Reginald Bull
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner Reginald Bull, auch Bully genannt. Für das gleichnamige Raumschiff, siehe BULLY (Raumschiff).
Reginald Bull, von seinen Freunden Bully genannt, landete 1971 zusammen mit Perry Rhodan und seiner Mannschaft mit der Rakete STARDUST als einer der ersten Menschen auf dem Mond und ist im 14. Jahrhundert NGZ dank eines Zellaktivators der drittälteste lebende Terraner.
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Der untersetzte, aufgrund seiner 76 Kilogramm bei 1,68 Meter Körpergröße korpulent wirkende, aber sehr bewegliche und zähe Bull hat ein breites, sommersprossiges Gesicht mit wasserblauen Augen. Von Rhodan und Gucky wird er gelegentlich »Dicker« genannt. Seine roten Haare trägt er in einem kurzen Bürstenschnitt mit leichten Geheimratsecken; es sind keine anderen Frisuren von ihm bekannt. Die linke Wange ziert eine schlecht verheilte Narbe, während sich von der linken Augenbraue bis zum Haaransatz eine weitere Narbe über die Stirn zieht.
[...] »Er war Risikopilot«, sagte Perry. »Ein sehr risikofreudiger Risikopilot. Und als er seinen zweiten sehr, sehr teuren Prototypen in einen Haufen Schrott verwandelte, da ist er beim Aussteigen vom Schleudersitz in die nicht richtig abgesprengte Kanzel geschossen worden...« [...] (Odyssee 4)
Als Folge einer ominösen Wette mit Gucky trug er zeitweise einen Schnurrbart.
Siehe auch: Galerie Reginald Bull
[Bearbeiten] Charakterisierung
Der im Sternzeichen Stier geborene Reginald Bull wird als schnell aufbrausend, fähiges Organisationstalent und treuer Freund charakterisiert. Als Kind war er in sich gekehrt, träumte von fremden Welten und pflegte seine stille Freundschaft zu seiner Schulfreundin Tess. (Kosmos-Chronik 1, S. 52)
[...] Für einen Augenblick sehnte er sich danach, ein einziges Mal in die Haut des kleinen rothaarigen Jungen zu schlüpfen, der vor sehr langer Zeit einfach die Augen geschlossen hatte, um alles Böse aus der Welt zu zaubern. Diese Erinnerung war unauslöschlich in sein Gedächtnis eingegraben. Solange er die Lider krampfhaft geschlossen gehalten hatte, war alles Schlimme wie weggewischt und anschließend nur noch halb so schlimm gewesen. Wie die Fünf in Mathe – als er weit mehr Zeit für seine Schulfreundin Tess und die geliebten Science-Fiction-Magazine als für alle Lehrbücher aufgewendet hatte. [...] (PR 2029 I, S. 4)
In seiner Jugend war er recht undiszipliniert. Er ist ein geselliger Mensch, geistigen Getränken und schönen Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts zugetan und insgesamt recht tolerant. Bull hat allerdings eine intensive Abneigung gegen zuviel Autorität und langhaarige Bartträger.
Gerüchten zufolge soll er unzählige Raumfahrerkneipen besucht, und sämtliche kulinarischen Spezialitäten der Milchstraßenvölker probiert haben. Besonders gerne isst er Erdbeeren. (Jubiläumsband 4, Story 2) Aufgrund einer leichten Neigung zu Sommersprossen wurde er von seinen Kollegen bei der U.S. Space Force scherzhaft Freckle-Face genannt.
[Bearbeiten] Geschichte
Reginald Bull wird am 14. Mai 1938 in Queens/New York als Sohn von Eleonore Belle Bull geboren. Sein Vater starb im Juni 1944 als Soldat bei der Invasion in der Normandie. Dort befand sich auch sein Grab. (Kosmos-Chronik 1, S. 17 u. 127)
Über seine Familie berichtet Reginald Bull: Zitat [...] »Meine Vorfahren stammen aus Deutschland, und mein Onkel ist in Stalingrad gefallen. Und ein Jahr später, in Frankreich, wurde mein Vater abgeschossen.« [...] (PR 354, S. 54)
Der Name von Bulls Schwester ist unbekannt. Weitere Verwandte sind seine Tante Amalie, Archibald Bull und Michael Slogan Bull. Als Kind spielte er gerne Schattenfangen, wie Peter Pan.
