Posbis
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Die Posbis – Positronisch-Biologische Roboter – sind die kybernetische Lebensform der Hundertsonnenwelt und alte Verbündete der Terraner.
Die Posbis der Achtzigsonnenwelt werden während des Posbi-Krieges auch als Maschinenteufel bezeichnet. Die Ueeba nennen die Posbis von Pakuri dagegen Alles-für-euch.
Die Posbis gehören zu den robotischen Zivilisationen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Die Posbis gestalten ihre Körper rein funktional. Das typische Posbiaussehen gibt es daher nicht. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Varianten: Schwebende Versionen, Posbis, die sich auf Tentakeln, Beinen oder Rädern fortbewegen, kleine Maschinchen oder große Giganten – die Variationen des Erscheinungsbildes sind schier grenzenlos. Gemeinsam ist aber allen Posbis, dass sie eine kleine Menge biologisch lebenden Gewebes enthalten. Es handelt sich quasi um einen Ableger des Zentralplasmas, der ihnen Bewusstsein, Kreativität und Emotionen gibt und sie somit zu »echten« Lebewesen macht.
Die Posbis haben in der Vergangenheit untereinander nur per Symbolfunk kommuniziert, der für andere Gesprächspartner mit einem Symboltransformer verständlich gemacht werden kann. Inzwischen verwenden die Posbis aber auch für die interne Kommunikation andere Systeme und können sich auch akustisch verständlich machen.
Posbis haben eine Selbstvernichtungsanlage. Diese heizt ihre Körper so weit auf, bis diese zerschmelzen und dem Feind keine Information hinterlassen. (PR 128)
Zeichnungen in den PR-Heften 587 (»Posbis«), 667 (»Analysator-Posbi«) und 1456 Report Nr. 176 (»Posbis«).
[Bearbeiten] Kultur
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[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Ursprünge
Nach den Angaben des Zentralplasmas im Jahre 2114 entdeckten die Forschungschiffe der Laurins beim Vorstoß in Richtung Milchstraße vor ungefähr 40.000 Jahren, d.h. ca 38.000 v.Chr., das Outside-System mit den Robotikern vom Planeten Mechanica im Halo der Milchstraße. (PR 144)
Die Laurins zwingen die Robotiker von Mechanica, hochwertige positronische Roboter herzustellen. Außerdem zwingen sie das Urplasma auf dem Planeten Rando I in den sternarmen Außenbezirken von Andromeda, biologisches Plasma aus seiner Substanz zu liefern. Auch die Säuglingsschwestern des Plasmas, die Matten-Willys, sollen aus Andromeda stammen.
Das Plasma dient den Laurins als Biokomponente der auf Mechanica entwickelten Roboter. Das Plasma wird von den Laurins über die Hypertoyktische Verzahnung mit der Positronik bzw. Hyperinpotronik verbunden. Dieser organische Anteil soll den Posbis Kreativität verleihen. Sie sollen allein die Laurins als Wahres Leben akzeptieren und lieben. Durch die Hassschaltung soll sichergestellt werden, dass die Posbis alle anderen organischen Lebewesen hassen und bekämpfen.
Der Hass der Posbis richtet sich aber gegen die Laurins. Die Laurins haben die Intelligenz des Ablegers des Urplasmas, den sie mit einer positronischen Schalteinheit verbunden haben, unterschätzt. Dieser Ableger - aus dem das spätere Zentralplasma hervorgeht - bereitet in einem Tausendjahresplan die Revolte der Posbis vor.
Nach einer ersten Vernichtungsschlacht ziehen sich die Posbis nach Mechanica zurück. Die Laurins versuchen daraufhin, das Zentralplasma mit der Vernichtung des Urplasmas zu erpressen. Die Posbis schlagen die Laurins in der Folge in drei Schlachten, können die Welt des Urplasmas aber nicht finden. Danach ziehen sich die Posbis zur Milchstraße zurück, wo sie mithilfe der Robotiker von Mechanica eine eigene Dynastie mit dem Zentralplasma an der Spitze aufbauen.
