Die Sirenen von Dhatabaar
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan-Planetenromane (Band 284) | |
| Titel: | Die Sirenen von Dhatabaar | |
| Untertitel: | Im Reich des Ewigen Kriegers Krovor | |
| Autor: | Kurt Mahr | |
| Titelbildzeichner: | Alfred Kelsner | |
| Erstmals erschienen: | November 1986 | |
| Handlungszeitraum: | 435 NGZ | |
| Handlungsort: | Dhatabaar | |
| Bezug: | Die Gänger des Netzes (Zyklus) | |
| Zusätzl. Formate: | Autorenbibliothek Band 55, Weltbild Sammleredition 24 | |
Handlung
Fellmer Lloyd ist 435 NGZ als Gänger des Netzes mit seinem Schiff ILLO in den Marschen von Leuka unterwegs, als er einen telepathischen Hilferuf einer Frau namens Gilgid empfängt. Gilgid ist Gefangene des Ewigen Kriegers Krovor, des Herrschers der 200.000 Lichtjahre entfernten Galaxie Dhatabaar. Lloyd fliegt die Händlerwelt Medidoor im Didoor-System an, um Informationen zu bekommen.
Die dort lebenden Doori, die pferdeähnliche Köpfe haben, sind bekannte Händler. Lloyd war schon häufiger auf Medidoor. Die Informationshändlerin Nurimer, mit der er eine Liebesnacht verbringt, verspricht ihm, für ein hohes Honorar Informationen über Gilgid und Krovor zu liefern. Dann bemerkt Lloyd, dass er verfolgt wird, kann den Verfolger aber austricksen und befragen. Dabei erfährt er, dass dieser für ein Wesen namens Kwanandur, das für Krovor arbeitet, tätig ist.
Nurimer findet heraus, dass Gilgid die Fürstin des Volkes der Kioja ist. Die Kioja sind ein sehr altes Volk, das auf dem Planeten Altron im Ejeda-System in Dhatabaar lebt und kurz vor der Schwelle zur Vergeistigung stehen soll. Krovor will die Kioja für seine Zwecke ausnutzen. Seit etwa 20 Wochen gilt Gilgid als verschollen. Man vermutet, dass Krovor sie auf eine seiner sieben Raumfestungen gebracht hat. Weiterhin warnt Nurimer den Mutanten vor den Charybdischen Sirenen von Dhatabaar, mit denen Krovor, der als Meister des Psions gilt, schon viele Netzgänger gefangen haben soll. Ein Händler namens Thusalfanq, bei dem Lloyd sich Zahlungsmittel beschafft hatte, gibt ihm den Tipp, sich der Hilfe des Volkes der Duara zu versichern.
Lloyd fliegt nach Dhatabaar, um Gilgid zu suchen. Er empfängt ein erneutes mentales Signal, erkennt es aber als künstlich und damit die Falle einer Sirene. Da das Signal jedoch vorgaukelt, Gilgid zu sein, bedeutet dies, dass Krovor bereits Lloyd erwartet. Er fliegt daher den Ausgangspunkt bei dem Riesenstern Pangkah an, erliegt aber trotz Mentalstabilisierung den Effekten der Sirene. Der Syntron der ILLO betäubt ihn und rettet ihn so.
Lloyd nimmt alle seine Kräfte zusammen und befiehlt der ILLO, zurückzufliegen, denn er will die Sirene untersuchen. Diesmal kann er den Illusionen widerstehen. Die Sirene ist eine drei Kilometer große Raumstation. An Bord trifft Lloyd auf den Duara Orisha, der ihm freundlich gesinnt ist, zumal Lloyd mit einem anderen Duara, dem Netzgänger Obeah, befreundet ist. Orisha ist seit Jahrtausenden als Sklave an Bord der Sirene. Zudem sind 50 Ulupho und sieben Quliman aus der Galaxie Krumbar in Schlaftanks gefangen, damit deren Mentalemissionen die Sirene speisen können. Lloyd will die Sirene zerstören. Er befreit die Gefangenen und platziert eine Bombe. Das Vorhaben gelingt.
Orisha will Lloyd helfen. Er vermutet, dass Gilgid auf der Festung Vatomandry gefangen ist. Daher steuert die ILLO den Planeten Bakumpai an, von wo es möglich ist, als Besucher ein Fest in Vatomandry zu besuchen. Allerdings sieht das ganze sehr nach einer erneuten Falle aus, denn eigentlich hätte das nächste Fest Krovors erst in einigen Jahren stattfinden sollen. Orisha warnt außerdem den Mutanten vor Kwanandur, der ein Gestaltwandler sein soll.
Eine Fähre befördert Lloyd nach Vatomandry. Ein Gavvron namens Sembilan spricht ihn an. Lloyd empfängt kurz verdächtige Gedanken, als wolle der Gavvron sich an Krovor für etwas rächen. Orisha will im übrigen selbständig an Bord der Festung, eines ausgebauten Asteroiden, gelangen. Sembilan und Lloyd dringen gemeinsam in die unterste Ebene der Festung, die für Besucher verboten ist, ein. Dort soll Krovors Burg sein, und dort ist vermutlich Gilgid.
Als Lloyd in Sembilans Gedanken liest, dass dieser ebenfalls hinter Gilgid her ist und ihn in Kürze töten will, handelt er schneller und paralysiert den Gavvron. Alleine macht er weiter und glaubt schließlich, Gilgid zu finden, aber es handelt sich um eine Falle. Krovor hatte jeden seiner Schritte beobachtet, und jetzt schlägt er zu. Zur Unterhaltung ist das ganze Geschehen sogar aufgenommen und im Fernsehen gezeigt worden. Krovor erzählt im Gefühl grenzenloser Überlegenheit, dass Sembilan in Wahrheit Kwanandur war, ein Roboter, der mit einem Mentalgenerator Gedanken vortäuschen konnte.
Lloyd soll in einem Garten voller psionischer Illusionen nach dem Ausgang suchen. Findet er diesen, ist er frei, andernfalls stirbt er. Der Mutant bekommt telepathischen Kontakt zu Gilgid und spürt ihre extreme Verzweiflung. Er hat jedoch keine Chance. Krovor stellt ihn und will ihn töten. Da greifen die Kioja ein. Ihre mentale Kraft betäubt den Krieger. Lloyd nimmt den bewusstlosen Pteru als Geisel.
Zusammen mit Orisha, den er wiedertrifft, flieht der Mutant mit einer Zacke von Krovors persönlichem Raumschiff ins All. Orisha hatte Kwanandur außer Gefecht gesetzt. Den Krieger lässt Lloyd zurück. Dann erfährt er, dass Gilgid an Bord ist. Diese bedankt sich für seine Hilfe, denn die Verzweiflung, als sie von seiner Gefangennahme erfuhr, gab ihr genug Kraft, um ihren Körper aufzugeben und zu vergeistigen. Jetzt konnte sie ihr ganzes Volk zu einer neuen körperlosen Existenz, einer Gemeinschaftsintelligenz, führen und damit vor Krovors weiteren Nachstellungen schützen.
Namentlich aufgeführte Personen
| Fellmer Lloyd | Gänger des Netzes |
| Gilgid | Fürstin der Kioja |


