Stadt der Roboter
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 308) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Stadt der Roboter | |
| Untertitel: | Die Karawane der Plünderer in Wolterhaven | |
| Autor: | Kurt Mahr | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Horst Hoffmann | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 29. August 1977 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Razamon, Moonkay, Geraint, Erek, Gädar Glomp, Iwein, Owein, Ginover | |
| Handlungszeitraum: | 1. September 2648 (Tag 40 bis 42 Pthor-Eigenzeit) | |
| Handlungsort: | Pthor | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Endlich erreichen Atlan und Razamon auf ihrem Weg entlang der Straße der Mächtigen die Robotstadt Wolterhaven. Doch das Betreten der Stadt ist nicht so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, denn sämtliche Gebäude liegen auf Plattformen unterschiedlicher Höhe, und es sind keine Zugänge erkennbar außer den metallenen Säulen, auf denen die Plattformen ruhen. Schließlich wird jedoch ein Roboter auf sie aufmerksam, und für einen der Illusionskristalle erklärt er sich bereit, ihnen einen der Schächte zu öffnen, die innerhalb der Säulen nach oben führen. Außerdem will er sie, falls die Kristalle gute Ware sind, beim höchsten Robotbürger anmelden. Nachdem der Robot den Kristall jedoch erst einmal vor seine Linsen gehalten hat, verfällt er in solche Verzückung, dass er alles andere vergisst und davonschwebt. Durch Zufall erfährt der oberste Robotherr dennoch von den Besuchern und ihren Waren und lässt sie sofort zu sich bringen. Auf dem Weg zur Kuppel des Robotherrn bemerkt Atlan die Statue einer atemberaubend schönen Frau, über die er jedoch nicht mehr in Erfahrung bringen kann, als dass es sich um Ginover, die Göttin der Nacht, handelt.
Der höchste Robotherr begutachtet die Kristalle, und ihr Effekt gefällt ihm so sehr, dass er sie an alle Bürger verteilen lässt, um ein Fest zu feiern. Darüber vergisst er auch die Probleme, vor welche die Herren der FESTUNG ihn und die anderen führenden Bürger gestellt haben, nämlich zum einen die Durchdringung des Schutzschildes, welchen die Terraner um das Weltenfragment errichtet haben, und zum anderen die Suche nach den beiden Eindringlingen, deren Anwesenheit auf Pthor die Roboter aus den Daten abgeleitet haben, die sie von den HERREN erhalten haben. Jeden Verdacht, es könne sich bei den beiden Besuchern aus Orxeya um die Gesuchten handeln, schieben die Bürger beiseite, aus Angst, dass sie um das Vergnügen der Kristalle kommen könnten, wenn sie die beiden ausliefern. Atlan und Razamon bekommen statt dessen ein Quartier zugeteilt und können sich frei in der Stadt bewegen.
Auch eine andere Gruppe erwartet derweil das Fest mit Spannung: Am Rand des nahen Dschungels hat eine Gruppe von Söldnern ihr Lager aufgeschlagen und wartet darauf, dass die Illusionskristalle alle Bürger von Wolterhaven in ihren Bann ziehen. Sie wurden von Gäham Lastor, demselben Händler, der Atlan und Razamon die Illusionskristalle mitgab, geschickt. Als am Abend allmählich ganz Wolterhaven in einen Freundentaumel versinkt, erklimmen sie mit Haken und Seilen die Plattformen und machen sich an einen Raubzug. Neben Juwelen, Werkzeugen und Geld ist auch etwas anderes Gegenstand dieses Raubzugs: Die Räuber sollen Ginover ausfindig machen und nach Orxeya bringen.
