Die Hades-Zone

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 336)

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© VPM

Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Hades-Zone
Untertitel: Der Weg durch die tödliche Unterwelt von Atlantis
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann
Erstmals erschienen: Mo., 13. März 1978
Hauptpersonen: Atlan, Elkohr, Kortmikel, Urtyn, Larstropha
Handlungszeitraum:  März 2649
Handlungsort:  Pthor
Zusätzl. Formate: eBook

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Atlan ist von den Nobarcs in eine Höhle tief am Grund eines Sees verschleppt worden. Ohne den Anzug der Vernichtung wäre der Arkonide beim Transport ertrunken. Nachdem die Nobarcs ihn allein in ihrer Beutekammer zurücklassen, sieht sich der Unsterbliche näher in der mit einer Luftblase und Beutegut angefüllten Höhle um. Dabei entdeckt er, dass die Höhle ein Zugang zum unterirdischen Labyrinth ist, dessen Gänge ganz Pthor durchziehen. In den Höhlen und Kammern, die zum Labyrinth gehören, befinden sich riesige Maschinenparks und Ersatzteillager. Hier im Untergrund befindet sich jene Technik, die ein »normales« Leben auf dem Weltenfragment erst ermöglichen und als Triebwerke der fliegenden Insel dienen, und vor allem die so genannte Seele von Pthor, eine Zone im Zentrum des Labyrinths, in der sich die eigentliche Steuerzentrale des Dimensionsfahrstuhls befindet.

Ohne lange zu überlegen, bricht Atlan zur Erkundung dieses Labyrinths auf. Nach kurzer Zeit trifft er auf Elkohr, den er bislang nur aus einer Erzählung von Koy dem Trommler kannte. Der Arkonide gibt sich erstaunt über die Menschenähnlichkeit der Maschine und erfährt dann die selbe Geschichte, wie zuvor der Kopfgeldjäger, wonach Elkohr aus Wolterhaven komme, dort von Deckenwiezel, dem getreuen Roboter Balduurs zusammengebaut worden sei und ursprünglich aufgebrochen sei, um die Herren der FESTUNG zu kontaktieren. Ähnlich wie Atlan sei Elkohr beim Wachen Auge in die Hände der Nobarcs geraten. Nachdem Elkohr vom Unsterblichen erfahren hat, dass die Neffen des Oheims nicht mehr am Leben seien, beschließt der Roboter, gemeinsam mit dem Arkoniden das Labyrinth zu erforschen.

Elkohr erklärt, dass er bereits der sechste Roboter sei, der von den Robotbürgern Wolterhavens in die Unterwelt Pthors gelange. Seine sechs Vorgänger hätten Reparaturen durchführen sollen, da im Laufe der Jahrmillionen doch erheblicher Schaden an den Maschinen im Inneren des Weltenfragments entstanden sei, doch man habe nie wieder etwas von ihnen gehört. Der humanoide Roboter betont jedoch, dass er über ausführliche Pläne der Unterwelt Pthors verfüge. Auf ihren Weg zur Seele Pthors müssten sie zuerst die Hades-Zone durchqueren.

In der Hades-Zone leben unzählige kleine Gruppen verschiedenster Individuen, deren einzige Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie einst bei den Herren der FESTUNG in Ungnade gefallen sind und sich seitdem hier unten verstecken mussten. Auffälligster Unterschied der Hades-Zone zu den übrigen Sektoren der Unterwelt ist, dass die Wände der Hallen und Gänge mit einem weißen Geflecht aus verkümmerten Blättern, Ranken und Knospen überzogen sind. In einzelnen Höhlen gibt es sogar unterirdische Seen. Auch exotische Tiere hat es in das Labyrinth verschlagen. Die Bewohner der Hades-Zone erweisen sich als äußerst feindselig. Dies gilt vor allem für den letzten der Zyklopen, den es nach der Zerstörung der Eiszitadelle, an der Atlan beteiligt war, in die Unterwelt verschlagen hat. Er hat Atlan Rache geschworen und verfolgt den Arkoniden stur durch das gesamte Labyrinth. In dem Delloper Kortmikel findet der Unsterbliche hingegen einen weiteren Weggefährten.

Als das Trio den inneren Maschinenring erreicht und durch einen Tunnel die Hades-Zone verlässt, werden sie Zeuge einer seltsamen Light-Show. Vor ihnen erscheint die Holographie eines riesigen Planeten, dessen Kruste in zahlreiche Teile zerbricht, die sich von der Welt lösen. Danach bilden die Weltenfragmente eine Hohlkugel, auf deren Oberfläche zahlreiche primitive Kulturen leben. Handelt es sich um einen Hinweis auf die Entstehungsgeschichte Pthors?

Anmerkung: Urtyn ist bereits der dritte Letzte Zyklop in diesem Großzyklus, nach einem Zyklopen im Heft Nr. 312 und dem letzten Zyklopen Phynx in der Eiszitadelle im Heft Nr. 321. Angesichts der Überschneidungen ihrer Lebensgeschichten kann es sich nur um jedesmal den selben Zyklopen mit jeweils einem anderen Namen handeln.

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