Welt ohne Namen
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 412) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Welt ohne Namen | |
| Untertitel: | Atlan und Thalia unter Verformten | |
| Autor: | Hans Kneifel | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Josef Dienst | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 28. August 1979 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Thalia, Dorkan Moht, Govana-Trek, Yärling, Säntho | |
| Handlungszeitraum: | Februar 2650 | |
| Handlungsort: | unbekannt | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Thalia und Atlan halten sich auf dem Organschiff KNIEGEN versteckt. Dank der aktivierten Schattenschilde, die sie an Bord der SKEILAS erbeuten konnten, bevor sie in die Gewalt Bondergans gerieten, werden die beiden Pthorer von den Scuddamoren zunächst für ihresgleichen gehalten. Doch Yärling, der Kommandant von Breisterkähl-Fehr, hat die Verfolgung der Diebe der 250 Ärgetzos nicht aufgegeben. Das Kästchen mit den Ärgetzos ist es schließlich auch, das Atlan und Thalia zum Verhängnis wird. Nachdem sie von Yärling enttarnt wurden, werden sie zunächst für Agenten des mit dem Neffen des Marantroner-Reviers Chrimor Flog verfeindeten Statthalters des Rghul-Reviers, Duuhl Larx, gehalten und in die Gefängnissektion des Organschiffes gesperrt. Dort warten bereits Dutzende Camagurs, Tamater und Krejoden. Sie sollen auf einer Rekrutierungswelt der Scuddamoren abgesetzt werden.
Die Besatzung der KNIEGEN unterschätzt die Gefahr, die von den beiden Unsterblichen ausgeht und überlässt Atlan seine gesamte Ausrüstung, bestehend aus der Großen Plejade und dem Anzug der Vernichtung. So ausgerüstet, gelingt es dem Arkoniden binnen kurzer Zeit, bis in die Kanzel mit der Galionsfigur des Organschiffes vorzudringen. Mit der Großen Plejade gelingt es Atlan problemlos, das Echsenwesen Dorkan-Moht aus der geistigen Konditionierung zugunsten des Dunklen Oheims und seiner Neffen zu befreien. Als der Unsterbliche die Echse nach dem Ziel des Raumschiffes und den weiteren Schicksal der Gefangenen ausfragt, erhält er nur ausweichende Antworten, da die Galionsfigur selbst nur verschwommene Vorstellungen davon hat, was auf die Passagiere der KNIEGEN wartet. Der Exekutor des Schiffs kennt nicht einmal den Namen des Zielplaneten.
Atlan lässt das Organschiff, allen Bedenken zum Trotz, sein geplantes Ziel ansteuern. Es landet inmitten eines riesigen Sumpfes auf einer Welt, die eine kleine, rote Sonne umläuft und sich scheinbar fernab jeder Zivilisation befindet. Die einstigen Gefangenen treibt ein innerer Drang ins Freie und in die Sumpflandschaft hinaus. Atlan und Thalia folgen ihren Schicksalsgenossen in der Hoffnung, auf wichtige Informationen über die Elitetruppe Chirmor Flogs zu stoßen. Tagelang leben die in der Wildnis Ausgesetzten von Obst und Kleintieren und irren durch die scheinbar endlosen Sümpfe. Schließlich beginnen die Gestrandeten, sich geistig zu verändern und körperlich zu mutieren. Viele von ihnen sterben, andere verwandeln sich in wahre Ungeheuer. Nur Atlan und Thalia bleiben als relativ Unsterbliche von diesem Phänomen verschont. Nach tagelanger Odyssee stoßen die Gestrandeten auf eine Station der Scuddamoren unter der Leitung von Säntho, die sich als Schulungsgebäude herausstellt. Offensichtlich rekrutieren die Scuddamoren später aus den Mutierten ihren Nachwuchs. Die Pthorer kehren auf die KNIEGEN zurück und verfolgen ein Organschiff, welches das System mit unbekanntem Ziel verlässt.


