Dunkle Ermittler

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Die Dunklen Ermittler dienen als Aufklärer und Datensammler im Vorfeld und der Vorbereitungsphase von Operationen der Terminalen Kolonne TRAITOR.

Inhaltsverzeichnis

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© VPM

Sie bewegen sich unerkannt innerhalb der Einflussbereiche zukünftiger Ziele der Kolonne und sammeln Grundlagendaten für die Einschätzung des künftigen Gegners. Weiterhin obliegt ihnen als Kurieren die Überbringung von wichtigen Befehlen.

Einige Dunkle Ermittler residieren in den Dunklen Distrikten auf den Dienstburgen der Progress-Wahrer. Sie scheinen in irgend einer Beziehung zu den Awour zu stehen. Näheres hierzu ist jedoch nicht bekannt.

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Dunkle Ermittler erscheinen als etwa 200 Meter lange, amöbenähnliche und beseelte Gebilde mit sich kontinuierlich umgestaltender Außenkontur.

Abschnitt bearbeiten: Zusammensetzung Zusammensetzung

Ein Dunkler Ermittler besteht aus einem mit einem Quant der Finsternis bemannten Quell-Klipper.

Abschnitt bearbeiten: Quell-Klipper Quell-Klipper

Bei den Quell-Klippern handelt es sich um extrem mächtige lebendige Raumschiffe. Sie verfügen über eine Seele. Die Quell-Klipper wurden vor 76 Millionen Jahren vom Volk der Trophi-Terryc erbaut.

Jeder Quell-Klipper wird von dem Zwang getrieben, mächtigen Wesen als Eigner zu dienen. Die Quell-Klipper sind dabei moralisch indifferent. Die Möglichkeit eines Selbstmordes wurde ihnen von den Trophi-Terryc genommen.

Als Teil eines Dunklen Ermittlers schützen sie einerseits ihren Piloten vor seiner Umgebung, andererseits blockieren sie die aggressiv machenden und desorientierenden Ausstrahlungen, die das Quant der Finsternis aussendet. Für ein Quant der Finsternis ist ein Aufenthalt im Standarduniversum außerhalb seines Quell-Klippers auf Dauer mit großen Qualen verbunden. (PR 2382)

Im Inneren besitzen sie normalerweise eine Stickstoffatmosphäre von 1,2 bar. Diese Atmosphäre kann jedoch sehr schnell ausgetauscht werden. Die Innenwände des Quell-Klippers sind grau-dunkelgrau gemasert. Ein Terraner, den G'schogun gefangengenommen hatte, versuchte, sich an so einer Wand den Schädel einzurennen. Er fand sich ohne Erinnerung stehend vor der Wand wieder, nahezu unverletzt, nur seine Finger waren blutig. Die Wände können sich nahezu lautlos verschieben, und die Gänge sind von einem undefinierbaren dunklen Nebel erfüllt. Hinzu kommt die drückende, Panik-erzeugende Ausstrahlung des Quants der Finsternis. Das Innere des Quell-Klippers erscheint wie ein gigantischer Organismus. Es gibt Hallen, die durch Strukturen ausgefüllt sind die vermutlich Aggregate und technische Anlagen darstellen sollen. Sie wachsen wie Stalaktiten aus dem Boden oder der Decke wobei der Übergang zwischen scheinbar künstlichen und natürlichen Objekten und Teilen vollkommen fließend ist. (PR 2470)

Spekulation: Wahrscheinlich kommt bei den Quell-Klippern eine Raumverzerrungs-Technologie zum Einsatz, ähnlich den Chaotendern oder der Lautareen-Methode der Baolin-Nda. (PR 2470)

Abschnitt bearbeiten: Quant der Finsternis Quant der Finsternis

Die Piloten oder Eigner der Quell-Klipper sind Abkömmlinge des Elements der Finsternis, die sich selbst auch als Quant der Finsternis bezeichnen. Sie sind aus der Vereinigung von On- und Noon-Quanten mit Teilen des Elements der Finsternis hervorgegangen. Die Quanten der Finsternis scheinen immateriell zu sein. Ihre Quell-Klipper sind von einer »wabernden Düsternis« umgeben, die von den Quanten erzeugt wird. Jedes Objekt, das in sie hineintritt, scheint zu schrumpfen, bis es in der nebelartigen Struktur verschwindet.

