Venus in Gefahr

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 20)

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© VPM

Zyklus: Die Dritte Macht
Titel: Venus in Gefahr
Untertitel: Perry Rhodan verliert viereinhalb Jahre – und ein General greift nach den Geheimnissen der Venus ...
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Fr., 19. Januar 1962
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Oberst Freyt, General Tomisenkow, Major Deringhouse, Tako Kakuta, Crest
Handlungszeitraum:  Mai - Juni 1980
Handlungsort:  Venus
Zusätzl. Formate: eBook (PDF)

[Bearbeiten] Handlung

Als die STARDUST II auf dem Rückweg vom Wega-System in das Solsystem einfliegt, schreibt man laut Bordzeit den 29. Januar 1976. Auf die nach Terra ausgestrahlten Funkrufe antwortet zunächst niemand. Erst nach dem dritten Ruf antwortet Colonel Michael Freyt aus Terrania. Da man dort schon lange nichts mehr von der Wega-Expedition gehört hat, ist man vorsichtig geworden. Perry Rhodan hat allerdings kein Verständnis dafür, dass wegen einer knapp zweimonatigen Abwesenheit solche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden. Er muss sich allerdings von Freyt darüber belehren lassen, dass man auf Terra bereits den 24. Mai 1980 schreibt - die STARDUST II hat durch den Aufenthalt auf Wanderer viereinhalb Jahre verloren!

Auf Terra hat sich derweil viel getan: Während der Westblock und die Asiatische Föderation zusammengerückt sind und an einer Weltregierung arbeiten, hat im Ostblock eine politische Revolution stattgefunden. Dort ist nun eine Militärregierung an der Macht, die auf eine weitere kriegerische Auseinandersetzung hinarbeitet.

Als das Raumschiff sich Terra nähert, werden 400 Objekte in der Nähe der Venus geortet. Da die Venus mit ihrer Festung und der dortigen Positronik für die Dritte Macht einen essentiellen Machtfaktor darstellt, wird die Landung auf Terra verschoben und die STARDUST II nähert sich dem zweiten Planeten. Dort wird sie von den gelandeten Truppen einer Venus-Expedition des Ostblocks mit Atomraketen empfangen. Daraufhin übernimmt Perry Rhodan die Steuerung des Schiffs, steuert es im Tiefflug über das Lager der Soldaten und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Von den 10.000 Männern der Elite-Division unter General Tomisenkow überleben nur 8.000, davon 6000 schwer verletzt. Zudem haben sie nahezu die gesamte Ausrüstung verloren. Der General gibt allerdings nicht auf. Er lässt das Lager verlegen und bereitet sich auf einen Guerillakrieg vor. Unterdessen wird die STARDUST II von einem Schutzschirm der Venus-Festung eingefangen. Aufgrund der bei der Entdeckung der Festung von Rhodan vorgenommenen Sicherheitsschaltung erkennt sie den Angriff auf die STARDUST II als potentiell gefährlich für sich und riegelt sich mit einem Schutzschirm hermetisch ab.

Rhodan eröffnet der Besatzung ebenfalls, dass Freyt aufgrund eines Hypnoblocks nicht auf die Veränderungen im Ostblock reagierte. Er sollte daran gehindert werden, von den Machtmitteln der Dritten Macht verführt zu werden und eigenmächtig zu handeln. Da Rhodan dringend die bislang ermittelten Daten der Umlaufbahn Wanderers in die Positronik der Venus-Festung übertragen will, um später die Position ermitteln zu können, wird geplant, den Gegner zu beseitigen, um die Positronik zu veranlassen den Schutzschirm zu senken. Eine gut ausgerüstete Gruppe macht sich auf den Weg.

Während die hochgerüstete Gruppe Rhodans der Gruppe Tomisenkows Spuren folgt, der einen kleinen Teil seiner Truppe um sich geschart hat und durch den Dschungel marschiert, werden beide Gruppen mit der aggresiven Fauna der Venus konfrontiert. Der Gruppe Rhodan fällt es leichter, sich mit ihren Waffen der Riesenwürmer, Zweigfüßler, Saurier und anderer Gefahren zu erwehren. Die Gruppe Tomisenkows verliert dagegen Mann um Mann. Nebenbei beseitigen Rhodans Anhänger alle schweren Waffen der anderen Gruppe. Perry Rhodan plant mittlerweile, angesichts der Zähigkeit der Soldaten des Ostblocks, langfristig die Venus zu besiedeln und sieht in den Soldaten die idealen Pioniere. Insbesondere General Tomisenkow nötigt ihm Respekt ab, da dieser beginnt, sich den dortigen Begebenheiten perfekt und umsichtig anzupassen. Da somit der Plan einer Beseitigung der Soldaten zur Beruhigung der Venus-Positronik hinfällig wird, setzt Rhodan Tako Kakuta ein. Dieser soll durch den Schutzschirm in die Venus-Festung teleportieren.

Durch Sabotage setzt Rhodans Truppe in der Tarnung durch Deflektorfelder systematisch ein Raumschiff des Ostblocks nach dem anderen außer Gefecht. Schließlich bleibt nur noch die C103, bei der sich das Gros der Ostblock-Soldaten geschart hat. Den Soldaten fällt es sofort auf, als Fußspuren auf die Arbeit von Unsichtbaren hinweisen. In dem Chaos kann einer von Tomisenkows Männern einen Shift sabotieren. Die C103 wird erfolgreich beschädigt, bei dem Rückzug muss jedoch der defekte Shift zurückgelassen werden. Tomisenkows Elektrotechniker können den Shift wieder in Betrieb setzen, da sie nur ein Teil herausgeschweißt haben. Nachdem die Funktionen des Shifts klar sind, greift Tomisenkow damit den Flugpanzer Rhodans an, als dieser an der Spitze der anderen Shifts zur anfliegenden STARDUST II zurückkehren will. Der Anschlag misslingt dank Rhodans Reaktionsvermögen, und Tomisenkows Shift stürzt nach dem Beschuss durch Conrad Deringhouses Fahrzeug ab.

Tako Kakuta ist mittlerweile in die Venus-Festung teleportiert und wird von Robotern festgenommen. Bei einem Psycho-Verhör gelingt es ihm, der Positronik die Lage darzulegen. Sie öffnet daraufhin für zehn Minuten die Schirme, um Rhodan den Einflug zu gewähren. Da der abgestürzte Shift unbrauchbar ist, sieht sich Tomisenkow nun gezwungen, mit seinen Männern den Dschungel weiter zu Fuß zu durchqueren. Als sie sich dabei zweier bärenähnlicher Tiere erfolgreich erwehren könnem, wächst in ihnen das Bewusstsein, diese Welt erobern zu können.

In der Venus-Festung wird nun erfolgeich das berechnete Bahnstück Wanderers eingegeben, um später die exakte Position errechnen zu können. Ungeachtet des glimpflichen Ausgangs des Unternehmens beschließt die Führung der Dritten Macht, dem Treiben im Ostblock ein schnelles Ende zu bereiten.

[Bearbeiten] Anmerkungen

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