Vor seinem Training für die Mondlandung war er mit einer gewissen Miriam lose liiert. Deren Traum auf ein gemeinsames Leben nach der Mondlandung geht nicht in Erfüllung. (Kosmos-Chronik 1, S. 17)
[Bearbeiten] Wichtigste Lebensdaten
- vor 1971 – Offizier des amerikanischen Nachrichtendienstes, danach auf Veranlassung Lesly Pounders Überstellung zur U.S. Space Force mit Beförderung zum Captain
- 1971: Landung auf dem Mond mit Major Perry Rhodan
- 1976: Erste Zelldusche mit 37 Jahren
- 2115 – 2329: Vizeadminstrator des Vereinten Imperiums
- 2130 – 3460: Chef der Explorerflotte
- 2326: Verleihung des Zellaktivators
- 2329 – 3460: Staatsmarschall und Vize-Großadministrator des Solaren Imperiums
- 3540 – 3580: »Licht der Vernunft«, Regierungschef der aphilischen Erde
- 3588 (1 NGZ) – 448 NGZ: Hanse-Sprecher der Kosmischen Hanse
- seit 1291 NGZ: Residenzminister für Ligaverteidigung
[Bearbeiten] Dritte Macht
Reginald Bull ist der älteste Freund Perry Rhodans. Der Risikopilot, Elektronik-Ingenieur (Bachelor) und Fachingenieur für atomare Strahltriebwerke (Master) der U.S. Space Force ist der einzige Teilnehmer des Mondlandeprogramms, der in der Zentrifuge nicht das Bewusstsein verliert. Er startet am 19. Juni 1971 zusammen mit Major Perry Rhodan, Captain Clark G. Flipper und Dr. Eric Manoli an Bord der STARDUST zum Mond. Er betritt den Mond als zweiter Mensch nach Perry Rhodan.
Zusammen mit Rhodan trifft Bull auf die Arkoniden Thora und Crest da Zoltral, die mit ihrem Raumschiff AETRON schon seit längerem auf dem Mond gestrandet sind. Die Arkoniden waren auf der Suche nach der Welt der Unsterblichkeit und mussten wegen Crests Leukämieerkrankung, fehlender Ersatzteile und den allgemeinen Problemen der Arkoniden, die nur noch in Fiktivspielen dahinvegetierten, notlanden.
Perry Rhodan und Dr. Manoli wollen Crest helfen und bringen ihn auf die Erde. Mithilfe des von Reginald Bull engagierten australischen Arztes Dr. Haggard wird Crest von seiner Blutkrebserkrankung geheilt. Auf der Erde gründet Rhodan die Dritte Macht und leitet mit seinen Mitstreitern die Expansion der Menschheit in den Weltraum ein.
Als es darum geht, der Asiatischen Föderation das von der Dritten Macht besetzte Land sowie ein Gebiet im Umkreis von 50 Kilometern um die Energieglocke, abzukaufen, führt Reginald Bull die Verhandlungen. In zähem Ringen gelingt es ihm, den Preis für das trostlose Stück Wüste von zehn Milliarden auf sieben Milliarden US-Dollar, zahlbar in monatlichen Raten von 500 Millionen Dollar, herunterzuhandeln.
Zusammen finden Bull und Rhodan die Welt der Unsterblichkeit und die Superintelligenz ES, die ihnen die Zelldusche gewährt. Reginald Bull erhält die Zelldusche zusammen mit einigen anderen und wird die rechte Hand Perry Rhodans. Die Superintelligenz war bereits kurz nach der Landung der STARDUST auf der Erde und somit lange vor dem ersten, bewussten, Zusammentreffen mit Rhodan mit Reginald Bull in Verbindung getreten.
[Bearbeiten] Solares Imperium
Als Sicherheitsminister und Chef der Raumflotte steht er ab dem 1. Januar 1990 als Stellvertreter an der Seite des Ersten Adminstrators Perry Rhodan.
Um die Jahrtausendwende gründet er zusammen mit dem deutschen Winzer Markus Eberle die Venus-Terra-Kelterei. Im Jahr 2016 zieht er sich aus der Geschäftsführung zurück, behält sich aber eine zwanzigprozentige Beteiligung vor.
