Die Straße der Mächtigen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 303)

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Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Straße der Mächtigen
Untertitel: Revolte gegen die Herren der Zwillingsstädte
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann
Erstmals erschienen: Mo., 25. Juli 1977
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Mäjesto, Elementemagier, Teilchenkenner, Phantasieritter, Eisenkaiser, Aminomeister
Handlungszeitraum:  1. September 2648 (Tag 9 bis 11 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort:  Pthor
Zusätzl. Formate: eBook

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Als Atlan, Razamon und Mäjesto sich auf den Weg machen, um Zbahn zu verlassen, finden sie überall Flugwagen der Technos vor. Auch wenn das Ziel ihrer Suche vermutlich die Bestie ist, wollen Atlan und Razamon nicht riskieren, wieder in Gefangenschaft zu geraten. Mäjesto führt sie daher in die "Unterwelt", Tunnel und Gänge unter der Oberfläche, die von den Gesetzlosen genutzt werden. Atlan und Razamon finden hier eine Bahnhofshalle vor, die schon vor Jahrtausenden zerstört worden sein muss, möglicherweise ein Hinweis auf eine Zivilisation vor der jetzigen. Von dort gelangen sie zu einem Ausgang, der sie unweit der Straße der Mächtigen an die Oberfläche bringt. Der Anblick enttäuscht Atlan: Die Straße ist verwahrlost, ihr Verlauf nur noch anhand des Mülls zu erkennen, der sich meterhoch auf beiden Seiten stapelt.

Während Razamon im Schutz der Nacht Vorrräte besorgt, erwehren Atlan und Mäjesto sich einiger Räuber und nehmen ihnen die Waffen ab. Mäjesto drängt danach auf einen schnellen Aufbruch, um nicht Geistern zu begegnen. Razamon fordert diese heraus und wird daraufhin tatsächlich im Schutz einer schlagartigen Finsternis von etwas angegriffen. Er kann es jedoch in die Flucht schlagen, ohne wirklich zu wissen, was es war. Sie verlassen den Ort schnellstmöglich, doch die nächste Bedrohung lässt nicht lange auf sich warten: Ein echsenartiger Uchzo greift sie an. Während Atlan und Razamon das Tier bekämpfen und töten, flieht Mäjesto und bleibt verschwunden. Schließlich macht sich Atlan auf die Suche nach ihm. Er sieht ein seltsames Licht in der Ferne, das ihn zu einem Turm führt, in dessen Wand eine Metallplatte mit einem "Magisches Quadrat"-Rätsel eingelassen ist. Atlan gibt die Lösung ein, und die Platte öffnet sich und gibt einen Eingang in den Turm frei. Über eine Wendeltreppe gelangt Atlan in einen unterirdischen Saal, der sich jedoch verändert, sobald er ihn betritt. Die vorher leblosen Statuen bewegen sich und bedrohen ihn, während der Boden rotiert und ihn immer wieder in ihre Nähe trägt. Wütend wirft Atlan seinen Speer auf eine der Gestalten, und darauf hin zerbröckelt die ganze Szenerie. Er sieht stattdessen einen Art riesigen Roboter, der durch den Speer schwer beschädigt wurde. In einer Greifklaue hält er den bewusstlosen Mäjesto. Atlan befreit den Dieb, und als er seinen Speer herauszieht, zerfällt das Konstrukt zu Staub.

Sie kehren zu Razamon zurück und reisen weiter. Als die Gefährten eine breite Schneise erreichen, in der die Straße abgesunken ist und die Müllberge fehlen, erklärt Mäjestro, dass dies eine der Stellen ist, an denen die Horden der Nacht aus der Ebene Kalmlech über die Straße auf eine Welt getrieben wurden. In der Ferne hört man die Geräusche der Horde, und Razamon verliert die Beherrschung und stürmt in Richtung der Ebene davon. Mäjesto und Atlan folgen der Schneise in die andere Richtung, bis sie das Meeresufer erreichen, und beschließen, hier auf Razamon zu warten. Mit dem ersten Tageslicht kehrt der Atlanter tatsächlich zurück, doch er wird von einem dreiköpfigen Riesenhund verfolgt. Es kommt zu einem harten Kampf, in dessen Verlauf Mäjesto schwer verletzt wird. Es gelingt Razamon und Atlan nicht, das Tier zu besiegen, doch als die Sonne aufgeht, tritt es die Flucht an.

Mit dem schwer verletzten Mäjestro auf einer Trage ziehen Atlan und Razamon weiter, da Mäjestro trotz seines Zustandes unbedingt so schnell wie möglich zu dem Flugwagen gelangen will. Tatsächlich erreichen sie nach einiger Zeit die Stelle, an der das Fluggerät abgestürzt ist, doch es ist leer. Während Atlan und Razamon die nähere Umgebung des Zugors auf verlorene Beutestücke untersuchen, verschwindet Mäjesto wiederum. Als Atlan und Razamon ihn finden, liegt er bewusstlos neben einem toten Techno aus dem Zugor. Der Dieb hat einen Edelstein gefunden, den er Kreeh nennt, doch er sagt, das Tbayirah, die Kette, fehle, um dem Stein seine Magie zu geben. Die Enttäuschung nimmt dem Dieb wieder die neu gefundene Kraft, und er stirbt.

