Der Arkonide und der Herrscher

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 426)

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Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Arkonide und der Herrscher
Untertitel: Das Chaos in der Topeya-Wiege
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst
Erstmals erschienen: Mo., 4. Dezember 1979
Hauptpersonen: Atlan, Chirmor Flog, Artin, Scaddos, Gara Tin
Handlungszeitraum:  März 2650
Handlungsort:  Säggallo
Zusätzl. Formate: eBook

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Nach langer Odyssee erreicht Atlan die Residenzwelt Chirmor Flogs als Gefangener der Scuddamoren. Der Neffe ist nach dem Genuss von vergifteten Ärgetzos schwer erkrankt, und sein Tod gilt als eine Frage der Zeit. Er hat sein Topeya-Wiege genanntes Prunkschloss seit Monaten nicht mehr verlassen und ist auf ständige medizinische Pflege angewiesen. Verkonder übergibt Atlan in die Obhut Artins, des Oberbefehlshabers der Scuddamoren, dessen Autorität schwer erschüttert ist, denn fast jeder Scuddamoren-Offizier hofft, nach dem Tod Chirmor Flogs an dessen Stelle als Statthalter aufrücken zu können. Hinzu kommt, dass sich die Gouverneure der zum Revier gehörenden Welten auf Säggallo versammelt haben. Ein Sonderfall stellt die Fürstin Gara Tin dar, deren Gemahl Ar Tin einst auf Weisung des Neffen in den Scuddamoren Artin umgewandelt wurde und die nun eine Gelegenheit sucht, sich am Statthalter zu rächen.

Atlan gilt als die letzte Rettung für Chirmor Flog. Der Arkonide soll dem Neffen für ein paar Stunden seinen Zellaktivator leihen, bis der Statthalter genesen ist. Nach einigem Zögern und dem Hinweis, dass der Aktivator nur für kurze Zeit übertragbar ist und sonst den unrechtmäßigen Träger tötet, willigt Atlan ein. Er wird in eines der zahlreichen Gästezimmer einquartiert. Zu den Gegnern dieser Behandlungsmethoden zählt der Leibarzt des Neffen, Scaddos. Artin glaubt, dass Scaddos der Anführern einer Gruppe von Rebellen ist. Die Scuddamoren um Scaddos unterscheiden sich durch ihre roten Schattenschilde von gewöhnlichen Söldnern des Neffen und gelten als besonders arrogant. Während Atlan sich noch in der Topeya-Wiege einlebt, kommt es zu einem schweren Bombenanschlag, bei dem die meisten der versammelten Gouverneure den Tod finden. Während des anschließenden Tumults lernt der Arkonide Gara Tin kennen.

Atlan ist von dem Erscheinungsbild des vergifteten Chirmor Flog erschüttert. Der Neffe ist nur mehr ein Krüppel ohne Arme und Beine, der in einen Schwebestuhl gesetzt wurde. Fortbewegen kann er sich nur mit Hilfe eines Antigravs, und zum Greifen und Heben von Gegenständen ist er auf Robotarme angewiesen. Die ursprüngliche Gestalt des Neffen lässt sich nur mehr erahnen. Dafür spürt der Arkonide die starke Aufladung Chirmor Flogs mit negativer Mentalenergie unbekannten Ursprungs. Atlan überlässt den Zellaktivator für mehrere Stunden dem Neffen, der danach eine deutliche gesundheitliche Besserung und eine überraschende Wandlung im Charakter zeigt. Vor allem hat er seine sadistischen und destruktiven Neigungen abgelegt und ist offen für Reformvorschläge des Arkoniden. Die ohnehin desorientierten und untereinander zerstrittenen Scuddamoren reagieren auf die Veränderungen mit zunehmenden Unmut und offener Rebellion. Es kommt zu Tumulten zwischen den Anhängern Scaddos und Artins, die sich zu einer Schießerei ausweiten, als Gara Tin die Gelegenheit zu einem Mordanschlag auf Chirmor Flog nutzt. Zwar überlebt der Neffe, doch geht die Gruppe um Scaddos als Sieger aus den Ausschreitungen auf dem gesamten Planeten hervor. Atlan flieht in Begleitung Artins aus der Residenz.

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