Die schwarze Galaxis

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 400)

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© VPM

Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Schwarze Galaxis
Untertitel: Atlans Flucht nach vorn
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng
Erstmals erschienen: Mo., 5. Juni 1979
Hauptpersonen: Atlan, Thalia, Fälser, Fieuvv, Solka
Handlungszeitraum:  Februar 2650
Handlungsort:  Pthor, Enderleins Tiegel
Zusätzl. Formate: eBook

[Bearbeiten] Handlung

Als Pthor endlich die Schwarzen Galaxis erreicht, geschieht etwas Unerwartetes. Das Weltenfragment kommt zum abrupten Stillstand. Der Dimensionsfahrstuhl befindet sich unmittelbar am Rand eines Kugelsternhaufens, der als Marantroner-Revier bezeichnet wird. Nicht gewillt, untätig auf die Dinge zu warten, die nun zwangsläufig auf den Dimensionsfahrstuhl zukommen werden, rüstet Atlan eine Expedition in die Schwarze Galaxis aus. Die Odinstochter Thalia, der Dello-Offizier Fälser und 29 weitere Dellos aus der FESTUNG begleiten den Arkoniden an Bord der GRIET. Der Unsterbliche hofft, dass sie mit dem Organschiff als Tarnung ungestört in der Schwarzen Galaxis spionieren können. Allerdings konnte die schwer beschädigte GRIET nur notdürftig repariert und auf den Einsatz vorbereitet werden.

Kaum hat das Organschiff Pthor verlassen, gerät es unter die Kontrolle einer Sicherheitsschaltung und wird vom Autopiloten zum nahegelegenem Werftplaneten Enderleins Tiegel am Rand der Sternenballung geleitet. Atlans Versuche, den Kurs des Raumschiffes zu ändern, schlagen fehl und führen zur Kaperung der GRIET durch die Besatzung einer Werftplattform. Die an intelligente Riesenspinnen erinnernden Schergen des Dunklen Oheims schenken den Pthorern kaum Beachtung.

Enderleins Tiegel ist kein klassischer Werftplanet, sondern eher ein gigantischer Schrottplatz, auf dem unbrauchbar gewordene Organschiffe abgewrackt und zu organischer Rohmasse für neue Raumschiffe verarbeitet werden. Die beschädigte GRIET wird sofort verschrottet. Auf die Besatzung an Bord des Schiffes nehmen die Werftarbeiter keine Rücksicht. Thalia, Atlan und die Dellos können erst im letzten Moment aus dem Raumschiff fliehen. Ganzelphon ist als Galionsfigur der GRIET fest mit dem Raumschiff verbunden und kann nicht entkommen. Der Exekutor des Organschiffes wird mit diesem zusammen getötet und zu frischer Organmasse verarbeitet. Während ihrer Odyssee über den gigantischen Raumschiffsfriedhof beobachten die Pthorer, wie weitere Organraumschiffe ausgeschlachtet werden. Ausgeweidet werden die Organschiffe von einem gigantischen, sechsbeinigen und ansonsten entfernt an eine Spinne erinnernden Roboter. Einmal kann Atlan beobachten, wie ein haluterähnliches Wesen, das zuvor als Galionsfigur eines Organschiffes gedient hatte, vom Roboter getötet wird. Nach einiger Zeit werden die überlebenden Pthorer gefangengenommen und einem Verhör unterzogen.

Atlan versucht vergeblich, Solka, den Kommandanten des Schrottplatzplaneten, von seinem Status als Beauftragter des Dunklen Oheims und der Dringlichkeit seines Auftrags zu überzeugen. Nach einem erneuten Fluchtversuch werden die Überlebenden der Expedition auf das Organschiff HORIET geschickt, obwohl man ihnen weiterhin nicht glaubt. Sie sollen auf dem Planeten Xudon für Ordnung im Sinne des Dunklen Oheims sorgen und damit ihre Loyalität beweisen.

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