Brennpunkt Vergangenheit (Atlan 242)
Aus Perrypedia
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 242) | |
| Zyklus: | Der Held von Arkon (Band 103) | |
| Titel: | Brennpunkt Vergangenheit | |
| Untertitel: | Atlan und Fartuloon auf Arkon – als Augenzeuge einer Legende | |
| Autor: | H. G. Ewers | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 24. Mai 1976 | |
Handlung
Nachdem die Gruppe um Akon-Akon durch den Transmitter gegangen ist, werden Atlans und Fartuloons Bewusstseine durch den Kerlas-Stab in die ferne Vergangenheit geschleudert, wo sie Akon-Akons Geschichte miterleben:
Zwölf Jahre nach dem Ende des Großen Befreiungskrieges siedeln sich die Arkoniden im Sternhaufen Urdnir an. Zentralwelt wird Arkon, wo erst hunderttausend der Millionen Arkoniden leben. Die Regierung wird von der Akonda-Familie gestellt, denen als Opposition die Sulithur-Familie gegenübersteht. Mittlerweile stehen die beiden Familien sich so feindselig gegenüber, dass ein Bürgerkrieg auf Arkon droht.
Caycon von der Akonda-Familie und Raimanja von der Sulithur-Familie sind von ihren jeweiligen Familien verstoßen worden, weil sie ihre Liebe zueinander nicht haben aufgeben wollen. Durch den Verkauf von Tierfellen, die Caycon bei der Jagd erbeutet, schlägt sich das Paar mehr schlecht als recht durchs Leben.
Raimanja wird verhaftet, als offizielle Stellen durch Bespitzelung erfahren, dass Raimanja schwanger ist. Ein noch aus Kriegszeiten stammendes Gesetz besagt, dass Kinder in staatlichen Heimen aufgezogen werden müssen. Ein Befreiungsversuch Caycons zusammen mit Freunden scheitert, weil die Polizeistellen nach einem schweren Anschlag auf das Regierungsgebäude durch Schutzschirme gesichert sind.
Ein akonisches Schiff unter Perc von Aronthe macht die Arkoniden in Urdnir ausfindig. Die Besatzung hat mehrere hochkarätige Wissenschaftler an Bord, die ein ungeborenes Kind manipulieren sollen, damit sich die Arkoniden ihm unterwerfen und so wieder ins Akonische Reich zurückkehren. Der Agent Orthrek landet heimlich mit einer Gruppe auf Arkon und befreit Raimanja. Zusammen mit Caycon und Raimanja kehren sie auf ihr Schiff zurück.
Der Wissenschaftler Tarmin cer Germon verrät Caycon, was die Akonen mit seinem ungeborenen Sohn vorhaben und dass sie ihn nach Perpandron bringen wollen. Caycon stellt das Wohl seines Volkes über seine Liebe und entkommt mit einem Beiboot. Durch einen Schaden verliert er sieben Jahre durch Dilatationseffekte, bevor er Arkon erreicht.
Auf Arkon hat inzwischen der Flottenadmiral Farthu von Lloonet die beiden streitenden Familien entmachtet und vertrieben. Nun herrscht er selbst als Reichsadmiral. Das Beiboot stürzt bei der Landung ab. Caycon erleidet schwere Schädelverletzungen. Zwar kann er seine Geschichte noch erzählen, aber von Loonet weiß nicht, wo Perpandron liegt. Unter Halluzinationen leidend, verlässt Caycon die Klinik und stirbt in den Armen einer Dienerin des Tempels der Wahrheit, den es zu Atlans Zeiten nicht mehr gibt. Die Tempeldienerin verbreitet die Legende von Caycon und Raimanja aus dem, was ihr Caycon sterbend erzählt.
Zurück in der Wirklichkeit stellen Atlan und Fartuloon fest, dass ihre Gefährten alle die Geschichte erlebt haben. Der Kerlas-Stab wird erneut aktiv, um ihnen die weitere Geschichte Raimanjas zu zeigen.