Viele tausend Jahre später entvölkern die Laurins in einem Vernichtungschlag den Planeten Mechanica. Seit dieser Zeit verhindern die Posbis von ihren Welten im intergalaktischen Leerraum aus das Vordringen der Laurins zur Milchstraße. Diese Dunkelplaneten waren noch von den Intelligenzen von Mechanica von Sonnensystemen am Rande der Milchstraße in den Leerraum versetzt worden. (PR 144)
- Anmerkung: Abweichend von dem Orginalroman PR 239 wurde in Silberband 25 eingefügt, dass nach der Überlieferung der letzten Laurins auf dem Planeten Destroy im Alurin-System in Andro-Beta die Meister der Insel die Laurins beauftragten, die Posbis zu erschaffen.
- Da die Machtübernahme der MdI nach Aussagen von Faktor I und Faktor II im Jahr 2406 erst "vor 20.000 Jahren" (etwa 17.600 v. Chr.) bzw. nach anderen Angaben um 24.000 v. Chr. erfolgte, passt diese Überlieferung nicht zu Angaben des Zentralplasmas im Jahr 2114, dass die Laurins schon "vor 40.000 Jahren" (etwa 38. Jahrtausend v. Chr.) zum Outside-System vorstießen.
- In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass die Orginalquelle (PR 239) keinen Hinweis auf einen Auftrag der MdI enthält. Erst im Silberband 25 wird die Geschichte der Luxiden weggelassen und stattdessen über eine Beauftragung der Laurins durch die MdI berichtet. Zusätzlich entfällt in Silberband 17 die Aussage "vor 40.000 Jahren".
[Bearbeiten] Ambriador – Vergangenheit
Eine Splittergruppe von Posbis gelangt ca. 6000 v. Chr. mit acht BOXEN in die Galaxie Ambriador. Die Posbis finden auf der Achtzigsonnenwelt eine neue Heimat. Sie sind der Grundstock für die »Zweite Zivilisation«, die sie nach dem Vorbild der Milchstraßen-Posbis gestalten. Das Bioplasma der Robotkommandanten vermehrt sich in den folgenden Jahrtausenden und wird zum »Neuen Zentralplasma«. Die Achtzigsonnenwelt wird nach dem Vorbild der Hundertsonnenwelt gestaltet. Die schon in Ambriador lebenden Kelosker blockieren ihre Hassschaltung mit der SIEBENKOPF-Schaltung. Auf Betreiben der Kelosker beginnen die Posbis sowohl auf der Achtzigsonnenwelt als auch auf Pakuri damit, Hochenergie-Maschinen zu konstruieren. Auf Pakuri betreuen sie außerdem die Ueeba mit fast schon übertriebener Fürsorge. Die Posbis breiten sich in der Northside Ambriadors aus und verhalten sich jahrtausendelang friedlich. (Posbi-Krieg 1, Posbi-Krieg 5)
[Bearbeiten] Seid ihr wahres Leben?
Die Posbis tauchen 2112 in der Milchstraße auf, wahrscheinlich auf dem Höhepunkt des letzten Posbi-Laurin-Krieges. Ihre eigentliche Heimat ist der Leerraum mit verschiedenen Dunkelplaneten (Frago, Everblack) und der Zentralwelt ihres Hoheitsgebietes, der Hundertsonnenwelt.
Perry Rhodan begegnet den Posbis erstmals in diesem Jahr. Nach der per Funk gestellten Frage »Seid ihr wahres Leben?« greifen die Posbis wahllos Raumschiffe, Stationen und Siedlungen an. Es kommt zu Konflikten mit den Terranern, doch dann hilft Perry Rhodan dem Zentralplasma bei der Zerstörung der Hassschaltung in der Hyperinpotronik auf der Hundertsonnenwelt. 2114 kommt es daraufhin zum Freundschafts- und Beistandsbündnis zwischen Zentralplasma und Terranern.
[Bearbeiten] Zusammenarbeit mit den Terranern
Die Posbis werden zu den treuesten Verbündeten der Terraner. Mit Posbis bemannte Raumschiffe greifen oft in Raumschlachten der Terraner ein, da sie der Meinung sind, das Leben eines Menschen sei wertvoller als die Existenz eines Posbis.
