RICHARD BURTON
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Die RICHARD BURTON ist ein terranisches Raumschiff und wurde als SATURN-Klasse (auch ENTDECKER des Typs II genannt) aufgelegt.
Sie ist benannt nach dem terranischen Forscher und Entdecker Sir Richard Francis Burton (1821-1890), der vor allem die islamische Welt bereiste und als erster die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht übersetzte.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Technische Daten
- bis mindestens 1333 NGZ: siehe SATURN-Klasse.
- ab 1346 NGZ:
Zwischen ? und 1346 NGZ wird sie für die Hangay-Mission komplett umgebaut und mittels Zusatzmodulschalen auf 2500 m Kugelumfang vergrößert. Dabei blieb die Hülle der »Alt-Burton« einschließlich des Ringwulstes erhalten. Das Schiff wurde allerdings komplett umgebaut und ist notfalls autark flugfähig. Aufgrund dieser Tatsache ist die »Alt-Burton« nicht exakt im Zentrum plaziert, sondern um 156 m nach unten versetzt. So ist ausreichend Platz für den 2160 m durchmessenden und knapp 312 m hohen Wulst der »Alt-Burton«, auch ist ein direkter Übergang von den Hangars des »Alt-BURTON«-Ringwulstes zu denen des Außenschalenringwulstes (433 m hoch, 500 m tief, Außendurchmesser 3000 m) gegeben.
Nach diesem Umbau entspricht die BURTON äußerlich, bis auf die beiden Außenandockbuchten für die Schlachtkreuzer der MARS-Klasse im oberen Drittel des Schiffes, einem Ultraschlachtschiff der JUPITER-Klasse. Allerdings besitzt sie jedoch stark differierende Leistungsparameter, die den vermuteten Anforderungen ihrer neuen Mission Rechnung tragen sollen. Kurz: Sie ist ausgestattet mit dem Besten vom Besten, mehrfach redundant in jeder Hinsicht, mit Sicherungssystemen, die im Notfall per Hand bzw. Hydraulik- und/oder Batteriebetrieb funktionieren.
- Anmerkung: Allerdings gibt es an Bord nur 3000 SERUNS in Spezialausführung, deren Technik die Überwachung eines künstlichen Komas ermöglicht. Bei den Worst-Case-Szenarien der Einsatzplanung für die Expedition wurde davon ausgegangen, dass maximal fünf Prozent der Besatzung einen solchen Spezial-SERUN benötigen, der üblicherweise den Landungstruppen vorbehalten ist. Entweder sind die Schäden am Schiff gering und die Zahl der Verletzten ebenfalls- oder, bei Triebwerksexplosionen nach Wirkungstreffern beispielsweise, gäbe es ohnehin keine Rettung mehr für die Betroffenen.
An Bord der RICHARD BURTON befindet sich bis mindestens 1333 NGZ eine Ultra-Giraffe, ein Gerät zur Ortung ultra- und superhochfrequenter 5D-Schwingungen. Seit spätestens 1346 NGZ sind sie und ihre Beiboote mit mehreren verbesserten Nachfolgern - den Kantor-Sextanten - ausgestattet.
| RICHARD BURTON ab 1346 NGZ | |
|---|---|
| Besatzung | 3000 Personen Stammbesatzung, 8800 Personen Beibootbesatzung, 2700 Personen Raumlande-Einheiten, zusätzlich 10.000 Posbis und 5000 Kampfroboter |
| Aufbau | 1800 m Kugelraumer, duch zusätzliche Modulschalen vergrößert auf einen Durchmesser von 2500 m; äquatorialer Ringwulst mit sechseckigem Querschnitt |
| Innenaufbau | 25 Hauptdecks a 100 m Höhe, jeweils in 20 Etagen mit einer Standardhöhe von fünf Metern (Ausnahme natürlich Hallen mit Großaggregaten o.ä.), zweistellige Hauptdeckbezeichnung - von unten mit 01 beginnend, gleiches gilt für die Etagen. Konzentrische Sicherheits-Staffelung von innen nach außen; die innerste Sicherheitszone ist die Zentralkugel der Kernzelle (um die oben angesprochenen 156 m nach unten versetzt). Die mit der Zentrale der JULES VERNE baugleiche Zentrale befindet sich auf Deck 11-20 (COMMAND-Level) und 12-01 (Galerie-Level) |
| Bordrechner | Fünf autarke biopositronisch-hyperinpotronische Großrechner-Netzwerke im Logik-Programm-Verbund (LPV) einschießlich Kontracomputersegment, alle variabel schaltbar. Bei Komplettausfall der Netzwerke ist die BURTON über die an Bord befindlichen hyperinpotronischen und positronischen Nebenrechner einsatzfähig |
