Herren der FESTUNG (Roman)
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 331) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Herren der FESTUNG | |
| Untertitel: | Der Kampf um die Zentrale der Macht | |
| Autor: | H. G. Francis | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Horst Hoffmann | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 6. Februar 1978 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Darsior, Kortanak, Heimdall, Balduur, Sigurd, Thalia, Phagen, Elmthor, Dorlk, Kichor, Jenthas | |
| Handlungszeitraum: | 1. September 2648 (Tag 99 und 100 Pthor-Eigenzeit) | |
| Handlungsort: | Pthor | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Sowohl Atlan und seine Freunde als auch die Odinskinder haben die FESTUNG erreicht, wenn auch unter völlig verschiedenen Vorzeichen. Während die Odinskinder als Gefangene hereingebracht werden, gelingt es Atlans Gruppe, in den unterirdischen Gängen immer weiter in Richtung Hauptpyramide vorzudringen. Sie müssen jedoch auch hier ständig gegen die Dellos und Fallen der FESTUNG kämpfen und profitieren dabei davon, dass die Herren der FESTUNG aus Angst vor ihren Schöpfungen diesen nur minderwertige Waffen geben. Als sie in einen Raum geraten, in dem mittels eine Gases alle außer Kortanak betäubt werden, nutzt der Fallenmeister diese Gelegenheit, um Atlan den Anzug der Vernichtung zu stehlen. Um sein Gefühl der Sicherheit weiter zu erhöhen, nimmt er zudem Razamons Schwert an sich, schlägt dann ein Loch in die Wand und verlässt den Raum, um alleine weiter vorzudringen. Durch das Loch strömt frische Luft in den Raum, und auch die anderen erwachen. Trotz des Verlustes setzen sie ihren Weg fort und erreichen eine Produktionsstätte von Dellos, die sie außer Funktion setzen. Als sie die Fabrikationshalle hinter sich lassen, erreichen sie ein Schott, das in die unterirdisch gelegene Basis der Zentralpyramide führt. Atlans Vermutung, die Pyramide sei ein Raumschiff, erhält hier ihre Bestätigung.
Die Odinskinder befinden sich indessen in der wenig erfreulichen Lage, mit Folter und Tod bedroht zu werden. Sigurd wendet eine List an und erklärt, sie hätten niemals die Herren der FESTUNG bekämpfen wollen. Im Gegenteil hätten sie den Herren ihre Hilfe im Kampf gegen die außerpthorischen Eindringlinge anbieten wollen. Die Dellos hätten sie nur getötet, weil sie von ihnen angegriffen wurden. Es scheint, als würde man ihnen glauben, denn die Herren erklären sich zu einem Treffen bereit. Sigurd und seine Geschwister werden von den Fesseln befreit, und sie erhalten sogar ihre Waffen wieder, als sie versprechen, sie nicht gegen die Herren einzusetzen. Dann führt man sie in einen großen Raum, den wenig später einige kräftige Mischwesen betreten, die sich als die Herren vorstellen. Obwohl Sigurd ihnen im ersten Moment nicht glaubt, lässt er sich doch schnell überzeugen, dass sie es sind, und leitet den Angriff auf die Wesen ein. Als sie ihre Widersacher niederhauen, müssen sie jedoch feststellen, dass es sich lediglich um eine besondere Form von Androiden gehandelt hat. Die Odinskinder versuchen nun erneut, sich den Weg zu den Herren der FESTUNG freizukämpfen, doch sie erliegen der Masse der Dellos und ihrem Heimvorteil. Man fesselt sie erneut und bringt sie nun zu den wahren Herren der FESTUNG.
Atlans Gruppe findet in dem Hangar, den sie betreten haben, einen Plan der Ebenen des Raumschiffes. Sie versuchen, von dort aus nach oben zu gelangen, in Richtung der Zentrale. Nun stellen sich ihnen jedoch drei Kampfroboter mit Energiewaffen entgegen. In der Zwischenzeit hat Kortenak einen Kontrollraum erreicht, dessen Bildschirme unter anderem den Raum zeigen, in dem die Freunde sich befinden. Es gelingt ihm, einen Energieschirm zwischen den Robotern und der Gruppe zu aktivieren. Die Roboter zerstören zwar die Schirmprojektoren, doch in der Zwischenzeit haben die Freunde Gelegenheit, Deckung zu suchen. Koy zerstört die Roboter, wobei auch ein Teil der Maschinen in dem Raum zerstört wird. Kortenak sieht auf seinen Bildschirmen, dass die Nebelbarriere um die FESTUNG herum erlischt und daraufhin eine wahre Massenflucht der Dellos einsetzt. Auch er selbst will die FESTUNG nun lieber verlassen. Er lässt Anzug und Schwert in einem Lagerraum zurück und kehrt auf dem schnellsten Weg in den Garten zurück. Dort sieht er, dass die Straße der Mächtigen sich aus ihrer Verankerung gelöst hat und immer wieder wie eine Peitsche auf die Pyramide und die umgebenden Gärten hinunterschlägt. Dabei zerstört und tötet sie alles, was unter ihr liegt. Zu spät erkennt er, dass auch er sich im Bereich der wildgewordenen Straße befindet.
