Die Drachenwelt (Atlan-Roman)

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 243)

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Zyklus: Der Held von Arkon (Band 104)
Titel: Die Drachenwelt
Untertitel: Reise in die Vergangenheit – und zur Schatzkammer der Sterne
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Mo., 31. Mai 1976

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Raimanja ist auf Perpandron ihren akonischen Bewachern entkommen. Ihre Flucht führt sie in eine Ruinenstadt, wo sie einem Zyklopen in die Hände zu fallen droht. Ein Geisteswesen namens ANTE kann sich mit Hilfe von Atlans Bewusstsein aus der Zukunft manifestieren und den Zyklopen vertreiben. ANTE erzählt, er wäre der letzte lebende Bewohner von SQUARAS. Der Rest seines Volkes habe den Planeten verlassen, nachdem ein abtrünniger Diktator aus dem eigenen Volk bekämpft worden sei. Er sei, eingefroren in einen Block aus Pyonit, zurückgelassen worden. ANTE rät Raimanja, nach Amalek zu gehen und den Schutz der Schwarzen zu suchen. Aber sie soll die Geflügelten meiden (gemeint sind die geflügelten Roboter in der Stadt und nicht die Drachen).

Sie beobachtet, wie ein akonischer Gleiter sinnlos einen Schwarm von Drachen angreift. Impulsiv schießt sie den Gleiter ab. Aus Furcht vor akonischer Vergeltung folgt sie einem verletzten Drachenjungen in einen unteriridischen Gang. Nach Stunden des Herumirrens findet sie das Drachejunge an einem Höhlensee und behandelt es. Es erweist sich als intelligent und heißt Xypldlmaklollmnt, wird von Raimnaja aber vereinfacht Vritra genannt. Vritra führt Raimanja zur Halle der Blinden Spiegel, durch die man hindurchtreten kann, um an verschiedene Orte, unter anderem auch Amalek, zu gelangen. Amalek ist die gekrümmte Stadt, gebaut von Gejagten, die vor einer Schlange geflohen sind. Atlan ist sie aus seiner Gegenwart als der Ort, an dem er Akon-Akon gefunden hat, bekannt.

Vor den nahenden Akonen flieht sie durch einen Spiegel in die Schatzkammer von Amalek, wo sie von degenerierten Nachfahren einer Wachtruppe aus Zyklopen angegriffen wird. Die Akonen, angeführt von Orthrek, retten sie und beschließen, in der Halle den Schlafplatz für Akon-Akon einzurichten. Vorsichtshalber zerstören sie die Blinden Spiegel und altern zur Tarnung die Ruinen künstlich.

Acht Monate später wird Akon-Akon geboren. Während er in einem Mentorkristall schläft, soll er alles lernen. Die Nähe der Mutter gilt als hilfreich, daher wird Raimanja bei der Stadt mit etwas Ausrüstung zurückgelassen. Das akonische Schiff wird kurz nach dem Start durch Sabotage, die Raimanja durchgeführt hat, vernichtet, so dass die Akonen nie von Akon-Akon erfahren. Raimanja kann Akon-Akon aus dem Mentorkristall holen. Lediglich die drei Akonen Perc von Aronthe, Tekla von Khom und Orthrek überleben die Vernichtung ihres Schiffes und stranden mit Raimanja auf Perpandron. Akon-Akons Einfluss sorgt dafür, dass die Akonen friedlich mit Raimanja zusammenleben. Orthrek wird sogar Raimanjas Gefährte.

Sechs Jahre später wird Perc von Aronthe von einer Raubkatze getötet. Vritra warnt vor einer weiteren und erzählt Raimanja, dass sein Volk ausstirbt, weil ihnen nach der Zerstörung der Blinden Spiegel durch die Akonen ihr Lebenswille fehlt. Tekla von Khom verschwindet spurlos.

Als Akon-Akon 14 Jahre ist, will er die Ruinenstadt aufsuchen. Dort ist eine Zeitkapsel aufgetaucht, die alles Leben in ihrer Umgebung tötet, ohne dass die Überreste zerfallen. ANTE erscheint und erklärt, dass die Zeitkapsel gegen sein Volk gerichtet ist, aber in der falschen Zeit gelandet ist. Er kann die Zeitkapsel in eine andere Zeit abdrängen, verbraucht sich dabei jedoch. Orthrek wagt sich zuvor zu nahe an die Kapsel heran und stirbt an der Strahlung.

Als Akon-Akon 18 Jahre alt ist, begutachtet Raimanja eine Ansammlung von schwarzen Trümmern. Sie bemerkt, dass Perpandron immer wieder der Zufluchtsort von Raumfahrern geworden ist, deren Zivilisationen aber merkwürdigerweise alle untergegangen sind. Raimanja wird von einer Riesenschlange angegriffen und dabei so schwer verletzt, dass sie in Akon-Akons Armen stirbt. Dieser sieht im einsamen Leben keinen Sinn und sucht den akonischen Schlafkristall auf, um im Tiefschlaf auf Besuch zu warten.

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