| Antrieb | Sublicht: 40 in zwei Ringen angeordnete Protonenstrahl-Impulstriebwerke, Gravotron-Feldtriebwerke (Maximalbeschleunigung: 100 km/s²) Überlicht: Linearantrieb (52 Hawk-II-Kompensationskonverter in der Außenschale, 20 in der Kernzelle. Reichweite: 25.000 Lichtjahre pro Konverter, 1,8 Millionen Lichtjahre insgesamt), Nottransitionstriebwerk |
| Offensivbewaffnung | 2 VRITRA-Geschütze, 1 Dissonanzgeschütz, 6 Paratronwerfer, 180 Transformkanonen (Kaliber: 500 Megatonnen), MVH-Überlicht-Geschütze (KNK-Modus für Intervall- und Thermostrahler), MVH-Sublicht-Geschütze (Thermostrahl-, Desintegrator- und Paralysemodus), Impulskanonen |
| Defensivbewaffnung | Deflektorschirm, HÜ-Schirm, Paratronschirm (verstärkbar durch UHF-Induktion, ähnlich einer Individualaufladung; partielle Verdichtung bei Punktbeschuss bis hin zu Parabolschüsselfeldkonfiguration mit ursprünglichem Dimensionstransmitter-Paratronaufriss möglich), Paros-Schattenschirm |
| Energieversorgung | In der ursprünglichen Kugelzelle der »Alt-BURTON« befinden sich acht Nugas-Schwarzschild-Hauptkraftwerke, 25 Daellian-Meiler, 95 Haupt- sowie Hunderte kleiner Fusionsreaktoren, sechs Zyklotraf-Ringspeicher, 1216 Zyklotraf-Kugelspeicher, 1089 Sphärotraf-Kugelspeicher Standardgesamtleistung: 1,13x1016 Watt kurzfristige Spitzenleistung: 2,08x1016 Watt. Einschließlich der bis zu vier mal leistungsfähigeren Kraftwerksgruppen der Modulschalen beträgt die Spitzenleistung 1,34x1017 Watt |
| Beiboote (einschließlich bekannter Namensgebungen) | * 2 Schlachtkreuzer der MARS-Klasse (RB-SK-1 PHOBOS, RB-SK-2 DEIMOS) * 50 Leichte Kreuzer der MERKUR-Klasse (RB-KR-81 WOLF) * 50 Leichte Kreuzer der DIANA-Klasse) * 60 Korvetten (30 PHOBOS-Klasse, 30 DEIMOS-Klasse) * 25 Minor-Globes der JANUS-Klasse * 20 Sondereinheiten der SKARABÄUS-Klasse * 50 Space-Jets (RB-SJ-01 LEMY DANGER, RB-SJ-04 DON REDHORSE) * 570 Shifts |
| Risszeichnung | |
[Bearbeiten] Besatzung 1331 - 1333 NGZ
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[Bearbeiten] Besatzung ab 1346 NGZ
Anmerkung: Die seit spätestens 1346 NGZ anwesende Besatzung besteht - der Bedeutung der Expedition entsprechend - aus einem repräsentativen Querschnitt der Völker der Milchstraße – tausendfach gesiebt und überprüft – Spitzenkönner in ihrem jeweiligen Fachgebiet.
Zu diesem Zeitpunkt ist auch keiner der drei an Bord befindlichen Emotionauten ein Ertruser.
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- Soweit nicht anders angegeben, gelten für oben genannte Besatzungsmitglieder folgende Quellenangaben: PR 2408 und PR 2409
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[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] bis 1333 NGZ
Anfang Oktober 1331 NGZ stößt Julian Tifflor mit der RICHARD BURTON gemeinsam mit der GEORGE EVEREST in den Pfeifennebel vor, um den Linearantrieb vom Typ HAWK-I unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz zu testen und gleichzeitig den aus dem Hyperraum zurückstürzenden Sternenhaufen, die Paukenwolke, zu erforschen.
Anfang 1332 NGZ entdeckt die Besatzung der RICHARD BURTON bei der Vermessung der vom sechsdimensionalen Juwel Sol ausgehenden 5D- und 6D-Strahlung einen Zapfstrahl, der von Sol ausgeht und in die Große Magellansche Wolke reicht.
Im April 1332 NGZ gelingt es der RICHARD BURTON, die 9220 Lichtjahre bis Hayok in etwa neun Tagen zurückzulegen und eine Hyperfunk-Relaisstrecke aufzubauen. Dies dürfte die bisher weiteste Strecke sein, die ein galaktisches Raumschiff seit dem Beginn des Hyperimpedanzschocks zurück gelegt hat.
Mitte 1332 wird die RICHARD BURTON im Rahmen der Operation Kristallsturm auf PRAETORIA für den Flug zur Großen Magellanschen Wolke ausgerüstet. Dabei werden Aufbauten angeflanscht, die der RICHARD BURTON das Aussehen eines Würfels mit 3000 Metern Kantenlänge gibt, der an zwei gegenüberliegenden Seiten offen ist. Dieser Würfel birgt die eigentliche RICHARD BURTON.
(...)