Fenrir hat Atlan vom Maschinenraum aus den Weg zum Anzug der Vernichtung gezeigt. Als der erste Schlag der Straße der Mächtigen die Pyramide erschüttert, befinden sich der Lordadmiral und seine Freunde gerade in einem Aufzug. Dieser bleibt stecken, und sie klettern durch einen Riss in der Wand in einen Lagerraum. Sie wollen versuchen, die Verwirrung für einen schnelleren Vorstoß zu nutzen, werden statt dessen jedoch von Kampfdellos mit Netzen eingefangen. Man bringt sie in die Zentrale, wo sie auf die Odinskinder sowie die Herren von Pthor treffen. Es stellt sich heraus, dass die Herren der FESTUNG embryoartige Wesen sind, die in Nährflüssigkeitstanks treiben und mit Kinderstimmen sprechen. Inzwischen strömen Wesen der Horden der Nacht in das Gebiet der nun ungeschützten FESTUNG und dringen durch die Risse, welche die Straße der Mächtigen in die Pyramide geschlagen hat, in das zentrale Gebäude ein. Die Herren der FESTUNG wollen das Raumschiff daher starten, da im Weltall nur noch sie und ihre Roboter überleben würden. Doch Atlans Fesseln sind dort, wo sie den Anzug der Vernichtung berührt haben, inzwischen aufgelöst. Er kann aus dem Raum entkommen und findet einen Raum voller Elektronikschränke, der an die Zentrale angrenzt. Nachdem er die Elektroniken zerstört hat, wird er wieder eingefangen, doch die Triebwerke sind verstummt. Weil sie glauben, sich damit an Atlan rächen zu können, starten die Herren nun Pthor. Sie ahnen nicht, dass die Entfernung Pthors von der Erde genau das Ziel war, das er zu erreichen gehofft hatte. Koy hat inzwischen sehr vorsichtig die Fesseln des Dellos Darsior mürbe gemacht. Als ein Monster in den Raum eindringt und alle versuchen, diesem auszuweichen, bringt der Dello sich hinter die Tanks, ehe die Herren der FESTUNG ihren Schutzschirm aufbauen. Als diese nun den ebenfalls eingedrungenen Robotern nach der Vernichtung des Monsters den Auftrag geben, alle zu töten, nutzt Kolphyr winzige Mengen seiner Antimaterie, um die robotischen Gegner zu zerstören. Aufgrund des Prallschirmes kann er damit den Tanks jedoch nichts anhaben. In diesem Moment erreicht Darsior jedoch die Kontrollen der Nährstofftanks, aber er zögert, sie zu bedienen. Während die Herren der FESTUNG auf den Dello einreden, stürmt ein weiteres Kalmlech-Monster in die Zentrale, gefolgt von unzähligen Robotern. Die Gefährten fliehen ohne Darsior. Sie befreien sich mit Hilfe von Koys Broinskraft und mit Werkzeugen von den Fesseln und fliehen aus der im Aufruhr befindlichen FESTUNG, ohne zu wissen, ob die Herren der FESTUNG noch leben oder nicht. Doch sie sind sicher, im Zweifelsfall auch noch einmal bis zu ihnen vordringen zu können.
Darsior hat inzwischen jedoch die Entschlossenheit gefunden, um die Hebel umzulegen, mit denen er die Herren der FESTUNG töten kann. Da er wegen des Prallschirms nicht zur Tür gelangen kann, durchbricht er danach die Rückwand der Zentrale und landet in dem Raum, in dem Atlan die Elektroniken zerstört hat. Erst jetzt wird ihm bewusst, dass er sich und Pthor befreit hat.
Namentlich auftretende Personen
| Atlan | Der Lordadmiral erreicht sein Ziel, Pthor von der Erde zu entfernen. Doch er selber ist nun Gefangener des Dimensionstauchers. |
| Darsior | Es gelingt dem Dello, seine Rebellion gegen seine Schöpfer bis zum Ende zu bringen. |
| Razamon | Der Pthorer erreicht endlich seine schlimmsten Feinde, kann sie jedoch nicht töten. |
| Koy | In allen Situationen im Kampf um die FESTUNG ist Koy ein unverzichtbarer Helfer. |
| Kolphyr | Mit seiner Körpermaterie ist der Bera aus dem Antimaterieuniversum eine wandelnde Quelle von Bombenmasse. |
| Kortanak | Der Fallenmeister will nur eines: Leben. Um am Leben zu bleiben, stiehlt er den Anzug der Vernichtung. Für eine Weile glaubt er, sich damit sogar den Herren der FESTUNG entgegenstellen zu können, doch als er seinen Irrtum bemerkt, lässt er den Anzug, der ihm seine Lebensenergie entzieht, zurück und macht sich auf die Suche nach einem neuen Leben außerhalb des Gebietes der FESTUNG. Dabei findet er jedoch nur den Tod. |
| Fenrir | In der FESTUNG kann der Wolf seine natürlichen Fähigkeiten kaum einsetzen. Mit dem Aufspüren des gestohlenen Anzuges der Vernichtung leistet er Atlan und der Gruppe jedoch einen unschätzbaren Dienst. Er spürt die Nähe zu seinem ehemaligen Herrn Balduur und ist am Ende wieder an dessen Seite. |
| Heimdall | All seine Kampfkraft nützt dem ältesten Odinssohn wenig gegen die Horden von Dellos und Robotern, welche die Herren der FESTUNG aufbieten können. |
| Sigurd | Der jüngste unter den Odinskindern setzt seinen Verstand ein, um sie weiter zu bringen, doch auch er kann nicht verhindern, dass sie wieder in Gefangenschaft geraten. |
| Balduur | Der “Kämpfer der Nacht” ist während des Tages noch immer der schwächste unter den Geschwistern. Doch am Ende wird er wieder mit seinem Wolf vereint. |
| Thalia | Die Odinstochter liegt bereits auf dem Foltertisch, als Sigurds List Früchte trägt und sie vorübergehend befreit. Auch ihre Kampfkraft kann jedoch nicht verhindern, dass sie erneut in Gefangenschaft geraten. Während die Odinssöhne Atlan eher zögernd vertrauen, unterstützt sie ihn klar ab dem Moment, in dem die beiden Gruppen zusammenkommen. |


