Herrscher im Mikrokosmos

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Überblick

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Serie: Atlan-Heftserie, Band 200
Zyklus: Der Held von Arkon (Band 61)
Titel: Herrscher im Mikrokosmos
Untertitel: Sie sind Wanderer zwischen den Universen – Atlan ist in ihrer Gewalt
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Mo., 4. August 1975
Hauptpersonen: Atlan, Crysalgira, Vargo, Mamrohn, Kreton, Kandros, Magantilliken
Risszeichnung:  »USO-Spezialist für Kosmo-Kriminalistik Major Sinclair M. Kennon mit Vollprothese« 
von Rudolf Zengerle
Zusätzl. Formate: enthalten in Blauband 28

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Atlan und Crysalgira werden am Treffpunkt der Kreuzzugs-Flotte auf die Gefühlsbasis gebracht. Dort werden sie von einer varganischen Erinnye erwartet, die sie an eine Lernmaschine anschließt, die ihnen die Geschichte der Varganen vermittelt:

In ferner Vergangenheit lebt das Volk der Tropoyther im Mikrokosmos. Der Wissenschaftler Vargo hat den Umsetzer entwickelt, mit dem durch die Absolute Bewegung ein Übergang in den Makrokosmos möglich ist. Vargo wird von dem Politiker Mamrohn ausgenutzt, der die Erfindung für die Errichtung eines Imperiums im Makrokosmos benutzen möchte, mit dem man den Mikrokosmos in der Hand hätte. Zu Ehren von Vargo, den Mamrohn als Initiator vorschiebt, nennen sich die Tropoythers der Expeditionsflotte fortan Varganen. Aufgrund von politischen Veränderungen muss Marohn selbst am Aufbruch der 2000 Doppelpyramidenraumer teilnehmen. Im Makrokosmos gründen die Varganen Stützpunkte in verschiedenen Sektoren der Milchstraße, angefangen auf dem Planeten Dopmorg.

Ein knappes Jahr nach ihrer Ankunft stellen die Varganen fest, dass sie durch die Absolute Bewegung des Übergangs nicht mehr altern, aber auch steril geworden sind. Als Folge dieser Erkenntnis erlahmt der Enthusiasmus der Varganen beim Ausbau ihrer Stützpunkte. Der Wissenschaftler Kreton ruft auf Dopmorg eine Bewegung ins Leben, die eine Rückkehr in den Mikrokosmos fordert. Mamrohn kehrt mit seiner neuen Gefährtin Ischtar nach Dopmorg zur Abstimmung zurück und wird klar überstimmt. Die Varganen, die im Makrokosmos bleiben wollen, werden Rebellen genannt. Noch vor dem Abflug wird Mamrohn gefangengenommen, um im Mikrokosmos verurteilt zu werden. Vargo befreit ihn jedoch aus Respekt, so dass Mamrohn im Makrokosmos zurückbleibt. Neben weiteren Rebellen bleiben die konservierten Körper von Varganen zurück, die den Freitod gewählt haben oder auf eine spätere Heilung der Sterilität hoffen. Den Rebellen stehen 200 der 2000 Schiffe zur Verfügung.

Mit der Rückkehr der Varganen in den Mikrokosmos entsteht die Eisige Sphäre. Die Schiffe sind in dem Bereich gefangen, in dem die Temperatur unter den Nullpunkt fällt und einem Riss zum Makrokosmos regelmäßig Masse zugeführt werden muss. Die Varganen sind durch den Übergang an die niedrige Temperatur angepasst.

Durch die neue Situation gewinnen die Techniker an Macht. Der Techniker Kandros tritt neben Kreton an die Stelle der Führung. Die 1800 Schiffe werden zu einem Pulk verbunden, um Energie zu sparen. Erst als der Techniker Barraton entdeckt, dass die Varganen jetzt mit ihrem Bewusstsein ihren Körper verlassen können, ist zumindest ein geistiges Verlassen der Sphäre möglich. Vargo übernimmt einen konservierten Tropoyther-Körper und stellt fest, dass sämtliche Welten der Tropoythers inzwischen Ödwelten sind. Lediglich zahlreiche konservierte Körper finden sich in Stationen auf den Kolonien, die von den Varganen übernommen werden können.

In der Zwischenzeit ist Magantilliken in seinem echten Körper auf der Gefühlsbasis eingetroffen. Nach seinem jüngsten Versagen bei der Jagd auf Ischtar ist er dem reibunglosen Ablauf des Kreuzzugs zugeteilt worden.

Als die Varganen auf ihrer ehemaligen Kolonie Darkhos eine Expedition der Tejonther entdecken, gelingt es ihnen, diese zu übernehmen und nach Yarden zu bringen. Mit dem Schiff können sie von außen eine Schleuse zur Eisigen Sphäre errichten und diese endlich wieder verlassen. Von da an errichten sie Gefühlsbasen und übernehmen damit die Kontrolle über ihre Heimatgalaxie. Bei der Errichtung einer Gefühlsbasis im Tollork-System wird das Verschwinden von 17 Sternen beobachtet. Da ein Riss zum Makrokosmos beobachtet wird, vermuten die Varganen einen Angriff Mamrohns. Daher wird der Techniker Magantilliken, der wegen Mordes nur einmal im Jahr in die Sphäre zurückkehren darf, zum Henker bestimmt. Er soll als Vorsichtsmaßnahme sämtliche Rebellen im Makrokosmos töten.

Auf der Gefühlsbasis verrät Magantilliken den beiden Arkoniden, dass die Varganen an ihnen interessiert sind, weil Atlan und Ischtar ein gemeinsames Kind haben. Damit hoffen sie, ihre Rasse wiederbeleben zu können. Magantilliken erzählt von der Anfangszeit seines Auftrags:

Nach der Hinrichtung von drei Rebellen macht er Mamrohn ausfindig. Dieser lebt zurückgezogen und heruntergekommen unter primitven Verhältnissen. Sein Schiff ist längst von Pflanzen überwuchert. Mamrohns Hinrichtung stellt für den Henker eine schwere Belastung dar. Danach wird es schwerer für ihn, da immer mehr Rebellen von ihm hören. Als Hilfe entwickeln die Varganen in der Sphäre ein System, um mit Magantilliken kommunizieren zu können, sowie die Erinnyen, die auch im Makrokosmos operieren können.

Auf der Gefühlsbasis unternehmen Atlan und Crysalgira einen Fluchtversuch. Nachdem dieser an den Erinnyen scheitert, steckt Magantilliken Atlan einen Strahler zu. Als die beiden Arkoniden an Bord eines Tejonther-Schiffes nach Yarden fliegen sollen, überwältigt Atlan mit dem Strahler die Crew unter dem Kommando des Tejonthers Warquel, wobei er zwei Tejonther tötet. Der Kristallprinz zwingt die Tejonther, die Kreuzzugs-Flotte zu verlassen.

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