Fluß der Gefahren
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 329) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Fluß der Gefahren | |
| Untertitel: | Atlan und seine Freunde unter Piraten | |
| Autor: | Harvey Patton | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Horst Hoffmann | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 23. Januar 1978 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Razamon, Koy der Trommler, Kolphyr, Fenrir, Pärtel, Schoßta | |
| Handlungszeitraum: | 1. September 2648 (Tag 96 bis 98 Pthor-Eigenzeit) | |
| Handlungsort: | Pthor | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Atlan und seine Freunde haben mit dem Pelchwagen die Dunkle Region verlassen und sind in das sumpfige Xamyhr-Delta gelangt. Hier bleibt der Wagen stecken, und nur der Anzug der Vernichtung, den Atlan im Emmorko-Tal gefunden hat, sowie die Unverwüstbarkeit des Beras Kolphyr retten die Gruppe vor dem Versinken im Sumpf. Sie beschließen, ein Floß zu bauen, als ein Schiff auftaucht, dessen Besatzung eine gewisse Ähnlichkeit mit Razamons Berserkervolk aufweist. Obwohl sie kein Geld haben, ruft Razamon das Schiff an und bittet um Passage. Nachdem der Kapitän Atlans Anzug gesehen hat, willigt er ein, doch die Gefährten sind sich sicher, dass es nur mit dem Hintergedanken geschieht, sie auszurauben, und sind auf der Hut. Dennoch gelingt es dem Kapitän, sie durch einen Trick abzulenken und einen Überraschungsangriff zu starten. Dank der Fähigkeiten der Freunde und des Anzugs können die Piraten besiegt und entwaffnet werden, doch die mit den Piraten verbündeten Vogelmenschen haben Razamon entführt. Atlan lässt das Schiff zurückfahren, und nachdem Koy einen alten Wohnbaum der Vogelwesen zerstört hat, geben sie ihren Gefangenen bedingungslos zurück.
Als sie die Reise flussaufwärts fortsetzen, beobachten sie, wie ein Flugschiff in einem anderen Seitenarm abstürzt. Atlan lässt dort hin steuern, und er und Razamon retten einen Techno aus dem Wrack. Dieser berichtet, dass es sich um das von ihm und zwei Gefährten gestohlene Luftschiff des Wettermagiers Breckonzorpf handelt. Es hat seine Magie aufgebraucht und ist daher abgestürzt. Seine Freunde sind dabei umgekommen. Atlan und Razamon tauchen erneut in das Wrack, um nach nützlichen Gegenständen zu suchen. Sie finden einen goldenen Speer, der Atlan die Vision einer fremden Welt vorspielt, in welcher der Arkonide beinahe von einem Flugsaurier getötet wird. Als er wieder erwacht, wird das Wrack, in dem er sich noch immer befindet, gerade von einem riesigen Kraken angegriffen. Razamon, der gerade an der Oberfläche war, konnte sich an Land retten, doch Atlan wird angegriffen. Er schleudert den Speer zur Verteidigung, es gibt einen Blitz, und das Monster versinkt in den Fluten. Die Gefährten sammeln sich wieder auf dem Schiff und ruhen sich aus. Doch ihre Ruhe wird nach kurzer Zeit jäh unterbrochen: Das Ungeheuer war nicht tot, wie vermutet, sondern lediglich betäubt. Es erhebt sich wieder und greift das Schiff an. Mit seinem ersten Schlag zerstört es die Reling und tötet den Techno. Koy tötet das Monster endgültig mit seinen Broins.
Auch die weitere Strecke hat noch Gefahren zu bieten: Durch die Verzögerung erreichen sie den „Wald der Traumfalter“ zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Schmetterlinge befinden sich in der Phase, in der sie ihre Eier in Wirten ablegen, von denen die geschlüpften Maden sich dann ernähren. Atlan lässt das Schiff trotzdem durch das Gebiet fahren, und tatsächlich kommen die Schmetterlinge. Sie versetzen alle Besatzungsmitglieder außer Atlan in einen Traumzustand, in dem sie wehrlos sind. Nur das Geheul, das Fenrir in seinem Traum ausstößt und das die Schmetterlinge vertreibt, rettet die Besatzung und ihre Passagiere.
Während die Reisenden endlich den Punkt erreichen, an dem sie den Fluss verlassen und nach Süden auf die FESTUNG zu gehen wollen, diskutieren die Herren der FESTUNG die Lage. Sie sehen sowohl die von Süden anrückenden Odinssöhne als auch die von Norden kommenden Eindringlinge von Terra mit ihren Freunden. Das alleine könnte sie nicht beunruhigen, doch dass die Magier sich vom restlichen Pthor abgeschottet haben, macht ihnen Sorgen. Sie beschließen, dass etwas gegen die zusammenlaufenden Ereignisse getan werden muss.
Namentlich auftretende Personen
| Atlan | Der Lordadmiral und seine Freunde müssen sich gegen Piraten und Ungeheuer behaupten, um der Steuerzentrale des Weltenfragmentes näher zu kommen. |
| Razamon | Der Berserker nähert sich dem Ziel seiner Träume - der Rache an den Herren der FESTUNG. |
| Koy der Trommler | Die besondere Parafähigkeit des Androidennachkommen rettet der Gruppe mehrmals das Leben. |
| Kolphyr | Auch Kolphyr beweist im Kampf und während der Ruhephasen seinen Wert als Gefährte. |
| Fenrir | Der von seinem Herrn Balduur verstoßene Wolf warnt zuverlässig vor allen Gefahren. |
| Pärtel | Kapitän der GÄRZE |
| Paryla | Gefährtin von Pärtel |
| Mellsa | Eine der Frauen an Bord der GÄRZE |
| Tärzel | Unterführer der GÄRZE |
| Schoßta | Ein Techno, der nach dem Absturz mit der SARKA von Atlan gerettet wird, nur um dann vom Flussmonster getötet zu werden. |
| Phagen von Korst | Einer der Herren der FESTUNG |
| Jenthas von Orl | Einer der Herren der FESTUNG |
| Dorlk von Zamyhr | Einer der Herren der FESTUNG |
| Kichor von Daspen | Einer der Herren der FESTUNG |
| Elmthor von Morghom | Einer der Herren der FESTUNG |