Nachdem sich der Druufkonflikt im Jahr 2043 weiter zugespitzt hat, begeht die terranische Führung das Neujahrsfest 2044. Dabei fällt kurz vor Mitternacht ein Kognakschwenker von einem Tisch. Bull, der die Scherben zusammenklauben will, schneidet sich daran den rechten Daumen auf. Obwohl sonst keineswegs abergläubisch, deutet er es als Unglücksomen, dass er sich an unzerbrechlichem Spezialglas geschnitten hat. Von Allan D. Mercant darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Glauben unlogisch sei, erwidert Bull: »Böse Vorzeichen sind nie logisch!« Die nächsten zwölf Monate beharrt Bully darauf, dass es für das Solare Imperium »knüppeldick kommen« müsse – durch ständiges Beharren auf dem schlechten Omen ruft Bull sowohl Spott wie auch Ärger und Nervosität unter den anderen Regierungsmitgliedern hervor. Auch wenn die Daumenkuppe schnell wieder geheilt werden kann, verletzte sich Bull in dem Jahr noch einmal an dieser Stelle, was seine Befürchtungen weiter steigerte. Außerdem juckte ihn die Stelle gelegentlich.
Tatsächlich kommt es 2044 zu zahlreichen kleinen und größeren Unglücken, etwa gleich beim Jahresanfang, als der Robotregent auf Topsid aufmerksam wird. Zwar gelingt es, den Regenten abzuschalten und Atlan da Gonozal zu inthronisieren, doch die politische Lage bleibt gespannt. Die gefährlichste Situation in dem Jahr ist der Fall Kolumbus, in dessen Folge auch der Springer Cokaze die Erde bedroht. Insgesamt jedoch wendet sich in dem Jahr einiges zum Besseren, insbesondere wird der Druufkrieg beendet. Trotzdem bleibt Bull bis zum Jahresende pessimistisch. (PR 83, PR 89, PR 90, PR 97)
- Anmerkung: Obwohl bei der Hergangsbeschreibung der linke Daumen ausdrücklich erwähnt wurde, ist danach stets vom rechten Daumen die Rede...
[Bearbeiten] Vereintes Imperium
Mit der Gründung des Vereinten Imperiums 2115 wird er Vizeadministrator mit Sitz auf Arkon. Im Jahre 2130 übernimmt er die Führung der neu gegründeten Explorerflotte.
Im Jahre 2326 nimmt Reginald Bull von Perry Rhodan den ersten von 25 in der Milchstraße verstreuten Zellaktivatoren in Empfang. Die USO-Spezialisten Lemy Danger und Melbar Kasom hatten zuvor den Zellaktivator gefunden und Atlan übergeben. ES verleiht dem Träger über die Zellaktivatoren die relative Unsterblichkeit. Ohne den Zellaktivator wäre Reginald Bull wegen der ausbleibenden Zellduschen von ES bereits nach wenigen Wochen verstorben.
[Bearbeiten] Solares Imperium
Nach der Auflösung des Vereinten Imperiums 2329 wird Bull Staatsmarschall des neu erstandenen Solaren Imperiums und erneut Stellvertreter des Großadministrators Perry Rhodan.
...
Als Perry Rhodan im Jahre 2400 im Galaktischen Sonnensechseck verschwindet, leitet Reginald Bull die Suche nach den Verschollenen, führt Rettungsaktionen durch und leitet auch die Abwehrarbeit gegen die Maahks auf Kahalo und später im Schrotschuss-System. Beim Krieg gegen die Meister der Insel bis ins Jahr 2406 ist es Bull, der als Stellvertreter Rhodans die notwendige Hintergrundarbeit erledigt.
