Qeonlet Kintard
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Qeonlet Kintard ist ein Inyodur, der sich zu der Entität QEON-KIN entwickelt. Er ist der Vater Arrocu Arrlichts und der Großvater Raahon Alltangrads. Qeonlet Kintard war wie diese Beauftragter der Hohen Mächte.
- Anmerkung: Eigentlich wäre zu erwarten gewesen, er sei Beauftragter der Kosmokraten gewesen, da zu den Hohen Mächten auch die Chaotarchen gezählt werden. Aber in PR-Extra 3 wird von den Hohen Mächten gesprochen. Es ist unklar, ob es sich dabei um einen Autorenfehler handelt.
Erscheinungsbild
Das Erscheinungsbild Kintards als Inyodur ist nicht bekannt. Nach seiner Verwandlung in QEON-KIN ist er eine immaterielle Lebensform, die die äußere Gestalt eines dichten, goldfarben leuchtenden Nebels hat. Die Inyodur vergleichen sein Aussehen mit dem eines gewaltigen Psior-Herzen. Seine Größe ist veränderlich. Zum Zeitpunkt seiner Vernichtung hat QEON-KIN die Ausmaße einer Sonne. Die genaue Größe ist unbekannt.
Charakterisierung
Über den Charakter und die Eigenheiten Kintards ist nichts bekannt. Es kann jedoch angenommen werden, dass er besonders begabt in der Nutzung der Psior-Kraft war. Als QEON-KIN hat er nach Ansicht seiner ehemaligen Artgenossen kein Bewusstsein mehr, sondern handelt instinktgesteuert wie ein Raubtier.
QEON-KIN ist die »spiegelverkehrte« Version oder die »Negation« eines Inyodur. Er besteht zur Gänze aus negativer psionischer Energie, d.h. seine Vitalenergie ist der eines Inyodur genau entgegengesetzt polarisiert. Ein normal »gepoltes« Psior-Herz kann einen Teil dieser Energie auslöschen, es verliert dabei aber die eigene psionische Energie. Die Inyodur ertragen QEON-KINS Anwesenheit wegen seiner negativen Ausstrahlung nicht. Die Ausstrahlung führt zu Verwirrungszuständen. Sie lässt die Inyodur geistig und körperlich leiden.
Anmerkung: Möglicherweise beruht der Tod beim Wechsel zwischen Arresum und Parresum nach einer 50-Tagesfrist auf einer ähnlichen Spiegelung der Vitalenergie.
Geschichte
Zu einem unbekannten Zeitpunkt nach der Geburt seines Sohnes Arrocu Arrlicht wird Qeonlet Kintard von den Kosmokraten damit beauftragt, eine Störung zu beseitigen, die eine Materiesenke im Psionischen Netz verursacht. Beim Versuch, dieses Problem zu beheben, verstrickt Kintard sich in den Strängen des Psionischen Netzes und kommt zu nahe an die Materiesenke heran. Er kann sich zwar befreien, ist danach aber nicht mehr derselbe. Sein Psior-Herz ist mutiert. Allmählich verwandelt er sich in eine immaterielle Entität, die Lebewesen ermordet, um sich von deren Vitalenergie zu nähren. Auf diese Weise wächst er immer weiter und wird in der folgenden Zeit nur noch QEON-KIN genannt. Die Kosmokraten beobachten, dass Späher der Chaotarchen sich für diese Entität zu interessieren beginnen.
Daraufhin nimmt Vhoccaim, ein Bote der Kosmokraten, Kontakt mit Raahon Alltangrad auf. Er berichtet, QEON-KIN entvölkere ganze Sonnensysteme und könne, wenn überhaupt, nur von einem Inyodur aufgehalten werden. Vhoccaim verschweigt, dass die Kosmokraten dies letztendlich selbst zu verantworten haben und dass Qeonlet Kintard Raahons Großvater war. Die Inyodur suchen nach Möglichkeiten, QEON-KIN aufzuhalten. Die Entität treibt derweil in der Galaxie Pern-Mahuuc ihr Unwesen. Als Raahon sich QEON-KIN entgegenstellt, wird dieser von Raahons positiver Energie abgestoßen. Er wechselt in die Galaxie Alfaroi, wird aber vom gesamten Volk der Inyodur verfolgt.
Arrocu Arrlicht opfert sich, um zu beweisen, dass QEON-KIN durch positive Psi-Energie geschädigt werden kann. Die Inyodur schützen bewohnte Planeten durch ihre Anwesenheit. Allerdings weicht QEON-KIN schneller auf andere bewohnte Welten aus, als die Inyodur ihm folgen können. 50 Inyodur stürzen sich in das Herz QEON-KINS und schwächen ihn dadurch, verlieren aber ihr Leben. Die Entität flieht in die Milchstraße.
Im System einer roten Riesensonne kommt es zur Entscheidung. Auf Raahons Gebot hin stürzen sich fast alle 100.000 Inyodur in QEON-KIN hinein, wo die positiven und negativen Psi-Energien sich gegenseitig auslöschen. QEON-KIN löst sich in einer gewaltigen Explosion auf. Seine Energie schlägt sich als goldener psi-materieller Feinstaub im System der roten Sonne nieder. Fast das gesamte Volk der Inyodur findet hierbei den Tod, die Leichen treiben durchs All.
In den folgenden Jahrmillionen zerfallen die Psior-Herzen der toten Inyodur zu Salkrit. Das Salkrit verzerrt die Raum-Zeit-Struktur und bewirkt eine Verdickung des Psionischen Netzes. So entsteht das Strukturgestöber der Charon-Wolke mit dem Goldenen System im Zentrum. Jedes Salkrit-Vorkommen zieht außerdem dem im Goldenen System verteilten Feinstaub an. Um jeden Inyodur herum bildet sich auf diese Weise mit der Zeit ein instabiler Asteroid.

