Provcon-Faust
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Die Provcon-Faust ist eine künstlich erschaffene, energetisch aufgeladene Dunkelwolke nahe dem Zentrumskern der Milchstraße.
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Die kugelförmige Wolke mit einem Durchmesser von ca. 4,9 Lichtjahren befindet sich etwa 35.000 Lichtjahre vom Solsystem entfernt. Zur Zeit der Läander wird die Wolke Arla Mandra genannt und noch nicht vom Staubmantel umhüllt.
[Bearbeiten] Aufbau
Die Dunkelwolke bildet eine Hohlkugel. In ihrem Inneren befinden sich 22 Sonnensysteme, von denen vier über bewohnbare Planeten - Gäa, Vincran, Tekheter, Zwottertracht - verfügen. Das System mit der Welt der Schwarzen Manta liegt im Staubmantel.
Für viele Jahre ist der Weg in die Provcon-Faust nur durch sich ständig verschiebende Korridore zwischen den energetisch variierenden Kräften und Staubmassen der Dunkelwolke möglich.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Arla Mandra - Bildung der paraplasmatischen Sphäre
Bis vor circa 1,2 Mio. Jahren gehörten die Sonnensysteme, die sich später innerhalb der Provcon-Faust befanden, zum Arla Mandra genannten Sternenreich der Läander. Während des Großen Galaktischen Krieges gegen die Horden von Garbesch verwendeten die Petronier die Materie von Thotond, dem dritten Planeten des Thoto-Systems, zur Bildung einer Dunkelwolke, um ein Vordringen der Horden nach Arla Mandra zu erschweren. (PR 940)
Im Zuge der Bildung der Dunkelwolke beschlossen eine Million Läander unter Führung von Tezohr ihre Existenz als körperlose Wesen in der Dunkelwolke fortzuführen, um hierdurch die Bildung eines kosmischen Leuchtfeuers zu ermöglichen. Da die Anzahl der beteiligten Läander zu gering war, scheiterte dieser Plan, jedoch wurde die Dunkelwolke paraplasmatisch aufgeladen. Die hierdurch entstandene paraplasmatische Sphäre führte in der Dunkelwolke zu Energieturbulenzen, die eine Durchquerung mit Raumschiffen praktisch unmöglich machte. (PR 940)
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[Bearbeiten] Lemurer
Ein Teil der Lemurer hatte sich während des Krieges gegen die Bestien/Halutern in die Dunkelwolke gerettet und auf dem Planeten Vincran angesiedelt. Die Parabegabung der von ihnen abstammenden Vincraner als Vaku-Lotsen bzw. Paralauscher ermöglichte ihnen das Durchdringen der Staubhülle durch die Aufspürung der Korridore.
[Bearbeiten] Terraner
Terraner entdeckten im 21. Jahrhundert die Dunkelwolke der Provcon-Faust und nannten sie Point Allegro. (PR 658)
[Bearbeiten] Konzil der Sieben
Das Prov-System in der Dunkelwolke wurde während der Laren-Invasion als Stützpunkt der larischen Rebellen aus dem Volk der Provconer und nach dem Bündnis mit den Terranern durch das Solare Imperium genutzt.
Später, nach dem Verschwinden von Terra und Luna, zogen sich die verbliebenen Streitkräfte des Solaren Imperiums (und der USO) auf den Planeten Gäa der Sonne Prov zurück. Dort wurde das Neue Einsteinische Imperium gegründet.
Von den Vincranern spalteten sich die Tekheter ab, die sich auf dem gleichnamigen Mond des Riesenplaneten Arwalal II im Arwalal-System ansiedelten. Im Gegensatz zu den Vincranern, die Raumfahrt ablehnten, propagieren die Tekheter, die brachliegende Raumschifffahrt wieder zu aktivieren und auch nach außerhalb der Dunkelwolke vorzustoßen. Die Raumfahrtkapazitäten der Tekheter waren 3460 aber sehr bescheiden.
[Bearbeiten] Laboris
Mit der Entstehung des Margor-Schwalls durch Aufgehen des vincranisch-gäanischen Mutanten Boyt Margor in der paraplasmatischen Sphäre der Zwotter im Jahre 3587 verschwanden die Energieturbulenzen, und die Dunkelwolke konnte seitdem ohne größere Probleme durchflogen werden. Der psionische Margor-Schwall führte zu der von Armadan von Harpoon geplanten Desorientierung der Garbeschianer.
Sie wirkte sich sowohl bei den Labori, die von ihrem Hordenführer Amtranik auf Arpa Chai angesiedelt worden waren, als auch bei den von Amtranik zu Garbeschianern umprogrammierten Orbitern aus der ANLAGE Armadan von Harpoons aus.
Seltsamerweise zeigte der Margor-Schwall auch negative Auswirkungen auf die Posbis und das Zentralplasma. Schon lange vor dem Margor-Schwall stellte man bei den Amok gelaufenen Multi-Cyborgs, deren Gehirne mit Plasma der Posbis aufgebaut waren, fest, dass dieses Phänomen um so eher auftauchte, je öfter ein Mucy die Schale der Provcon-Faust durchquerte.
[Bearbeiten] Monos
Ab dem Jahr 1063 NGZ beginnt Monos in der Maske Remin Killians mit der allmählichen Aufheizung der Provcon-Faust, ein Vorgang, der bis zu seinem Tode nicht abgeschlossen war.
[Bearbeiten] Taurec
Im Jahre 1171 NGZ versuchten Helfer des Bewahrers von Truillau (Taurec) erfolglos, die Provcon-Faust wieder in den alten Zustand zu versetzen.
[Bearbeiten] Hamamesch
Am 22. Oktober 1217 NGZ errichteten die Hamamesch aus Hirdobaan einen Basar, in dem sie den Galaktikern ihre Imprint-verseuchten Waren anboten. (PR 1734)