Intelligente Lebewesen, die in die Nähe eines Quants der Finsternis kommen, gewinnen den Eindruck, als versuche das Wesen, sich in fremden Gestalten zu manifestieren. Die so entstehenden Gestalten bleiben jedoch bizarr und erschreckend. Die Quanten leiden in unvorstellbarem Ausmaß darunter, im Standarduniversum existieren zu müssen. Sie haben nur den einen Wunsch, wieder mit dem Element der Finsternis vereinigt zu werden.

Es existieren viel mehr Quanten der Finsternis als Quell-Klipper. Die überzähligen Quanten müssen deswegen am Leuchtfeuer M'ZATIL warten, bis ein Quell-Klipper vakant wird.

Die Quanten der Finsternis sind ebenso wie das Element der Finsternis quasi unsterblich und nahezu unzerstörbar. Das Schlimmste, das ihnen passieren kann, ist ihren Quell-Klipper zu verlieren. Dennoch konnte Antakur von Bitvelt in einem mentalen Kampf ein verräterisches Quant der Finsternis töten.

Abschnitt bearbeiten: Stammbaum Stammbaum

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cypron
 
Amugath
 
Element der Finsternis
 
Biophore
 
 
 
 
 
Vibra-Psi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nega-Cypron
 
Entität AMU
 
 
 
Quant der Finsternis
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
andere Völker
 
 
 
 
Yakonto
 
Cynos
 
Imaginäre
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Halbcynos
 
Pangalaktische Statistiker
 
Heiße Legion
 
Guter Geist von Wassermal
 
Josminen
 
andere


Abschnitt bearbeiten: Technische Daten Technische Daten

Die amöbenähnlichen Gebilde sind in der Lage, mehrtausendfache Lichtgeschwindigkeit im Normalraum, also ohne in den Hyperraum zu wechseln, zu erreichen. (PR 2343)

Im Normalraum wurden 1346 NGZ, also nach Erhöhung der Hyperimpedanz, eine Beschleunigung von 1280 km/s2 beobachtet.

Die Quell-Klipper können in ihrem Inneren unterschiedliche Atmosphären erzeugen. Das Innere wirkt aufgrund seiner grauen, mit Adern durchzogenen Korridore und Räume auf fremdartige Weise lebendig. (PR 2382)

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Abschnitt bearbeiten: Entstehung Entstehung

Laut den Berichten von Ruumaytron und Inaischon wurden die Quell-Klipper vor 76 Millionen Jahren von den Trophi-Terryc erschaffen. Da die Trophi-Terryc zwischen Kosmokraten und Chaotarchen wechselten, wurden sie abwechselnd den Chaosmächten und den Ordnungsmächten zur Verfügung gestellt.

Nach der Auslöschung der Trophi-Terryc verließen die damaligen Eigner der Quell-Klipper die Lebendigen Raumschiffe. Sie wurden von Einheiten der Chronotopischen Domäne abgeholt. Die verlassenen Quell-Klipper suchten anschliessend gemäß ihrem Drang zu dienen über Jahrmillionen vergeblich nach neuen Eignern.

Die Quanten der Finsternis sind vor 68 Millionen Jahren bei dem Versuch des Elements der Finsternis entstanden, ein Sporenschiff zu verschlingen. Dieser Versuch war gescheitert. On- und Noon-Quanten waren freigesetzt worden und hatten Teile des Elements der Finsternis an sich gebunden. Aus je einer der Lebenssporen war somit ein einzelnes Quant der Finsternis entstanden.

Abschnitt bearbeiten: Übernahme in die Dienste der Chaotarchen Übernahme in die Dienste der Chaotarchen

Vor 52 Millionen Jahren Jahre wird der Chaotarchendiener Twarion Uruc auf die Quell-Klipper aufmerksam. Die Quell-Klipper haben sich in der Nähe einer Materiesenke versammelt, nachdem sie dort vergeblich versucht hatten, ihre Dienste den Chaosmächten anzubieten.

Mit Hilfe des kosmischen Leuchtfeuers M'ZATIL lockt Twarion Uruc die Quanten der Finsternis an. Die ersten 100.000 Eintreffenden Quanten der Finsternis erhalten die Möglichkeit einen Quell-Klipper zu bemannen. Dadurch werden die Leiden der Quanten vermindert, und die Quell-Klipper dürfen wieder ihre einprogrammierte Bestimmung erfüllen: Jemandem zu dienen.

Der Chaotarch Xrayn nimmt die so entstandenen Dunklen Ermittler in die Dienste der Chaosmächte auf und verspricht ihnen, sie als Lohn für ihre Dienste endgültig von ihren Qualen zu erlösen.