Beispiele für Hilfeleistungen durch Posbis:
- Die Posbis werden Mitglied in der Galaktischen Allianz, die ursprünglich zur Abwehr der Posbi-Gefahr geschlossen wurde, und unterstützen die Polizeiorganisation der Galaktischen Allianz, die USO.
- Im Rahmen eines Technologietransfers erhalten die Terraner sowohl Baupläne der Transformkanone als auch der Materieumformer. Da die Technik der Relativschirme mit der Hassschaltung verkoppelt ist, bleibt diese Technik den Terranern zunächst verschlossen.
- Die lunare Biohyperinpotronik NATHAN wird mithilfe der Posbis gebaut. Von den Posbis stammt das gesamte Plasma für den Bau von Biopositroniken und biopositronischen Robotern – z.B. den TARA-Kampfrobotern oder dem vor allem als Anson Argyris bekannt gewordenen Vario-500.
- Beim ersten terranischen Vorstoß über die Transmitterbrücke in Richtung Andromeda kommt die 2000 m-BOX BOX-8323 der ins Twin-System versetzten CREST II zu Hilfe.
- Beim Kampf um die letzte Bastion der Meister der Insel, Tamanium, kommt 2406 eine Flotte von 2000 Posbi-Boxen mit speziellen Posbis als Bodenlandetruppen zum Einsatz.
- Als die CREST IV mit Icho Tolot und Fancan Teik nach M 87 verschlagen wird, folgt ihr die 3000 m-BOX BOX-13111, ein Tenderschiff. Sie nimmt die Haluter Hisso Rillos und Pinar Alto und deren Schiff und dem Zweitkonditionierten Tro Khon mit nach M 87.
- Die Posbis helfen den Terranern mithilfe ihrer Kenntnisse über die ähnlich wirkenden Relativschirme dabei, das Prinzip des Antitemporalen Gezeitenfeldes der Uleb zu verstehen.
- Als das Solsystem gemäß Fall Laurin in ein Antitemporales Gezeitenfeld gehüllt wird, ist das Zentralplasma der einzige eingeweihte Verbündete. Posbi-BOXen übernehmen einen Teil der Versorgung des Ghost-Systems.
- Während der Schwarmkrise werden das Waringer-Team von Last Hope und weitere Wissenschaftler zur Hundertsonnenwelt evakuiert, um dort ein Schutzmittel gegen die Verdummung zu entwickeln. Als das Solsystem in den Lokalen Schwarm aufgenommen wird, stellt das Zentralplasma eine Flotte von 10.000 BOXen mit gegen die Verdummung geschützten Posbis und Plasmakommandanten bereit.
- Ein Angriff der Posbis auf die larischen Streitkräfte in der Milchstraße mit dem neuentwicklten Hoschtra-Paraventil schlug fehl, da die Laren binnen kurzer Zeit ein Gegenmittel fanden.
- Bei der Verteidigung des Solsystems 3460 gegen die Angriffe der Laren und Überschweren nimmt ein Kontingent von 8000 Posbi-BOXen auf der Seite der Terraner teil. Diese BOXen werden zusammen mit Terra und Luna in den Mahlstrom der Sterne verschlagen. Als eines der wenigen fernflugtüchtigen Schiffe erkundet BOX-7149, ein Führungsschiff mit 12 statt 6 Plasmakomandanten, die Umgebung und muss auf Goshmos Castle notlanden. Dort kommt es zur ersten Konfrontation mit der Ploohnkönigin Zeus (siehe Ploohns). Über den weiteren Verbleib dieser 8000 Schiffe ist nichts bekannt. Lediglich zwei Fragmentraumer landen 3582 auf Ovarons Planet. Eine der BOXen enthält eine von NATHAN für die SOL bereitgestellte NUGAS-Produktionsanlage.
