Roost
Aus Perrypedia
| Astrophysikalische Daten: Roost | |
|---|---|
| Andere Namen/Bezeichnung: | lemurisch: Heeltro II; tentrisch: Flywatyit |
| Monde: | keine |
| Sonnensystem: | Simban |
| Entfernung zum Solsystem: | 80.700 Lichtjahre |
| Galaxie: | Milchstraße |
| Rotationsdauer: | 34 Std., 54 Min. |
| Durchmesser: | 12.580 km |
| Mittlere Tagestemperatur: | +39 ºC |
| Schwerkraft: | 1,03 g |
| Atmosphäre: | Sauerstoff-Stickstoff |
| Oberfläche: | Es sind alle Klimazonen vorhanden; Höchste Erhebung eines Gebirges ist 8000 m. |
| bekannte Völker: | Die Schwarzen von Roost, gestrandete Springer, Tentra-Blues (seit dem 11. Jahrhundert NGZ Omni-Blue-600-Klone) |
Roost, (lemur.: Heeltro II), ist der zweite von drei Planeten der Sonne Simban.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Übersicht
Der noch junge und urweltliche Planet mit Sauerstoffatmosphäre und einem Temperaturmittel von 39 °C (zum Vergleich: Terra: 15 °C) liegt 80.700 Lichtjahre von Terra entfernt in der Eastside der Milchstraße.
[Bearbeiten] Geschichte
Auf Roost befand sich die Justierungsstation des Misaam-Duo-Sonnentransmitters des 110. Tamaniums der Lemurer. Sie bestand aus drei Pyramiden aus dem rötlichen Lemur-Metall.
Die Wächter der Justierungsstation wurden aufgrund ihrer schwarzen Rüstung später Die Schwarzen von Roost genannt. Irgendwann einmal kam es zu einem Reaktorunfall, der die Besatzung der Station verstrahlte. Sie degenerierten und brauchten die Radioaktivität schließlich zum Überleben. Ihre Rüstungen speicherten die Strahlung und gaben sie an den Körper ab. Es ist nicht bekannt, ob es sich bei der Besatzung um Fremdwesen, oder um degenerierte und mutierte Lemurer handelte, die aufgrund der Verstrahlung extrem langlebig wurden.
[Bearbeiten] ca. 2100
Circa um das Jahr 2100 strandeten Springer auf Roost, die von den Schwarzen von Roost suggestiv beeinflusst wurden, ewig gegeneinander Krieg zu führen, um zu verhindern, dass sie sich gegen sie zusammenschlossen. Im Laufe der Zeit degenerierten die Springer und vergaßen ihre Herkunft. Sie bildeten im Laufe der Zeit die zwei Stadtstaaten Travera und Gognul, deren Einwohner – genannt Traver bzw. Gognul – sich, nur durch einen 210 km breiten Fluss getrennt, ständig bekämpften. Ferner mussten sie Tributzahlungen in Form von riesigen Nahrungsmittelmengen leisten, welche die Schwarzen von Roost aufgrund ihres Stoffwechsels benötigten. Zuwiderhandlungen wurden schwer bestraft.
[Bearbeiten] 2329
Im Jahre 2329 wurden die ehemals von den Plophosern entführten Perry Rhodan, Atlan, Mory Abro, André Noir und Melbar Kasom durch das Robotschiff der Kahals vom Planeten Kahalo nach Roost gebracht.
Das von den Entführten nicht zu beeinflussende Raumschiff richtete sich offenbar nach den Steuerimpulsen der Justierungsstationen der damals noch unbekannten Sonnentransmitter.
Im Verlauf der Ereignisse treffen die Entführten auf die Springer. Es gelingt diese zur Einigung zu bringen, und in die Justierungsstation einzudringen. Hierbei werden die letzten Schwarzen von Roost getötet, und es gelingt Atlan mittels der Geräte der Station eine Strukturerschütterung zu verursachen, die von der zur Rettung aufgebrochenen TRAMP unter Admiral Gecko geortet wurde.
Allerdings wurden auch die Blues aufmerksam, die im Verlauf der Ereignisse um die Rettung der Entführten die Justierungsstation am 2. Februar 2329 bombardierten und vernichteten.
[Bearbeiten] 2422
Der von Roost aus gesteuerte Misaam-Duo-Sonnentransmitter wurde Anfang Februar 2422 bei der Auseinandersetzung der Terraner mit dem Goldenen Talossa durch eine lemurische Waffe, die Shimada-Aufrissbombe, die in 15 Lichtjahren Entfernung explodierte, zur Aktivität angeregt. In der Folge fraß sich der Sonnentransmitter selbst auf, bis er am 8. Februar 2422 zum Schwarzen Loch wurde.
[Bearbeiten] Neuere Geschichte
Im Laufe der Zeit wurde Roost von den Blues besiedelt. Das weitere Schicksal der dortigen Springernachkommen ist unbekannt. Seit dem 12. Jahrhundert NGZ ist Roost die Hauptwelt des Imperiums der Tentra-Blues.