[Bearbeiten] 1333 NGZ - 1344 NGZ
Nach ihrer Rückkehr aus Magellan wird die RICHARD BURTON bis 1344 NGZ in einer lunaren Raumschiffswerft für die Langstrecken-Expedition nach Hangay, der Erkundung der dort enstehenden Negasphäre, umgerüstet und überholt. Es werden Zusatzmodule angeflanscht, die den Durchmesser des Schiffes auf 2500 Meter vergrößern. Kaum eine Baugruppe des ursprünglichen Schiffes bleibt dabei unangetastet.
[Bearbeiten] ab 1346 NGZ
Der Nukleus setzt unterdessen einen Prozess in Gang, durch den sich ESCHER zu einer Parapositronik entwickelt. ESCHER wird Ende Februar/Anfang März 1346 NGZ in die RICHARD BURTON integriert, um dem Schiff den Linearflug nach Hangay zu ermöglichen. Die erste Etappe auf diesem Weg, der Kharag-Sonnendodekaeder, wird am 8. März 1346 NGZ erreicht.
Von dort aus fliegt die BURTON mit ihren Begleitschiffen zum Jiapho-Duo und startet am 16. März durch einen von ZEUT-80 erzeugten Halbraumtunnel nach Hangay. (PR 2379, PR 2396, PR 2399)
Die RICHARD BURTON gilt jetzt als das Flaggschiff des Hangay-Geschwaders, das außer ihr selbst aus den LFT-DoppelBOXEN ATHOS, PORTHOS und ARAMIS sowie vier PONTON-Tendern besteht. (PR 2408)
Am 20. Juni 1346 NGZ erreicht die RICHARD BURTON zusammen mit den restlichen Schiffen des Geschwaders den Stützpunktmond Cala Impex der Friedensfahrer und beginnt einen Tag später den Durchbruch durch den Grenzwall um Hangay. Am 3. Juli 1346 NGZ gelingt der Durchbruch bei der Sonne Enudir Omage. Dabei kann Atlan - nach der Aktivierung der Paros-Schattenschirme - mittels der VRITRA-Kanonen fünf anfliegende Traitanks vernichten. Nach kurzem Aufenthalt auf Quamoto brechen die RICHARD BURTON und die LFT-Doppel-BOXEN am 19. Juli zum Segarenis-Sternhaufen auf, wo sich eine Proto-Chaotische Zelle befinden soll. (PR 2409, PR 2410)
Aufgrund des sich verstärkenden Inkonsistenzeffektes gestaltet sich der Anflug so schwierig, dass Atlan auf seine Begleitschiffe verzichtet und sich langsam nur mit der BURTON vortastet. Nahe der Proto-Chaotischen Zelle entdecken sie die Piratenraumstation Schwinge-von-Raffat. Bei den Auseinandersetzungen mit dem größenwahnsinnigen Ursurpator der Station, Wa-Gon-Bloi, aktiviert der Karaponide die Selbstzerstörungsautomatik der Station. Dennoch gelingt es der Besatzung der BURTON, sämtliche 15.000 Piraten und wichtige Datenspeicher der Station in Sicherheit zu bringen. Während der Evakuierung wird auch eine Gefangene befreit, Ar-Dus-Taar, den Galaktikern besser unter einem anderen Namen bekannt: Dao-Lin-H'ay. Die Auswertung der Datenspeicher bringt die Erkenntnis, dass sich innerhalb der TRAITOR-Flotte ein bekanntes Raumschiff befindet: Die SOL. (PR 2411)
Die RICHARD BURTON erreicht den NK-Stützpunkt Kosichi am 31. Juli und fliegt am 5. August weiter in den Raumsektor Kuma-Saka, wo die SOL gesichtet wurde. Zu einem kurzen Zusammentreffen kommt es am 19. August im Lettamas-System. Atlan befiehlt die Flucht, da die SOL zum Angriff überzugehen scheint. Nach der Errichtung eines Stützpunkts auf Winola III beobachtet das Schiff Anfang November die Entstehung einer Chaotischen Zelle im Raumsektor Shiva-Bazal. (PR 2417, PR 2418, PR 2442)
Nach der Entschlüsselung von Ronald Tekeners Kuckucks-Brief treffen sich die RICHARD BURTON und die SOL erstmals am 14. November im Randbereich der Chaotischen Zelle. Sie parken dann nebeneinander auf Khargard, wo sich Atlan und Tekener am 19. November persönlich begegnen und Erfahrungen austauschen. Wenig später versucht ESCHER, die Kontrolle über SENECA zu übernehmen und zur SOL überzuwechseln, was jedoch von Atlan vereitelt wird. (PR 2441, PR 2443)
[Bearbeiten] Quellen
PR 2259, PR 2379, PR 2396, PR 2399, PR 2408, PR 2409 + Kommentar, PR 2410 + Kommentar, PR 2411, PR 2417, PR 2417, PR 2443