[Bearbeiten] Laren-Herrschaft
Während der Herrschaft des Hetos der Sieben in der Milchstraße lassen die Laren die Posbis unbehelligt. Bei der Rückkehr der SOL trifft Perry Rhodan am Rande des Solsystems auf die 3000 m-BOX BOX-1278 mit Galto Quohlfahrt an Bord.
Das Dimesextatriebwerk der BOX-1278 ist ein Hinweis darauf, dass es auch einen Technologietransfer vom Solaren Imperium zurück zu den Posbis gibt. Laut Aussagen von Galto Quohlfahrt gibt es mit der BOX-1278 und der BOX-3691 zwei Fragmentraumer mit Dimesextatriebwerk. Die BOX-1278 dient dann als Tarnung, um eine Gruppe von Keloskern als Fünfte Kolonne bei den Laren einzuschleusen.
Die Aktivierung des Margor-Schwalls der Provcon-Faust führt 3587 zu Irritationen des Zentralplasmas auf der Hundertsonnenwelt.
[Bearbeiten] Dekalog der Elemente / Chronofossil Hundertsonnenwelt
Im Jahr 427 NGZ greift der Dekalog der Elemente die Hundertsonnenwelt an. Durch den Sextadim-Aktivkodierer kann dem Plasma vorübergehend der alte Hass auf das Leben suggeriert werden. Währenddessen reist Kazzenkatt mit dem Element der Zeit in das Jahr 2402 und erpresst das vor der Vernichtung stehende Urplasma auf Rando-1 zur Produktion von Hassplasma.
In der Gegenwart gelingt es dem Dekalog, das Plasma auf der Hundertsonnenwelt gegen Hassplasma auszutauschen. Das ursprüngliche Plasma wird auf BRÜTER eingelagert. Mittels MASCHINE DREI wird Rando-1 aus seinen Trümmern neu zusammengefügt und mittels Hassplasma zu einer Chronodegeneration gemacht.
Dadurch gelingt es dem Dekalog, Perry Rhodan und den Armadaprinzen Nachor von dem Loolandre gefangenzunehmen. Es gelingt dem Oxtorner Stalion Dove jedoch, das Hassplasma durch den Transfer des Zentralplamas von BRÜTER nach Rando-1 zu heilen und so das Urplasma quasi zu rekonstruieren. Über das weitere Schicksal von Rando-1 wurde bisher nicht berichtet.
Nach der Rückkehr des Zentralplasmas auf die Hundertsonnenwelt und die Transformierung des Hassplasmas in den 80 Kuppeln des Zentralplasmas werden aufgrund der Verdoppelung der Plasmamenge weitere Kuppeln benötigt. Allerdings ist in späteren Berichten immer nur von den ursprünglichen 80 Kuppeln des Zentralplasmas die Rede. Durch die Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt kommt es zu einem Evolutionssprung der Posbis. Aus der Hypertoyktischen Verzahnung wird eine Bionische Vernetzung. Die Posbis entwickeln Stimmungen und Gefühle.
[Bearbeiten] Monos-Herrschaft
Mit der Entwicklung von Syntroniken stellen die Posbis ihren positronischen Bestandteil auf die neue Technik um. Mit der KorraVir-Gefahr und der Prophezeiung der Hyperimpedanz kommt es später zu einer Rückkehr zu positronischen Elementen.
Während der Monos-Herrschaft machen sich die Posbis auf die Suche nach Perry Rhodan.
Das Zentralplasma wandert 645 NGZ auf den Planeten Rijal im Habuur-System im Halo von Andromeda aus. Die Hundertsonnenwelt wird treuhänderisch den Gurrads überlassen. Die Haluter finden 766 NGZ das Habuur-System verlassen vor. 906 NGZ entdecken sie das Zentralplasma im Halpora-System im Halo zwischen Andromeda und Andro-Beta. Das Zentralplasma hat sich auf Dongan, einem von der Sonne Halpora eingefangenen Planeten, angesiedelt.