Als Perry Rhodan durch die Zeitfalle Vario in die Vergangenheit geschleudert wird, übernimmt Reginald Bull das Kommando über die Solare Flotte. Bei einem Abstecher nach Barkon sucht er mit Mory Rhodan-Abro bei den Barkoniden erfolglos nach Unterstützung gegen die Meister der Insel und erlebt den Untergang des Volkes. (PR 275) Danach führt er in Andromeda einen Großangriff gegen Vario. Als ihm bekannt wird, wo und wann sich Rhodan befindet, organisiert er im Rahmen des Unternehmens HILFE FÜR DIE CREST die Hilfsmissionen der HELLTIGER und der DINO III, die Perry Rhodan schließlich die Rückkehr in die Gegenwart ermöglichen. (PR 276, PR 277)
Nach der Zerstörung der Sonnentransmitterstrecke, führt Bull auf den Befehl Rhodans hin mit der ehemaligen Wachflotte des explodierten Justierungsplaneten Kahalo den Angriff auf Lookout-Station, zeitlich parallel zu dem Angriff Rhodans auf Central-Station. Danach dringt seine Flotte nach Midway-Station vor, die inzwischen auch von Rhodan eingenommen wurde. (PR 294)
Nachdem nun eine Groß-Invasion der Tefroder auf die Milchstraße über die alte Bahnhofstrecke der Maahks nicht mehr möglich ist, kehrt Bull nach Terra zurück. Dort leitet er die Aktion gegen die zuvor von den Beauftragten der MdI installierten Amoksender. (PR 296)
Im Jahre 2436 wird die Bedrohung durch die Zeitpolizei konkret. Weil Perry Rhodan durch einen Unfall in die ferne Galaxie M 87 verschlagen wird, übernimmt Reginald Bull wiederum die Führung des Solaren Imperiums. Er vertreibt die Schwingungswächter aus dem Solsystem und erobert das riesige Raumschiff OLD MAN.
Als 3437 die Cappins versuchen, die Milchstraße zu erobern, leitet Reginald Bull den Abwehrkampf gegen die takerischen Pedotransferer, während sich der Großadministrator in deren Heimatgalaxie Gruelfin befindet. Reginald Bull wehrt auch den Angriff der von den Takerern kontrollierten Sammler der Urmutter ab.
Bei Eintritt der Verdummungskatastrophe durch den Lokalen Schwarm organisiert Reginald Bull die Immunen und unternimmt mit der INTERSOLAR erste Aufklärungsflüge.
[Bearbeiten] Aphilie
Im Jahr 3540 übernehmen die gefühllosen Aphiliker unter der Leitung von Reginald Bull die Macht und vertreiben Perry Rhodan zusammen mit den anderen Immunen mit der SOL von der Erde. Bulls Zellaktivator schützt ihn nicht vor der schädlichen Strahlung der Sonne Medaillon. Erst sein Spezialroboter Breslauer kann ihn vom Bann der Aphilie befreien.
Reginald Bull schließt sich der Organisation Guter Nachbar an und beginnt, den Immunen zu helfen. Er flieht schließlich nach Ovarons Planet und wartet auf die SOL, die im Jahre 3582 endlich erscheint und die letzten Menschen im Mahlstrom der Sterne an Bord nimmt. An der Seite Perry Rhodans sucht er in verschiedenen Galaxien nach der PAN-THAU-RA, den Kosmischen Burgen und der Materiequelle.
[Bearbeiten] Kosmische Hanse
Ab 3588 hilft er beim Aufbau der Kosmischen Hanse und wird wiederum Stellvertreter Perry Rhodans. Er wird stimmberechtigter Hanse-Sprecher und ist als Beobachter in der GAVÖK im dortigen Forum mit dabei. Als die Galaktische Flotte zum Frostrubin aufbricht, bleibt Reginald Bull auf der Erde zurück und wird wichtigster Hanse-Sprecher.
[Bearbeiten] Vironauten, Gänger des Netzes und Cantaro
Im Jahre 429 NGZ fliegt Reginald Bull mit dem Virenschiff-Konglomerat EXPLORER in die Mächtigkeitsballung Estartu. Als er gegen die Lehre des Permanenten Konfliktes verstößt, wird er von dem Ewigen Krieger Ijarkor als Toshin gebrandmarkt. Er wird zwar nicht Mitglied der Gänger des Netzes, hilft ihnen aber als Mitarbeiter.
Als er aus dem Universum Tarkan wieder zurückkehrt, verliert er 695 Jahre in einem Stasis-Feld und muss erleben, dass die gesamte Milchstraße von einem Wall umschlossen ist. Im Kampf gegen die Cantaro spielt er ebenfalls eine wichtige Rolle. Als er über eine Schwarze Sternenstraße in die Vergangenheit geschleudert wird, trifft er auf die Frau Vanity Fair. Wahrscheinlich ist er der Vater ihrer Tochter Siela Correl. Die Vaterschaft wurde nie offiziell bestätigt. Die Benennung seines Moduls der GILGAMESCH nach ihr ist allerdings ein deutlicher Hinweis.
