Tote leben länger
Aus Perrypedia
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan-Heftserie (Band 2220) | |
| Zyklus: | Der Sternenozean | |
| Titel: | Tote leben länger | |
| Untertitel: | Sie wird zum Symbol einer neuen Zeit – die Waringer-Akademie in Terrania | |
| Autor: | Hubert Haensel | |
| Titelbildzeichner: | Alfred Kelsner | |
| Innenillustrator: | Dirk Schulz | |
| Erstmals erschienen: | Fr., 5. März 2004 | |
| Hauptpersonen: | Homer G. Adams, Myles Kantor, Malcolm S. Daellian, Morgem Feburo, Roghard Shebeneyer | |
| Handlungszeitraum: | 01.12. 1331 NGZ bis 01.01. 1332 NGZ | |
| Handlungsort: | Terra | |
| Report: | Nr. 363: »Die Säulen der Erinnerung«, »Die Waringer Akademie« | |
| Kommentar: | Die Waringer-Akademie | |
| Glossar: | Homer G. Adams / Myles Kantor / Monkey / NGZ / Universität Terrania / Geoffry Abel Waringer | |
| Zusätzl. Formate: | eBook (Mobipocket) | |
Handlung
Malcolm Scott Daellian ist einer der begabtesten Wissenschaftler Terras, seine Promotion über »Die heutige Technik unter dem Blickpunkt eines erhöhten Hyperwiderstandes« schließt er mit summa cum laude ab. In jungen Jahren tritt er, für viele aus unerfindlichen Gründen, in die Neue USO ein und wird zum USO-Agenten und QuinTech ausgebildet. Bei einer Mission kommt es auf seinem Raumschiff zu einer Explosion. Malcolm überlebt das Unglück, ähnelt nun aber mehr einem Toten als einem Lebenden. Das Einzige, was ihn am Leben erhält, ist sein Regenerationstank, über den er aber dank einer SERT-Haube die Kontrolle ausüben kann. Praktisch gesehen, gleicht er mehr einem Roboter mit menschlichem Gehirn als einem Menschen. Er selbst bezeichnet sich als Leichnam in einem Sarg. Nun vegetiert Daellian in seinem Sarg dahin, und sehnt sich nach dem Tod. Diese Einstellung ändert sich, als Homer G. Adams und Myles Kantor ihm die Leitung über Terras neues Vorzeigeprojekt anbieten: die Waringer-Akademie – bei dieser handelt es sich um ein Institut, das die Elite der Forscher vereinen soll und der Menschheit wieder eine Perspektive gibt. Nach kurzem Zweifeln geht Malcolm auf das Angebot ein.
Die Waringer-Akademie verhilft nicht nur M. S. Daellian zu einer neuen Lebensaufgabe, auch Tausende von Terranern, unter ihnen auch der Bauleiter Morgem Feburo, finden eine Aufgabe darin, beim Bau der Akademie zu helfen. Sie alle haben das Gefühl, an etwas Großem mitzuwirken, und als Homer G. Adams jedem Arbeiter ein T-Shirt mit der Aufschrift »Aufbauhelfer Waringer-Akademie« zukommen lässt, wissen die Schuftenden, dass ihre Arbeit geschätzt wird, zudem entwickeln die T-Shirt-Träger ein Gemeinschaftsgefühl und werden geachtet, weil auch die Bevölkerung ihre Arbeit für Terra schätzt.
Mit der Fertigstellung des Rainbow-Domes, dem Hauptgebäude der Akademie, das die Form einer Zackenkrone hat, auf das zwei Regentropfen fallen und das von einem künstlichen Regenbogen überspannt wird, nimmt dann die Akademie den Lehrbetrieb auf, auch wenn Sie noch nicht ganz fertiggestellt ist. Malcolm S. Daellian erweist sich als ideale Besetzung für den Posten als Direktor. Nur einer sieht das anders: Roghard Shebeneyer. Der Ressortleiter sieht seine Kompetenzen beschnitten und setzt beim Ausbau der Akademie andere Prioritäten als Daellian. Trotz der Meinungsverschiedenheit der beiden geht der Ausbau der Akademie gut voran.
Als Daellian eines Tages ein Kraftwerk begutachtet, das kurz vor der Fertigstellung steht, kommt es zu einer Explosion. Acht Menschen sterben, Malcolms "Sarg" wird beschädigt, kann aber im letzten Moment repariert werden. Der Direktor der Akademie ist wieder einmal ganz knapp am Tod vorbeigeschrammt. Da eine Bombe als Ursache der Explosion gefunden wird, steht fest, dass es sich um einen Anschlag auf das Leben Daellians handelte. Der TLD sucht den Täter, bis Hogam Murkisch, der Verantwortliche für die Außengestaltung der Akademie, ein Gespräch von Professor Hoshmann mit einem Unbekannten belauscht. Dieser wirft Hoshmann vor, dass der Anschlag fehlgeschlagen ist. Murkisch teilt seine Entdeckung Daellian mit. Als dieser Hoshmann zur Rede stellt, schluckt dieser eine Giftkapsel.
Für längere Zeit bleibt es ruhig. Daellian ruft ein Projekt ins Leben, das sich um eine neue Art der Energiegewinnung kümmert. Dabei holt er auch Studenten ins Boot, die vorher von der Akademie abgewiesen wurden. Das Projekt erzielt erstaunliche Fortschritte, und Daellian kann sehr schnell einen Prototyp des MTH (Mikro-Transitions-Hyperkonverter) präsentieren. Beim letzten Check vor der öffentlichen Präsentation stellt er fest, dass sich in einem Aggregat ein Fehler befindet, der eine Explosion zur Folge hat. Dank seiner Erfahrung als USO-Agent weiß er sofort, dass es sich wieder um einen Anschlag auf ihn handelt. Über die Kamera sieht er, wie sich Shebeneyer und ein Professor unterhalten und am MTH herummanipulieren. Er schaltet schnell und nutzt die technischen Hilfsmittel seines Sarges, um Shebeneyer und seinen Komplizen zu eliminieren, da die Zeit für eine Warnung nicht mehr ausreicht. Der TLD nimmt Daellian bis zur Aufklärung der Vorfälle erst einmal in Gewahrsam. Bei den Untersuchungen stellt sich heraus, dass Shebeneyer und seine Komplizen Mitglieder in der Sekte des Gottes Gon-Orbhon waren, und dass Daellian aus Notwehr gehandelt hat. Er übernimmt pünktlich zum Jahreswechsel wieder die Leitung der Akademie.
Die Akademie stellt ein Symbol der Hoffnung für die Bewohner Terras dar, und an Silvester gibt es auch eine zweite Erfolgsmeldung: Eine neu installierte Hyperfunkstrecke funktioniert störungsfrei, wenn auch nur über 500 Lichtjahre, und zum ersten Mal nach langer Zeit kann man wieder ohne Probleme mit Ferrol kommunizieren.
Es geht wieder aufwärts mit Terra, und die Waringer-Akademie ist Symbol des Aufschwungs.