Die Haluter siedeln sich auf dem Nachbarplaneten Halpat im Halpora-System an. Haluter und Zentralplasma bemühen sich mithilfe des psionischen Potentials des Zentralplasmas, ein Mittel zu finden, das SHF-Kontrollnetz von Monos zu ersetzen und so die Cantaro aus ihrer Abhängigkeit zu befreien. Der Durchbruch gelingt mithilfe von Blaunakken.
Ein kleiner Teil des Zentralplasmas fliegt mit der BOX-17411 in die Milchstraße. Später schaffen die WIDDER eine Lücke im Chronopuls-Wall, durch den 10.000 Fragmentraumer und 2000 halutische Raumer zur Befreiung der Milchstraße eindringen. Die 80 Plasmakuppeln des Zentralplasmas sind auf 80 BOXen verteilt. Durch die SHF-Störsendungen des Zentralplasmas geht Monos die Kontrolle über seine Hauptmacht, die cantarischen Streitkräfte, verloren.
[Bearbeiten] 13. Jahrhundert NGZ
Bei der Abwehr der Invasion der Tolkander 1289 NGZ, die sich im Kugelsternhaufen 47 Tucani festgesetzt haben, sind auch Einheiten der Posbis beteiligt.
Bei der Schlacht um die Kosmische Fabrik MATERIA am zentralen galaktischen Schwarzen Loch 1291 NGZ kommen 20.000 2000 m-BOXen mit Relativschirmen zum Einsatz. Es handelt sich bis auf 100 Kommandoschiffe um vollsyntronische Einheiten.
Vermutlich hilft das Zentralplasma auch beim Ausbau von Camelot. Definitiv wird der Aufbau der Neuen USO durch Lieferungen der Posbis unterstützt.
[Bearbeiten] 14. Jahrhundert NGZ / Posbi-Krieg
Im Jahre 1304 NGZ kommt es zum Krisenfall Karthago, zum Angriff des Kristallimperiums auf das Solsystem. Das Zentralplasma stellt 40.000 Fragmentraumer zur Verteidigung bereit. Da SEELENQUELL mittlerweile das Zentralplasma übernommen hat, geht die Schlacht um Sol durch den Seitenwechsel der Posbis verloren.
Während der Herrschaft SEELENQUELLS kommt es auch zum Technologietransfer zwischen dem Kristallimperium und den Posbis. Darauf beruhend, entwickeln die Arkoniden ATG-Spürer.
Die Posbis in Ambriador werden ab 1307 NGZ aggressiv, als Verduto-Cruz die SIEBENKOPF-Schaltung teilweise von der Hassschaltung trennt. Sie greifen die Alteraner an. Der Lare war mit einem Team von Wissenschaftlern auf die Achtzigsonnenwelt geholt worden, um die Posbis bei der Konstruktion der Hochenergie-Maschinen zu unterstützen. Die Posbis vernichten gnadenlos Raumschiffe und Planeten. Sie stellen ihren Opfern wieder die Frage »Seid ihr wahres Leben?«, scheinen aber an einer Antwort nicht interessiert zu sein. Die Völker Ambriadors bezeichnen sie wegen ihrer unerbittlichen Grausamkeit nur noch als Maschinenteufel. Die Posbis von Pakuri bleiben jedoch weiterhin friedlich. Wegen ihrer umfassenden, teilweise übertriebenen Fürsorge werden sie von den Ueeba als Alles-für-euch bezeichnet. Einige von ihnen betätigen sich sogar künstlerisch. (Posbi-Krieg 1, Posbi-Krieg 4, Posbi-Krieg 5)
Im Jahre 1311 NGZ stellt das Zentralplasma in der Milchstraße mit 70.000 2000 m-BOXEN und 30.000 3000 m-BOXEN das stärkste Kontingent der Blockade-Flotte am Sternenfenster im Hayok-Sternenarchipel. Die Hälfte der Boxen ist vollpositronisch, die andere Hälfte mit Plasmakommandanten und normalen Posbis bemannt.
Zwar stockt das Kristallimperium seine Flotte zuletzt auf 300.000 Schiffe auf, aber das Schiffsvolumen der BOXEN übertrifft das arkonidische bei Weitem. Entsprechend bedeutsam ist der Beitrag der Posbis bei den Schlachten in Tradom nach der Eroberung des Sternenfensters.