[Bearbeiten] Friedensstifter
Im Jahre 1169 NGZ muss Reginald Bull, wie alle anderen Unsterblichen, seinen Zellaktivator zurückgeben, weil ES der Meinung ist, dass die 20.000 Jahre, welche die Menschheit als Zeit zur Bewährung erhalten hatte, vorüber sind. Später erkennt ES seinen Irrtum und sie bekommen anstatt der Zellaktivatoren entsprechende Chips.
In einer Pararealität, in der Conrad Huntington die Rolle Bullys als bester Freund Rhodans eingenommen hat, verläuft die galaktische Geschichte katastrophal: Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Rhodan und Atlan, Atlan verbündet sich mit Faktor I gegen Rhodan. (PR 1598)
[Bearbeiten] Das Große Kosmische Rätsel
Bei einer Expedition zur Erforschung des Kosmonukleotids DORIICLE-5 in den 75 Millionen Lichtjahre entfernten Fornaxcluster von 1189 NGZ bis 1199 NGZ stößt Bull auf Spuren der spinnenartigen Arcoana und ist fasziniert von diesem hochstehenden Volk. (PR 1600)
Während der 1. Toten Zone ab 1200 NGZ ist er im Solsystem gebunden und koordiniert die Hilfsmaßnahmen auf Terra. Mit Unterstützung der Ennox kann er jedoch lockeren Kontakt nach außerhalb halten und ist über die Geschehnisse informiert. (PR 1609)
Bully nimmt an beiden Expeditionen der BASIS in die Große Leere zur Lösung des Großen Kosmischen Rätsels der Ennox teil und stößt mit den anderen Zellaktivatorträgern in das für Normalsterbliche tödliche Arresum vor, um die Abruse zu bekämpfen. (PR 1650, PR 1700)
[Bearbeiten] Thoregon
Gemeinsam mit den anderen Unsterblichen zieht er sich nach dem Erstarken nationalistischer Kräfte in der LFT um den 1223 NGZ zum Ersten Terraner gewählten Buddcio Grigor nach Camelot zurück.
Reginald Bull betritt zusammen mit Perry Rhodan und Alaska Saedelaere über den Pilzdom von Trokan die Brücke in die Unendlichkeit (PR 1805). Vom Arsenal der Baolin-Nda aus gelangt er mit Rhodan nach Galorn in der Galaxie Plantagoo. Dort treffen sie auf das Thoregonvolk der Galornen.
Zusammen mit Rhodan verschlägt es ihn zunächst in die Galaxie Gorhoon des Thoregonvolks der Nonggo im Teuller-System. Dort treffen sie auf einen Stadtteil Kalkuttas. Später gelangen sie mit Mondra Diamond und weiteren Begleitern aus Kalkutta-Nord in die Thoregon-Galaxie Shaogen-Himmelreich und stoßen in den Baolin-Deltaraum der Baolin-Nda, eines weiteren Thoregonvolks, vor.
Der weitere Weg führt die Gruppe in die Doppelgalaxie von DaGlausch und Salmenghest, wo sich der PULS dieses Thoregons bilden soll.
1291 NGZ wird Reginald Bull Residenzminister für Ligaverteidigung und damit wieder Regierungsmitglied der LFT.
Im Mai 1303 NGZ hält sich Reginald Bull zusammen mit einer Handelsmission auf Topsid auf und gerät in arkonidische Gefangenschaft. Der Folterknecht Yomanril tötet ihn zweimal und belebt ihn zweimal wieder, um Einzelheiten der Verteidigung des Solsystems zu erfahren. Erst einem Kommandounternehmen der Neuen USO gelingt es am 21. Juli, Bull aus dem Golkana-Gefängnis auf Arkon I zu befreien.
1311 NGZ hat Bull das Kommando über die Blockadeflotte am Sternenfenster im Hayok-Archipel.
[Bearbeiten] Odyssee
Am 16. Juni 1329 NGZ unternehmen Perry Rhodan und Reginald Bull zusammen mit einer 28-köpfigen Gruppe aus Siedlern, Wissenschaftlern und Journalisten einen medienwirksamen Rundflug auf dem Mars, der vor ca. 17 Jahren, nach dem Austausch mit dem Planeten Trokan, aus dem Arresum wieder an seinen angestammten Platz zurückgekehrt ist. Das von Reginald Bull gesteuerte Transportmittel, der Mars-Liner-01, wird von den Tambu um ca. eine Milliarde Jahre in die Zukunft versetzt. Die Terraner sollen den Tambu bei der Verteidigung des Vaaligischen Schwarms gegen die Nodronen helfen. Während seiner Abenteuer in dieser (evtl. nur potentiellen) Zukunft verliebt Bull sich in die TLD-Agentin Fran Imith, die als Personenschützerin für ihn und Rhodan an dem Rundflug teilgenommen hatte.
