Die Gesichtslosen
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 342) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Die Gesichtslosen | |
| Untertitel: | Sie sind die Diener Spercos, des Tyrannen | |
| Autor: | H. G. Francis | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Horst Hoffmann | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 25. April 1978 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Thalia, Razamon, Kolphyr, Karthau, Socco, Sigurd, Balduur, Heimdall | |
| Handlungszeitraum: | März 2649 | |
| Handlungsort: | Loors | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Der Dimensionsfahrstuhl Pthor sitzt noch immer auf dem Planeten Loors fest. Bei der Landung des Weltenfragments wurde das riesige Kampfroboterdepot in der Ebene der Krieger verwüstet. Als Atlan und seine Begleiter Thalia, Razamon und Kolphyr in die Station des Spercoiden Juscu eindrangen, wurde ein automatischer Notruf an die nächstgelegene Festungswelt ausgestrahlt. Auf Pthor rufen die Odinssöhne die lokalen Herrscher des Weltenfragments in der FESTUNG zusammen. Unter den Anwesenden der Versammlung ist auch der neue Bürgermeister von Moondrag, der Dalazaare Pank-pank. Anders als die etwa 1000 Abgesandten aus allen Winkeln des Dimensionsfahrstuhls, überreicht er den Odinssöhnen keine Geschenke, stattdessen schildert er die verzweifelte Lage in der Stadt und fordert Hilfe. Sigurd nutzt die Gelegenheit zu einer längeren Rede, die er mit der Aufforderung beendet, dass nur ein neuer Geist voll Solidarität und Zusammenarbeit die Wende bringen kann. Anschließend wird ein Gremium gebildet, das den Wiederaufbau organisieren soll.
Gerade als sich in einer fremden Dimension der Ritter Karthau einem rituellen Duell widmen will, kommt es zu einer hyperenergetischen Wechselwirkung und der Bera Kolphyr wird durch eine Dimensionsnische geschleudert, dem erstaunten Karthau direkt vor die Füße. Nachdem sie ihre Überraschung überwunden haben, kommt es zu einem Gespräch. Der Ritter lässt durchblicken, aus einer Vision von Atlan erfahren zu haben. Anschließend wird der Bera nach Loors zurückversetzt. Allerdings ist Kolphyr nun ein 100 Meter großer Riese. Ihm folgt der ebenso ins Gigantische verzerrte Karthau. Mit einer Antimaterieexplosion gelingt es dem Hyperphysiker, die Verhältnisse scheinbar zu normalisieren. Es stellt sich heraus, dass die Dimensionsverzerrung, die Karthau nach Loors schleuderte, aus einer Wechselwirkung zwischen dem Triebwerk eines landenden Raumschiffes mit der Bezeichnung TREUE und dem Wölbmantel von Pthor entstand. Razamon lässt offenes Misstrauen gegenüber dem fremden Ritter erkennen.
Atlan beschließt, zunächst einmal zu beobachten, wer sich in dem Raumschiff befindet und welche Pläne er verfolgt. Fünf in Rüstungen gekleidete Personen verlassen das Schiff, marschieren ohne zu zögern zum nächsten Camp eines Stamms der Brangel und begehen ohne Vorwarnung ein Massaker. Am Abend speisen Atlans und seine Begleiter an einem Lagerfeuer in einem versteckten Tal, unweit des Landeplatzes der Invasoren. Als der Ritter und der Arkonide allein sind, beginnt Karthau, den Unsterblichen auszufragen. Dieser zögert zu antworten. Schließlich eskaliert die Situation. Es kommt zu einem Handgemenge, der Ritter aus einer fremden Dimension flieht ins offene Gelände und wird von den Fremden aus dem Raumschiff erschossen.
Trotz der Übermacht der Invasoren planen Atlan und seine Freunde am nächsten Morgen den Untergrundkampf. Doch hat sich einer der Fremden aus dem Hinterhalt an das Versteck der Pthorer herangeschlichen und bedroht nun Atlan mit seiner Waffe. Der Fremde stellt unangenehme Fragen und erweist sich als Karthau in einer anderen Erscheinungsform. Als der falsche Ritter für einen kurzen Moment unaufmerksam ist, wird er von Thalia mit ihrer Vars-Kugel niedergeschlagen und getötet. Die Raumrüstung des Invasoren löst sich in grellen Flammen auf. Ein Landetrupp der Fremden unter der Führung Soccos wird auf die Spur von Atlan und seinen Gefährten gesetzt, während die Brangeln in die TREUE verschleppt und brutalen Verhören unterzogen werden. Die Invasoren können sich das Erscheinen von Pthor nicht erklären. Schließlich wird auch Atlan verschleppt und verhört.
Im Schiff stellt sich heraus, dass Karthau am Leben ist. Seine beiden verstorbenen Versionen waren Produkte der Hyperphänomene. Socco hält ihn für eine Gefahr und tötet den Spercoiden eigenhändig. Anschließend erfährt Atlan, dass die Spercoiden im Dienst des Tyrannen von Wolcion stehen und dass Loors eine Depot- und Leuchtfeuerwelt der Kriegsflotte Spercos ist. Die seltsamen Phänomene um Karthau erklären sich aus den Nebenwirkungen des zum Leuchtfeuer gehörenden Hyperstrahlers. Der Hyperstrahler war von Karthau erbaut worden, dadurch besaß dieser eine besondere Affinität zu dem Leuchtfeuer. Atlan verrät Socco, dass er von Pthor stamme, jedoch nur er selbst den Wölbmantel durchschreiten könne. Der Diener Spercos glaubt ihm nicht. Er rüstet eine Expedition nach Pthor aus und verlangt von Atlan, dieser den Weg zu weisen, allerdings gefesselt. Als sie den Schirm durchschreiten, lösen sich die Spercoiden und die Fesseln auf. Atlan ist wieder frei.


