Die lebenden Toten (Atlan-Roman)

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 335)

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Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die lebenden Toten
Untertitel: Überfall auf das Wache Auge
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann
Erstmals erschienen: Mo., 6. März 1978
Hauptpersonen: Atlan, Thalia, Sigurd, Balduur, Heimdall, Korlo, Magel, Perquesch-Carrax
Handlungszeitraum:  März 2649
Handlungsort:  Pthor
Zusätzl. Formate: eBook

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Die Odinssöhne haben ihre Macht auf Pthor gefestigt und stehen Atlan mit größtem Misstrauen gegenüber, denn eigentlich hatte Odin im Vorfeld des Angriffes auf die FESTUNG verlangt, dass die Macht auf dem Weltenfragment nach dem Sieg über die Neffen des Oheims auf den Arkoniden übergeht. Thalia, die Odinstochter, fühlt sich hingegen stark zu dem Unsterblichen hingezogen und weicht ihm kaum von der Seite, was die Ablehnung ihrer Brüder gegenüber den Arkoniden nur noch mehr vergrößert. Gleichzeitig rast der Dimensionsfahrstuhl durch die Dimensionskorridore seinem Ziel, der Schwarzen Galaxis, entgegen. Dort warten der Dunkle Oheim und seine Schergen auf die Rückkehr Pthors in ihren Machtbereich, um die Herrschaft auf der fliegenden Insel zurückzuerobern. Atlan weiß, dass er nur von der mysteriösen Seele von Pthor aus, tief im Untergrund des Weltenfragments, Einfluss auf den Kurs des neuen Atlantis nehmen kann, doch bislang suchte der Arkonide vergeblich nach einem Zugang zum unterirdischen Labyrinth, das den felsigen Untergrund des Dimensionsfahrstuhls durchzieht. Die meisten Zugänge sind während der Kämpfe zerstört oder verschüttet worden.

Da kommt die Meldung vom Wachen Auge, dass unheimliche Wesen, die an lebende Tote erinnern, die Steppenlandschaft nordöstlich des Taamberg-Massivs unsicher machen. Die Landschaft ist durchsetzt von den so genannten Unergründlichen Seen, tintenschwarzen Gewässern, die so tief sind, dass auch die besten Taucher ihren Grund nicht erreichen können. Aus diesen Seen mit im Durchschnitt 50 Metern Durchmesser, sollen die Untoten hervor kriechen. Sie überfallen die Handelskarawanen der Kuroden und Orxeyaner, die an den Unergründlichen Seen rasten, um ihre Tiere zu tränken. Atlan und Thalia brechen sofort auf, um dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Die Odinssöhne, die diese Entwicklung mit Unwillen beobachten, schicken Fenrir hinterher, als Aufpasser und Sittenwächter. Bevor die beiden Unsterblichen sich jedoch dem Treiben der Banditen annehmen können, müssen sie zuerst Ordnung am Wachen Auge schaffen. Die Technos vor Ort haben ihre Offiziere und Aufseher aus der Familie Gordy vertrieben und anschließend die gesamte Anlage verwüstet.

Bei den angeblichen lebenden Toten handelt es sich um die letzten Überlebenden der Nobarcs. Einige wurden als Sklaven auf das Weltenfragment verschleppt, wo sie ihren Frondienst ableisteten, bis sie entweder flohen oder ihren Nutzen für die Herren der FESTUNG verloren. Die Überlebenden verfügen über zahlreiche Parafähigkeiten, wie z. B. die Psi-Lähmung, sie können andere Wesen allein Kraft ihres Willens paralysieren. Eine dieser totenbleichen Gestalten ist Perquesch-Carrax. Zusammen mit hunderten anderer Nobarcs lebt er am Grund der Unergründlichen Seen und verlässt sein Versteck nur, wenn Pthor auf Reisen durch die Dimensionskorridore ist, um zu plündern und zu rauben.

Atlan versucht, sich ihnen entgegenzustellen, doch die Nobarcs erweisen sich als zäh. Obwohl der Arkonide den Anzug der Vernichtung trägt, wird er von den Plünderern überwältigt. Schließlich entführt Perquesch-Carrax Atlan in sein Versteck: eine mit Luft gefüllte Höhle am Grund eines der Unergründlichen Seen. Dort soll der Unsterbliche bleiben, bis die Odinssöhne das geforderte Lösegeld gezahlt haben – die jedoch keinerlei Interesse am Schicksal des Arkoniden erkennen lassen.

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