Reginald Bull leitet den Angriff der vereinigten Flotten der Quochten und der nodronischen Rebellen auf Nodro. Zusammen mit Perry Rhodan tritt er Cairol 404 gegenüber und kehrt mit den Überlebenden der Zeitreise am 16. Juli 1329 NGZ zurück nach Terra. (Odyssee Band 1 - 6)
[Bearbeiten] Sternenozean
Reginald Bull ist an Bord der LEIF ERIKSSON, obwohl er eigentlich Fran Imith heiraten wollte. Als der Alarm wegen der materialisierenden Sterne im Sektor Hayok ausgelöst wird, muss er die Hochzeit zunächst absagen und erleben, wie Perry Rhodan und Atlan zusammen mit Lotho Keraete im Sternenozean verschwinden und lange nicht mehr zurückkehren.
Mithilfe der Posbis lässt er den autarkflugfähigen LFT-Multifunktionsstützpunkt PRAETORIA, ein aus 116 würfelförmigen BOXen mit einer Kantenlänge von 3000 Metern zusammengesetztes dreidimensionales Kreuz mit 21 Kilometern Maximalausdehnung erbauen. Aufgrund des konsequenten Einsatzes von Alttechnik ist die PRAETORIA gegen die Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz weitgehend gefeit.
Unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz gelingt es ihm, auf dem Ödplaneten Brocken 44 einen Stützpunkt der LFT im Hayok-Archipel zu errichten und mit der PRAETORIA gegen einen Angriff der Arkoniden zu verteidigen.
Aufgrund seiner momentanen militärischen Überlegenheit kann er ihnen einen Friedenschluss aufzwingen, welcher der LFT die Erforschung der Oldtimer-Anlagen im Hayok-Archipel des aus seinem Hyperkokon zurückstürzenden Sternenozeans von Jamondi erlaubt.
Nachdem Julian Tifflor mit der RICHARD BURTON auf Hayok eingetroffen ist und die Operation Kristallsturm beginnt, macht sich Reginald Bull auf den Weg in die Große Magellansche Wolke um die Gefahr Gon-Orbhon zu bannen.
Auf Parrakh wird Reginald Bull gemeinsam mit Icho Tolot und Gucky gefangengenommen. Alle drei werden im Inneren eines Splitters des Nocturnenstocks Satrugar, in dem sich auch Gon-Orbhon befindet, nach Terra transportiert. Dort treffen sie am 13. März 1333 NGZ ein.
Am 14. Mai 1333 NGZ gelingt Bull, Tolot und Gucky die Flucht, nachdem Satrugar von Myles Kantor in der Operation Überdosis mit Psi-Energie überladen worden war.
[Bearbeiten] PAN-THAU-RA
Im April 1341 NGZ verschwindet Perry Rhodan nach einer Raumschlacht gegen die Loower spurlos. Reginald Bull leitet die terranischen Flotten, vermeidet jedoch Zusammenstöße mit den Loowern, denn diese sind nur so lange mit sich selbst beschäftigt, wie sie nicht von Dritten angegriffen werden. Als sich herausstellt, dass die Loower sich anschicken, alle LFT-Welten zu erobern, auf denen es Missionen der Neo-Entelechie gibt, wobei sie keine Rücksicht auf die planetaren Bevölkerungen nehmen, setzt Bull alles daran, diese Planeten zu evakuieren. Er lässt den planetennahen Raum zwar verminen und schickt starke Flotten aus, zögert aber selbst dann noch, die Loower anzugreifen, als ein weiterer bewohnter Planet vernichtet wird. Er fürchtet, die Loower würden sich sonst gegen die ganze LFT wenden. Durch seine Zurückhaltung vermeidet er Schlimmeres.
