Männer für Lacertae

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 64)

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Titel: Männer für Lacertae
Untertitel: Gucky erhält einen Tip - und der Großadministrator gibt grünes Licht für die Weltraumexpedition der Mausbiber
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1969
Handlungszeitraum:  ca.2350
Handlungsort:  Milchstraße (u.a. Erde, CM Lacertae)
Zusätzl. Formate: Autorenbibliothek 7, Perry Rhodan-Classics 4

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Reginald Bull will eigentlich einen Tag mit seiner alten Freundin Mabel Dorr, die er vor 40 Jahren fast geheiratet hätte, verbringen, doch da erhält er unerwartet Besuch von Gucky. Dieser möchte, nachdem er vor einem halben Jahr auf einem Alpengipfel Harno getroffen hatte, den Aufenthaltsort des verschollenen Ernst Ellert bestimmen. Harno gab ihm seinerzeit Hinweise, er solle den Doppelstern CM Lacertae III, nur 45 Lichtjahre von der Erde entfernt, aufsuchen.

Bull genehmigt die neue Expedition der Mausbiber, da auch Perry Rhodan bereits die Finanzierung zugesagt hat. Insgesamt acht Mausbiber, darunter neben Gucky und Iltu auch Wullewull, Gecko, Ooch, Biggy und Ulfo, gehen an Bord des modernen Handelsraumers THUNDERBOLT, gemeinsames Eigentum der Kapitäne Klewobart und Graybound. Graybound ist ein Enkel des berühmten Samuel Graybound. Weiterhin sind 12 Terraner an Bord des halbautomatischen Raumschiffes mit 60 Metern Durchmesser.

Im Lacertae-System wird ein erdähnlicher Planet entdeckt. Gucky teleportiert kurzerhand auf die Oberfläche, nachdem er interessante Gedanken empfangen hat. Dann fordert er die THUNDERBOLT auf, in der Nähe einer kleinen Siedlung, bei der ein Raumschiffswrack liegt, zu landen. Es kommt zu einer unerwarteten Begegnung der Raumfahrer mit einer Gruppe attraktiver menschlicher Frauen.

Vor einigen Jahren war das Raumschiff HAPPY FUTURE mit 50 Frauen unterwegs von Hell-Planet, als der Kalup ausfiel und eine Notlandung notwendig wurde. Alle Männer an Bord mit Ausnahme des Kadetten John Brock starben wenig später an den Folgen einer Seuche, so dass die Frauen und ein Mann allein waren. Sehr schnell kam es zu Spannungen, denn Ann Griwers, die Anführerin der Frauen, wollte eine neue Gesellschaft ohne Männer errichten. Dazu hoffte sie, einen Teil der Fracht, nämlich tiefgekühltes menschliches Sperma, für den Fortbestand der Kolonie nutzen zu können. Die Zeit verging mit diversen Streitigkeiten, bis eines Tages leider festgestellt werden musste, dass die Kühlanlage des Schiffes versagt hatte. Das Sperma war unbrauchbar geworden, und plötzlich wurde John Brock essenziell wichtig für den Fortbestand der Menschen auf Lacertae.

Nach Ann Griwers' Vorstellungen sollte John Brock nicht etwa eine feste Beziehung zu einer der Frauen eingehen, sondern vielmehr allen Frauen zur Befruchtung zur Verfügung stehen. Ihm gefiel dieser Gedanke weniger, so dass er eines Tages gemeinsam mit Bess Stream, einer der Frauen, mit dem einzigen Gleiter das Lager verließ und sich weit entfernt mit ihr ansiedelte. Zwei Jahre später kamen John und Bess zurück. John Brock war vom jungen, etwas unreifen Kadetten zu einem harten und selbstbewussten Mann geworden. Er bot an, ein bis zwei andere Frauen mitzunehmen, damit wäre Bess einverstanden. Nach einem kleineren Vorfall erklärten sich die Frauen einverstanden. Vier Jahre vergingen bis zum Eintreffen der THUNDERBOLT.

Die Frauen sind überglücklich über das Eintreffen so vieler Männer, die sie sofort zu einem Fest einladen. Die Männer freuen sich ebenfalls über die Einladung, doch sie realisieren nicht, dass die Frauen wollen, dass sie auf Lacertae bleiben, und sie notfalls dazu zwingen möchten. Auch für John Brock ist die neue Situation nicht gerade angenehm, da sie erhebliche Unruhe bedeutet.

Währenddessen suchen Gucky und Leutnant Szissor die Quelle seltsamer Funkimpulse. Sie entdecken die Imitation eines Zellaktivators, von der ein Richtstrahl zu einem Stern zu gehen scheint. Handelt es sich um einen Hinweis auf einen der noch unentdeckten Aktivatoren? Gucky zeichnet die Daten des Sterns auf.

Im Dorf kommt es inzwischen zu einer wilden Prügelei zwischen den Raumfahrern und den Frauen, bei der die Frauen siegen. Die Konflikte können aber, auch dank Gucky, beigelegt werden. Einige der Raumfahrer, darunter Szissor, bleiben als Siedler auf Lacertae, während einige der Frauen, darunter Ann Griwers und Mary Geldern, mit ihren neuen Lebenspartnern den Planeten verlassen.

Von Ernst Ellert war keine Spur zu entdecken. Zu Guckys großer Verblüffung erweist sich der Stern, auf den der Richtstrahl zeigte, als kein anderer als Sol. Sollte dies etwa bedeuten, dass irgendwo im Solsystem ein unentdeckter Zellaktivator liegt? Er nimmt sich vor, ihn eines Tages zu finden…

Anmerkung: Der Roman ist nicht datiert, es wird aber erwähnt, dass die Handlung kurz nach der des Planetenromans Gucky und die Mordwespen (2350) angesiedelt ist - somit spielt er im 24. Jahrhundert. Im Roman wird Guckys und Iltus Sohn Jumpy erwähnt, der laut Serienhandlung im Jahre 2403 geboren wurde und seinen Namen erst im Jahre 2435 erhält.

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