Traum der Valjaren
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 322) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Traum der Valjaren | |
| Untertitel: | Auf der Flucht vor der großen Flut | |
| Autor: | Horst Hoffmann | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Horst Hoffmann | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 5. Dezember 1977 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Razamon, Fenrir, Koy der Trommler, Gloophy, Telmten, Bördo | |
| Handlungszeitraum: | 1. September 2648 (Tag 90 bis 92 Pthor-Eigenzeit) | |
| Handlungsort: | Pthor | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Das Abschmelzen des Eises entlang der gesamten Eisküste verursacht eine Flutwelle, der Atlan und seine Begleiter nur mit Mühe entkommen. Danach steht alles unter Wasser, und sie setzen ihre Reise zum Xamyhr auf einem zusammengezimmerten Floß fort. Unterwegs retten sie ein Vogelwesen, das sofort Gloophys Zuneigung gewinnt, während es bei Koy eher Entsetzen hervorruft. Man kann den Trommler jedoch nicht dazu bewegen, zu sagen, warum dieser so genannte Stelzer Unglück bringen soll. Schließlich erreichen sie den Flusslauf, und als sie ihm folgen, gelangen sie zu den Dörfern der Valjaren, die jedoch aufgrund der Flutwelle verlassen wurden. Als sie zum ersten Dorf kommen, dessen Bewohner bereits zurückgekehrt sind, werden sie als Plünderer angegriffen, bis der Älteste Atlan sieht und ihn für einen Göttersohn hält. Razamon und Koy der Trommler sind jedoch von Pfeilen getroffen und vom Gift betäubt. Man versorgt ihre Wunden und bringt die Gefährten in einem der Häuser unter. Später raten Atlan und Razamon zum Bau weiterer Dämme und helfen auch dabei, da eine zweite Flutwelle kommen könnte. Als Atlan jedoch anfängt, Fragen zu stellen, die nicht zu einem Göttersohn passen, wird der Älteste misstrauisch. Atlan kann ihn jedoch mit einer geschickten Lüge überzeugen, dass sie Agenten der Herren der FESTUNG sind. Nun erhalten sie alle Unterstützung für die Weiterfahrt und dürfen auch einen Valjaren mitnehmen, der wegen eines in Notwehr begangenen Totschlags gefangen gesezt worden war und von ihrer Ankunft geträumt hatte. Koy ist noch immer bewusstlos, sein Körper scheint das Gift nicht verarbeiten zu können, und von den Valjaren dieses Dorfes kann keiner helfen. Zudem interessiert sich Atlan sehr für das Goldene Vlies, das Gegenstand der nächtlichen Träume aller Valjaren ist und in der Dunklen Region verborgen sein soll. Für beide Probleme weiß der junge Valjare, der sie begleitet, eine Lösung.
Der Valjare lotst sie zu einem etwas weiter unten am Fluss lebenden alten Mann, der bereits einmal das Goldene Vlies gesehen haben soll. Dieser lebt zusammen mit seinem Enkel Bördo, der das Kind Sigurds ist und das Goldene Vlies als sein Erbe bezeichnet. Während Atlan sich mit dem sterbenden alten Mann unterhält, kommt Sigurds Schatten, um den Jungen abzuholen, da neue Zeiten anbrechen würden. Als er mit Bördo mittels eines Rückentornisters abfliegt, sieht der Valjare aus dem ersten Dorf plötzlich einen Zusammenhang mit einem seiner Träume und glaubt, den Schatten töten zu müssen. Er verletzt den Unbekannten im Flug, und dann, als sein Verstand sich weiter verwirrt, bringt er sich selbst um.
Atlan hat eine Karte des Weges zum Goldenen Vlies gesehen, ehe der Junge sie verbrannt hat, und erhält von dem alten Mann eine Medizin, die Koy wecken soll. Dann kommt die zweite Flutwelle und schwemmt die halbe Hütte und auch den Alten fort, ohne dass Atlan oder seine Freunde helfen können. Auch Gloophys Vogelfreund wird fortgetragen; er hinterlässt dem Bera aber ein besonderes Abschiedsgeschenk: offenbar ist es dem Stelzer gelungen, in das Wesen aus einem Antimaterie-Universum einen Ableger einzupflanzen, der jetzt an Gloophys linkem Arm heranreift. Atlan probiert die Medizin des Alten an Koy aus, und sie wirkt tatsächlich. Der Trommler erwacht und ist gänzlich wieder hergestellt. Die Gefährten machen sich nun weiter auf den Weg am Fluss entlang. Dort treffen sie überraschend auf Bördo. Der Schatten ist am Schuss des Valjaren gestorben, und als Bördo versuchte, alleine mit dem Tornister zu seinem Vater zu gelangen, schlug er die falsche Richtung ein. Nun ist die Energie des Flugaggregats aufgebraucht. Bördo will mit Atlan und seinen Freunden zum Goldenen Vlies ziehen, nachdem Atlan ihm zusagt, dass niemand ihm den Gegenstand stehlen wird. Sie werden jedoch wenig später von einigen Valjaren anderer Dörfer aufgehalten, die Bördo in ihre Gewalt bekommen wollen, um selbsr die Suche nach dem Vlies anzutreten. Während Atlan und Razamon in einen Kampf verwickelt werden, zerren andere Valjaren den Jungen fort. Als die Valjaren schließlich anfangen, sich untereinander zu bekämpfen, können Atlan und seine Freunde sich fortschleichen, finden den Jungen jedoch nicht mehr. Sie ziehen ohne ihn weiter zur Dunklen Region.
Sigurd hat indessen seine Brüder zusammengerufen, und Honir, Balduur und Heimdall machen sich ohne Zögern auf den Weg zum Lichthaus ihres Bruders.
Namentlich auftretende Personen
| Atlan | Wieder begegnen dem Lordadmiral Begriffe der terranischen Mythologie. |
| Kolphyr / Gloophy | Der Forscher aus der Antimaterie-Welt findet einen gefiederten Freund, der ihm eine seltsame Hinterlassenschaft zurücklässt. |
| Razamon | Sein Zeitklumpen macht dem Atlanter zunehmend zu schaffen, was auf ein Zuspitzen der Ereignisse hindeutet. |
| Koy der Trommler | Vom ersten Abenteuer mit seinen neuen Freunden verbringt der Psi-Detonator die meiste Zeit durch Gift betäubt. |
| Fenrir | Der Wolf zeigt deutlich seine Abneigung gegenüber Koy. |
| Telmten | Valjare von Florgst, dessen Träume sich seltsam verändern. |
| Mellnel | Valjarin, die sich mit Telmten vereinigen möchte |
| Holret | Bruder von Mellnel, den Telmten aus Angst tötet |
| Mirrarn | Ältester von Florgst |
| Kruden | einziger Valjare, der je das Goldene Vlies gesehen hat und zurückgekehrt ist |
| Bördo | Sigurds Sohn, bei seinem Großvater Kruden aufgewachsen |