Mit dem kleinen alten Ausbildungskreuzer CALEB, dessen neue Aufgabe in der Untersuchung loowerischer Wracks besteht, setzt Reginald Bull die Suche nach Perry Rhodan persönlich fort. Er ist fest davon überzeugt, dass Rhodan noch am Leben ist. Bei der Untersuchung der Wracks gewinnt Bull wertvolle Erkenntnisse über die neue Technologie der Loower. Als es ihm gelingt, eine Monade zu bergen, erfährt Bull, dass Rhodan tatsächlich noch lebt. Außerdem erfährt er von den Plänen der Loower, die PAN-THAU-RA mithilfe der Transferanlagen, die unter den Missionsstationen der Neo-Entelechie verborgen sind, aus ihrem Hyperraumgefängnis herauszulösen.
Als das gewaltige Schiff im Bereich des LFT-Planeten Taura materialisiert, bleibt dieses Ereignis auch den Terranern nicht verborgen. Reginald Bull zieht einige Kampfschiffe bei Taura zusammen, kann aber nicht das Geringste ausrichten.
[Bearbeiten] 1344 NGZ
Mitte März 1344 NGZ heiraten Bully und Fran Imith endlich. Die Trauungszeremonie wird von der ersten Terranerin Tamira Sakrahan durchgeführt, Trauzeugen sind natürlich Perry Rhodan und Gucky. (PR 2307) Im April trifft Reginald Bull im Rahmen einer Rundreise im Sternenozean von Jamondi, die er mit der BUENOS AIRES durchführt, auf neun Cynos aus Tare-Scharm, die sich auf dem Planeten Novatho niedergelassen haben. Von ihnen erhält er Koordinaten, die einen bestimmten Punkt in der Charon-Wolke bezeichnen. Bull trifft dort mit der BUENOS AIRES am 14. Juni ein.
Nach seiner Rückkehr ins Solsystem leitet Bull mit der LEIF ERIKSSON II ab November 1344 NGZ die Operation Bermuda. Er sträubt sich zwar erst gegen die Übernahme dieser unpopulären Aktion, lässt sich dann aber doch überzeugen.
[Bearbeiten] 1345 NGZ
Im Jahre 1345 NGZ sichert Reginald Bull mit der LEIF ERIKSSON II den terranisch-arkonidischen Forschungsstützpunkt auf Jonathon. Am 5. April gelingt ihm mit dem verbesserten VRITRA-Geschütz erstmals die Vernichtung eines Traitanks im direkten Kampf.
Im August 1345 NGZ plant er gemeinsam mit Bostich I. die Durchführung von Blitzangriffen, um die Arbeiten der Terminalen Kolonne bei Hayok zu verhindern. Dabei muss er seinen Hass auf den Imperator und den von Bostich als Mittelsmann eingesetzten Kralasenen Shallowain unterdrücken. Bull bläst den ersten gemeinsamen Angriff ab, als von Terra wichtige Daten über die verbesserten VRITRA-Geschütze eintreffen. Er stellt diese Informationen auch den Arkoniden zur Verfügung. Der Angriff erfolgt dann am 13. September und verläuft erfolgreich: Einige Traitanks werden abgeschossen, die Terraner und Arkoniden verlieren dabei kein einziges Schiff. Die Parzellierung Hayoks kann durch diese Aktion allerdings nicht verhindert werden. (PR 2362, PR 2363)
Anfang November rettet ein Geschwader unter seiner Führung, das mit Paros-Schattenschirmen ausgerüstet ist, einen Frachterkonvoi vor dem Zugriff TRAITORS. Später warnt Reginald Bull die Manufakturflotte Faladur vor dem Eintreffen eines Traitanks im Hagu-Errico-System. Am 4. November vernichtet Bulls Geschwader dieses Kampfschiff der Terminalen Kolonne. Bull bietet der Manufakturflotte Zuflucht in der Charon-Wolke an. Bull leitet später die Bergung eines wracken TRAI-Versorgers und bricht ins Arkon-System auf, als der Krisenfall Echodim ausgerufen wird. Durch den Einsatz des Carapol-Strukturbrenners kann die Parzellierung der wichtigsten Planeten des Systems verhindert werden. Hierzu muss Bull mit Bostich I. und Shallowain zusammenarbeiten. (PR 2372, PR 2373, PR 2374)
[Bearbeiten] 1346 NGZ
Reginald Bull wird nur andeutungsweise über die Ziele von Operation Tempus informiert und muss selbst auf Terra zurückbleiben, um die Geschicke der LFT während Perry Rhodans Abwesenheit zu lenken. (PR 2400)