Atlan und Razamon haben das Treiben der Roboter beobachtet und sind zu dem Verdacht gekommen, dass sie aus genau dem Grund nach Wolterhaven geschickt worden sein könnten, um dieses Chaos hervorzurufen. Sie finden ihren Verdacht schnell bestätigt und beschließen, zu versuchen, Wolterhaven zu verteidigen. Während Razamon die Waffen holt, wird er allerdings von Räubern erwischt. Atlan erkennt, dass die Räuber zu zahlreich sind, um sich ihnen alleine und waffenlos entgegen zu stellen. Er will jedoch zumindest Ginover suchen und warnen. Er kehrt zu der Statue zurück, um nach einem Hinweis für ihren Aufenthaltsoert zu suchen, doch die Statue ist verschwunden - sie selbst war Ginover. Er folgt ihren Spuren und findet sie, und gemeinsam kehren sie zu der Stelle zurück, wo zwei der Räuber Razamon bewachen, während die anderen auf die Suche nach der Göttin gegangen sind. Atlan befreit Razamon, und während Ginover sich weiter versteckt hält, gehen die beiden zu einem der anderen Ziele der Räuber, um es zu verteidigen. Als sie von dort zurückkehren, finden sie Ginover in der Hand eines der Räuber, der jedoch von seinem Hauptmann konfrontiert wird. Der Räuber will die Frau für sich, und der Hauptmann greift ihn deshalb an. Atlan und Razamon greifen in den Kampf ein, und auch Ginover kann sich dem Räuber entziehen und tötet ihn mit seinem eigenen Schwert. Atlan und Razamon nehmen den Räuberhauptmann gefangen und zwingen ihn, seine Leute abziehen zu lassen. Ginover bedankt sich für die Hilfe Atlans und verschwindet dann spurlos.
Mit einem Trick schafft es Atlan, einen der Roboter wieder zur Besinnung zu bringen, und dieser alarmiert Moonkay. Die restlichen Räuber, die sich noch in der Satdt befinden, werden getötet, und dann kehrt alles langsam wieder zum normalen Leben zurück. Doch die Robotherren sehen sich nun einem neuen Problem gegenüber: Sie sind Atlan und Razamon zum Dank verpflichtet, sind sich jedoch sicher, dass kein Pthorer die Söldner von Orxeya hätte besiegen können. Sie versuchen nun, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Sie schicken Atlan und Razamon aus, um zu helfen, den Schutzschirm zu durchbrechen. Sollte es gelingen, dann haben die Roboter den Herren der Festung einen Erfolg zu vermelden, der über die unrühmlichen Geschehnisse hinweghilft. Es wird ihnen jedoch klar gemacht, dass sie im Fall eines Misslingens nicht in die Stadt zurückkehren müssen. Atlan und Razamon erhalten ein Boot, mit dem sie zum Schutzschild gelangen. Sie fahren ein wenig daran längs, scheinbar bemüht, einen Durchlass zu finden, bis es dunkel wird. Auf dem Weg zurück zur Insel geht dem Boot der Treibstoff aus; man hat ihnen zwar die Flucht ermöglicht, wollte ihnen jedoch kein Boot schenken. Sie sind schon so dicht am Ufer, dass sie es watend erreichen können und dort die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen sehen sie, in wessen Nachbarschaft sie das Land wieder betreten haben: Ein Stück weiter östlich von ihnen erhebt sich am Hang der Berge die Feste Grool, die Burg Porquetors des Stählernen. Sie beschließen, ihrem rätselhaften Retter im Kampf gegen die Raubschweine einen Besuch abzustatten.
Namentlich auftretende Personen
| Moonkay | höchster Robotherr von Wolterhaven. Er erhält den Auftrag, für das Durchdringen des Schutzschirmes zwischen Terra und Pthor zu sorgen |
| Dilthay | Robotbürger von Wolterhaven, Diener von Moonkay |
| Atlan | Seine unwissentliche Mitschuld am Überfall auf Wolterhaven bringt ihn zum Handeln |
| Razamon | Die Begegnung mit der Göttin der Nacht erschüttert den Berserker aus der Sippe Knyr |
| Iwein | Robotdiener von Moonkay |
| Gädar Glomp | Anführer eines Kriegerhaufens in Diensten Gäham Lastors |
| Otrant | Krieger aus Gädar Glomps Haufen, stirbt an Mordwespenstichen, die er sich auf der Suche nach Heilblättern für Gädars Yassel zugezogen hat |
| Vernigor | Gädar Glomps Stellvertreter |
| Ginover | Die Göttin der Nacht, die überall ist. Sie schlägt Atlan in ihren Bann, verschwindet dann jedoch spurlos. |
| Kyrol Weitgesicht | Gädars bester Späher |
| Ere | Robotherr von Wolterhaven |
| Geraint | Robotherr von Wolterhaven |
| Karleol | Robotdiener von Moonkay, der sich um Atlans und Razamons Wohlbefinden kümmern soll |
| Owein | Robotdiener von Moonkay, Bruder von Iwein |
| Leodagan | Quorkmeister von Wolterhaven |
| Vortimer | Juwelenheld von Wolterhaven |
| Cynrik | Werkzeugschöpfer von Wolterhaven |