Nachdem sie Mäjesto mit dem Kreeh begraben haben ziehen Atlan und Razamon den restlichen Tag weiter auf der Straße der Küste entlang. Am nächsten Morgen beschließen sie, zur Barriere zu schwimmen und zu sehen, ob sie mit einem terranischen U-Boot oder Schiff Kontakt aufnehmen können. Sie hoffen, dass ihnen eine Strukturlücke geöffnet wird und sie noch einmal versuchen können, mit besserer Ausrüstung zurückzukehren. Doch ihr Versuch bleibt den ganzen Tag über erfolglos. Am nächsten Tag machen sie sich wieder auf den Weg nach Zbohr. Bei der Annäherung an die Stadt werden sie jedoch gesehen und eingekreist. Die Technos nehmen sie gefangen und bringen die beiden gesuchten Eindringlinge vor die Initiatoren. Diese stehen über eine Aura in ständiger Verbindung mit Eisenkaiser und Aminomeister und erhalten auf demselben Weg auch ihre Befehle von den Herren der FESTUNG. Bei Atlans Annäherung an die Initiatoren erhitzt sich jedoch sein Zellaktivator und scheint eine Wechselwirkung mit dem Palo eines der Initiatoren zu zeigen. Während die anderen beiden keine Reaktion zeigen und die Gefangenen befragen, wird das Palo des dritten Initiators instabil und erlischt plötzlich. Gleichzeitig stirbt der Initiator. In dem folgenden Chaos gelingt es Atlan und Razamon, die Halle der Initiatoren zu verlassen. Draußen stellen sie fest, dass die Sklaven beginnen, sich mit allem zu bewaffnen was sie finden können und die Technos anzugreifen. Ohne dass sie es wissen, geschieht dasselbe auch in Zbahn, denn ohne die Anleitung der Initiatoren sind die Technos hilflos, und ihre Dominanz über die Sklaven versagt. Alles versinkt in heillosem Chaos und Panik, bis die überlebenden Initiatoren Kontakt mit den Herren der FESTUNG erhalten. Dann erst gibt es langsam wieder neue Anweisungen, und als der Widerstand der Technos sich formt, haben die Sklaven keine Chance mehr.

Wärhenddessen haben Atlan und Razamon sich auf die Suche nach dem Parraxynt gemacht, das sie in der Nähe der Initiatoren vermuten. Sie gelangen in einen riesigen, mit Marmor und Edelsteinen ausgekleideten Saal, in dem zwischen vielen kleinen Springbrunnen Vögel hindurchflattern. Als sie den Saal betreten, wird es nach einer Weile dunkler, die Springbrunnen hören auf zu arbeiten und die Vögel verschwinden. Razamon erinnert sich vage an die "Schwingen der Nacht", die eine Gefahr darstellen sollen, die mit der Zeit zusammenhängt, und rät zur Flucht. Doch der Ausgang ist verschwunden. Außer ein paar hell leuchtenden Edelsteinen im Boden gibt es bald fast kein Licht mehr im Saal, und ein seltsames Schwirren ertönt. Schwarze Schatten bilden sich, die Regionen eisiger Kälte sind. Auf eine Intuition Altans hin retten sich die beiden zwischen einige der hell leuchtenden Edelsteine, und dort ist es tatsächlich nicht so kalt. Doch dann beginnen diese, zu verbrennen. Plötzlich ist der Spuk jedoch vorbei, und alles wird wieder normal, ohne dass sie irgendwelchen nennenswerten Schaden erlitten hätten. Sie vermuten den Grund in ihrer Unsterblichkeit, die sie in gewissem Sinn zeitlos macht. Auch ein Ausgang findet sich, als sie einen der verbrannten Edelsteine aufbrechen. Auch hier widerspricht der Anschein der Logik: Die Treppe scheint nach unten zu führen, obwohl sie nach oben gehen müsste, und als sie durch das Loch treten, wechselt die Richtung tatsächlich, und sie kehren auf demselben Weg nach oben zurück, den sie gekommen sind. Sie fragen nun ein paar Sklaven, und diese weisen ihnen den Weg zur Schatzkammer, in der sie tatsächlich das Parraxynt finden. Mit dem Artefakt machen sie sich wieder auf den Weg aus dem Palast heraus, doch die Technos haben langsam wieder die Kontrolle zurückgewonnen. Der einzige Fluchtweg, der ihnen noch bleibt, ist ein Zugor. Razamon beherrscht die Kontrollen schnell, und so heben sie ab und verlassen die Stadt. Sie fliegen in der Richtung, in der sie den Flugkorridor vermuten, doch das Unvermeidliche geschieht: Sie geraten aus dem Bereich des Korridors, und das Fluggerät stürzt ab. Dicht neben der Straße der Mächtigen prallen sie auf und verlieren das Bewusstsein.

Abschnitt bearbeiten: Namentlich auftretende Personen Namentlich auftretende Personen

Atlan Der Unsterbliche Arkonide versucht in Begleitung eines anderen Unsterblichen, die Rätsel von Pthor zu lösen
Razamon ehemaliger Berserker aus den pthorischen Horden der Nacht, der die Seiten gewechselt hat
Mäjesto Dieb aus Zbahn, der sich reiche Beute von einem abgestürzten Zugor erhofft
Zirkelbaron Ein Techno aus Zbohr, der die Gefangenen vor die Initiatoren bringt
Elementemagier Einer der drei Initiatoren
Teilchenkenner Einer der drei Initiatoren
Phantasieritter Einer der drei Initiatoren. Die Wechselwirkung seiner Palo-Aura mit Atlans Zellaktivator wird ihm zum Verhängnis
Persönliche Werkzeuge