Durch den Refaktiven Sprung soll Twarion Uruc die Fragmente des Elements der Finsternis von den On-/Noon-Quanten trennen und sie somit befreien. Allerdings kann nur ein einziger Dunkler Ermittler auf diese Weise bei dem alle paar Jahrtausende stattfindenden Ritual geheilt werden. Die anderen bleiben wegen der Aussicht auf diese Heilung in den Diensten der Chaosmächte, außerdem warten bei M'ZATIL immer noch unzählige weitere Quanten darauf, einen Quell-Klipper in Besitz nehmen zu dürfen.

Eine Million Jahre später werden die Dunklen Ermittler auf den Befehl von Xrayn in die Terminale Kolonne TRAITOR eingegliedert.

Eines Tages finden einige Dunkle Ermittler heraus, dass der Refaktive Sprung ein Betrug ist. Das angeblich »geheilte« Quant der Finsternis wird beim Refaktiven Sprung lediglich von seinem Quell-Klipper getrennt und in irgendeinen anderen Bereich des Kosmos oder sogar in ein anderes Universum geschleudert. Eine Gruppe von Rebellen bildet sich in den Reihen der Dunklen Ermittler. Sie wollen diesen Betrug rächen, indem sie TRAITOR falsche Informationen liefern. Außerdem hoffen sie, beim Kampf um Hangay die Fronten wechseln zu können.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt, der mehr als 20 Millionen Jahre zurückliegen muss, beobachtet AMU einen Refaktiven Sprung. Dabei verbindet sich ein Quant der Finsternis mit dieser Entität, was unter anderem dazu führt, dass sie die Form eines schwarzen Obelisken annimmt. Letztlich ist die Form der schattenlosen Obelisken, in die die Cynos nach ihrem Tod übergehen, auf dieses Ereignis zurückzuführen.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt, der jedoch mehrere Millionen Jahre in der Vergangenheit liegen muss, begannen die Rebellen der Dunklen Ermittler, die Staatenschiffe der Tarnii KOLTOROC als Treffpunkt zu benutzen: Ein unauffälliges Versteck inmitten TRAITORS, an dem niemand Nachforschungen anstellen würde.

Abschnitt bearbeiten: 14. Jahrhundert NGZ 14. Jahrhundert NGZ

Auch die Milchstraße wurde lange vor dem Erscheinen der ersten Streitkräfte TRAITORS von den Dunklen Ermittlern ausgekundschaftet. Der Duale Kapitän Zerberoff stellt jedoch schnell fest, dass die Informationen der Dunklen Ermittler über die Milchstraße, insbesondere aber über die Terraner, lückenhaft und teilweise sogar falsch oder irreführend sind. Seine Schwierigkeiten bei der Eroberung der Milchstraße und den Verlust seines Kolonnen-Forts führt er auf diese Fehlinformationen zurück. Dies wird später vom Progress-Wahrer Antakur von Bitvelt bestätigt.

Im Januar 1345 NGZ entdecken die Friedensfahrer einen havarierten Dunklen Ermittler in der Galaxie Qoor auf dem Planeten Dina Baca. Diese Einheit ist dort nach einem Gefecht mit einem anderen Dunklen Ermittler abgestürzt, den sie vernichtet hat. Alaska Saedeleare dringt mit Hilfe der Cyno Cosmuel Kain und des Vektor-Helms bis in die unmittelbare Nähe des Ermittlers vor. Er stellt fest, dass diese Wesen nicht aus den Standarduniversum stammen und dass sie scheinbar Abkömmlinge des Elements der Finsternis sind. Außerdem beobachten die Friedensfahrer wie ein weiterer Dunkler Ermittler erscheint und den Havarierten vernichtet. Daraus schließen sie, dass es mehrere Fraktionen von Dunklen Ermittlern mit verschiedenen Interessen gibt.

Ebenfalls in diesem Monat nimmt eine Einheit der Ermittler Kontakt zur SEOSAMH auf. Der Ermittler berichtet den Mächtigen von Widerstandsbestrebungen einiger Ermittler gegen die Kolonne. Außerdem übergibt er ihnen ein Datenpaket mit Informationen über die Bestrebungen zur Stabilisierung einer Negasphäre bei Hangay und die Koordinaten des Solsystems.

