstofflicht werden. (PR 13, PR 164),
- Paratron-Aufrisse: Können einen kompletten Planeten in den Hyperraum abstrahlen. Erstmalig durch die Bestien gegen Welten der Lemurer eingesetzt.
- Parzellierung: Einverleiben einer Himmelskörper-Oberfläche in einen Chaotender; der Rest wird zu Energie verbrannt.
- Psi-Materie: Einige wenige Gramm dieses Stoffes zur Explosion gebracht, können ein ganzes Sternensystem vernichten. Ribald Corello hatte dies mit dem Solsystem vor. (PR 417)
- Shimada-Aufrissbombe: Supernova-große Sprengkraft, um ein ganzes Sternensystem zu vernichten. Finale Vernichtungswaffe der Lemurer.
- Misslungene Verschiebungen: Gerät ein Planet aus der Kontrolle der Steuerung der Verschiebung eines Orbits, beginnt er entsprechend seines Bewegungsvektors durch das betroffene Sonnensystem zu driften. Sein wahrscheinlichstes Schicksal wird es sein, sofern er nicht wieder unter Kontrolle gebracht werden kann, nach einer größeren Anzahl von Sonnenumläufen auf eine Spiralbahn um die Sonne zu gehen und letztlich darin zerstört zu werden. Auch können schlecht kontrollierte Verschiebungskräfte die planetare Struktur zerreißen.
- Planetenkollisionen: Im oben erwähnten Fall können solche Körper gar mit anderen Planeten zusammenstoßen. Dies kann die totale Zerstörung beider Strukturen zur Folge haben. Es kann ein Asteroidengürtel entstehen, der größte Teil kann in der Sonne landen, und es ist sogar möglich, dass aus der Materie beider Körper ein neuer, größerer Planet gebildet wird.
- ...und vieles andere
Teilzerstörungen erreicht man durch beliebige Waffen; bis in das 8. Jahrhundert v. Chr. setzten die Arkoniden Fusionsbomben mit 600 GT Sprengkraft ein, welche »Planetenkiller« genannt wurden.
Eine weitergehende Aufzählung würde den Rahmen nicht nur sprengen, sondern wäre an dieser Stelle auch nicht sinnvoll. Als semi-natürliche Zerstörer von Planeten und ihrer Oberflächen seien jedoch noch die Hornschrecken genannt.
[Bearbeiten] Zusammenstöße von Raumschiffen mit Planetenkörpern
Genau genommen könnte jedes Raumschiff, das auf annähernd Lichtgeschwindigkeit getrieben wurde, beim Zusammenstoß mit einem Planeten unvorstellbare Schäden anrichten, da die ungeheure kinetische Energie schlagartig in Brems- und damit in thermische Energie umgewandelt würde. Siehe auch Kraterberechnung: Universität Trier: [1]
Ein Kugelraumer wie beispielsweise ein Ultraschlachtschiff mit 2500 Metern Durchmesser und einer Masse von 8,81 Milliarden Tonnen würde, träfe er mit 95% der Lichtgeschwindigkeit auf felsige Erdoberfläche auf, mit beinahe 4*10 hoch 30 Joule einen Krater von annähernd 6000 km Durchmesser und fast 1300 km Tiefe schaffen und damit nicht nur die Erdkruste, sondern auch Teile des Erdmantels durchschlagen; die Explosionsenergie entspräche unvorstellbaren 4 Billionen Hiroshima-Wasserstoffbomben. Alles Leben und alle bekannten Strukturen auf der Erde wären binnen Minuten dem Untergang geweiht.
Monde und andere kleine Himmelskörper könnten durch einen derartigen Zusammenstoß sogar vollkommen zerstört werden.
Selbst eine herkömmliche Space-Jet würde mit dieser Geschwindigkeit und einer Einschlagswucht von zwei Millionen Wasserstoffbomben noch einen Krater von 70 km Durchmesser und 80 km Tiefe schaffen und damit sogar den bekanntesten Meteoriten, der vor 65 Millionen Jahren bei Mexiko einschlug, die Erde verwüstete und unter anderem alle Dinosaurier aussterben ließ, weit in den Schatten stellen. Denn diesmal würde wirklich alles Leben vernichtet.
[Bearbeiten] Verwandlung
Mittels des Ara-Toxins können Planeten in Mobys verwandelt werden. (Ara-Toxin 4, Ara-Toxin 5)
[Bearbeiten] Listen
In den folgenden alphabetischen Listen werden Planeten aufgeführt, wenn sie einen Schauplatz in der Handlung darstellen.