Vom 30. April bis zum 12. Mai 1346 NGZ gerät das Solsystem in Gefahr, weil Bull die Kelsirin Srinele hinter den TERRANOVA-Schirm holt. Srinele hatte behauptet, den Terranern BARDIOCS Null zur Verfügung stellen zu wollen, tatsächlich war sie von TRAITOR mit Kolonnen-Motivatoren »umgedreht« worden und sollte das Solsystem vernichten. Als Srinele sich den Terranern stellt, bringt Bull sie mit der LEIF ERIKSSON II in den Leerraum, wo BARDIOCS Null explodiert, ohne Schaden anzurichten. (PR-Extra 5)
Auf Cheplins Initiative hin und mit Unterstützung Reginald Bulls findet ab dem 22. Juni 1346 NGZ eine Geheimkonferenz aller Galaktiker in Aarus-Jima statt, die am 27. Juni zur Gründung des Neuen Galaktikums führt. Zusammen mit Bostich I. verhindert Bull einen Anschlag von Separatisten auf Cheplin. Auf Rat von Fran Imith und Bré Tsinga überlässt er Bostich den Vorsitz über das Neue Galaktikum. So ist es ihm möglich, aus dem Hintergrund heraus zu agieren, ohne durch die Amtsgeschäfte des Vorsitzenden belastet zu sein. Am 30. Juni erhält er die Nachricht, dass Dantyren und Roi Danton nicht identisch waren. Zheobitt bietet ihm an, ihm bei der Suche nach dem wahren Roi Danton zu helfen. (PR 2412)
Am 2. Juli übergibt Bull 500 Strukturbrenner-Torpedos und einige Kantor-Sextanten an Kantiran. Die Friedensfahrer wollen die Torpedos einsetzen, um die Kabinettisierung von Planeten in anderen Galaxien der Lokalen Gruppe zu verhindern. (PR 2426)
Nachdem sich am 17. August die Teletrans-Weiche im Solsystem geöffnet hat, sucht Lotho Keraete den Verteidigungsminister auf und bietet ihm die Evakuierung eines Großteils der Menschheit ins Stardust-System an. Bull ist nicht erfreut über dieses Ansinnen, vor allem gefallen ihm die Einschränkungen nicht, mit denen die Evakuierung verbunden wäre. Deshalb übernimmt er am Folgetag persönlich die Leitung einer Expedition ins Stardust-System, um dieses zu erkunden. Bei der Durchquerung der Weiche verliert er das Bewusstsein. Er hat mehrere Visionen, die ihm von ES geschickt werden. So findet er sich in der Maschinenstadt auf WANDERER wieder und begegnet Homunk. ES zeigt Bully zwei Varianten der Zukunft: Einerseits den blühenden, von Terranern besiedelten Planeten Aveda im Stardust-System, und als Gegensatz dazu das von über 5000 Chaos-Geschwadern vernichtete Solsystem. (PR 2436)
Bull erkundet den Planeten Katarakt persönlich. Auf dem Kontinent Aumark entdeckt er die immaterielle Stadt Prymtuor und wird von ihr in einen unbekannten Bereich des Kosmos »entführt«. Er nimmt an, dass es sich um eines der bekannten Spielchen von ES handelt. Durch den Einsatz Marc Londons kann er nach Katarakt zurückkehren. Bei der weiteren Erkundung des Stardust-Systems entdeckt er die im sonnennahen Raum frei im All schwebenden Hyperkristallfelder, bei denen es sich um Stoffwechselprodukte der Howanetze handelt. Obwohl er ein Leben im Stardust-System durchaus als verlockend betrachtet, zumal Lotho Keraete dort zwei Zellaktivatorchips versteckt, kehrt Bull vor dem Erlöschen der Teletrans-Weiche ins Solsystem zurück. (PR 2437, PR 2438, PR 2439)
[Bearbeiten] Konzeptive Funktion
Innerhalb des Perryversums ist Reginald Bull nicht wegzudenken. Zunächst als Freund und Begleiter Rhodans konzipiert, wächst er zu einem zweiten Anführer der Menschheit heran, der weniger im Scheinwerferlicht als Rhodan steht, doch genauso unersetzlich ist. Von seiner späteren Ehefrau Fran Imith wird Bull deshalb nur halb im Scherz als »Sofort-auf-dumm-Schalter« – analog zum Sofortumschalter Rhodan tituliert.
[Bearbeiten] Quellen
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