In den Jahren nach 1312 NGZ stellt das Zentralplasma der LFT 50.000 Omni-Ultraschlachtschiffe für den multiplen Einsatz auf der Basis von Fragmentraumern der 3000 m-Klasse zur Verfügung. Sie werden auch als LFT-BOXEN der QUASAR-Klasse bezeichnet. Auch zu PRAETORIA steuern die Posbis mit 116 BOXen den größten Anteil bei.
Am 23. Februar 1334 NGZ erreichen 20.000 3000 m-BOXen nach 311.625 Lichtjahren Flug Sol. Sie unterstüzen in den folgenden Jahren die LFT-Flotte.
Im April des Jahres 1343 NGZ erfährt Perry Rhodan von der Existenz der versprengte Kolonie der Posbis in der Kleingalaxie Ambriador. Er reist zur Achtzigsonnenwelt und ermöglicht es damit Verduto-Cruz unwissentlich, die SIEBENKOPF-Schaltung endgültig von der Hassschaltung zu trennen. Die Ambriador-Posbis betrachten von diesem Augenblick an nur noch die Laren als »wahres Leben«. Durch das Eingreifen der Kelosker kann die SIEBENKOPF-Schaltung wieder installiert werden. Die Posbis von Ambriador werden friedlich, der Posbi-Krieg ist beendet. Die Posbis sollen künftig die Rolle einer galaktischen Friedensmacht übernehmen. (Posbi-Krieg 6)
Eine Delegation der Posbis nimmt im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wird. Die Posbis erhalten die Erlaubnis, den Ozeanischen Computer zu untersuchen und sind von dieser halb-organischen künstlichen Intelligenz fasziniert. Als der Wurm von Traitanks angegriffen wird und nicht fliehen kann, weil Verschwörer die Rechner sabotiert haben, gelingt es den Posbis, vom Ozeanischen Computer aus eine Transition zu veranlassen, durch die der Wurm in Sicherheit gebracht werden kann. (PR 2412)
Der Friedensfahrer Verturlidux-44 findet die Hundertsonnenwelt und die anderen Dunkelplaneten der Posbis von Einheiten der Terminalen Kolonne TRAITOR blockiert vor. Dies gilt auch für den dort stationierten Wurm der Aarus, Aarus-Zorm. Allerdings scheint die Kabinettisierung der Hundertsonnenwelt zumindest bis Juli 1346 NGZ nicht vorgesehen zu sein. Die Posbis verhalten sich dementsprechend ruhig. (PR 2426)
Auch die Achtzigsonnenwelt in Ambriador wird durch Tausende Traitanks blockiert. (PR 2427)
[Bearbeiten] Planeten
Die von Milchstraßen-Posbis besiedelten Planeten befinden sich allesamt im intergalaktischen Leerraum und besitzen keine Sonnen. Die Ambriador-Posbis haben sich in der Northside dieser Galaxie ausgebreitet. Einige bekannte Posbi-Welten sind:
[Bearbeiten] Umfeld der Milchstraße
- Hundertsonnenwelt - Zentralwelt der Milchstraßen-Posbis
- Chort - war eine Stützpunktwelt, 426 NGZ vom Element der Kälte vernichtet
- Everblack - ist eine Stützpunktwelt
- Frago - war eine sonnenlose Dunkelwelt, 2113 von Posbis vernichtet
- Pharadisa - Stützpunktwelt
- Rundron - wird vor allem für den Empfang von Terranern genutzt
- Unbenannter Planet (Dunkelwelt) - mögliche Ausbaureserve
[Bearbeiten] Ambriador
- Achtzigsonnenwelt - Zentralwelt der Ambriador-Posbis
- Orombo - Industriewelt
- Pakuri - Standort einer Maschinenstadt der Posbis
Siehe auch: Matten-Willys, Hyperinpotronik, Fragmentraumer
[Bearbeiten] Quellen
PR 127 - PR 149, Posbi-Krieg u.v.a.