Im Mai 1345 NGZ wird auch für die Terraner deutlich, dass die Dunklen Ermittler eigene Ziele verfolgen, wobei noch unklar bleibt, ob es sich um Rivalitäten innerhalb TRAITORS handelt oder ob die Dunklen Ermittler auf der Seite der Galaktiker stehen. So kommt es zu einem Mordanschlag einiger aus dem Dunklen Distrikt CRULTS kommender Awour auf Zerberoff, der allerdings fehlschlägt. Außerdem übermittelt ein Dunkler Ermittler den Terranern ein Bild Dantyrens und warnt sie auf diese Weise vor eventuellem Verrat des Dualwesens. Er verwendet dabei einen arkonidischen Flottencode aus der Zeit des Großen Imperiums.

Im August 1345 NGZ kommt Dantyren einer Verschwörung der Dunklen Ermittler und mindestens eines Kolonnen-Motivators auf die Spur, deren Ziel die Ermordung des Progress-Wahrers Antakur von Bitvelt ist. Die Dunklen Ermittler bedienen sich des Effremis Algrim Gún, um Nanoroboter in die Anthrazit-Sphäre zu schmuggeln. Diese sollen zu gegebener Zeit durch UV-Licht aktiviert werden und den kristallinen Körper des Progress-Wahrers zersetzen. Der Anschlag wird am 13. September durchgeführt, scheitert allerdings. Von Bitvelt und die TRAITOR-treuen Ermittler stellen den verräterischen Ermittler noch am gleichen Tag und schleudern ihn aus seinem Quell-Klipper davon.

Am 26. Januar 1346 NGZ taucht ein Dunkler Ermittler aus Sol auf, der sich dort schon vor der Aktivierung des TERRANOVA-Schirms befunden haben muss. Perry Rhodan und Gucky folgen Aquinas, der den Dunklen Ermittler betreten kann. Aquinas behauptet, der Ermittler sei mit der Erkundung ARCHETIMS beauftragt gewesen, wäre dabei aus seinem Schiff geschleudert worden. Übrig sei nur das leere Schiff. Dieses nähert sich der SEOSAMH, die daraufhin explodiert. Der Dunkle Ermittler verlässt das Solsystem durch eine Strukturlücke des TERRANOVA-Schirms, die auf Befehl von Homer G. Adams geschaltet wird.

Ziel ist das Dengejaa Uveso. Dort bereiten 100.000 Dunkle Ermittler den Refaktiven Sprung vor. Hier erhält Perry Rhodan erstmals direkten Kontakt mit einem Quant der Finsternis. Das Wesen, das sich Inaischon nennt, gehört zu den Rebellen. Die Rebellen töten Twarion Uruc beim Refaktiven Sprung, werden dabei jedoch selbst ausgelöscht.

Mindestens ein Quant der Finsternis hält sich im Juni 1347 NGZ in einem geheimen Raum der NEQETIRIS auf, einem Staatenschiff der Tarnii KOLTOROC. Während Roi Danton und seine Leute diese Schiffe untersuchen, materialisieren in der näheren Umgebung sechs Dunkle Ermittler. Es stellt sich heraus, dass es sich allesamt um Rebellen handelt. Roi Danton weiß, dass die Rebellen einen greifbaren Erfolg brauchen, den sie gegenüber den Kosmokraten vorlegen können, also bietet er ihnen einen Pakt an. Das Quant der Finsternis G'schogun willigt ein, sich zu Verhandlungsgesprächen mit dem Nukleus auf Terra zu treffen. Außerdem geben die Rebellen ihr Versteck auf, da es nicht mehr sicher ist; TRAITOR könnte Informationen darüber von den Terranern erbeuten. (PR 2469)

Am 20. Juni trifft G'schogun mit seinem Quell-Klipper im Solsystem ein. Am Folgetag schließt er einen Beistandspakt mit dem Nukleus für den Kampf gegen CRULT, nachdem er sich von der Zuverlässigkeit der Terraner überzeugt hat. Dies tut er, indem er eine terranische Familie an Bord seines Quell-Klippers holt und testet. Zusammen mit dem Nukleus verkündet er, dass einige Rebellen in der Dienstburg auf ein terranisches Einsatzkommando warten werden, das Antakur von Bitvelt angreifen soll. (PR 2470)

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Ermittler Bekannte Ermittler

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 2300, PR 2302, PR 2342, PR 2343, PR 2346, PR 2351, PR 2362, PR 2363, PR 2380, PR 2381, PR 2382, PR 2455, PR 2468, PR 2469, PR 2470

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